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Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Neuenmarkt, Der Weißenburger, Bundesland Franken, BD Regensburg, Bahnwärter1848, Pegnitzer, Laabertaler

ZM: Warmensteinach Radweg kommt

Startbeitrag von Neuenmarkt am 08.07.2016 19:13

[www.nordbayerischer-kurier.de]

von heute, bereits vor ein paar Tagen erschien ein Artikel in dem der Freistaat Bayern den gesamten Radweg voll finanzieren will !!!!!!!!!!!!!

Man erhofft sich durch den Radweg neue Touristen, noch ist unklar ob der Weg über die Bahnbrücken geführt wird, hier würden zusätzliche Kosten entstehen

Antworten:

hier die ZM vom 7.7.16





von Neuenmarkt - am 08.07.2016 19:25

Re: hier die ZM vom 7.7.16

Heute schreiben sie das der Radweg ca 1,2 Mio kosteten wird

[www.nordbayerischer-kurier.de]

da fragt ich mich schon was das soll. Die Strecke wieder Aufbauen hätte 5 Mio gekostet.
Ob da dann 1000 Personen pro Tag mit den Rad entlang fahren.

von Pegnitzer - am 08.07.2016 21:18

seltsame bayerische Verkehrspolitik

Die bayerische Verkehrspolitik überrascht mich immer wieder:

Für den Bahnbetrieb wird kein Cent locker gemacht. Aber bei einem Radlweg spielt das Geld plötzlich gar keine Rolle, selbst wenn es Millionen sind. Ob sich der Radlweg überhaupt rentiert, wird nicht lange hinterfragt.

Eine seltsame Verkehrspolitik!

Mit betrübten Grüßen
Laabertaler

von Laabertaler - am 09.07.2016 08:07

Viel interessanter ist doch die Frage, ...

... weshalb die Eisenbahnaufsicht bezüglich der Betriebspflicht der Strecke nicht längst eingeschritten ist. Schließlich geht aus dem Artikel hervor, dass die Strecke noch nicht einmal stillgelegt ist!
Es ist in meinen Augen erschreckend, welche Willkür die Eisenbahnaufsicht in Bayern an den Tag legt.

Vielleicht findet sich ja kurzfristig noch ein EVU, das auf der nicht stillgelegten Strecke nach Warmensteinach eine Trasse bestellt. Bei einer Ablehnung müsste man sofort die BNetzA einschalten. Nicht stillgelegt bedeutet schließlich eine Betriebspflicht, weswegen eine Trassenbestellung auch möglich sein muss.

Kopfschüttelnde Grüße
Der Weißenburger

von Der Weißenburger - am 10.07.2016 07:32
Falls da ein EVU schnell mal eine Trasse bestellen sollte: wer legt dann schnell mal die Gleise wieder, die vom agierenden EIU demontiert und zu Geld gemacht wurden?

von Bahnwärter1848 - am 10.07.2016 08:12
Zitat
Bahnwärter1848
Falls da ein EVU schnell mal eine Trasse bestellen sollte: wer legt dann schnell mal die Gleise wieder, die vom agierenden EIU demontiert und zu Geld gemacht wurden?


Natürlich das agierende EIU, welches die Gleise selbst als vorbereitende Maßnahme zur Sanierung entfernt hat. Schließlich hat es der Betriebspflicht nachzukommen, welche eigentlich von der Landeseisenbahnaufsicht überwacht werden sollte. Mit dieser Überwachung - so mein persönlicher Eindruck - nimmt man es bei bestimmten EIU nicht so genau.
Sonst hätte man längst auf einer Stilllegung der Strecke bestanden und nicht jahrelang einen Schwebezustand geduldet.

Gruß
Der Weißenburger

von Der Weißenburger - am 10.07.2016 08:48

Re: seltsame bayerische Verkehrspolitik

Zitat
Laabertaler
Die bayerische Verkehrspolitik überrascht mich immer wieder:

Für den Bahnbetrieb wird kein Cent locker gemacht. Aber bei einem Radlweg spielt das Geld plötzlich gar keine Rolle, selbst wenn es Millionen sind. Ob sich der Radlweg überhaupt rentiert, wird nicht lange hinterfragt.

Eine seltsame Verkehrspolitik!

Mit betrübten Grüßen
Laabertaler


Die Strecke Bayreuth - Warmensteinach könnte vom Radweg sogar profitieren. Urlaub macht in der Ecke doch eh keiner mehr, die Zeiten sind vorbei. Jedoch Tagesausflügler aus Nürnberg und Umgebung könnten so anreisen.

Bei aller Kritik an der deutschen und bayerischen Verkehrspolitik muss man sagen dass nicht die Radwege das Problem sind, sondern die Milliarden die ins Straßennetz verpulvert werden.
Der Schlüssel ist ja 60:40, dabei müsste er laut Europäischem Rechnungshof und Umweltbundesamt (wenn man dann wirklich verlagern wollen würde) 40:60 sein wie in anderen Ländern südlich von uns.
Bahnstrecken die angeblich nur regional bedeutend sind, bekommen nicht mal Bundesgelder, aber tausende Umgehungsstraßen, die sind dann scheinbar überregional bedeutend, was so aber gar nicht der Fall ist.

Ausbau bringt immer nur mehr Verkehr, das sind verkehrspolitische Tatsachen die auch statistisch belegt sind. Also Straßen so wenig wie möglich ausbauen, also den schweizer Weg gehen, nur das ist erfolgreich.

von BD Regensburg - am 11.07.2016 09:16
Die DRE hatte aber doch schon die Strecke zur Übernahme ausgeschrieben, ohne dass sich jemand gemeldet hatte. Könnte sie dann nicht die Stillegung einfach vollziehen?

von Bundesland Franken - am 11.07.2016 20:40
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