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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr
Beteiligte Autoren:
Fallser, MÜB-ER, Martin Pfeifer_2

Privatanschluss E.on in Münchberg

Startbeitrag von Fallser am 18.07.2016 00:08

Hallo

Kann mir jemand sagen, wann ungefähr mal wieder das Umspannwerk Mechlenreuth mit einem Trafo über das private Gleis bedient wird ? Der letzte fand glaube ich im
Jahr 2002 statt.

Grüße

Fallser

Antworten:

Die nächste Bedienung erwarte ich im Zusammenhang mit dem Ersatzneubau des Ostbayernrings. Dieser (bisher 1x380kV, 1x220kV) soll durch einen Neubau mit 2x380kV ersetzt werden. Dafür laufen gerade die Planungen und Bürgergespräche im Rahmen der Raumordnung. Bis zur Realisierung dürften noch einige Jahre ins Land gehen, ich persönlich schätze so zwischen 2020 und 2025.

Wenn das dann stattfindet wird auf jeden Fall der vorhandene 220/110kV-Trafo weggeschafft. Ob ein neuer 380/110kV-Trafo dafür hingestellt wird dürfte von den Verhältnissen des regionalen Leistungsbedarfs und der daraus resultierenden Gestaltung der reinen 380/110kV-Anlage abhängen.

Anmerkung am Rande: Das Umspannwerk und damit wohl auch der Anschluss haben nichts mehr mit E.on zu tun sondern gehört der Tennet.

von MÜB-ER - am 18.07.2016 02:47
Servus,

Persönlich gehe ich davon aus bei der Umrüstung auf 2 Systeme 380 kV ein Trafo 380 / 110 kV gebraucht wird. Das 110 kV-Netz erledigt heute die Grobverteilung in der Region. Es ist nicht so sehr vermascht, das die anderen Standorten vorhandenen Trafos so einfach mal nebenbei diese Leistung übernehmen können.

Ausser: es werden zusätzliche Umspannwerke gebaut. Allerdings hat sich meiner Meinung nach die Siedlungs- und damit verbunden auch die Gewerbestruktur nicht so gewaltig geändert das dies sinnvoll wäre.

Aus meiner Sicht ist eine Änderung der vorhandenrn Trasse - andere Belegung - planerisch wesentlich einfacher umsetzen als der komplette Neubau auch nur eines poppeligen Unterwerks. Gerade weil es hier grossen Widerstand gegen die neue Nord-Süd-Trasse gibt.

von Martin Pfeifer_2 - am 20.07.2016 18:12
Hallo

Vielen Dank für die Antwort.

Grüße


Der Fallser

von Fallser - am 22.07.2016 13:08
Zitat
Martin Pfeifer_2
Persönlich gehe ich davon aus bei der Umrüstung auf 2 Systeme 380 kV ein Trafo 380 / 110 kV gebraucht wird. Das 110 kV-Netz erledigt heute die Grobverteilung in der Region. Es ist nicht so sehr vermascht, das die anderen Standorten vorhandenen Trafos so einfach mal nebenbei diese Leistung übernehmen können.

Ausser: es werden zusätzliche Umspannwerke gebaut. Allerdings hat sich meiner Meinung nach die Siedlungs- und damit verbunden auch die Gewerbestruktur nicht so gewaltig geändert das dies sinnvoll wäre.


Mit einem Bau neuer Umspannwerke der Ebene 380/110 kV rechne ich nicht. Ich habe nur über die Notwendigkeit des 2. Trafos nachgedacht, weil das UW jahrzehntelang nur mit dem einen 220/110kV-Trafo ausgestattet war. Allerdings habe ich dabei vernachlässigt, dass damals noch das Kraftwerk Arzberg als regionaler Großerzeuger im Grundlastbereich da war.

Zitat
Martin Pfeifer_2
Aus meiner Sicht ist eine Änderung der vorhandenrn Trasse - andere Belegung - planerisch wesentlich einfacher umsetzen als der komplette Neubau auch nur eines poppeligen Unterwerks. Gerade weil es hier grossen Widerstand gegen die neue Nord-Süd-Trasse gibt.


Davon gehe ich auch aus, zumal Tennet eine deutlich andere Diskussionskultur zeigt als Amprion, die ursprünglich die Gleichstromtrasse errichten wollten.

von MÜB-ER - am 24.07.2016 02:44
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