Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
24
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr
Beteiligte Autoren:
BD Regensburg, extirschenreuther, K. R., Pendler_NKU, Frankenland, 223 061, nix mehr, Arzberger

Elektrifizierung Pegnitztal und Pegnitzbrücken (PM)

Startbeitrag von Arzberger am 26.07.2016 15:50

Sehr guter Artikel, die Frau sagt wahre Worte!
[www.nordbayern.de]

Antworten:

Zitat
Arzberger
Sehr guter Artikel, die Frau sagt wahre Worte!


Kann ich mich nur anschließen. Die Frau ist direkt, und bringt die Angelegenheiten recht unverblümt rüber. Vor allem auch in diesem Absatz:

Zitat

"Welche Vorteile das Tal überhaupt von TEN habe, fragte Urbat. Keine, war Wilms trockene Antwort. „Und warum sollen wir das und mehr Güterzüge dann dulden?“, entgegnete Urbat. Sie fände es sinnvoller, mehr auf Regionalität zu setzen, zum Beispiel, um den transeuropäischen Verkehr abzubauen. „Ein Umdenken kommt erst, wenn die Kiste schön im Dreck steckt!“, antwortete Wilms."


Grüße!

von Pendler_NKU - am 26.07.2016 15:59
Dem schließe ich mich ebenfalls voll und ganz an.

Leider sind aber solch deutliche Worte heutzutage

a) sehr selten
b) gar nicht gerne gehört, da sie meist irgend jemand ordentlich gegen den Strich
gehen

Lieber lässt man sich zusülzen, fühlt sich bestätigt und ist dann rundum zufrieden.

Nachdenkliche Grüße vom
Karlheinz

von Frankenland - am 26.07.2016 18:46

Wahre Worte und einer macht Muh!

Servus,

es gibt eine neue Tierrasse: das Dob-Rind! Muh...
Weil dem ist es scheißegal. LKW je länger, desto besser!
Weitere Belastungen der Fernbusse darf es unter ihm, und zukünftig bei rot und schwarz, nicht geben. Und eine weitere Tierrasse, der Flugverkehr gilt als Heilige Kuh!, die darf schon mal gar nicht mit Belastungen bedacht werden.
Das eingangs erwähnte Tier steckt im Hintern der Industrie so weit drin, das nur mehr die Hufe heraus schauen. So wurden schon manche Politiker im fränkischen Kabarett zitiert, und leider ist es eine bittere Wahrheit.

Was an diesem alten Blech über die Pegnitz sein soll, weiß ich nicht.
Das Zeug gehört einfach ersetzt. Zweckmäßig! Sonst nix.
Man sieht sie ja auch so oft... Fürs Auge immens wichtig, so denn hier die Ausflügler an einigen Tagen im Jahr per Boot oder Luftmatratze, oder mit dem E-Bike! am Radweg unterwegs sind. Die im Zug drüber huschen sehen rein gar nichts davon (glotzen eh alle ins iphone anstatt in die schöne Landschaft. .
Eine Brücke im Ort ist was anderes, aber nicht draußen mitten im Wald.

Ein "großes" Projekt! TEN und Seehafenhinterlandanbindung.
Derweil der Rest im Sumpf von DB21 erstickt und kaputt gespart wird. Und in allen Listungen der EU-Länder macht Deutschland stets die schlechteste Figur, was Schienenverkehr anbelangt. Rückzug aus der Fläche. Mora C, sind wir aktuell schon in der Version e, f oder g?
Irgendwann schmeißt DieBahn hier noch den "Bonus" fürs eingelullte Volk hinterher.

malo

von nix mehr - am 26.07.2016 19:47

Re: Wahre Worte und einer macht Muh!

Solche Typen wie den Dob-rind aus Bayern gibts nur weil die meisten Bayern so doof sind und sich seit Jahrzehnten einreden lassen, ja ohne die CSU würden uns die anderen wie Deppen behandeln und so sind wir was Besonderes (hahaha).

Ich hab ja selber den PErsonenkult um den Strauss noch erlebt, wenn der einen hat fahren lassen haben am liebsten alle noch geschnuppert um den Duft ihres Gottes mitzukriegen, dabei war er ein dreckiger Lump.
Aber wenns die Leute so wollen dann solln sies halt so kriegen. Deutschland als grösstes Industrieland hatte als letztes einen immer noch viel zu geringen Mindestlohn, um der Industrie einen Gefallen zu tun und die meisten werden sich im Alter böse angucken.
Es ist halt eine Frage der Erziehung, die meisten Deutschen sind seit Jahrzehnten drauf getrimmt Autofahren toll zu finden, ich finds nicht toll mich auf ner Autobahn dahinzuquälen und fahr lieber Zug.

von extirschenreuther - am 27.07.2016 05:18

Re: Wahre Worte und einer macht Muh!

Servus,

Zitat
malo
es gibt eine neue Tierrasse: das Dob-Rind! Muh...
Weil dem ist es scheißegal. LKW je länger, desto besser!


Hab mich ja größtenteils aus der LKW-Diskussion rausgehalten aber ich finde, dass seitens der Eisenbahnfans die Thematik etwas zu pauschal behandelt wird. Klar, die Verlagerung von Gütern von der Straße auf die Schiene muss das oberste Ziel sein. Aber dass man eben nicht alles verlagern kann wird oft einfach vergessen. Es hat halt leider nicht jeder Aldi einen Gleisanschluss, nur mal als ein Beispiel von einigen. Und technische Innovationen verbieten, welche das transportieren von Gütern effizienter machen können, sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch im Blick auf Umweltauswirkungen (Lärm, Emissionen) halte ich persönlich per se erstmal für keine gute Idee. Statt an der de-Attraktivierung der LKW zu arbeiten sollte man sich viel mehr einer Attraktivierung der besseren Alternative Bahn zuwenden. Wenn die Bahn alle ihre Vorteile ausnutzen würde und könnte, würde sie meines Erachtens dem LKW im wahrsten Sinne des Wortes in vielen Fällen davon fahren. Und das zu Recht.

Zitat
malo
Und eine weitere Tierrasse, der Flugverkehr gilt als Heilige Kuh!, die darf schon mal gar nicht mit Belastungen bedacht werden.


Naja, der Luftverkehrssektor klagt auch über (und hin und wieder auch gegen) die relativ einzigartige deutsche Luftverkehrssteuer. Die scheint aber seitens der Politik in Stein gemeißelt. Da scheint die Lobby zumindest in dieser Hinsicht nicht besonders viel Durchschlagskraft aufbringen zu können.

Zitat
malo
Was an diesem alten Blech über die Pegnitz sein soll, weiß ich nicht.
Das Zeug gehört einfach ersetzt. Zweckmäßig! Sonst nix.

Sehe ich genauso

Grüße!

von Pendler_NKU - am 27.07.2016 12:32

Machbar wäre vieles

Zitat
Pendler_NKU
Hab mich ja größtenteils aus der LKW-Diskussion rausgehalten aber ich finde, dass seitens der Eisenbahnfans die Thematik etwas zu pauschal behandelt wird. Klar, die Verlagerung von Gütern von der Straße auf die Schiene muss das oberste Ziel sein. Aber dass man eben nicht alles verlagern kann wird oft einfach vergessen. Es hat halt leider nicht jeder Aldi einen Gleisanschluss, nur mal als ein Beispiel von einigen. Und technische Innovationen verbieten, welche das transportieren von Gütern effizienter machen können, sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch im Blick auf Umweltauswirkungen (Lärm, Emissionen) halte ich persönlich per se erstmal für keine gute Idee. Statt an der de-Attraktivierung der LKW zu arbeiten sollte man sich viel mehr einer Attraktivierung der besseren Alternative Bahn zuwenden. Wenn die Bahn alle ihre Vorteile ausnutzen würde und könnte, würde sie meines Erachtens dem LKW im wahrsten Sinne des Wortes in vielen Fällen davon fahren. Und das zu Recht.



Es fordert keiner der klar bei Verstand ist eine komplette Verlagerung, aber man fordert eine Verlagerung von Marktanteilen und das geht nicht mit einer Benachteiligung der Schiene wie derzeit. Schau dir die PM der Allianz pro Schiene oder des Privatbahn-Netzwerks Europäische Eisenbahnen an, die z. B. den Verteilungsschlüssel des Bundesverkehrswegeplans, die Ungleichbehandlung bei den Wegekosten usw. bemängeln.

Man könnte den Anteil der Schiene von derzeit 18% auf 25% und später auch auf 30-35% steigern. Österreich und die Schweiz machen es doch vor, aber dazu braucht es die entsprechende Verkehrspolitik.

Dazu braucht man auch nicht flächendeckend Gleisanschlüsse, sondern kann großteils den Vor- und Nachlauf auf der Straße machen. Dazu braucht es Containerbahnhöfe, Hubs zum schnellen Tausch unterwegs und eben solche Einrichtungen wie in Wiesau. Es müssen aber halt auch die Rahmenbedingungen stimmen und da braucht es Chancengleichheit und keine Wettbewerbsverzerrung wie derzeit.

Das Umweltbundesamt und der Europäische Rechnungshof haben doch immer wieder kritisiert dass Deutschland die Schiene benachteiligt und zu wenig investiert und so eine Verlagerung nicht möglich ist.
Seit 1990 hat jede Branche die Treibhausgase reduziert, nur der Verkehr nicht. Das ist eben deutsche Verkehrspolitik, immer schön brav machen was die Lobby sagt.

Preislich hat die Eisenbahn derzeit keine Chance, daher sind die 18% ein Wunder und sogar gut für die eklatante Benachteiligung. Kein Verkehrsträger zahlt so viel für die Benutzung der Infrastruktur, während Lkw auf 90% der Straßen kostenlos fahren und die Maut ist deutlich niedriger als Trassengebühren. EEG-Umlage zahlt auch nur die Schiene, denn E-Mobilität gibt es beim Verkehrsministerium nur auf der Straße usw.

von BD Regensburg - am 27.07.2016 17:11

Re: Machbar wäre vieles

Zitat
BD Regensburg
Es fordert keiner der klar bei Verstand ist eine komplette Verlagerung, aber man fordert eine Verlagerung von Marktanteilen und das geht nicht mit einer Benachteiligung der Schiene wie derzeit. Schau dir die PM der Allianz pro Schiene oder des Privatbahn-Netzwerks Europäische Eisenbahnen an, die z. B. den Verteilungsschlüssel des Bundesverkehrswegeplans, die Ungleichbehandlung bei den Wegekosten usw. bemängeln.

Man könnte den Anteil der Schiene von derzeit 18% auf 25% und später auch auf 30-35% steigern. Österreich und die Schweiz machen es doch vor, aber dazu braucht es die entsprechende Verkehrspolitik.

Dazu braucht man auch nicht flächendeckend Gleisanschlüsse, sondern kann großteils den Vor- und Nachlauf auf der Straße machen. Dazu braucht es Containerbahnhöfe, Hubs zum schnellen Tausch unterwegs und eben solche Einrichtungen wie in Wiesau. Es müssen aber halt auch die Rahmenbedingungen stimmen und da braucht es Chancengleichheit und keine Wettbewerbsverzerrung wie derzeit.

Das Umweltbundesamt und der Europäische Rechnungshof haben doch immer wieder kritisiert dass Deutschland die Schiene benachteiligt und zu wenig investiert und so eine Verlagerung nicht möglich ist.
Seit 1990 hat jede Branche die Treibhausgase reduziert, nur der Verkehr nicht. Das ist eben deutsche Verkehrspolitik, immer schön brav machen was die Lobby sagt.

Preislich hat die Eisenbahn derzeit keine Chance, daher sind die 18% ein Wunder und sogar gut für die eklatante Benachteiligung. Kein Verkehrsträger zahlt so viel für die Benutzung der Infrastruktur, während Lkw auf 90% der Straßen kostenlos fahren und die Maut ist deutlich niedriger als Trassengebühren. EEG-Umlage zahlt auch nur die Schiene, denn E-Mobilität gibt es beim Verkehrsministerium nur auf der Straße usw.


Servus,

Da bin ich voll und ganz bei dir, keine Frage! Ich finde es ist nur der falsche Weg technischen Fortschritt (der sinnvoll ist) zu verbieten. Der richtige Ansatz ist wie du meiner Ansicht nach vollkommen richtig schreibst: Gleichberechtigung der Schiene. Und zwar indem man die Schiene fördert und attraktiviert z.B. durch weniger Belastungen, und nicht auf der Straße mit Verboten um sich wirft, so dass am Ende beides schlecht ist und das geringere Übel gewählt wird.

Grüße!

von Pendler_NKU - am 27.07.2016 17:26

Viele machen Muh in diesem Land!

Zitat
malo
es gibt eine neue Tierrasse: das Dob-Rind! Muh...



Wenn man die reale Verkehrspolitik ansieht - und nicht nur die - dann gibt es sehr viele, die Muh machen, und zwar partei- und gesellschaftsübergreifend.

Das komplexe System Bahn und dessen jüngste Entwicklung ist m.E. nur ein Indiz von vielen Indizien dafür, wo sich eine ganze Gesellschaft hin entwickelt. Das kann man aber nicht nur einem einzelnen Dob-Rind aus Bayern in die Schuhe schieben, und auch nicht der Pfarrerstochter aus MV. Da steckt letztlich viel mehr dahinter. Auch der Berliner Flughafen ist so ein Indiz, wo es hingeht hierzulande.

Ich bin noch nicht mal sicher, daß bei der mangelnden Entwicklung der Bahn in der Fläche so sehr die Lobbyisten am Werk sind. Auch die hiesige (Auto-)Industrie hätte sicher nichts gegen ein leistungsfähigeres Bahnsystem einzuwenden. Natürlich müssen dafür Kosten und Verlässlichkeit passen, aber da sind wir dann schnell wieder beim Thema Kostengerechtigkeit, welche durch politische Rahmenbedingungen geschaffen werden muß. Manchmal glaube ich, es fehlt an vielen Stellen, wo die Entscheidungskompetenz liegt, einfach an ausreichender Fachkompetenz, Weitblick, ganzheitlich-volkswirtschaftlicher Betrachtungsweise und der Bereitschaft, sich im Zeitalter einfacher Botschaften überhaupt noch näher mit solch komplexen Systemen wie der Bahn abzugeben. Und je mehr die Bahn als Verkehrssystem im Bewußtsein der Leute an den Rand der Gesellschaft gerät, desto weniger wird sie in der Fläche künftig noch Bedeutung haben.

Für sehr bedenklich halte ich auch die zunehmende Bereitschaft, selbst wichtige Hauptstrecken der Bahn über Wochen oder gar Monate wegen Bauarbeiten vollständig zu sperren. Es mag im Einzelfall gute Gründe dafür geben, die u.a. auch mit gestiegenen Sicherheitsvorgaben bei gleichzeitig oft veralteter Signal- und Sicherungstechnik (fehlender GWB u.a.) zusammenhängen. Aber letztlich ist auch das ein Indiz dafür, daß die Bahn generell an Wichtigkeit einbüßt und im Zweifelsfall entbehrlich erscheint, weil es ja einfacher zu handhabende Verkehrsträger mit weit geringeren Sicherheitsanforderungen gibt. Steter Tropfen höhlt hier leider den Stein ...

Gruß
223 061

von 223 061 - am 27.07.2016 19:23

Re: Wahre Worte und einer macht Muh!

"Es hat halt leider nicht jeder Aldi einen Gleisanschluss": In der Schweiz geht das aber schon, Supermärkte mit der Bahn zu beliefern, komischwerweise.
extirschenreuther

von extirschenreuther - am 27.07.2016 19:25

Re: Wahre Worte und einer macht Muh!

Geht zwar jetzt etwas vom ursprünglichen Thema Pegnitztal weg, aber da wir schon mal dabei sind:

Ich war letzte Woche mal in Wiesau. Da sind mir fast die Augen ausgefallen.
Hackschnitzelzug verlässt 13.45 Uhr Ri Süden. 30min später kommt Containerzug von Hamburg. Am frühen Abend dann noch ein Holzzug.

An einem Tag! Soviel Aufkommen hatten die zu DB-Zeiten vielleicht während eines halben Jahres und dann wurden damit noch die umliegenden Orte (Tirschenreuth, Waldsassen,Mitterteich, Liebenstein)versorgt.

Heute alle Züge privat. Wer verhindert hier also mehr Verkehr auf der Schiene?

Grüße vom nachdenklichen Karlheinz

von Frankenland - am 28.07.2016 11:31

Re: Wahre Worte und einer macht Muh!

Das in Hof ist ja ähnlich, ohne die Spedition Pöhland wäre der vermutlich einzige Güterverkehr die Übergabe Mak-Hof mit im Schnitt drei Wagen.
Ich denke iwie fehlt hier DB-Cargo das unternehmerische Know how oder wie immer man das nennen soll vor Ort. Schenker ist zwar auch eine Strassenspedition aber zuwenig auf die Bedürfnisse vor Ort abgestimmt. In Weiden und Mak gabs ja ganz früher, bis vor ca 25 Jahren, auch Containerverladung, aber das schlief immer mehr ein. Und jetzt will man in Weiden wieder ein Containerterminal. Iwie wurden und werden da die Zeichen der Zeit verschlafen.

von extirschenreuther - am 28.07.2016 20:39

Wettbewerbsverzerrung ist das Problem

Zitat
extirschenreuther
Das in Hof ist ja ähnlich, ohne die Spedition Pöhland wäre der vermutlich einzige Güterverkehr die Übergabe Mak-Hof mit im Schnitt drei Wagen.
Ich denke iwie fehlt hier DB-Cargo das unternehmerische Know how oder wie immer man das nennen soll vor Ort. Schenker ist zwar auch eine Strassenspedition aber zuwenig auf die Bedürfnisse vor Ort abgestimmt. In Weiden und Mak gabs ja ganz früher, bis vor ca 25 Jahren, auch Containerverladung, aber das schlief immer mehr ein. Und jetzt will man in Weiden wieder ein Containerterminal. Iwie wurden und werden da die Zeichen der Zeit verschlafen.


Das sehe ich anders, denn die meisten EVU im Güterverkehr betreiben Rosinenpickerei. Aber die DB Cargo die als eine der wenigen Einzelwagenverkehr betreibt, der nun mal kaum wirtschaftlich ist, auf die wird eingeprügelt. Die Rosinenpicker sind dann die innovativen Treiber des Geschäfts, so einfach ist die Welt.

Im Ganzzugverkehr herrscht ein gnadenloser Wettbewerb und DB Cargo kann da preislich oft nicht mithalten, schon mal wegen der Arbeitsbedingungen. Dort hat man feste Einsatzstellen und reist nicht wie ein Nomade durch die Welt. Leider will ja Cargo davon auch weg bzw. muss, aufgrund des Wettbewerbsdrucks.

Trotz der Terminals wie in Wiesau und hoffentlich bald in Weiherhammer, das bräuchte es flächendeckend in Deutschland inkl. Kapazitätsausbau.
Nur dafür gibt es von Dobrindt & Co. kein Geld, nicht mal die Wettbewerbsbenachteiligung der Eisenbahn wird abgeschafft.
Wie soll man mit hohen Trassenpreisen (inkl. Gewinnabführung an den Bund) für jeden Meter gegen ein System mithalten das 90% der Straßen kostenlos befährt? Ist das etwa gerecht?
Das umweltfreundlichste Verkehrssystem wird am stärksten bei den Wegekosten belastet.
Umweltbundesamt und Europ. Rechnungshof kritisieren das ständig, sie werden nur ignoriert, z. B. vom Verkehrsministerium. Winken doch hinterher Posten in der Automobilindustrie wie bei exVM Herrn Wissmann.

von BD Regensburg - am 29.07.2016 09:55

Re: Wettbewerbsverzerrung ist das Problem

Das ist aber nicht ganz der Punkt.
Der Punkt ist der, bleiben wir bei Weiden,Wiesau Mak, weil ich die kenne.
In Mak gabs bis vor ein paar Jahren containerumschlag, den Milchzug und vereinzelt andere Container. Wieso hat niemand seitens der DB das Potential erkannt und versucht hier zb eine Containerzugleistung ab Mak auf die Beine zu stellen. Das hat nix mit Wettbewerbsverzerrung durch Private zu tun. Stattdessen hat man alles gemacht um den Containerumschlag loszuwerden.
In WEN genauso. Wieso hat seitens der DB keiner erkannt dass in WEN das Potential für eine Containeranlage besteht und dementsprechend gehandelt?

von extirschenreuther - am 29.07.2016 17:59

SC Henker ist das Problem!

Guten Abend,

also ich muss mich nun mal in diese Diskussion "gute" DB vs "bösen" Private/Dritte einschalten.

Ich war laaaange bei DB Cargo, DB Schenker, DB SChenker rail, Stinnes Staplerfahrervereinigung uvm.
Ich hab vom Techniker bis zum Bahn-Ing. alles gemacht um beim DB-GV verbesserungen zu machen. Alles abgelehnt. Privaten habe ichs geschickt, haben 80% meiner Ansätze 1:1 umgesetzt. Ich nenne hier etz mal keine Details.

Warum ist die DB so teuer?? Was glaubst du haben die Leute im Büro sitzen???
Warum muss ich mir in München in der landshuter Allee ein Bürogebäude halten, das teuer wie sau ist, nur das die Horde zusammen in einem Büro am PC arbeitet? In München Nord etc stehen Gebäude leer, da wäre man vor Ort bei den Leuten und könnt vll auch mal was lernen.
Die privaten sind da Schlanker und effizienter Strukturiert. Das ist der Trick. Der Lokführer ist das billigste in der Kette, was kostet ein Gruppenleiter, ein Sachbearbeiter Arbeitsverfahren, ein "Gau"Leiter wie Born in München (du** wie Stroh und schlau daher reden).
Ein "Kay-Account-Manager" sowie ein Bf`s-leiter, welche mit einem Mercedes zur Audi zu Verhandlungen fahren???
Ein Kay-Account-manager der vom Betrieb keine Ahnung hat. Wer was verkauft insbesondere eine Dienstleistung, sollte nicht nur sein "Produkt" kennen sondern auch die Rahmenbedingungen. Sprüche wie " ihr habt ja ein eigenes Gleis, das ist ja schon mal nicht schlecht" zeugen nicht von Fachkenntnis!!!

Ich könnt da jetzt Stdlang weiter machen und ich reg mich nur auf - mir stellts da die Nackenhaare hoch. Ich habe alles versucht über elf jahre - wenn man nicht will, dann hat man schon. Es ging so viel, wenn man mal mit Hirn arbeiten würde. Nicht viel Nachdenken - nur gesunder Menschenverstand, das reicht schon. Netzwerkbahn ist jetzt eine Weltneuheit bei der DB. Das ich nicht ausgelastete Züge z. B. EWV mit Ganzzügen auslaste und umgekehrt. Hallo, das machen die Privaten seit je her. Wenn Platz ist und einer nen Wagen hat, hängt man halt dran - scheiß drauf. Bezahlt ists ja schon durch die Tatsache, das n Ganzzug ist.
Lokabstellungen und Verkauf: Es sind keine Reserveloks mehr vorhanden, was da ist wird gewartet als wenn morgen ein neuer Prosche kommen würde als Ersatz, Werkstätten hat man alle zu gemacht (NRH) oder gekündigt (MH BW1), lieber zerrt man Loks im Schlepp mitm EWV-Netz (im Richtpunktverfahren aus der Steinzeit mal spontan doppelt so lange) nach Nürnberg in die Werkstatt.

V90 bekam zu meiner Zeit PZB90. Hat man alllllles NEU GEKAUFT. Die 150, 140, 139, 225 alt, uvm hat man alle, welche die gleiche PZB hatten und man nur hätte ausbauen und angleichen müssen, mit allen Innerein verschrottet! Wo isn des Hirn???

V90 mit Start-Stop-Automatik: Da wirft mann Unsummen aus für etwas "neues", braucht erst vom EBA eine neue Genehmigung (Wirkt ja auf die Steuerung des Fz ein) uvm. Verpulfert unsummen an Geld, um nen Motor automatisch ein- und aus zu schalten??? Gehts noch? ich als LRf hab den Motor immer ausgemacht weil mir das auf die Eier ging wenn ich gestanden bin und der Motor lief (Wie soll man den da als schwer arbeitender Lrf noch schlafen :-). Im Funkbetrieb gehts auch - primaaaaaa! Echt toll. Der Dreck hat so viel gekostet, dafür hät ich ne neue Fernsteuerung bekommen. Das einfachste wäre gewesen, da bei der 294 ja der FGS (Fernsteuergeräteschrank) immer aktiv ist, einfach eine Änderung an der bestehende Fernsteuerung sodass ich aufm FBG nen schalter für Motor Ein/Aus habe. Das hat die AL sogar schon bei den alten Ostv100, welche ne Fernsteuerung bekommen haben. Der kann am FBG den Motor aus machen und wieder starten, solange das FBG halt Strom hat :-) Schenker muss das Rad neu erfinden.

Soll ich weiter machen?? Das Schiff "DB Cargo" geht seit 1994 wie die Titanic unter, nur halt eben langsam. Seit 1994 ist die einzige Taktik im Güterverkehr "Gesundschrumpfen". Das aber eben Ladestellen das Geld bringen und nicht die Selbstverwaltung, das ist noch nicht aufgefallen. Jetzt ist man halt an dem Punkt wo vorne der Bug nach oben schaut und alle wundern sich - komisch, plötzlich gehts bergauf.

gruß K. R.

von K. R. - am 29.07.2016 18:17

Re: Wettbewerbsverzerrung zugunsten der Straße (!) ist das Problem

Zitat
extirschenreuther
Das ist aber nicht ganz der Punkt.
Der Punkt ist der, bleiben wir bei Weiden,Wiesau Mak, weil ich die kenne.
In Mak gabs bis vor ein paar Jahren containerumschlag, den Milchzug und vereinzelt andere Container. Wieso hat niemand seitens der DB das Potential erkannt und versucht hier zb eine Containerzugleistung ab Mak auf die Beine zu stellen. Das hat nix mit Wettbewerbsverzerrung durch Private zu tun. Stattdessen hat man alles gemacht um den Containerumschlag loszuwerden.
In WEN genauso. Wieso hat seitens der DB keiner erkannt dass in WEN das Potential für eine Containeranlage besteht und dementsprechend gehandelt?


Liest du eigentlich die Beiträge durch? Es geht um die Wettbewerbsverzerrung zugunsten des Straßengüterverkehrs und der wird massiv bevorzugt und kann 90% der Straßen kostenlos befahren und die Mautgebühren auf den restlichen 10% sind so niedrig dass sie nicht mal die verursachten Schäden des Lkw abdecken.
Dagegen sind horrende Trassengebühren für jeden Meter fällig. Der Bund hätte eine Absenkung der Trassengebühren in der Hand, will das aber nicht.

Welches Potential ab NMR? Klar, da würde man Geld verdienen, macht man aber nicht, weil warum sollte man Geld verdienen wollen.
Es müssen auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen.

von BD Regensburg - am 29.07.2016 19:06

Arg einseitig

Ich habe hier das Gebahren von DB Cargo nicht verteidigt, da läuft vieles schief, aber dein einseitiger Beitrag hilft auch nicht weiter.

Außerdem habe ich nirgends von guter DB Cargo, böse andere EVU geschrieben. Wenn das jemand interpretieren will ist das nicht mein Problem.
Der Böse ist hier klar das Bundesverkehrsministerium der die Konkurrenz bevorteilt und das sind nicht die EVU untereinander!

Die Rosinenpickerei hast du übrigens nicht erwähnt oder das im SGV mittlerweile normale Nomadenleben.
Die schlankeren Strukturen verhelfen jedenfalls nicht zu familienfreundlichen Arbeitsbedingungen, das kannst auch du nicht von der Hand weisen.

Hauptproblem ist jedoch nicht die Konkurrenz untereinander, sondern die massive Bevorteilung der Straße durch die Bundesregierung. 90% der Straßen kostenlos, der Rest mit abgesenkter Maut, während die Eisenbahn überall zahlt, dazu EEG und andere Gelder.
Das wird auch so vom Umweltbundesamt und vom Europ. Rechnungshof erwähnt und genau die Bundesregierung kritisiert!

von BD Regensburg - am 29.07.2016 19:12

Re: Arg einseitig

Guten Abend

es tut mir ja Leid das die Wahrheit so einseitig und langweilig ist. Aber das sind eben auch überwiegend die Probleme. Wenn Sie einseitig sind, dann sind das die Fackten. Wie gesagt ich könnt n Buch schreiben, was aber hier nicht Sinn und Zweck ist.

Und mein Gebahren bezog sich, wie schon erwähnt, auf deinen Beitrag mit "Rosinenpickerei" sowie den "schlimmen Zuständen bei den Privaten" und nicht darum, dass die Straße in Deutschland bevormundet wird - das ist leider Fakt!!

Und was hat das Ganzzuggeschäfft mit Rosinenpickerei zu tun? Es gab viele Versuche ein privates EWV-netz auf zu bauen, zum Beispiel ECCO-Cargo usw. Aber das ist daran gescheiteter, das es eben für den Vor- und/oder Nachlauf niciht immer gleich Bedienungen gaben und somit sich die Zeiten und eben auch die Kosten zu sehr in die Höhe getrieben haben. Und DB Cargo (jetzt) hat auch immer noch das Geschäftsgebahren eines Monopolisten und glaubt, wenn wer mit Ihnen zusammen arbeiten will, dann können Sie die Spielregeln diktieren. Und auch den Preis. Und wenn das Abdrücke einen Zugs mal 5 TEUR kostet, da stoß ich lieber mit der Lok selber die Wagen auseinander in einem Nebengleis mit Handweichen!
Jeder will Ganzzüge fahren, weil das am Wirtschaftlichsten ist. Das ist der Wettbewerb. Wo ist da die Rosinenpickerei? Zudem um mal Wiesau aus Beispiel zu nennen, wurden hier der DB keine Verkehre genommen, sondern komplett neue Verkehre aufgebaut! Der Holzzug aus der CZ ist ein EWV Zug, den sammrlt die CD in Cheb und macht nen Zug draus. Ganzzug wird er erst von Cheb nach Wiesau.

Und was hat das ganze mit einem Nomadenleben zu tun? Wieviele MItarbeiter aus den neuen Bundesländern hat Schenker welche wo anders arbeiten (müssen), weil Sie daheim keine Arbeit mehr haben? Weil man Ihre Bahnhöf (Zugbildungsanlagen!!!) geschlossen hat. Sehr Objektiv diese Ansicht!! Bei den privaten ist Wiesau eine eigene Dienststelle, nur so zur Info. Die haben da ein Büro und nen Aufenthaltsraum und schlafen da auch im Hotel sogar, obwohl viele ausm Umland kommen (Lkr. HO, LIF, SOK, SAD usw). Schon gaaanz schlimm dieses Nomadenleben :-D
Und wennst ma nun sagst, wo bei Schenker die Arbeitszeiten mit SChichtdienst, Nachtarbeit, Wochende usw "Familienfreundlicher" also bei einem anderen EVU sind, dann geh ich da sofort hin. Das ist im Transportwesen allgemein so, auch auf der Straße, dem Schiff und im Flugverkehr. Wer von 8 bis 16 Uhr arbeiten will und jeden tag zuhause sein will, muss ins Büro gehen etc. Weil selbst als Bäcker fängst um 3 an.

gruß K. R.

von K. R. - am 29.07.2016 19:27

Re: Wettbewerbsverzerrung zugunsten der Straße (!) ist das Problem

In dem konkreten Beispiel von dem ich rede geht es nicht um Wettbewerbsverzerrung zug. der Strasse.
Also nochmal:
In Wiesau ist das Potential, mehrere Containerzüge pro Tag abzuwickeln.
Wieso hatte DB Schenker nciht das Potential, dieses selber aufzuziehen sondern es musste erst ein Privatmann kommen, der das ganze organisiert hat.
In Weiden will man Verkehr auf die Schiene verlagern, dies geschieht aber von Seiten der Stadt aus. Wieso kommt nicht DB Cargo mal auf die Idee, hier die Machbarkeit entsprechender Leistungen zu prüfen und dann ggf anzubieten?

von extirschenreuther - am 29.07.2016 21:29

Re: Wettbewerbsverzerrung zugunsten der Straße (!) ist das Problem

Zitat
extirschenreuther
In dem konkreten Beispiel von dem ich rede geht es nicht um Wettbewerbsverzerrung zug. der Strasse.
Also nochmal:
In Wiesau ist das Potential, mehrere Containerzüge pro Tag abzuwickeln.
Wieso hatte DB Schenker nciht das Potential, dieses selber aufzuziehen sondern es musste erst ein Privatmann kommen, der das ganze organisiert hat.
In Weiden will man Verkehr auf die Schiene verlagern, dies geschieht aber von Seiten der Stadt aus. Wieso kommt nicht DB Cargo mal auf die Idee, hier die Machbarkeit entsprechender Leistungen zu prüfen und dann ggf anzubieten?


Ist es nicht egal wer das fährt? Wichtig ist doch dass Verkehr auf die Schiene kommt. Durch die Wettbewerbsverzerrung ist das schwierig genug.

Für den Erfolg in Wiesbaden ist die Firma Zielgeraden verantwortlich und kein EVU.
Leistungen der EVU werden vergeben, derzeit an die SETG. Daher wäre es auch möglich dass Cargo irgendwann den Auftrag bekommt.
Günstiger ist es halt wenn der Tf auf ein Familienleben verzichtet und zwei Wochen am Stück wie ein Nomade zwischen Schiene und Hotelzimmer lebt.

Es ist immer leicht vom eigenen Wohnzimmer aus zu reden. DB Cargo macht sicher genug Fehler und hat ein bahnfremdes Management, aber wer bietet denn groß EWV an? Alle picken sich die Rosinen raus.

von BD Regensburg - am 30.07.2016 09:40

Re: Arg einseitig

Ich lese da nur raus DB Cargo ist böse, alle anderen sind gut. Objektiv ist was anderes. Da ist wohl jemand sauer auf das ex-Unternehmen? Schmutzige Wäsche muss man hier nicht waschen.

Ich bin kein Anhänger von DB Cargo, aber einseitig draufschlagen geht gar nicht.

von BD Regensburg - am 30.07.2016 09:45

Re: Arg einseitig

Ich gebs auf - sachlich kommt man hier nicht weiter.
Zuerst waren die Fakten "arg einseitig", dann wars Rosinenpickerei und jetzt habe ich eine "private Vendeta".

Weist, gegen Stammtischgeschwafel kommt man nur mit Fakten an - aber wenn man diese nicht hören will, macht es auch keinen Sinn mehr, SIe auf den Tisch zu legen.

Damit verabschiede ich mich zu diesem Thema.

Gute N8

von K. R. - am 03.08.2016 20:57

Re: Wettbewerbsverzerrung zugunsten der Straße (!) ist das Problem

Zitat
BD Regensburg

Wiesbaden

Nein - Wiesau

Zitat
BD Regensburg
ist die Firma Zielgeraden

Nein - ZIEGLER Logistik

Zitat
BD Regensburg
verantwortlich und kein EVU.

Doch, weil ohne die Flexibilität und Einsatzbereitschaft sowie eben die Verhanldungen mit der DB NEtz würde nicht mal sooo viel fahren. Und eben der Preis spielt hier die wichtigste Rolle. Und hier wird der Preis nicht durch dummping erreicht, sondern duch einen super Umlaufplan, wenig Wageneinsatz dafür aber super ausgelastet. Bei den Triebfahrzeugen nicht anders. Ab kommendem Fahrplanwechsel ist warhscheinlich Wiesau Mo bis Fr 24h besetzt! Das war nicht die Firma Ziegler sondern die Verhanldung des EVU´S! Nur mal so am Rande.

Zitat
BD Regensburg
Leistungen der EVU werden vergeben, derzeit an die SETG. Daher wäre es auch möglich dass Cargo irgendwann den Auftrag bekommt.

sicher. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Wenn der Vertrag ausläuft und Schenker ein besseres Angebot abgibt, dann werden die das Fahren. Sofern Sie auch bereit sind, eben vertraglich die gleichen Regressansprüche einzugehen. Weil die Firma Ziegler hat hier knallhart verhandelt, weil Sie nicht auf ihre Qualität und Zuverlässigkeit verzichten will.

Zitat
BD Regensburg
Günstiger ist es halt wenn der Tf auf ein Familienleben verzichtet und zwei Wochen am Stück wie ein Nomade zwischen Schiene und Hotelzimmer lebt.

NEIN - einer der gleich auf der Lok wohnt. Ohne Worte!!


Zitat
BD Regensburg
Es ist immer leicht vom eigenen Wohnzimmer aus zu reden.

Da muss ich dir mal recht geben.

Zitat
BD Regensburg
DB Cargo macht sicher genug Fehler und hat ein bahnfremdes Management, aber wer bietet denn groß EWV an? Alle picken sich die Rosinen raus.

Genau. Und DB Cargo ist nicht scharf auf Ganzzüge :-) Das hat nix mit Picken zu tun sondern freier Marktwirtschaft.

Gruß K. R.

von K. R. - am 03.08.2016 21:24

Re: Arg einseitig

Also noch der letzte Kommentar von mir zum Thema.
Es gibt gerade in und um Regensburg viele Beispiele, wo EWV durch DB Cargo sinnlos abgewürgt wurde.
1. Regensburg Wutzlhofen, Walhallastrasse: Anschluss G und H Isover, die Firma hat bei ihrem Vertriebssystem immer auf die Bahn gesetzt und der Anschluss wurde Ende der 90er neu errichtet. Da kamen keine einzelnen Wagen, sondern pro Woche so 15-20 Stück; der Schrotthändler rechtsseitig hat regelmässig verladen, bei der Müllstation gibts Anschlussgleise die heute noch liegen da für die Müll gebraucht, wurden alle bei Mora C gekündigt, obwohl die Bedienung im Rahmen der Übergabe nach Maxhütte Haidhof erfolgte, die heute noch fährt.
2. Nabburg: Da wurde der EWV (Holzverladung) ca 2009 eingestellt, obwohl eine Bedieung nach Stulln mehrmals pro Woche fährt, in diesem Rahmen hätte man den EWV auch abwickeln können.
3. Strecke Weiden Richtung Nürnberg, die ganzen Anschlüsse der diversen Kalk- u Kaolinwerke, wurden alle regelmässig genutzt, im Rahmen von Mora C stillgelegt. Das erfolgte alles am Schreibtisch, ohne Bezug zur Realität

von extirschenreuther - am 05.08.2016 19:00
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.