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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
12
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Eisenbahner1, Sengenthaler, Martin Pfeifer_2, extirschenreuther, cjev, Bahnwärter1848, Pendler_NKU, 403

294 601 entgleist in Neumarkt [m1B]

Startbeitrag von Sengenthaler am 05.08.2016 20:15

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Antworten:

Jetzt noch den Namen vom Schuldigen und der Staatsanwalt hat weniger Arbeit.
Allererste Bürgerpflicht.

von Eisenbahner1 - am 06.08.2016 13:10
Was soll dieser Kommentar ???
Gezeigt wird hier ein Foto mit einer augenscheinlich nicht mehr vollständig im Gleis stehenden Diesellok und dem Hilfszug daneben, mehr nicht...
Wo ist das Problem?

von Sengenthaler - am 06.08.2016 17:21
Zitat
Sengenthaler
Was soll dieser Kommentar ???


Verstehe ich auch nicht so recht. Eine kleine Erläuterung wäre wenigstens schön gewesen. Das ist irgendwie genau der Unterton den man aus anderen Eisenbahn-Foren kennt, und der hier glücklicherweise nur sehr selten anzutreffen ist.

Grüße!

von Pendler_NKU - am 06.08.2016 17:31
...und deshalb sollten wir den Unterton einfach ignorieren. Es passiert halt immer mal was - nicht nur bei der Eisenbahn.

von Bahnwärter1848 - am 06.08.2016 18:43
Ganz einfach. Wer sich auch nur ein bischen Auskennt, weiß das Bundespolizei oder auch die Justiz sofort ein Ermittlungsverfahren gegen den Schuldigen einführen. Auch wenn es nur in Rangiergleisen weit ab von Streckengleisen passiert. Sie werden zwar oft nicht gerufen, da es keine Notwendigkeit gibt. Sehen Sie es aber durch Zufall, oder durch schöne Fotos mit Zug/Loknummern, Zeit und Ort, werden Sie oft Aktiv. Das mindeste ist dann eine saftige Geldstarfe. Und das sind dann nicht nur ein paar Euros.

von Eisenbahner1 - am 07.08.2016 05:04
Und wegen welcher Strafsache soll die Polizei nun ermitteln?

von 403 - am 07.08.2016 07:34
Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr.
Aus eigener Erfahrung, aber zum Glück nicht bei Mir.

von Eisenbahner1 - am 07.08.2016 08:12
Zitat
Eisenbahner1
Ganz einfach. Wer sich auch nur ein bischen Auskennt, weiß das Bundespolizei oder auch die Justiz sofort ein Ermittlungsverfahren gegen den Schuldigen einführen. Auch wenn es nur in Rangiergleisen weit ab von Streckengleisen passiert. Sie werden zwar oft nicht gerufen, da es keine Notwendigkeit gibt. Sehen Sie es aber durch Zufall, oder durch schöne Fotos mit Zug/Loknummern, Zeit und Ort, werden Sie oft Aktiv. Das mindeste ist dann eine saftige Geldstarfe. Und das sind dann nicht nur ein paar Euros.


Sorry, aber das ist für mich kein Argument.
Wenn die Bundespolizei, und soweit ich weiß bei Entgleisungen auch immer die EUB (Eisenbahn-Untersuchungsstelle des Bundes), informiert werden muss, dann ist dies zwingend durchzuführen.
Entgleisungen haben immer Ursachen und diese Ursachen sollten ermittelt werden und nach Möglichkeit Maßnahmen ergriffen das diese minimiert werden.

Wenn nun teilweise, so klingt es aus deinem Text, die zwingend zu verständigten Stellen nicht informiert werden, dann finde ich es nur richtig das Strafen (hier z. B. Geldstrafen) verhängt werden!
Denn ein verheimlichen finde ich persönlich ein No-Go!

Viele Grüße

von cjev - am 07.08.2016 09:50
Müssen eben nicht immer Gerufen werden. Solange es keine Verletzten oder sonstige gefährlichen Vorkommnisse gibt. Vereinfacht gesagt.
Lest nicht immer etwas Raus, was dort nicht steht.
Ist Vergleichbar mit einen Unfall mit dem Auto ohne Verletzten. Man kann sich ohne Polizei Einigen, wenn die Sache Klar ist. Kommt sie aber, ob Gerufen oder Zufällig, wird einer Zahlen müssen.
Es ist wie bei vielen im Leben: Mann kann, muß aber Nicht.

von Eisenbahner1 - am 07.08.2016 10:56
Servus,

Zum einen: als Zeuge einer Straftat hat jeder Bürger die Pflicht zur Aussage. Ausser er belastet sich selber. Das dürfte hier nicht der Fall sein.

Eisenbahn findet nun mal in der Öffentlichkeit statt. Wird ja bei jeder passenden Gelegenheit betont. Schliesslich ist die grosse Eisenbahn keine Modellbahn im heimischen Keller. O-ton Ende.

Ausserdem kann ich mir nicht vorstellen das ein Hilfszug-Einsatz sich Bahn-AG-intern komplett unter der Decke halten lässt. Da bekommt sicherlich auch der betroffene Teamleiter eins auf die Mütze.

von Martin Pfeifer_2 - am 10.08.2016 07:06
Sorry, aber wenn ich jetzt den Satz hier lese:
"als Zeuge einer Straftat hat jeder Bürger die Pflicht zur Aussage"
das find ich schon in einer ausgesprochen negativen Weise sehr deutsch bzw. eigentlich geht mir da sogar der Hut hoch.
Zunächst mal und ganz generell hat jeder mündige Bürger die Pflicht sein Hirn einzuschalten denn vieles was formell vielleicht ungesetzlich sein mag in unserem Land ist in der Praxis doch gang und gäbe. Und gerade die Grosskopferten können sich ja, wenns um die Aufklärung von illegalen Sachverhalten geht, dann im geeigneten Moment an nix erinnern. Der Satz oben ist schon sehr oft missbraucht worden (Jeder Bürger hat die Pflicht, einen Juden anzuzeigen der sich auf eine arische Parkbank setzt, jeder Bürger hat die Pflicht einen Volksgenossen anzuzeigen, der BBC hört, der Westfernsehen guckt, jeder Volksgenosse, Soldat hat die Pflicht die Stellung bis zum Tod zu halten, andernfalls wird er erschossen oder erhängt (wie in den letzten Kriegstagen ein normaler Familienvater und Soldat aus dem Rheinland am Tirschenreuther Schwimmbad, der eingesehen hatte dass das Ganze Unsinn ist, während die Nazibonzen rechtzeitig davongeflogen sind usw.). Und in Bayern ist das Widerkäuen eines solchen Satzes gleich mehrfach schlimm, da gabs nämlcih mal einen fettleibigen Ministerpräsidenten namens Strauss, dem alle in den Arsch gekrochen sind während derselbe sich über so gut wie jedes Gesetz hinweggesetzt hat, was zeigt dass sich in punkto Obrigkeitshörigkeit in Bayern leider wenig geändert hat seit 1945. Und wenn jetzt hier einem normalen Arbeitnehmer mal ein Missgeschick passiert, wieso soll der dann den Kopf hinhalten während irgendein Arschloch, das das Geld der Bürger Milliardenweise beim Berliner Flughafen oder S21 versenkt, sich dann herausredet und am Ende ncoh eine fette Rente in den Hintern geschoben kriegt. Es ist leider so dass viele Missstände in unserm Land nur deshalb möglich sind, weil die Leute immer noch zu sehr an die Obrigkeit glauben, nicht umsonst war Deutschland das letzte Land in Europa das überhaupt einen Mindestlohn eingeführt hat.

von extirschenreuther - am 12.08.2016 05:14
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