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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 11 Monaten, 2 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 11 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
Pendler_NKU, nvf, Gradausfahrer

[VDE 8.1] Neues Video kurz vor Aufhebung der Sperre Bamberg - Lichtenfels

Startbeitrag von nvf am 03.09.2016 19:20

Einen Tag vor Inbetriebnahme des nun 34 Wochen gesperrten Streckenabschnittes hat DB Netz noch einmal ein Video zum stand der Bauarbeiten online gestellt.

Ihr findet es in unserem BaustellenBlog:

[sbahnbau.bxf.de]

oder per Direktlink:

[www.youtube.com]

Antworten:

Servus,

Ich hab mich noch nicht getraut den Link zu posten so oft wie die Videos kurz nach dem hochladen wieder löschen :D

Ich werde morgen gleich eine Fahrt auf der dann wiedereröffneten Strecke machen. Aber erst gegen Nachmittag, hoffe bis dahin sind mögliche Anfangsschwierigkeiten überwunden.

Viele Grüße!

von Pendler_NKU - am 03.09.2016 19:31
Zitat
Pendler_NKU
Ich hab mich noch nicht getraut den Link zu posten so oft wie die Videos kurz nach dem hochladen wieder löschen :D


Also alle Videos, die ich auf meiner Seite verlinkt habe, sind unverändert abrufbar ...
Habe heute ne Probefahrt gemacht, trostlos ist das.
Fast alles eingemauert mit diesen grässlichen Lärmschutzwänden ... wir hier zwischen Eltersdorf und Bubenreuth ...

von nvf - am 04.09.2016 15:00
Servus,

Naja mir ist es schon mehrere Male passiert dass ich Links verschickt oder hier gepostet habe und Sie kurz danach wieder gelöscht wurden und zu einem späteren Zeitpunkt wieder hochgestellt wurden.

Habe meine Probefahrt auch hinter mir. Ich stimme dir schon zu dass das ziemlich trostlos ist, man sieht wirklich nur noch Wand, aber was will man machen? Die Anwohner sind nunmal zu schützen und das verstehe und respektiere ich auch. Auch wenn es mir persönlich nicht gefällt... Hauptsache die Strecke ist wieder offen!

Grüße!

von Pendler_NKU - am 04.09.2016 15:16

Ergebnis der Aktion

Servus,

ich bin die Strecke gestern auch gefahren. Und ich frage mich, ob das was man zwischen Breitengüßbach und Unterleiterbach zu sehen bekommt, eine 8 monatige Totalsperre rechtfertigt.
Mit Umleitung aller Güterzüge und nur zugelassenen Fahrten des Fernverkehrs und der Franken-Thüringen Expreß wäre das im eingleisigen Betrieb auch machbar gewesen.
Ich war etwas, naja, enttäuscht. Es verwundert andererseits nicht, dass z. B. der BER immer noch nicht eröffnet ist. Wenn das Ganze das Ergebnis von 8 Monaten ist, fliegt die nächsten 10 Jahre noch kein Flugzeug im BER ein oder ab.

mfg
gradausfahrer

von Gradausfahrer - am 05.09.2016 04:28

Re: Ergebnis der Aktion

Servus,

Also das finde ich ehrlich gesagt etwas zu kurz gegriffen, nur mit ein bisschen aus dem Fenster gucken zu sagen, dass es auch ohne die Sperre gegangen wäre. Ich gehe davon aus, dass man sich die Entscheidung bei Bahnens auch nicht leicht gemacht hat.

Ich persönlich war nicht zu knapp von der Sperre betroffen, sie hat mich einiges an Nerven gekostet, aber ich finde es sehr gut verständlich, dass diese Sperre notwendig war.

1. Ohne eine Komplettsperrung verzögern sich die Bauarbeiten deutlich. Wahrscheinlich nicht so krass wie die von der DB genannte Zahl die eher als Argumentationshilfe genutzt wurde (da war doch mal von 8 Jahren die Rede?), aber ohne es besser zu wissen vermute ich mal bei einer Sperre, bei der hunderte Bauarbeiter ohne Beeinträchtigungen (Zugverkehr) 8 Monate brauchen, dass man unter rollendem Rad mindestens das doppelte der Zeit braucht.

2. Bei so einem so langen Abschnitt bekommt man maximal einen Zug pro Stunde und Richtung durch wenn man eingleisig fährt. Und der dürfte auch schon nicht besonders oft halten, sonst klappt nicht mal das. Also ist für die Unterwegshalte ein SEV sowieso nötig. Fernverkehr zusätzlich noch durchzuschleusen, praktisch unmöglich.

3. Für viele Arbeiten ist immer wieder eine mindestens mehrtägige Komplettsperre von Strecke und/oder einzelnen Bahnhöfen/HP (zu deren Neubau) unumgänglich. Also würde die Strecke immer wieder mehrere Tage gesperrt sein, der SEV müsste immer wieder neu anlaufen, was bei dem Umfang aus Gründen der Effizienz (Busse mal ein paar Tage benötigt, dann wieder nicht. Selbiges für Fahrer) und Organisation und Stabilität der Fahrten ein Alptraum wäre.

4. Es ist einfach besser auch für Fahrgäste, wenn man einen stabilen funktionierenden Fahrplan hat, als einen ständig wechselnden der vielleicht minimal besser ist dafür aber durch die Wechsel sehr anfällig ist für Unregelmäßigkeiten und Störungen.

5. Die Organisation der Wartung der Fahrzeuge war mit der dauerhaften Trennung des FTX in Nord- und Südnetz auch klar geregelt. Wenn es anderweitig Unregelmäßigkeiten gegeben hätte bei Fahrzeugumläufen hätte man doch höchstwahrscheinlich auch wieder schnell Probleme bekommen.

6. Es waren ja nicht nur die Fahrpläne auf dieser Strecke betroffen. Die Auswirkungen waren ja sehr weitreichend. Durchbindung der IC Linie 61 über Augsburg nach München, Anpassung der Durchbindung der RE Bamberg-Frankfurt. Umleitung von ICE der Linie Hamburg/Bremen-München, Durchbindung und veränderter Fahrzeugeinsatz der RE Lichtenfels-Bayreuth(-Nürnberg)...
Mit einem ständigen hin und her über einen Zeitraum von weit über einem Jahr wäre ja auch keinem geholfen. Das gäbe ja auch ein heilloses Durcheinander.

Und abschließend finde ich, dass sich auch optisch sehr wohl einiges getan hat. Hier Ausschnitte aus den Überflugvideos von Februar und August:






In diesem Sinne, viele Grüße!

von Pendler_NKU - am 05.09.2016 13:22
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