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Eisenbahnforum Nordostbayern
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13
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
111227-5, VT 601, Pendler_NKU, Lugi, Martin Pfeifer, BD Regensburg, Bahnwärter1848, Zugbeobachter

Zu Besuch auf der Gäubodenbahn (Bilder)

Startbeitrag von Zugbeobachter am 20.09.2016 17:37

Hallo!
Erlaube mir einen Beitrag zu posten, dessen Bilder nicht so hervorragend sind wie es hier im Forum Standard ist. Vielleicht erfreut sich doch der Eine oder Andere an den Bildern :)

Ein weiterer Besuch auf der Gäubodenbahn stand am Dienstag, 20.September 2016 an - dieses Mal im Bereich zwischen Geiselhörung und Niederlindhart.

Bereits ältere Bildberichte über die Gäubodenbahn:

Gäubodenbahn - Bogen - Straubing - Neufahrn (Ndb)

Gäubodenbahn: 120 Jahre Bahnhof Bogen, Herbstfest und blauer 628er

Zu Gast am Bahnhof Geiselhöring, hier wird nur bei Schülerzügen gekreuzt, sonst ist der Bahnhof "durchgeschaltet". Ein Blick Richtung Neufahrn:


Das Bahnhofsgebäude bzw. der Schalter- und Stellwerksraum von Geiselhöring:


Der erst wenige Tage beklebte 628 423 fährt als RB um 14:40 Uhr nach Neufahrn ein:








Nach kurzem Halt entschwindet der blaue Triebwagen gen Neufahrn:


Blick in den Stellwerksraum in Geiselhöring:


Der Bahnhof von Laberweinting, mittlerweile leider nur noch als Haltepunkt in Betrieb:


Um 15:07 Uhr rollt 628 433 in den Bahnhof ein - Fahrtziel Bogen:


Kurzer Halt in Laberweinting:


Er ist kein Fahrzeug der Gäubodenbahn, sondern gehört der Südostbayernbahn - der 628 433. Er ist leihweise auf der Strecke im Einsatz:


Der nächste besuchte Halt: Niederlindhart. Hier kreuzen die Züge der Gäubodenbahn planmäßig jede volle Stunde.
Das Pflaster des Hausbahnsteiges dürfte noch aus der Erbauungszeit stammen:


Einfahrt der RB nach Neufahrn gegen 16 Uhr:


Wieder ein "Fremder", der 628 628 der Südostbayernbahn als "Gastarbeiter" auf der Gäubodenbahn:


Der Gegenzug nach Bogen wird aus dem blauen 628 423 gebildet:


Zugkreuzung im idyllischen niederbayerischen Landbahnhof Niederlindhart:
628 628 "Simbach" trifft 628 423 "Bogen":


Ein kurzer Plausch unter Kollegen ist immer drin:


Kurz darauf entschwinden die beiden VT und die Ruhe kehrt wieder ein in Niederlindhart:


zyz6

Antworten:

Zitat
Zugbeobachter
Hallo!
Erlaube mir einen Beitrag zu posten, dessen Bilder nicht so hervorragend sind wie es hier im Forum Standard ist. Vielleicht erfreut sich doch der Eine oder Andere an den Bildern :)


Servus,

Das ist doch ziemlich egal, ich freue mich immer über interessante Bildbeiträge wie diesen ganz unhabhängig von der Qualität der Bilder. Und da gibts ja auch verschiedene Auffassungen ;) Es gibt bestimmt auch ein paar stille Mitleser die nichts hochladen obwohl sie was schönes zu zeigen hätten, die würde ich an der Stelle einfach mal motivieren hier mitzumachen :)

Bin zwar bei weitem kein 628-Fan aber ich glaube da passen sie gut hin. Die idyllische Landbahnhof-Atmosphäre finde ich auch immer schön wenn ich an einem "einsamen" Bahnhof mitten im Nirgendwo bin. Kenne die Strecke bisher nicht "persönlich" aber möglicherweise ergibt sich mal eine Fahrt dort.

Viele Grüße!

von Pendler_NKU - am 20.09.2016 18:07
Dass es so eine Eisenbahnwelt heute noch gibt... wäre doch ein guter Tummelplatz für Nostalgiker! Das sind doch solche Lichtsignale zu sehen, die mal für Nebenbahnen wie Hof - Bad Steben entwickelt wurden? Die gibts heut noch?

Und die herrliche Architektur der Empfangsgebäude! Leider alles auf dem Wege ins Endstadium...

von Bahnwärter1848 - am 20.09.2016 18:26
Zitat
Bahnwärter1848
Dass es so eine Eisenbahnwelt heute noch gibt... wäre doch ein guter Tummelplatz für Nostalgiker! Das sind doch solche Lichtsignale zu sehen, die mal für Nebenbahnen wie Hof - Bad Steben entwickelt wurden? Die gibts heut noch?

Und die herrliche Architektur der Empfangsgebäude! Leider alles auf dem Wege ins Endstadium...


Servus !

Schöne Momentaufnahmen des ganz normalen, alltäglichen Eisenbahnbetriebes dort !

Erwähnenswert vielleicht noch: sowohl in Geiselhöring als auch in Niederlindhart hats` als Einfahrsignale noch Flügelsignale.

Ob die für Hof-Bad Steben entwickelt wurden ? Ich weiß nur, das diese vereinfachten Nebenbahnlichtsignale nach Unglücken in den 70er-Jahren aufkamen, um die Sicherheit auf den Nebenbahnen zu erhöhen.

Allein in Bayern gibts da etliche damit ausgerüstete Bahnhöfe: wenn mich die Zeit nicht überholt hat, als Beispiele: Pfarrkirchen, Marktoberdorf, Lengenwang, Weizern-Hopferau, auf den Strecken Immenstadt-Oberstdorf und Kempten-Pfronten (Nesselwang, Oy-Mittelberg, Pfronten-Steinach) gab/gibt es auch welche.

Noch einige persönliche Gedanken zur Gäubodenbahn: einst als Nebenbahn mit teilweise stark ausgedünntem Verkehr zur kompletten Stilllegung bestimmt, jetzt täglich Stundentakt und das Angebot wird angenommen, durch verschiedene Verbesserungen in der Infrastruktur und nicht zuletzt durch die Heimatverbundenheit der "Gäubodenbahn".
Ja, und auch die 628 reichen dort aus, zwei Jahrzehnte dort von den Fuzzy`s weitgehend unbeachtet zuverlässig rauf und runter unterwegs (zum Gäubodenfest quasi rund um die Uhr), nun fährt da seit einigen Tagen der "blaue Klaus" und jeder muss jetzt da auch mal hin , seltsam, seltsam...und liebe Freunde: nicht nur mit dem Auto dem Zug hinterher rasen, auch mal mitfahren, die Landschaft und die verträumten Haltepunke geniessen oder das Bistro am Bahnhof in Bogen besuchen.
By the way: im Abschnitt Straubing-Sand gibt es an W(Sa) auch noch Güterverkehr.

In diesem Sinne
Oli

von 111227-5 - am 21.09.2016 09:34

Was für Güterverkehr?

Soso, Straubing - Sand, -

was gibts denn da noch für Güterverkehr?

Und, ja, nichts besseres als eine Bahn aus der Zugperspektive genießen. Zunächst mal alles sehen, und - fühlen.

Dann nach Fotostandpunkten Ausschau halten. Im Bahnhof - wenn er eine gewiße Atmosphäre ausstrahlt?!

Gibt es DAS StreckenMotiv schlechthin?

Tja, und dann...nix wie hin......

Gruß Oli

von Lugi - am 21.09.2016 16:34

Re: Was für Güterverkehr?

Zitat
Lugi
Soso, Straubing - Sand, -

was gibts denn da noch für Güterverkehr?

Gruß Oli


...Müllverladung, Schrotthändler und die Anschlußbahn zum Hafen Straubing/Sand...

von 111227-5 - am 21.09.2016 17:54
Zitat
Pendler_NKU

Bin zwar bei weitem kein 628-Fan aber ich glaube da passen sie gut hin.
Viele Grüße!


Einspruch! Bei den teils sehr kurzen Haltestellenabständen sind die müden 628 eine Fehlbesetzung. Auch die hochflurigen Einstiege erschweren gerade den älteren Menschen die Zugbenutzung erheblich, zumal viele Haltestellen auf eine Höherlegung a la Bogen warten.

VG
Dieter

von VT 601 - am 21.09.2016 18:11

Re: Was für Güterverkehr?

Zitat
Lugi
Soso, Straubing - Sand, -

was gibts denn da noch für Güterverkehr?


guggst Du hier:[www.Bahnparadiese.de]

VG
Dieter

von VT 601 - am 21.09.2016 18:13

Danke, sehr freundlich! - mit 2 alten Bildern der Strecke...

Für die Infos und Bildvorschläge.
Werde demnächst im Bayerwald Urlaub machen und dann die Strecke bereisen, Super!

Hier Bilder meines letzten Besuches dieser Strecke vom August 1986:



oder



oder aus Miltach, 1988



Diese ÜG kam aus Richtung Konzell

Danke, und Grüße!

Oli

von Lugi - am 22.09.2016 03:34

Frage dazu

Zitat
111227-5
Noch einige persönliche Gedanken zur Gäubodenbahn: einst als Nebenbahn mit teilweise stark ausgedünntem Verkehr zur kompletten Stilllegung bestimmt, jetzt täglich Stundentakt und das Angebot wird angenommen, durch verschiedene Verbesserungen in der Infrastruktur und nicht zuletzt durch die Heimatverbundenheit der "Gäubodenbahn".
Ja, und auch die 628 reichen dort aus, zwei Jahrzehnte dort von den Fuzzy`s weitgehend unbeachtet zuverlässig rauf und runter unterwegs (zum Gäubodenfest quasi rund um die Uhr), nun fährt da seit einigen Tagen der "blaue Klaus" und jeder muss jetzt da auch mal hin , seltsam, seltsam...und liebe Freunde: nicht nur mit dem Auto dem Zug hinterher rasen, auch mal mitfahren, die Landschaft und die verträumten Haltepunke geniessen oder das Bistro am Bahnhof in Bogen besuchen.


So toll die 628 sind, bei kurzen Haltestellenabständen sind sie mit ihrer lahmen Beschleunigung doch das falsche Fahrzeug.
Beim hohen 628-Überbestand könnte man doch zweimotorige Züge 628/629 einsetzen, bevor die Züge in Hagen oder sonstwo vergammeln.

Mal eine Frage an die Netzler oder wer auch immer das weiß: Wieso ist die Strecke aus Neufahrn raus nur für 60 zugelassen, obwohl sie parallel zur mit 110 befahrbaren Regensburger Strecke läuft? Sicherungstechnisch dürfte das Problem ja nicht bestehen.
Oft sind Eckverbindungen über Obertraubling nach Straubing nicht langsamer.

von BD Regensburg - am 22.09.2016 13:31
Einspruch stattgegeben :)

Ich meinte dass sie rein optisch passen, kenne die Strecke nicht wirklich....

Grüße!

von Pendler_NKU - am 22.09.2016 19:19

Re: Frage dazu

Zitat
BD Regensburg

So toll die 628 sind, bei kurzen Haltestellenabständen sind sie mit ihrer lahmen Beschleunigung doch das falsche Fahrzeug.
Beim hohen 628-Überbestand könnte man doch zweimotorige Züge 628/629 einsetzen, bevor die Züge in Hagen oder sonstwo vergammeln.



Grias Di !

Da du ja unter dem Denkmantel der alt-ehrwürdigen BD Regensburg schreibst: ich empfehle dir ein Kursbuch aus jener Zeit oder wenigstens aus den 80er-Jahren zu nehmen und die Fahrzeiten auf diversen mit Diesel betriebenen Haupt- und Nebenbahnen von damals mit jenen von heute zu vergleichen. Besonders auf jenen Strecken, wo heute die beschleunigungs- und spurtstarken VT verkehren. In vielen Fällen waren V100, 218, 614 und Co auch nicht wesentlich länger unterwegs.

Und wer bezahlt das ? Den erhöhten Dieselverbrauch und die erhöhten Unterhaltungskosten des Powerpacks ?

Mei, mei, mei, zwischen Neufahrn und Radldorf meinetwegen 3 Minuten weniger Fahrzeit und die warten wir dann in Radldorf, weil die Agilis stündlich vorraus fährt ? Oder in der Gegenrichtung, wo die Anschlußreisenden Richtung Landshut und München dann in Neufahrn halt 3 Minuten länger auf ihren Zug warten, weil später ab Bogen/Straubing geht auch nicht, wieder der Regionalverkehr auf der Hauptstrecke, dieses Mal hinterher...

Oli

von 111227-5 - am 22.09.2016 21:41

Re: Frage dazu

Zitat
BD Regensburg
...
Mal eine Frage an die Netzler oder wer auch immer das weiß: Wieso ist die Strecke aus Neufahrn raus nur für 60 zugelassen, obwohl sie parallel zur mit 110 befahrbaren Regensburger Strecke läuft? Sicherungstechnisch dürfte das Problem ja nicht bestehen.
Oft sind Eckverbindungen über Obertraubling nach Straubing nicht langsamer.


Servus,

zunächst einmal herzlichen Dank für die beiden schönen Bilderbeiträge hier im NOBF zur Gäubodenbahn.

Es hat doch technische Gründe, warum das Stück parallel zur Strecke nach Obertraubling nur für 60 km/h zugelassen. Die höchste auf dem Abschnitt zwischen zwei Betriebsstellen zugelassene Geschwindigkeit bestimmt den Ausbaustandard der Strecke. ei 110 km/h, wenn auch nur für 2 km, ist keine Einstufung als Nebenbahn mehr möglich, da muß es eine Hauptbahn sein. Damit sind im gesamten Abschnitt keine technisch nicht gesicherten Bahnübergänge mehr möglich. Auch einiges anderes wird aufwändiger. Zum Beispiel die alle 200 m aufzustellenden Hektometer-Tafeln. Statt alle 500 m. Dann die Kontrollfristen für den Oberbau und so weiter entlang der Strecke. Diese werden kürzer. Bei der Einstufung als Hauptbahn kann kein Vorsignalabstand von 400 m realisiert werden. Damit wäre das Einfahrvorsignal Niederlindhart zu versetzen. Wenn es überhaupt eines gibt (ich weiß es selber nicht so genau, prinzipell tut es auch eine Vorsignaltafel). Das betrifft auch noch einen Bahnübergang mit Überwachungssignal. So etwas wäre bis vor einigen Jahren überhaupt nicht zulässig gewesen.

von Martin Pfeifer - am 26.09.2016 16:21
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