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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 9 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 9 Monaten, 3 Wochen
Beteiligte Autoren:
extirschenreuther, K. R., Martin Pfeifer_2

laute Güterwagen verbieten

Startbeitrag von extirschenreuther am 27.10.2016 21:07

will der Schwachkopf aus Bayern der Verkehrsminister ist:
[www.n24.de]

Fragt sich wie das praktisch gehen soll, wenn zb Güterwagen aus dem Ausland nach Deutschland "einreisen", aber laute LKWs, Mopeds, schwachsinnige Quads usw sollen natürlcih nicht verboten werden

Antworten:

Zitat
extirschenreuther
will der Schwachkopf aus Bayern der Verkehrsminister ist:
[www.n24.de]

Fragt sich wie das praktisch gehen soll, wenn zb Güterwagen aus dem Ausland nach Deutschland "einreisen", aber laute LKWs, Mopeds, schwachsinnige Quads usw sollen natürlcih nicht verboten werden


Servus,

bei einer Fotofahrt im Oktober wurde von den Teilnehmern während einer Pause mal die neue Maßeinheit "1 Dobrindt" für das Verständnis des System Bahn eines Politikers definiert. ! Dobrindt wird errreicht, wenn die Person in der Lage ist aus Teilen einer Holzeisenbahn einen Kreis zusammenzusetzen und drauf ein einzelnes Fahrzeug - es darf auch ein Wagen sein - fahren zu lassen.

Soweit meine Meinung zu unserem aktuellen Verkehrsminister, der sich nahezu unaufällig in die bisherige Riege der Verkehrsminister einfügt. Schade eigentlich das sein Handeln nicht mehr in die öffentlichkeit gelangt.

von Martin Pfeifer_2 - am 28.10.2016 07:31
Bei Strassenfahrzeugen läuft es genau umgekehrt, zb ein frisiertes Auto. Tuningteile, die zum Beispiel erheblichen Krach machen sind in Deutschland erlaubt, wenn sie vorher von irgendeiner zuständigen Behörder der EU in irgendeinem Land zugelassen wurden, also irgendso ein Doppelauspuff wird dann zb in Bulgarien in einem dortigen Verwaltungsbezirk zugelassen, nachdem man den verantwortlichen Beamten ins Puff eingeladen und geschmiert hat und schon ist der Verkauf EU-weit möglich. Das ist doch lustig oder?

von extirschenreuther - am 28.10.2016 21:54

laute Güterwagen verbieten - Folgen

Guten Morgen,

neee DUMMHEIT wird seit neustem in DOBRINDT gemessen. Wobei auf Grund der Auswüchse das ganze nur in Zehnerpotenzen anzuwenden ist. Kleinste Einheit ist dabei jedoch 1 MegaDobrindt (1 MDbt). Pfosten

Nun mal zu den Fakten zurück:
Wenn Deutschland das ganze verbietet und sogar unter Strafe stellt (wobei es hier schon los geht mit der Definition! Eine Strafe ist das Ahnden einer verbotenen/ordnungswi. Tat. so viel mal dazu.), dann werden wir noch dumm aus der Wäsche gucken. Weil dann werden wieder Deutsche EVU`s und Fahrzeughalter benachteiligt und mit erheblichen Mehrkosten belastet.
Wie bereits richtig erwähnt, kann ein Land nur für seinen teritorialen Einflussbereich Rechtsgrundlagen erlassen. AUf Grund des EU-grundsatzes freier Märkte, freien Handelns und der Unabhängigkeit der anderen Staaten, kann Deutschland dieses Recht/Gesetz/VO nicht anderen Ländern wie der Slokwakei usw aufdrücken (das kann nur die EU!).
Somit müssen nun deutsche EVU/Halter ihre Wagen alle umrüsten, während eben ausländische Fahrzeuge einfach hier weiter durch Deutschland durchlaufen dürfen.

Logische Schulussfolgerung: Alle größeren Wagenvermietgesellschaften, welche noch in Deutschland als Halter eingetragen sind (OnRail, ERMEWA, VTG tw, GATX tw uvm.) verlegen nun die Halterschaft (und damit Arbeitsplätze) in ein EU-Ausland (z. B. GATZ ist auch schon in Polen bei der PKP Halter. Kennt sicher jeder diese schönnnnen rostbraunen KWG). Dadurch gehen wieder Arbeitsplätze verloren.

Zudem wird der Markt dadurch beeinträchtigt, weil auf deutsche Halter/EVU enorme Mehr-ksten zu kommen. Während eine Grauguss-Sohle im Schnitt bei 8 €/Stk. liegt, kostet eine K-/L- oder gar LL-Sohle bei an die 45€ (oder mehr!). Zudem sind solche Sohlen nicht für jeden Raddurchmesser lieferbar, weil diese zu Instabil wären und nach ein paar Bremsungen ausbröckeln würden. Somit haben dann alle deutschen EVU`s und Halter mit horrenden Mehrkosten zu rechnen.

Googelt doch mal das Eisenwerk Arnstadt. Bestes Beispiel für den Arbeitsplatzverlust. Das war Jahrzehntelang das Hauswerk der DB für Graugussohlen jeder Größe. Auf Grund des starken Rückgangs wegen der Einführung der Kunststoff- und Verbundssohlen werden die nun die Sohlenfertigung einstelleung und sich spezialisieren auf den Guss von Pumpen und Maschinenteilen. Jedoch stehen Sie hier im europäischen Wettbewerb nicht sehr gut da.

Nicht falsch verstehen. Lärmschutz ist Richtig und wichtig, wobei ich eben auch Anwohner nicht verstehe, die an der Bahn gebaut haben und nun nach Lärmschutz schreien. Bei der Rheinstrecke verstehe ich es etwas, hier wurde die Bahn auch noch angehoben, was im Rheintal zu ganz anderen Ausbreitungen des Lärms wirkt.Jedoch ist ein solches Gesetz der völlig falsche Weg. Die Einführung einer Verordnung, dass neue Waggons nur noch mit K-/l- oder LL-Sohle ausgeliefert werden dürfen, hätte gereicht. Oder Alternativ eben mit SCheibenbremsen.
Zudem gehört eine Klausel eben eingeführt, das bei jeder HU dann auf die neuen Sohlen umgerüstet werden muss, wenn dies geht. Bei den meisten Wagen ist das einfach nur Sohlentausch auf L/LL und eben das zeichen und den Sohlentyp anbringen. Weil bei den L und LL-Sohlen im Vergleich zur K-Sohle nicht der BRemszylinder oder gar der BRemszylinderdruck verändert werden muss.

Und die Frage aller Fragen: Was ist dann mit Museumseisenbahnen, die jetzt schon ums Überleben kämpfen? Also wenn ich mal Donnerbüchse fahre, soll das Ding seinem Namen auch gerecht werden.

Gruß k. R.

von K. R. - am 30.10.2016 07:16
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