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Eisenbahnforum Nordostbayern
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vor 7 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
KROMHOUT, Bernecker, Pendler_NKU, Martin Pfeifer, Sebastian D

Jahresrückblick 2016 Teil 2 von 2 - 35 Bilder

Startbeitrag von Sebastian D am 05.01.2017 10:02

Willkommen zum zweiten Teil meines Jahresrückblicks, der aber weniger Fotos aus Nordostbayern beinhaltet als Teil 1.


Juni

Der Juni verlief lange fotolos. Erst am Abend des 20. entstanden wieder welche.


Eine 245 schiebt bei Türkenfeld ihren RE von Lindau nach München.


Werktags fuhren auf der westlichen S4 zwei Verstärker mit 420ern bis Geltendorf. Der letzte hat hier Grafrath vor kurzem als Lt verlassen.


Zurück in der Oberpfalz kümmerte ich mich um den abendlichen EK 56939 von Hirschau nach Schwandorf.


Standard-Motiv mit dem Monte Kaolino.


Nochmal seitlicher bei Godlricht.


Am 23.6. mussten vormittags ein paar Ludmillas sein.


Der 45367 nach Cheb durchfährt gerade das Dörfchen Peilstein.


Und als nächstes der 51721 nach Leipzig kurz vor Freihung.


Mit dem 25. Juni begann eine Reise in die USA. Vermutlich die Air Force One der ersten Präsidenten brachte uns sicher aber nostalgisch und mit nur vier Stunden Verspätung von Frankfurt nach Dallas. Sogar unsere Koffer kamen dort an. Das erste Eisenbahnbild konnten wir am folgenden Nachmittag in Colorado aufnehmen. Zwischen Cañon City und Parkdale betreibt die Royal Gorge Railroad einige Sonderfahrten durch die Schlucht auf der ehemaligen transkotinentalen Hauptbahn.


Der 15.30 Uhr-Zug ist noch nicht lange auf seiner 24 Meilen langen und 2,5 h dauerenden Reise.

Unser Ziel für diesen Tag liegt weiter nördlich, Kremmling an der Moffat Tunnel Subdivsion (Ost-West-Hauptstrecke der Union Pacific in Colorado). Dazu mussten wir noch den 3518 Meter hohen Hoosier Pass erklimmen:




Der Morgen des 27. startete wunderschön, aber kalt.


Unterhalb einer Straße, der wenig befahrenen Trough Road, schlängelt sich die Strecke am Colorado entlang. Ein Kohlezug nach Westen schleicht hier gerade vorüber.


Die geringe Geschwindigkeit in diesem Abschnitt lag wohl auch an einer Baustelle zwischen den Kreuzungsbahnhöfen Radium und East Bond. Für den bald kommenden Amtrak Chicago-Emeryville (San Francisco) erklommen wir einen steinigen Höhenzug oberhalb der Straße. Von dort ließ sich nach einiger Zeit beobachten, wie Baufahrzeuge die Gleise Richtung Radium räumten. Ein Zeichen, dass bald wieder eine Zugfahrt stattfindet.


Amtrak Zug 5 kommt aus der Red Gorge heraus.


Am Nachmittag kam aus dem Osten noch ein Bauzug mit zwei Loks.


Das dritte Foto entstand beim Verlassen der Kreuzungsmöglichkeit East Bond


Blick von der Straße Richtung Rocky Mountains-Hauptkette.


Am 28. Juni war es schon nicht mehr ganz so klar am Morgen. Diesmal besuchten wir nicht wieder das westliche Gebiet von Kremmling, sondern das östliche. Dort liegt der Byers Canyon, dessen Durchfahrt sich von Schiene und Straße geteilt wird. Nach langer Wartezeit kam zur Planzeit des Amtraks ein gemischter Güterzug der BNSF von Denver nach Provo in Utah:




In Parshall wurde mit einem entgegenkommenden BNSF-Zug gekreuzt.


Mit acht Loks vorne (aber nur vier aktiv) und einer am Schluss wieder im Canyon.


Die aufziehende Wolkendecke machte nun schon sämtliche Motivgedanken zunichte. Wir nutzten die Zeit zur weiten Fahrt nach Grand Juction, Nahe der Grenze zu Utah. Nach einer Nacht dort im Super 8 begrüßte uns schlechtes Wetter. Glücklicherweise gibt es im Westen der USA ja bekanntlich nicht wenige touristische Attraktion. Gleich neben Grand Junction liegt das Colorado National Monument, das auf einer Straße durchfahren werden kann.


Man befindet sich am Talrand zur Ebene rund um Grand Junction.


In Utah angekommen nahmen wir nicht den schnellsten Weg nach Moab, sondern folgten dem Colorado:




In Moab wollten wir den Arches National Park besichtigen. Als wir den Wanderweg zum Delicate Arch begingen, tat sich ein riesiges Wolkenloch auf, was den Weg nicht einfacher machte.


Das Wahrzeichen Utahs.


Am gleichen Tag ergab sich unweit unseres Hotels in Green River (Verlängerung der Moffat Tunnel Subdivision, Strecke Denver-Salt Lake City) noch ein Foto vom Amtrak nach Emeryville:




Juli

Der nächste und übernächste Tag sollte auch nicht besser werden. Der 01.07. startete mit Regen. Nichtsdestotrotz mussten wir irgendwie die Zeit rum kriegen und so schauten wir uns den zweiten Nationalpark bei Moab an, den Canyonlands. Er umfasst das Gebiet der Mündung des Green River in den Colorado und ist in drei Teile getrennt, die innerhalb des Parks nicht über Wege miteinander verbunden sind. Island in the sky im Norden ist der wichtigste Teil.


Trotz des schlechten Wetters tummelten sich viele Besucher am Grand View Point Overlook, hier blickt man von der Hochebene zwischen Colorado und Green River südwärts auf den White Rim.


Schon wieder schlechtes Wetter war am 2. Juli angesagt. In der früh schob sich eine Wolkendecke über Green River Richtung Osten. Immerhin kam es vom Westen schon hell, für den Amtrak reichte es aber trotzdem nicht. Wir planten, den Pass über die Wasatch Mountains (Soldier Summit) zu fahren. Die Bahnstrecke Denver-Salt Lake City ist dort zweigleisig, aber genauso wenig stark frequentiert. Dementsprechend kam uns bis Provo kein Zug entgegen, bzw. wir überholten keinen. Im Nordosten Utahs, an der Grenze zu Wyoming liegt die transkontinentale Strecke der Union Pacific. Da dort mit mehr Verkehr zu rechnen war, wurde das Navi auf Echo programmiert.


Von einer Raststätte der Autobahn lässt sich der Verkehr im Echo Canyon bewundern. Eine AC4400CW schiebt gerade einen Uacs-Ganzzug Richtung Osten über die erste transkontinentale Strecke der USA.

Mittlerweile sind wir schon am Sonntag, dem 3. Juli, angekommen. An diesem Wochentag verkehrt vormittags die Übergabe von Grand Junction, Colorado nach Potash, Utah. In Crescent Juction, Utah zweigt die Nebenbahn nach Potash von der Hauptbahn ab. An diesem Bahnhof warteten wir wieder unter Wolken, ein bis zwei Meilen südlich und westlich war es aber blau. Das ließ hoffen. Um elf Uhr war es auch soweit, die Übergabe ließ sich blicken und fuhr nach ein paar Rangierfahrten im Bahnhof in den Süden ab.


Auf Höhe des Eingangs zum Arches National Park taucht die Strecke in einen Tunnel ein und erreicht so auf ihren letzten Kilometern den Colorado.

Am Endpunkt der Strecke liegt eine Mine und Fabrik, die Kaliumchlorid gewinnen.
Nach den Rangierarbeiten wurde der Rückweg angetreten:


Im Hintergrund erheben sich die La Sal Mountains.


Die zweite Woche verbrachten wir in Dallas, allerdings weniger zum Fotografieren:


Nördlich von Dallas zwischen Denton und Carrolton fährt der A-Train bis hin zum 22-Minutentakt mit Stadler GTW 2/6.


Auf der Hauptverbindung der UP zwischen Dallas und Fort Worth ist nicht viel los. Es kam aber doch ein Zug am Downtown-Motiv, dass sich so nur im Hochsommer umsetzen lässt, auch wenn die Variante von der anderen Seite schöner ist.


Zurück in Deutschland standen am 19. Juli 611er im Donautal oder 420er nach Altomünster zur Auswahl. Die Neigetechnikzüge wurden als wichtiger eingestuft.


Hinter Beuron erst mal der Holcim-Zug in die Schweiz mit Hzl-Gravita.


Nachmittags am Einfahrsignal Fridingen.


Und nochmal Beuron.


August

Am 22.8. im Trentino:


Bei Levico Terme ist ein ALn501 von Trento nach Bassano al Grappa, wo Anschluss nach Venedig besteht, unterwegs


Die meisten Züge verkehren nicht mit Trenitalia, sondern mit Trentino Trasporti. Ein solcher ALn501 hat vor kurzem Grigno verlassen.


Nachmittags ist ein ETR 485 von Bozen nach Rom bei Mattarello unterwegs.


Oktober

Erst am 16.10. war wieder fotografieren angesagt, bei einem Ausflug ins Oberland.


Ein Zugpaar wird einer der Wochenendverstärker der BOB wird mit Talenten gefahren. Vormittags ist der Triebwagen bei Moosrain auf dem Weg an den Tegernsee.


Zwischen Fischbachau und Geitau ein Integral.


Unter dem Wendelstein eine Doppelgarnitur nach Bayrischzell.


Dezember

Am 17.12. war das Wetter wieder halbwegs brauchbar.


Ein 442 hat gerade den Haltepunkt Unterammergau verlassen.


Kurz vor Seeleiten-Berggeist steuert 442 011 auf Oberammergau zu.


So, das war's dann.

Grüße
Sebastian

Antworten:

Servus,

ein sehr schöner Jahres-Rückblick. Mir gefallen vor allem die Bilder aus den USA - mal etwas ganz anderes.

von Martin Pfeifer - am 05.01.2017 10:21
Servus,

Ein wirklich beeindruckender Bilderbogen, vielen Dank fürs Zeigen! Richtig tolle Motivauswahl! Auch der Amerika-Teil hat mir gut gefallen

Die "kurzen" zweiteiligen Hamster sehen nur irgendwie komisch aus wenn man hier größtenteils vier- und fünfteilige 442 gewöhnt ist. :D

Viele Grüße!

von Pendler_NKU - am 05.01.2017 10:30
Hallo Sebastian,

danke für deine 2 tollen Fotoserien !

Die USA Bilder finde ich auch sehr beeindruckend !!!

Und besonders gut gefällt mir auch immer wieder der V90-Zug vor dem Monte Kaolino.

Viele Grüße !

Florian

von Bernecker - am 05.01.2017 12:22
Hallo,

vielen Dank für den Eisenbahnblick über den großen Teich. Tolle Bilder!

Viele Grüße

von KROMHOUT - am 05.01.2017 14:36
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