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Eisenbahnforum Nordostbayern
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Erster Beitrag:
vor 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Monaten
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Pendler_NKU, BD Regensburg

VDE8: Bamberg - kommt die Ostumfahrung wieder? [Link]

Startbeitrag von Pendler_NKU am 12.02.2017 09:03

Schönen Sonntag,

Nach ewigem Hin und Her scheint man der Entscheidung hinsichtlich des Knotens Bamberg nicht wirklich näher zu sein.

[www.infranken.de]

Ich persönlich weiß nicht so recht was ich von Alldem halten soll, bzw. was die beste Lösung oder wahrscheinlich eher das geringste Übel für Bamberg wäre...

Grüße!

Antworten:

Was spricht dagegen?

Ich verstehe nicht was es auf einer Ostumfahrung für ein Lärmproblem geben soll, da geht doch die A 73 lang und die dürfte laut genug sein. Mit einer Bündeltrasse wäre doch kein zusätzlicher Lärm zu erwarten, zumal der Dauerlärm der Autobahn jeglichen anderen Lärm schluckt.

Mit einer Umfahrung könnte man Güterzüge und Sprinter-ICE um Bamberg leiten, das jedoch ein Fernverkehrssystemhalt bleiben muss, schon wegen der vielen Anschlüsse und weil es ein großes Oberzentrum ist. Ein Abschneiden kann man sich nicht erlauben.
Allerdings könnte man zusätzlich zum Stundentakt die Zahl der Sprinterzüge erhöhen.

Eine Ostumfahrung ist günstiger zu haben. Was spricht dagegen?

von BD Regensburg - am 12.02.2017 13:52

Re: Was spricht dagegen?

Servus,

Ja, so ähnlich war mein Gedankengang auch. Es scheint aber ja die große Angst umzugehen, dass Bamberg komplett abgehängt oder ausgedünnt wird. Das kann ich mir aber nur schwer vorstellen, ich meine, irgendwo müssen die Fahrgäste für den ICE ja herkommen. Glaube nicht dass es wirtschaftlich für eine DB Fernverkehr sinnvoll wäre grundsätzlich Nürnberg-Erfurt durchzufahren. Gerade für Fahrten nach Norden wäre die Bahn dann für Fahrgäste aus der Region praktisch nicht mehr zu gebrauchen. Aufgrund der bereits vorhandenen Autobahn sehe auch wenig zusätzliche Trennungswirkungen. Gleiches gilt für Lärm. In der Stadt müsste man keine Monster-Lärmschutzmauern ziehen und Tunnel buddeln ist ja wahrscheinlich teurer (wohl über eine Milliarde) und dauert länger. Man müsste zwar wahrscheinlich eine ganze Menge Bäume fällen, aber mit Ausgleichsmaßnahmen (die ja meist sogar überproportional ausfallen) sehe ich da auch nicht das große Problem. Klar, lokal ist das nicht beliebt und man wird alles versuchen das Projekt zu verhindern, aber es wird eben von vielen nicht das "große Ganze" gesehen. Als Lokalpolitiker will man natürlich wiedergewählt werden und da macht man sich bei seinen Wählern ungern unbeliebt, auch wenns manchmal besser wäre. Naja, ich warte auf die erste Meldung von einem vom Aussterben bedrohten Käfer oder sowas :D

Grüße!

von Pendler_NKU - am 12.02.2017 14:44
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