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Eisenbahnforum Nordostbayern
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11
Erster Beitrag:
vor 3 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 3 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
OberpfalzSchiene, Martin Pfeifer, 223 061, Eisenbahner_88, apfelpfeil, Peles

Anschlusssicherheit DB - MRB bei Verspätung

Startbeitrag von OberpfalzSchiene am 18.08.2017 17:35

Hallo Forum
Ich fahre am Sonntag mit dem RE 3690 (Weiden ab 07:21 Uhr) nach Hof.
Da dieser RE gerne mal etwas Verspätung mitbringt, wollte ich Euch fragen ob schon wer Erfahrung gemacht hat ob die MRB Richtung Dresden in Hof dann darauf wartet.
Oder wäre es daher besser, beim Zugbegleiter, falls einer mitfährt, anzumelden das man umsteigen möchte?

Schonmal Danke für Antworten.

Antworten:

immer Fragen :)

na klar, Fragen kostet ja nix ;)

aber um die Uhrzeit Verspätung? Sonntag Früh?

von Eisenbahner_88 - am 18.08.2017 22:53

Re: immer Fragen :)

Danke.
Ja hab ich schon des öfteren beobachtet das er einer davon ist der gerne mal eine Verspätung hat. ;-)

von OberpfalzSchiene - am 19.08.2017 05:33

Re: immer Fragen :)

vor kurzem kam ich verspätet mit dem ICE in Nürnberg an, die letzte und einzigste Chance, Montag früh um 1:20 nach Fischbach zu kommen war die S3. Nach der Vormeldung hat sogar diese gewartet.

von Eisenbahner_88 - am 19.08.2017 07:59
Zitat
OberpfalzSchiene
Ich fahre am Sonntag mit dem RE 3690 (Weiden ab 07:21 Uhr) nach Hof. Da dieser RE gerne mal etwas Verspätung mitbringt, wollte ich Euch fragen ob schon wer Erfahrung gemacht hat ob die MRB Richtung Dresden in Hof dann darauf wartet. Oder wäre es daher besser, beim Zugbegleiter, falls einer mitfährt, anzumelden das man umsteigen möchte?



Den Zugbegleiter um Vormeldung von Anschlußreisenden zu bitten macht m.E. immer Sinn, wenn der Anschluß noch halbwegs in Reichweite ist. Auch wenn es nicht immer zum Erfolg führt. Bei verspäteten ALX aus München hat die MRB schon öfters mal so um die 5 Minuten gewartet. Viel mehr ist nach meiner Erfahrung jedoch nicht drin.

Mit dem RE 3690 bin ich in diesem Jahr schon etliche Male (meist samstags) gefahren, da habe ich den MRB-Anschluß in Hof immer erreicht. Ein Zugbegleiter war in letzter Zeit auch immer drauf zwecks Vormelden. Wie es sonntags ist, weiß ich jedoch leider nicht.

Die 1 Stunde in Hof bringt man ja im Zweifelsfall auch schnell rum dank Luftsteg und Zeitschriftenladen. Richtig ärgerlich ist es dagegen in umgekehrter Richtung, wenn man dank stärker verspäteter MRB den Anschluß an den nur zweistündlich fahrenden ALX verpasst hat. Da muß man sich dann irgendwie mit Agilis und Oberpfalzbahn durchschlagen bis Regensburg, wenn man nicht 2h warten will. Ich fahre deswegen meist gleich in der Früh, wo dank der zusätzlichen "OPX"-Verbindung ein Stundentakt besteht.

Gruß
223 061

von 223 061 - am 19.08.2017 10:32

Re: immer Fragen :)

Zitat
Eisenbahner_88
vor kurzem kam ich verspätet mit dem ICE in Nürnberg an, die letzte und einzigste Chance, Montag früh um 1:20 nach Fischbach zu kommen war die S3. Nach der Vormeldung hat sogar diese gewartet.


Servus,

wenn es um einen Anschluß an die letzte Verbindung des Tages geht, wird fast immer gewartet. Wobei das durchaus kalkulierbar ist: wenn der Reisenden diesen Anschluß verpasst kommen die für die Bahn AG ganz teueren Sachen aus den Fahrgastrechten zum tragen: Hotel-Übernachtung oder Taxi. Und beliebt ist das bei den Reisenden auch nicht.

von Martin Pfeifer - am 19.08.2017 12:17

Fahrgastrechte

Naja, wenn der Umstieg von DB auf DB geht mag das ja noch sein.
Aber kann denn die DB z.B. die MRB dazu "verpflichten" zu warten?? Die MRB wird ja wohl auf pünkltiche Abfahrt drängen um nicht selbst Strafe für Verspätung zahlen zu müssen... Und wenn dann die DB den Reisenden "an der Backe" hat und ihm Taxi oder Hotel zahlen muß juckt das die MRB herzlich wenig...

von Peles - am 21.08.2017 14:26

Re: Fahrgastrechte

Zitat
Peles
Aber kann denn die DB z.B. die MRB dazu "verpflichten" zu warten?? Die MRB wird ja wohl auf pünkltiche Abfahrt drängen um nicht selbst Strafe für Verspätung zahlen zu müssen... Und wenn dann die DB den Reisenden "an der Backe" hat und ihm Taxi oder Hotel zahlen muß juckt das die MRB herzlich wenig...



Verpflichten sicher nicht. Aber wie so oft ist es m.E. ein Geben und Nehmen. Gerade die MRB hatte ja phasenweise größere Verspätungsprobleme und war dann sicher auch dankbar, wenn die DB oder die DLB ein paar Minuten gewartet haben. Was auch häufiger geschehen ist.

Daß die Entscheidungswege bei verschiedenen beteiligten EVU länger sind, war hier vor längerer Zeit schon mal Thema. Weiß jemand, wie das aktuell in Hof gehandhabt wird?


Gruß
223 061

von 223 061 - am 21.08.2017 17:06
Danke für eure Antworten. Hat alles geklappt, trotz kleiner Verspätung auf der Hinfahrt hat die Zeit noch gereicht.

Die "Grinsis" schaffen sogar eine achtminütige Verspätung ab Dresden nach Hof wieder aufzuholen. ;-)

von OberpfalzSchiene - am 21.08.2017 17:49

Re: Fahrgastrechte

Zitat
Peles
Naja, wenn der Umstieg von DB auf DB geht mag das ja noch sein.
Aber kann denn die DB z.B. die MRB dazu "verpflichten" zu warten?? Die MRB wird ja wohl auf pünkltiche Abfahrt drängen um nicht selbst Strafe für Verspätung zahlen zu müssen... Und wenn dann die DB den Reisenden "an der Backe" hat und ihm Taxi oder Hotel zahlen muß juckt das die MRB herzlich wenig...


Servus,

die DB AG kann die MRB nicht zum Warten verpflichten. Der offizielle Dienstweg geht vom Zugbegleiter über die Transportleitung von DB Regio zur entsprechenden Leitstelle der MRB und von dort aus zu deren Zugführer im Sinne der FV (der Tf oder der Kundenbetreuer). Ob die MRB tatsächlich wartet oder nicht hängt neben dem Gefühl des Mitarbeiters in der Leitstelle, ob es trotzdem gut geht, auch von den Verträgen zwischen der MRB und dem VMS ab. Heutige Verkehrsverträge führen in der Regel zu Einbußen wenn der Zug nicht pünktlich ist. Aber das ist nicht so stumpfsinnig "Zug unpünktlich = weniger Geld, egal warum". Die meisten Verträge differenzieren hier mittlerweile. Unpünktlichkeit aufgrund von DB Netz / Infrastruktur ist ein Fall wo das EVU nichts ändern kann. Genauso gibt es mitunter auch Kulanzregeln, wenn bestimmte Anschlüsse zumindest einige Minuten abgewartet werden. Wie das allerdings genau bei der MRB gehalten ist, weiß ich nicht.

von Martin Pfeifer - am 21.08.2017 20:30

Re: Fahrgastrechte

Zitat
Martin Pfeifer
...

Servus,

die DB AG kann die MRB nicht zum Warten verpflichten.

...


doch sie kann. Vielleicht nicht DB Regio, aber mit ihrer DB Netz kann die DB AG sehr wohl, die brauchen ja nur keine Fahrstraße einstellen dann kann die MRB sich auf den Kopf stellen.

Was nicht bedeutet dass hier nach Gutsherrenart entschieden wird. Das hat dann schon auch seinerseits entsprechende vertragliche Konsequenzen, klar.

Aber im Prinzip - technisch - kann sie! Umgekehrt geht das nämlich gar nicht!!

von apfelpfeil - am 23.08.2017 07:32
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