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Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 2 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 2 Monaten, 3 Wochen
Beteiligte Autoren:
Martin Pfeifer, Eisenbahner_88

Abenteuer Marschbahn - KBS 130 [15 B]

Startbeitrag von Eisenbahner_88 am 18.09.2017 22:35

Hallo,

aus privaten Gründen war ich ein paar Tage im Norden, da darf ein Besuch auf der Marschbahn natürlich nicht fehlen. Mit dem nah.SH-Ticket bin ich los, start war in St. Peter Ording, welches ab dem Bahnhof Husum als Nebenbahn an die Marschbahn gekoppelt ist:

Ab Husum ging es dann erst mal mit den Married-Pair wagen und einer 245 nach Klanxbüll. Wie man weiß, gibt es dort einige eingleisige Abschnitte, was zur Folge hat, dass in den Bahnhöfen hin und wieder die Züge aufeinander warten müssen, was uns natürlich freut :) Und nicht zu Vergessen - der schöne Ersatzverkehr. Man beachte den Gleisbau.



Sogenannte Marschwumme/Deichwumme.

Ein IC:

Syltshuttle


Ab in den nächsten RE und weiter nach Morsum:

Sandwich von 2 x 245, eine Garnitur Ersatzwagen, eine Garnitur MB-Wagen



dann nächster RE nach Keitum:



endlich in Westerland, auf Gleis ein macht sich der IC fertig zur Abfahrt:

einfahrender IC neben eingefahrenem Sylt-Shuttle

DB sagt sorry:


Fazit: Rundum gelungener Tag, wer auf DB-Klassiker steht sollte nochmal hin, Formsignale, die alte Lady 218 und n-Wagen sowie IR-Wagen etc im Einsatz...

Leider ging es Abends zurück, dafür im Bnrzdf483, der ehemals im 3-Löwen-Takt fuhr, natürlich am offenen Fenster bei Sicht auf den Damm und das Watt. Ein Schlussfoto:
Marschbahn by J ..., auf Flickr

Antworten:

Servus,

zum Gleisbau auf dem ersten Bild. Das ist aus meiner Sicht ein völlig normale Lösung, ja sogar eine gute Lösung.

So wie es aussieht war das Gleis 2 (im Bild rechts) mal das durchgehende Hauptgleis und in das Gleis 1 wurde auf Hp 2 eingefahren. Für den Übergang in den zweigleisigen Betrieb auf dem Damm braucht man eine ungebremste Hp 1-Einfahrt nach Gleis 1 und eine ebenso nicht limitierte Ausfahrt aus Gleis 2. Statt einer geraden Weiche mit entsprechend großem Radius im abzweigenden Strang (1200 m Radius sind das für 100 km/h) hat man hier eine zur symmetrischen Außenbogenweiche gebogene gerade Weiche mit 500 m Radius im abzweigenden Strang (der Grundform = gerade Weiche) verwendet. Das reduziert aufgrund der kleineren Weiche nicht nur die Kosten für die Weiche selber, sondern macht den Bahnhof auch etwas kürzer. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, kommt die 500'er Weiche in einem mechanischen Stellwerk außerdem mit einem Riegel aus, während die 1200'er Weiche einen zweiten Riegel benötigt. Der Schlenker in Gleis 2 hingegen fällt bei ordnungsgemäßer Durchbildung gar nicht auf.

Eine ähnliche Lösung gibt es zum Beispiel auf der Eifelstrecke Köln - Gerolstein - Trier beim Haltepunkt und Überleitstelle Lissendorf für den Übergang vom zweigleisigen Betrieb aus Richtung Jünkerath in den eingleisigen Betrieb Richtung Gerolstein.

von Martin Pfeifer - am 19.09.2017 14:59
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