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Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 4 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
extirschenreuther, Russenfahrer, KROMHOUT, Joachim Piephans, Zugbeobachter, 223 061

NRH: Erste Fundamente für Lärmschutzwall [m4B]

Startbeitrag von 223 061 am 15.10.2017 14:46

Es handelt sich bei den Fundamenten offenbar um Fertigteile. Auch die steil abfallende südliche Seite des geplanten bis 8m hohen Walls soll laut der Pressemeldungen bepflanzt werden. Es bleibt also zu hoffen, daß hier kein neues Betätigungsfeld für die sogenannten "Künstler" entsteht, welche bereits die Regensburger Altstadt vielfältig "verschönert" haben. So mancher Tourist ist erschrocken, was er abseits der Hauptrouten im Weltkulturerbe vorfindet, zumindest dort, wo die Hausbesitzer nicht ständig mit Farbe und Pinsel hinterher sind.

Hinten in der Abstellgruppe stand übrigens heute ein offenbar ausgesetzter IC-Waggon.

Gruß
223 061









Antworten:

Wird das eigentlich von der Bahn noch verfolgt,Güterwaggons mit Graffiti beschmieren, man hat nicht den Eindruck?

von extirschenreuther - am 15.10.2017 16:28

IC-Wagen

Der Bpmz ist schon seit letzen Dienstag an dieser Stelle - er wurde beim IC 2024 ausgesetzt wegen Flachstellen.

von Zugbeobachter - am 15.10.2017 17:59

Güterwagen

Servus!

Daß das Ganze "verfolgt" wird, würde ich nicht unbedingt annehmen. Wer wann und wo die Fahrzeuge verunstaltet hat, wird sich ohnehin bei Güterwagen nicht mehr feststellen lassen. Oft begnügt man sich damit, nur die Anschriften zu säubern, der Rest bleibt, wie es ist.
Wenn sich diese Schmierfinken mitsamt der Jahreszahl verewigt haben, sieht man, daß viele Wagen schon jahrelang so unterwegs sind...

Auch die "Kunstwerke" an den Lärmschutzwänden interessieren offenbar keinen. Da gibt es Schmierereien, da weiß man genau, daß die am Vortag noch nicht da waren. Aber man hört nichts davon, daß solche Typen mal gefaßt wurden. Komischerweise wird von denen auch keiner bei seiner Tätigkeit von den Tf gesichtet oder gar über den Haufen gefahren...

Grüße, Russenfahrer

von Russenfahrer - am 16.10.2017 08:28

Re: Güterwagen

Ein "prominentes" Beispiel wo so einer über den Haufen gefahren wurde ist hier
[de.wikipedia.org].
Ich denke die meisten Schmierer haben keinen besonderen Tiefgang sondern sind einfach hohl in der Birne, auch der Typ hat wohl eher einen Sinn in seinem Leben gesucht und nachdems mit Arbeit nicht geklappt hat...
So wie die hier, leider gibts bei uns keine adäquaten Strafen
[www.spiegel.de]
Was ich befremdlich finde ist dass diese Doedel denken sie produzieren Kunst, aber ein paar Kleckse irgendwohin sprühen kann eigentlich jeder Depp, ich finde nur das wenigste in der Richtung irgendwie originär. Einmal hab ich einen Güterwagen gesehen, da hatte einer Fenster, Blumenkästen usw aufgemalt, das sah tatsächlich wie ein echter Wohnwagen aus, von Ferne, aber das meiste ist Geschmiere von irgendwelchen unterbelichteten Vollpfosten meiner Meinung nach.
Gruss
extirschenreuther

von extirschenreuther - am 16.10.2017 18:47

Sprüher

Zitat
extirschenreuther
Ein "prominentes" Beispiel wo so einer über den Haufen gefahren wurde ist hier
[de.wikipedia.org].
Ich denke die meisten Schmierer haben keinen besonderen Tiefgang sondern sind einfach hohl in der Birne, ....


Er wurde nicht "über den Haufen gefahren", sondern tödlich verletzt - und starb. Wie möchtest Du denn, daß man von Dir spricht? Überprüf mal bitte Deine Sprache!

Viele graffities ärgern mich. Andererseits ist der Hintergrund, auf den gesprüht wird (Lärmschutzwände, Schalthäuser, Betonmasten, Abgänge, Sichtbetonmauern) vielfach so seelenlos, daß man das Sprühen durchaus als Reaktion auf eine solche kalte Gestaltung der Lebenswelt sehen kann (ganz neutral: sehen kann, nicht bewerten muß!).

Und wenn Du schon auf jenen Hamburger Sprayer verweist und verlinkst: manches Gesprühte bewegt sich tatsächlich im weiten Graubereich zwischen Verunstaltung, Beschädigung und street art.

Gruß,
Joachim

von Joachim Piephans - am 17.10.2017 17:37

Re: Sprüher

"über den Haufen gefahren" ist ein gängiger umgangssprachlicher Ausdruck in der Oberpfalz, weder positiv noch negativ. Du kommst nicht von dort, ich weiss.

Gruss
extirschenreuther

von extirschenreuther - am 17.10.2017 17:50

Re: Sprüher

Zitat
Joachim Piephans
Er wurde nicht "über den Haufen gefahren", sondern tödlich verletzt - und starb. Wie möchtest Du denn, daß man von Dir spricht? Überprüf mal bitte Deine Sprache!


Solche Typen sind es nicht wert, daß man von ihnen anders spricht. Das sind illegale Schmierereien, eine Sachbeschädigung, die manchmal auch in Verbindung mit Hausfriedensbruch zu bringen ist. Auf Bahnanlagen und in den Gleisen treibt man sich nicht herum, das müßte jeder langsam kapieren. Selbst auf den Schnellfahrstrecken werden Tunneleingänge und Lärmschutzwände verschmiert, was erst recht mit höchster Lebensgefahr verbunden ist. Und wenn es mal einen erwischt - warum sollte man da Mitleid haben? Da könnte man mit einem Wildtier mehr Mitleid haben, denn das weiß im Gegensatz zu Menschen nicht, welche Gefahr auf den Gleisen droht!

Grüße, Russenfahrer

von Russenfahrer - am 20.10.2017 17:34

Re: Sprüher

Hallo zusammen,

die Todesstrafe ist in Deutschland glücklicherweise abgeschafft. Sie sollte daher auch nicht für solche Verunstalter leichtfertig akzeptiert werden.
Davon abgesehen: Jeder Triebfahrzeugführer der so einen "Künstler" erfasst, hat unter den Folgen (bis hin zur Berufsunfähigkeit) oft genug lange zu leiden.
Das bedenken die Sprayer aber leider auch nicht...

Nachdenkliche Grüße aus Kulmbach

von KROMHOUT - am 21.10.2017 12:26
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