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Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 2 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
BD Regensburg, extirschenreuther, Arzberger, JisBjoern, 223 061

[Mittelbayerische] Weichenstellung für die Bahn

Startbeitrag von BD Regensburg am 13.06.2018 12:06

INFRASTRUKTUR
Weichenstellung für die Bahn
Bei der Bahnlinie von Schwandorf nach Prag stehen die Signale auf Grün. Im Verbund ist jetzt endlich ein Ausbau in Sicht.

Link dazu:
[www.mittelbayerische.de]

Antworten:

Weichenstellung gegen Direktverbindung Hof-Weiden-München?

Wie ernst die Ausbaupläne diesmal sind, muß man abwarten. Geredet wurde früher schon oft davon, ohne daß was passierte.

Ägerlich ist auf jeden Fall die schleichende Abwertung der Direktverbindung Hof-Weiden-München. Erster Schritt war die Einführung der Flügelung mit den Prager Zügen im Dezember 2017, welche durch lange (bei Verspätung noch längere) Standzeiten in Schwandorf die Verbindung insbesondere in Richtung Süden deutlich unattraktiver machte. Subjektiv glaubt man bereits sinkende Fahrgastzahlen auf dem Hofer Ast zu erkennen.

Zum kleinen Fahrplanwechsel folgte nun der zweite Streich: Beim ersten Alex früh von München nach Hof muß in Schwandorf umgestiegen werden, also nichts mehr mit Direktverbindung. Betrieblich mag das sinnvoll sein, aber eine Anschlußgarantie wurde nicht kommuniziert und so wird auch hier die Attraktivität sinken.

Was kommt als nächstes?

Gruß
223 061

von 223 061 - am 13.06.2018 18:09

Rosinenflyx freut sich

Die BEG bestellt zwei Züge in der Stunde von Hof nach Selb, mit viel heißer Luft, gerade nach Asch oder Stundentakt nach Helmbrechts, aber wieso nicht eine separate Führung der Hofer und Prager Züge? Würde die Betriebsqualität deutlich steigern.

Abschreckend ist auch der viele SEV, in diesem Jahr gefühlt jedes Monat zwei Wochen. Da fahren viele gleich mit der Gummibahn.

Gibt es noch durchgehende Fahrgäste Prag - München mit dem Zug die sich nicht von SEV, außerplanmäßigen Geschichten und Umsteigevorgängen haben abschrecken lassen?

Die grünen Rosinenpickerbusse fahren teilweise schon mit zwei Bussen hintereinander, dazu kommt IC-Bus, Eurolines usw.

von BD Regensburg - am 14.06.2018 06:12

Bei aller Freude.....

....immer daran denken, im Herbst sind Landtagswahlen in Bayern ;-) Und vor Wahlen, man kennt es, wurden immer große Projekte ausgerufen oder angestoßen. Was dann davon übrig bleibt, wenn die Zettel mal in den Urnen sind, wird sich zeigen.

Ich bin jetzt doch schon einige viele Lenze alt, und wenn ich so zurück blicke und allein die angekündigten "jetzt geht es bald los mit der Elektrifizierung der Naabtalstrecke" im Geiste zusammen zähle, dann müssten auf der Linie bereits schon mindestens drei Drähte pro Gleis hängen.

Ist in diesem Zusammenhang schon immer mal wieder in alten Zeitschriften und Berichten zu blättern. Was so in den letzten 30 - 40 Jahren alles schon spruchreif war ;-)

von JisBjoern - am 14.06.2018 10:46
Bla.. Bla.. wo blieben die Abgeordneten und der Freistaat die sich für die Strecke Nürnberg-Schirnding-Cheb stark machten und sich finanziell daran beteiligten bzw. die Absicht dazu hätten? Achja richtig.. die Strecke geht ja nicht nach München.

von Arzberger - am 14.06.2018 15:24
Man kann sich doch wieder mal des Eindrucks nicht erwehren, dass die Bayerische Staatsregierung alles tut, um den Bahnausbau überall zu verzögern. Neulich geschah es dass ich die Autobahn Weiden Schwandorf fuhr, ein LKW nach dem andern, irre. Ich finds toll dass die Österreicher am Brenner Blockabfertigung machen und sich vom dicken Söder und co nicht einsacken lassen.

von extirschenreuther - am 15.06.2018 19:17

Randthema Selb Asch

Was mich persönlich wundert ist, dass die bayer. Regierung so dahinter war, Selb-Asch wieder aufzubauen. Ich meine, auch ich dachte mir dass die Fahrgastzahlen eher bescheiden wären, finds aber trotzdem eine gute Sache, die sich mittelfristig dennoch positiv auswirken wird, aber es war total entgegen der üblichen Linie.
Übrigens sehe ich das vermeintliche Fahrgastdefizit nicht so negativ.
Von Cheb bis Asch sind die Züge immer total voll, ich bin mal mit dem ganz frühen Zug, der war u.a. voller Schüler und es war schwierig überhaupt noch einen Platz zu kriegen.
Von Hof bis Selb würden die Züge sowieso fahren und die Fahrgastzahlen wären im Positiven wie Negativen gleich.
Bleibt also nur die zwei km Selb-Asch, die zusätzlich zu finanzieren sind.
Grüsse
extirschenreuther

von extirschenreuther - am 16.06.2018 12:55
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