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Eisenbahnforum Nordostbayern
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Erster Beitrag:
vor 13 Jahren, 2 Monaten
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Station ohne Service

Busfahrer streiken gegen Eisenbahnertarif (ZM)

Startbeitrag von Station ohne Service am 07.06.2005 19:57

Hier mal ein Beitrag von donau.de

Die Busfahrer streiken weil sie nach Eisenbahnertarif bezahlt werden, während ihre Kollegen nach dem kommunalen Arbeitgebertarif bezahlt werden.
Stimmt 1800 Euro ist zu wenig, wenn die Kollegen 2300 Euro bekommen.
Ist das nicht verrückt dass die kommunalen Busfahrer mehr verdienen als ein Lokführer der DB?
Wieso streikt bei der Bahn niemand? 1800 Euro brutto ist doch eigentlich zum leben zu wenig, zum sterben zu viel. Was ist mit Familienvätern?

Ich hoffe die Busfahrer haben Erfolg und bekommen das gleiche wie die Kollegen, die angemessen bezahlt werden. Das sollte dann auch als Vorbild dienen. Denn mit 2300 Euro brutto kann man leben, mit 1800 Euro brutto wirds verdammt schwer!

ETV = Ausbeutung! Ist Transnet unfähig?

Und jetzt der Beitrag

Busfahrer streiken gegen Status zweiter Klasse
Für Tausende von Schülern und Berufstätigen wurde es gestern eng, viele kamen zu spät zur „Pauke“ oder zum Arbeitsplatz. Der Grund: Auf sämtlichen Buslinien der Regensburger Verkehrsbetriebe (RVB) gab es Ausfälle. Rund 50 Beschäftigte der Stadtwerke-Tochter Rebus waren in den Streik getreten, um die Gleichstellung mit anderen Kollegen zu erstreiten.
Auch bei Busfahrern gibt es längst die von Gewerkschaften viel beklagte Mehr-Klassen-Gesellschaft. 150 Kraftfahrer der Verkehrsbetriebe werden nach dem Tarif des kommunalen Arbeitgeberverbandes bezahlt. Für ihre knapp 90 Kollegen, die bei der im Herbst 1999 gegründeten Rebus angeheuert haben, gilt der Eisenbahnertarifvertrag (ETV) neu. Die Differenz beträgt brutto rund 500 Euro.
Ein Nachteil, den die Rebus-Leute nicht länger hinnehmen wollen, so Karl Ganter, Fachbereichs-Sekretär bei ver.di. Die Gewerkschaft hatte im Herbst 2004 den Tarifvertrag gekündigt und für gestern zum Warnstreik aufgerufen, an dem sich zunächst 26 Mann der Frühschicht und mittags nochmal so viele Fahrer beteiligten. Unter ihnen Rudi Fischer (49). Der Ex-Fernfahrer ist Familienvater und bekommt 1800 Euro Lohn. „Wenn meine Frau nicht putzen ginge, kämen wir nicht über die Runden.“
Bis 12.30 Uhr wurde gestreikt. Der Altstadtbus war bis dahin ein Totalausfall, auf allen anderen RVB-Linien fielen einzelne Fahrten aus. Die Kunden reagierten teils gelassen, teils sauer. Zum Beispiel der Pendler Rainald Schaake. Mit dem Zug reist er täglich aus Nürnberg an, um vom Busbahnhof Albertstraße zu seiner Firma An der Irler Hohe weiter zu fahren. Gestern wartete Schaake zunächst vergeblich auf den Anschluss und war deshalb grantig: „Ich habe für solche Streiks kein Verständnis.“

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