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Eisenbahnforum Nordostbayern
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13
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Cargonaut, derSchlömener, Woyzeck, Martin Pfeifer, Christian Bartels, Pegnitzer

Die Kälte

Startbeitrag von Pegnitzer am 23.01.2006 13:30


Hallo
In NPZ ist heute freüh um 6.20 ein VT 610 auf gleis 4 eingefahren.
Der RE nach NHO/NBY hatte 15 min verspäung.
Der RE nach NN ist zwa einnigermasen Püglich abgefahren aber nur die zwie Teile von NBY. Der an Teile von NMR hatte aber 30 min verspätung

Antworten:

Und was hat das mit der Kälte zu tun?

von Cargonaut - am 23.01.2006 19:48

vielleicht die Verspätungen...

und ich sage VIELLEICHT.

aber so gut es heute früh auch anfing (also zumindest bei uns) hat es sich dann über den Tag hinweg auch nicht halten können.
Ein Saalfelder RE (genauer der 3029; Trebgast normalerweise durch um 14:42Uhr) verkehrte heute ca. 30 minuten verspätet.

In Bayreuth wurde dann der Übergang zwischen dem RE 3423 aus Nürnberg und dem RE 3082 nach Saalfeld gekappt.

Also alles in allem doch wieder ein typisches Bild von der unzuverlässigen (Sommer)bahn (Sommer dann, sollten die etwas tieferen Temperaturen dran schuld sein.)

Naja...

von derSchlömener - am 23.01.2006 20:27

Re: vielleicht die Verspätungen...

Das vielleicht habe ich nicht überlesen! ;-)
Nur war mir der Betreff und die Meldung vom Pegnitzer etwas ohne Zusammenhang.

derSchlömener schrieb:

Zitat

Also alles in allem doch wieder ein typisches Bild von der
unzuverlässigen (Sommer)bahn (Sommer dann, sollten die etwas
tieferen Temperaturen dran schuld sein.)

Naja...


Und ich möchte nicht wissen, wieviele Autos und Busse heute früh nicht angesprungen sind... :-) jaja, immer das Gleiche mit den unzuverlässigen Bussen und PKW's :D

von Cargonaut - am 23.01.2006 20:32

Gut gekontert ;-) + Frage zum Eiskratzen bei Loks

Mal eine ganz blöde Frage: Kommt es eigentlich ab und an mal vor, dass man bei seiner Lok oder seinem Triebwagen die "Frontscheibe kratzen" muss?! Die Frage stellt sich mir gerade eben spontan, da das ja sicher bei Bussen der Fall sein dürfte. Wie sieht das bei der Bahn aus? Im Normalfall sollten ja alle Fahrzeuge, die länger stehen, "angesteckt" werden, damit das Kühlwasser warm bleibt, aber wenn nicht, was dann?

Viele Grüße

Christian



von Christian Bartels - am 23.01.2006 23:20

Re: Gut gekontert ;-) + Frage zum Eiskratzen bei Loks

Wenn Du bei einem Tfz die Scheiben freikratzen mußt, dann kannst Dir, zumindest auf dem Dieselsektor, auch gleich einen andere Lok geben lassen, weil Du dann abschätzen kannst, welche Temperatur das Kühlwasser hat und die Lok eh nicht zu starten geht ;-)

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 24.01.2006 02:40

Re: Gut gekontert ;-) + Frage zum Eiskratzen bei Loks

Servus,

bei den Triebwagen sollte sich dies durch das Vorheizen des Fahrgastraumes und damit verbunden sicher auch des Führerstandes erledigen. Für's Auto gibt es das als Standheizung, sogar vom gleicher Hersteller.

Bezüglich der Loks dürfte es ähnlich sein, wenn die ans Netz zum Warmhalten angeschlossen, wird auch gleichzeitig der Führerstand warmgehalten. Im Führerstand befinden sich Druckluftanlagen (Führerbremsventil!) die wegen eventuell kondensierender Luftfeuchtigkeit nicht unter 0°C kommen dürfen. Eine schön mit Schnee bedeckte Lok ist also nicht so schnell startklar und die Idee sich von der Lokleitung eine andere Lok geben zu lassen, ist die beste Möglichkeit. Bei den E-Tfz bedeutet dies übrigens, das sie aufgerüstet abgestellt sind, deshalb sind Fotografen im Winter auch besonders gern :) gesehene Gäste im Betriebshof

von Martin Pfeifer - am 24.01.2006 09:04

Ihr könnt ja gerne wieder mit den Autos und Bussen, die angeblich...

... nicht angesprungen sind argumentieren, aber für micht steht ganz klar fest, dass die Bahn alles andere als wintertauglich ist. Es ist zwar gestern nicht zum Chaos gekommen, aber das leider inzwischen übliche Schauspiel wie eingefrorene Signale oder stark verspätete Züge hat sich wieder abgespielt.

Ihr könnt euere Bahn auch gern weiter in den Himmel loben und sagen, dass es normal ist, dass es im Winter zu mehr Störfällen kommt. Mich wundert diese Einstellung ja eigentlich nur vom Cargonaut, denn er müsste doch aus früherer Zeit selbst am besten wissen, wie mal eine Eisenbahn im Winter funktioniert haben kann.

von derSchlömener - am 24.01.2006 09:32

Dann fahr Du mal schön Fahrrad bei -15Grad

Jetzt paß mal auf! Ließ Dir das Ausgangsposting mal genau mit Betreff und Inhalt vom Pegnitzer durch! Die Verspätungen können von sonst was gekommen sein! Und ich könnte hier 3 Seiten voll Züge aufzählen, die trotzdem pünktlich gefahren sind. Sicher hat es früher vielleicht bessser funktioniert, weil damals nicht am falschen Fleck gespart wurde, aber da jedesmal gleich ein Gejammer zu starten, finde ich voll daneben! Und deswegen gleich die "Bahn" als Ganzes winteruntausglich abzustempeln, dann wünsche ich Dir viel Spaß auf dem Weg zur Arbeit zu Fuß oder meinetwegen auch per Fahrrad bei -15Grad! Einer der so über die Bahn wettert, sollte diesem Verkehrsmittel doch eigentlich fern bleiben, weil ja eh nichts geht!

Sorry für den harten Ton, aber langsam platzt mir echt der Kragen!

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 24.01.2006 15:09

Die Bahn kann ja gerne allein fahren,...

wenn sie auf diese Art versucht sich die Kundschaft vom Leib zu halten.
Denn patzige Reaktionen von Bahnmitarbeitern, die genau in die Richtung zielen habe ich auch schon erlebt. Immer nach dem Motto: "Wenn es ihnen nicht passt, können sie ja gerne laufen oder mit sonstwas fahren."

Das ist ja vielleicht gerade der Punkt, warum die Bahn heute so dasteht, wie sie da steht. Zu teuer, unzuverlässig und unfreundlich.

Noch ein Beispiel: Auf die Frage einer Studentin, die gerade in Bayreuth den Anschlusszug nach Nürnberg verpasst hatte, wie sie denn jetzt nach Nürnberg zu ihrer Prüfung kommen soll, sagte ein Bahnmitarbeiter in Bayreuth nur "das ist mir egal". Super kundenfreundlich.

Wie gesagt: ihr könnte alle gerne mit der Bahn so zufrienden sein, wie sie jetzt ist und immer sagen, dass man es nicht besser machen kann und dass irgendjemand anderes daran schuld ist. Genauso kann man auch die Kunden immer als dumm (wenn sie in den falschen Zugteil z.B. einsteigen) verteufeln oder auch als unzufrieden oder als ständige Nörgler.

Fakt ist jedoch, dass meiner Meinung nach in keinem anderen Unternehmen, nicht mal bei der Post, was ja auch ein ehem. Staatsbetrieb ist, Kunden oft so herablassend behandelt werden wie bei der Bahn. Um nur einige wenige Beispiele zu nennen:

- Der Fahrkartenkauf ist oft die Hölle: Es gibt kaum mehr Schalter, an den Automaten kann ich entweder nicht jedes Angebot kaufen bzw. nicht jedes Angebot mit Bargeld bzw. mit Karte zahlen. An den wenigen Schaltern warte ich oft eine halbe Ewigkeit und steige ich dann ohne Farkarte in den Zug darf ich mich vom Schaffner erst mal anrüffeln lassen, warum ich keine Fahrkarte habe und dann am besten gleich noch Boardpreis zahlen...

- Die Information der Fahrgäste bei Verspätungen ebenso. Es gilt leider oft die Devise: Kümmere dich selbst um alles, sost hilft dir niemand.

- Entschuldigungen für Verspätungen bzw. Verspätungsgutscheine etc. sind auch oft Fehlanzeige. Die linke Hand (Schaffner) weiß oft nicht, was die Rechte (Fdl im Bahnhof) tut usw.

Was ich eigentlich sagen will: Die Bahn verhält sich - denke ich - noch oft so, als dürften sich die Fahrgäste bedanken, wenn sie überhaupt mitfahren dürfen. Das ist sicherlich auch mit ein Grund, warum die Bahn ein so schlechtes Image hat.

Zum Thema Winteruntauglichkeit: die Neigetechnikfahrzeuge 610er bzw. 612er sind ja jetzt wirklcih ein schönes Beispiel für Schönwetterfahrzeuge. Ohne Neigetechnik sind Verspätungen oft vorprogrammiert bei Eis und Schnee.

Wintertauglich heißt eben, dass im Winter alles so funktioniert wie im Sommer auch. Genauso wie bei Winterreifen z.B.
Außerdem fahre (und nicht nur ich) auch bei -15Grad Rad. Von hier zur Uni sind es knapp 12km h&r, die mit dem Rad zurückgelegt werden müssen, wenn man zwischen Trebgast und Bayreuth die Bahn benutzt.

In meinem letzten Bahncard50 Jahr setze ich außerdem (ohne die 100 Euro für die Bahncard) ca. 600 Euro für Bahnfahrten um. Jemand, der nie mit der Bahn fährt, wird sich sicherlich auch nicht über sie beschweren, weil sie ihm egal ist.

von derSchlömener - am 24.01.2006 15:32

Re: Die Bahn kann ja gerne allein fahren,...

derSchlömener schrieb:

Zitat

wenn sie auf diese Art versucht sich die Kundschaft vom Leib
zu halten.
Denn patzige Reaktionen von Bahnmitarbeitern, die genau in
die Richtung zielen habe ich auch schon erlebt. Immer nach
dem Motto: "Wenn es ihnen nicht passt, können sie ja gerne
laufen oder mit sonstwas fahren."


Das sage ich auch zu reisenden, die Dauernörgler sind. Würden diese Reisenden den Rat nämlich mal befolgen, dann würden sie ganz schnell merken, was sie an der Bahn haben! Alle meckern nur über die Bahn, aber wehe sie, die ja nie funktioniert und immer zu spät kommt, ist mal weg, dann ist das Gejammer erst groß!

Das Schlechte Image der Bahn kommt auch daher, daß ständig nur genörgelt wird über die Bahn. wenn ich etwas lese, dann nur Negatives. Positives berichtet keiner, weil es ja nicht in die heutige Zeit paßt, daß bei der Bahn auch mal was funktioniert! Komm Du wirklich mal einen Tag mit, dann wirst mal sehen, wie sich eine Großzahl der Reisenden aufführt und dann möchte ich sehen wie DU auch auf noch so hochnäsige Reisende (ja auch die giibt es) immer freundlich reagierst! Da kann ich mindestens so viele Beispiele bringen, wo sich Reisende massiv daneben benehmen! Da kann ich in diesem Forum am Ende der Woche ganze seiten füllen! Und wenn ich Kritik von Dir lese, ist es immer "Die Bahn", also für mein Verständnis alle Mitarbeiter.

Die 610'er wackeln doch, oder hast schon wieder was anderes gelesen? Und wir haben doch Winter oder nicht?

Mfg Cargonaut

von Cargonaut - am 24.01.2006 15:41

Warum sollen es denn alle Mitarbeiter sein?

Es gibt immer solche und solche. Ich würde nie alle über einen Kamm scheren. Den einzelnen Mitarbeitern sind ja oft die Hände gebunden oder haben mit irgendwelchen Verspätungen überhaupt nix zu tun. Man sollte nur die Bahn als System sehen und da spielt es ja keine Rolle, wer genau an irgendetwas schuld ist. Viel wichtiger ist ja, ob irgendetwas überhaupt funktioniert oder nicht.

von derSchlömener - am 24.01.2006 15:50

Re: Gut gekontert ;-) + Frage zum Eiskratzen bei Loks

Hallo,

>> da das ja sicher bei Bussen der Fall sein dürfte.

mittlerweile haben sehr viele Busse eine Standheizung; des Weiteren stehen nicht nur bei kommunalen Betrieben, sondern auch bei vielen Privatunternehmen fast alle Busse in Hallen, sodass sich Eiskratzen und Startprobleme nahezu erübrigt haben.
Im Fahrgastraum des Busses sollten außerdem auch schon bei der ersten Fahrt des Tages angenehme Temperaturen herrschen, Zeit zum "Warmfahren" bleibt da keine ;-)

Viele Grüße
Andreas



von Woyzeck - am 24.01.2006 18:20
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