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Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Harald, Martin Pfeifer, KBS855, Schwandorfer

ZM: Anbindung Ostbayerns an den Münchner Flughafen

Startbeitrag von Schwandorfer am 28.01.2006 09:58

Quelle: [www.oberpfalznetz.de]

Zitat

28.01.2006 | Netzcode: 10823136
Schneller zum Flughafen
Bessere Bahnanbindung für die Reisenden aus Ostbayern ab spätestens 2011

München. (jum) . Flugreisende aus Ostbayern werden ab spätestens 2011 einen direkten Bahnanschluss an den Münchner Flughafen haben. Bis dahin soll nach Auskunft von Wirtschaftsminister Erwin Huber die Neufahrner Gegenkurve bei Freising gebaut sein, über die der aus Hof und Passau kommende Regionalverkehr auf der Schiene zum Flughafen abgewickelt werden soll.

"Die Neufahrner Gegenkurve ist der einzig in der nächsten Zeit realisierbare Schritt für eine direkte Bahnanbindung Ostbayerns an den Flughafen", sagte Huber am Freitag in München.

Nach den Plänen Hubers werden die Reisenden aus Ostbayern dann zwei Möglichkeiten zum Erreichen des Flughafens haben. Entweder sie steigen in Landshut in eine neu eingerichtete, stündlich verkehrende Regionalexpress-Verbindung in Richtung Mühldorf-Salzburg um, die über den Flughafen verkehrt, oder sie wechseln in Freising in die neue Flughafen-S-Bahn (20-Minuten-Takt). Die Fahrtzeit ab Landshut im Regionalexpress wird etwa 35 Minuten dauern, die S-Bahn-Variante rund fünf Minuten mehr. Das ist in beiden Fällen schneller und bequemer als die bisherige Busanbindung über den Bahnhof Freising.

Umsteigen in Freising

Eine umsteigefreie Verbindung werde es voraussichtlich nicht geben, erläuterte Huber. Dies würden die Fahrgastzahlen aus Ostbayern zum Flughafen nicht rechtfertigen, da neun von zehn Reisenden auf den Strecken aus Hof und Passau nicht zum Flughafen, sondern nach München wollten. Den Bau der von ostbayerischen Kommunen und Wirtschaftsverbänden geforderten "Marzlinger Spange"" als umsteigefreien Flughafenzubringer will Huber aber als "längerfristige Option" weiterverfolgen. Hier sei jedoch, anders als bei der Neufahrner Gegenkurve, der Bund alleiniger Bauträger, der für diese Lösung nur eine "begrenzte Begeisterung" aufbringe. "Ich werde bei meinen Gesprächen mit Bundesverkehrsminister Tiefensee im Sinne Ostbayerns jedoch nicht auf diese Forderung verzichten", so Huber.

Der Freistaat werde deshalb eine neue Machbarkeitsstudie für die Marzlinger Spange in Auftrag geben, da die mehrere Jahre alte bisherige nicht mehr auf dem neuesten Stand sei.

Darin sollen weitere Trassenalternativen geprüft und die durch den Bau der dritten Startbahn am Flughafen ausgelöste Passagierentwicklung auf vermutlich 55 Millionen Fluggäste im Jahr 2020 eingerechnet werden.


direkter Link: [www.oberpfalznetz.de]

Viele Grüße

Tobias

Antworten:

Re: Schön und gut

Sollte diese RE-Verbindung wirklich Landshut - Flughafen - Mühldorf - Salzburg laufen, was wird dann aus der Bahnlinie Landshut - Vilsbiburg - Mühldorf? Ich hoffe dort wird dann das Angebot nicht ausgedünnt oder noch schlimmeres durchgeführt.

von KBS855 - am 28.01.2006 16:15

Re: Schön und gut

KBS855 schrieb:

Zitat

Sollte diese RE-Verbindung wirklich Landshut - Flughafen -
Mühldorf - Salzburg laufen, was wird dann aus der Bahnlinie
Landshut - Vilsbiburg - Mühldorf? Ich hoffe dort wird dann
das Angebot nicht ausgedünnt oder noch schlimmeres
durchgeführt.


Servus,

soweit ich das erkennen kann, ist eine Stillegung / Abstellung der Strecke über Vilsbiburg nicht zu erwarten. Nach meinen Beobachtungen ist dazu das regionale Verkehrsaufkommen zu hoch. Allerdings dürfte die Weiterführung der Züge über Mühldorf hinaus nach Salzburg wegfallen und auch die Zeit der 628'er in Doppeltraktion dürfte dann abgelaufen sein.



von Martin Pfeifer - am 28.01.2006 22:26

Re: Schön und gut

...na gut, für die Züge über Vilsbiburg würde sich ja auch noch eine generelle Durchbindung nach Rosenheim anbieten, wie es jetzt schon zu manchen Zeiten geschieht. Die Südostbayernbahn bindet ja gerne Linien durch.

Harald

von Harald - am 29.01.2006 08:07
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