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Eisenbahnforum Nordostbayern
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
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Neuenmarkt

Und schon wieder:BÜ Unfall zwischen Hof und Selb

Startbeitrag von Neuenmarkt am 03.02.2006 08:05

Die Autofahrer können es nicht lassen, schon wieder einer bei rotem Blinklicht über den BÜ, bei Wurlitz.

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, so müßte bei Wurlitz eine La bei dem BÜ sein, glaub 30er La.

[www.frankenpost.de]

Der unbeschrankte Bahnübergang in Wurlitz ist hinlänglich als Gefahrenpunkt bekannt. Immer wieder passieren hier Unfälle.

Hier eine Chronologie der Ereignisse der beiden vergangenen Jahre:

10. Juli 2004: Eine Frau aus dem Landkreis Hof rammt mit ihrem Renault Twingo den Regionalzug. Wegen der tief stehenden Sonne übersah sie das rote Blinklicht am Bahnübergang. Verletzt wird bei diesem Unfall niemand. Das Auto wurde beträchtlich beschädigt, am Schienenfahrzeug entstand nur geringer Sachschaden.

24. September 2004: Wieder heißt es: Auto kontra Zug. Diesmal übersieht ein 67 Jahre alter Rehauer die Warnleuchten am Bahnübergang in Wurlitz und prallt mit einem Nahverkehrszug zusammen. Der Triebwagen schleift den VW Sharan 30 Meter mit. Wie durch ein Wunder wird auch dieses Mal niemand verletzt. Schadenshöhe: rund 25 000 Euro. Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer um erhöhte Vorsicht an unbeschränkten Bahnübergängen.

1. Oktober 2004: In die Sache „Gefahrenpunkt Wurlitzer Bahnübergang“ kommt Bewegung: Die Bahn kündigt für die nächste Woche eine außerordentliche Verkehrsschau an. Es soll geprüft werden, ob eine Halbschranke die Situation entschärfen könne. An den Kosten für eine Halbschranke, die sich im sechsstelligen Bereich bewegen, müssten sich zu gleichen Teilen die Bahn, der Bund und die Stadt beteiligen. Von einer schnellen Abhilfe könne nicht ausgegangen werden. Ein aufwändiges Planfeststellungsverfahren wäre zuvor notwendig.

27. Mai 2005: Nach Nachfrage unserer Zeitung erklärt ein Bahnsprecher, dass die Bahn in Wurlitz eine Halbschranke bauen will. Der Bahnübergang entspreche zwar den Vorschriften, aber aufgrund der Unfälle sei die Bahn zu einem „Entgegenkommen“ bereit. Die Umsetzung sei aber frühestens in drei Jahren möglich. Derweil wurden andere Maßnahmen getroffen: Züge dürfen den Übergang jetzt nur noch mit 20 Stundenkilometer passieren, zudem wurde die Beschilderung und die Verkehrsreglung für Lkw geändert.

2. Februar 2006: Erneuter Unfall. mavie




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