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Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
derSchlömener, Gast, malo, KBS 867, Neuenmarkt

Keine Zukunft mehr für NBY-NNE laut Bindlacher Bürgermeister ?

Startbeitrag von Neuenmarkt am 17.02.2006 07:30

Der Bindlacher Bürgermeister Hübner sieht in der Bahnlinie Bayreuth-Neuenmarkt/Wirsberg-(Lichtenfels/Hof) keine Zukunft mehr.

Er möchte einen Neubau der Staatstraße zwischen Bindlach und Ramsenthal haben. Gestern wurde der Planfestellungsbeschluß endlich fertig, er sieht die Beseitigung des höhengleichen BÜ bei Eckershof (vor Ramsenthal) vor, stattdessen soll eine Brücke gebaut werden.

Dies ist dem Bürgermeister Hübner zu viel Geld, wenn man so zwischen den Zeilen ließt, so hätte er die Strecke gern eingestellt da ihm eine kerzengerade Straße lieber ist.

Aber lest selber den Artikel aus dem Norbayerischen Kurier von heute:

(ich bin der Meinung wenn der Bürgermeister keine Bahn will so soll sich auch nicht mehr in Bindlach und Ramsenthal halten)


Planung abgeschlossen, Baubeginn unbekannt
16.02.2006 19:20
Straßenbau und Bahnbrücke für 3,7 Millionen Euro


bindlach
Von Werner Seelbinder
Die Baumaßnahme erstreckt sich auf 1,8 Kilometer, und die Kosten liegen bei 3,7 Millionen Euro. Bund und Deutsche Bahn AG sind mit jeweils einer Million Euro bei der Beseitigung des Bahnübergangs und dem Bau einer Brücke im Boot. Den Rest der Kosten in Höhe von 1,7 Millionen Euro trägt der Freistaat Bayern.

Die Regierung von Oberfranken hatte zwar gestern den Planfeststellungsbeschluss verkündet. Das hat jedoch noch überhaupt nichts mit einem Baubeginn zu tun. Denn vor jedem ersten Spatenstich steht die Sicherstellung der Finanzierung. Und die ist bei knappen öffentlichen Kassen derzeit problematisch, zumal hier mit Bund, Land und Bahn drei Finanziers gefragt sind. Eine Prognose für einen Baubeginn sei unmöglich, heißt es von der Regierung von Oberfranken.

Und das ist gerade der Punkt an dem Millionenprojekt, der in Bindlach nicht unbedingt Begeisterung aufkommen lässt. Aus der Sicht der Gemeinde ist nämlich der Brückenbau nicht zwingend. Bürgermeister Hermann Hübner: „Manche meinen, dass diese Bahnlinie eine Zukunft haben wird. Wir meinen eher, dass sich der Brückenbau einst als Schildbürgerstreich herausstellen könnte.” Die Landwirte hatten sich im Vorfeld wegen des großen Landverbrauchs gegen das Brückenprojekt ausgesprochen.

Der Neubau der Straße ist eminent wichtig: „Die schlechteste Staatsstraße weit und breit”, so Hübner, der die Befürchtung hegt: „Das Geld ist weiterhin knapp; die Brücke ist sehr teuer, und es besteht deshalb die Gefahr, dass man das Vorhaben immer weiter hinausschiebt.” Immerhin gibt es schon seit 15 Jahren die Forderung auf einen Neubau dieser Straße.

Antworten:

Absolutes Lokaldenken

Guten Morgen,

so, nach dem Stromausfall kann man endlich wieder schreiben. ;)

Ich halte die Aussagen von Herrn Hübner für absolutes Lokaldenken, das mal wieder nicht über die Gemeindegrenze hinausreicht!
Die KBS 852 ist doch die einzige vernünftige Verbindung in Richtung Norden von Bayreuth aus und die relativ gut genutzten RE nach Würzburg bzw. Saalfeld belegen dies. Dazu kommt noch der IC bzw. zukünftige IRE, der ja voraussichtlich alle 2 Stunden fahren soll.

Nur weil an "seinen" Bahnhöfen wenig Leute ein- und aussteigen ist doch die Zukunft der Strecke nicht in Frage gestellt.
Wäre doch endlich ein Grund, die dortigen RE-Halte einzustellen, wenn er sie doch ohnehin nicht braucht.
(Würde man es machen wäre das Geschrei aber auch wieder riesig).



von KBS 867 - am 17.02.2006 09:03

Welcher

Hallo,

...von diesen "Volksverdrehern" will überhaupt DieBahn?
Keiner!
Es zählt die Rendite. Es zählt nur das, was während der eigenen Amtszeit "geschaffen" wurde. Und zwar nicht das, was nachhaltig ist. Nicht das, was für spätere Generationen einen Nutzen hat, sondern nur rein in der Amtszeit. Und was schnell Rendite macht.
Das Volk rechnet aber leider nicht danach, was während der Amtszeit vernichtet und in den Sand gesetzt wurde.

Gruß

von malo - am 17.02.2006 09:44

für was/wem hält sich dieser "Experte"???

MUÄHÄÄÄÄÄHÄHÄHÄÄÄÄÄH!!! ICH LACHMICH TOT!!!
Bindlach. Was ist das? Wo ist das? ist das wichtig? sollte man das lebenswichtigerweise kennen? kaum. ein hässliches Provinzkaff im (n)irgendwo. so siehts aus. Und wem bittschön interessiert eigentlich die Meinung irgendeines absolut unwichtigen Provinzbürgermeisterleins?
Mal im ernst:
Bildlach ist für einen Ort dieser Größe hervorragend ans Bahnnetz angeschlossen. Bürgermeister Hübner dürfte etliche Amtskollegen (auch in größeren Orten) haben, die froh wären, wenn ihr Ort eine auch nur annähernd so gute verbindung hätte!

von Gast - am 17.02.2006 16:33

Bindlacher Anschluß is kacke...

Der Saalfelder RE (also BT - Saalfeld) fährt völlig unnützerweise in Bindlach und Ramsenthal durch und stellt somti einen 2h Takt dort her (nur noch der Würzburger hält).

Die Fahrgastzahlen sind dann auch merklich zurückgegangen.

Schlimm ist eben, dass der Saalfelder RE im Fahrplan genausogut in Bindlach und Ramsenthal halten könnte, ohne das irgendwo Anschlüsse verloren gingen.

von derSchlömener - am 17.02.2006 16:47
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