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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
KBS 855, malo, Cargonaut

OT: Muss der Bayernring sein?

Startbeitrag von KBS 855 am 09.03.2006 19:38

Nach dem Flughafen Hof-Plauen ist ein weiterer Fall von Steuergeldverschwendung und Umweltzerstörung in der Planung.
Auf dem Bundeswehrgelände am Stadtrand von Weiden (die Bundeswehr wird dort seine Offiziersschule bald schließen) ist doch tatsächlich eine Autorenn- und Übungsstrecke geplant! Name: Bayernring

Meiner Meinung nach gibt es genug Autorennstrecken, der Hockenheimring z. B. ist in großen Schwierigkeiten und jedes Steuergeld des Landes BaWü dort rein ist schon ein Skandal. Aber noch neue Strecken bauen? War der Lausitzring und der ganze Käse nicht Warnung genug?
Das beste ist ja dass sich ein Naturschutzgebiet auf dem bundeswehreigenen Übungsplatz zw. Kaserne und Flugplatz Latsch befindet. Aber sowas ist anscheinend egal, kann man ja zubetonieren.

Auch das Argument Arbeitsplätze ist hier ein Witz, da gibts andere Möglichkeiten um mehr zu schaffen.
Ich hoffe es gibt dagegen eine BI (wo ich sonst kein Freund von BI's bin), denn das ist nicht nur Steuergeldverschwendung sondern auch Umweltzerstörung. Nur hat halt leider die Autolobby ihre Finger im Spiel und die hat Macht wie nur wenige in Deutschland.
Das Geld könnte man wirklich sinnvoller anlegen.

Antworten:

Wo hast denn das her? (owT)

..

von Cargonaut - am 09.03.2006 19:54

Eine einzige Invest-Wüste

Hallo,

soll auch der Lausitz-Ring sein.
Aber der Staat hats ja. Geht das Zeug in die Miesen, macht nix. Der Bürger springt gerne ein dafür.

Modern ist, was sich scheinbar unbemerkt auf die Allgemeinheit abwälzen lässt!
Und das sind z.B.
-mißratene Zugkonstruktionen (605...)
-LKW-Verkehre
-Flugplätze
-"Müllverkehre" aus Italien, mit denen Deponien verschlossen werden...
-etc.....

Wann endlich steht Otto-Normalverbraucher genauso entschlossen und konsequent zum radikalen Streik auf, wie es in Italien und Frankreich möglich ist? Die Mehrheit ist längst dafür da. Aber es ist mir schleierhaft, warum noch immer die meisten lieber daheim, oder am Wirtshaustisch darüber streiten. Oder doch nur vor der Glotze hocken...?
Wie sagte doch dareinst ein Spitzenpolitiker? "Es muß ein Ruck durch die Gesellschaft gehen!" Der Ruck muß kommen, und zwar ganz arg gegen die da oben und deren "Weisheiten" und "Handlungen".

Gruß

von malo - am 09.03.2006 21:03

Re: ZM dazu

Hier die ZM dazu. Die Chancen dafür sind momentan sehr schlecht, das freut mich. Nur bei der Lobby die hier dahintersteckt und mit der politischen Unterstützung wirds gefährlich. Ich hoffe aber der Verstand wird sich durchsetzen.
Vielleicht sollte man, wenn schon die Natur nichts zählt, sich mal Ratschläge und Infos von vergleichbaren Projekten holen.
Es gibt außerdem genug andere Möglichkeiten mit diesem Geld Arbeitsplätze zu schaffen.

01.03.2006 | Netzcode: 10837878
"Wir geben auf keinen Fall auf"
Verteidigungsministerium gibt Übungsplatz für Bayern-Ring nicht frei - Alternativen im Landkreis
Weiden. (wd) Die Chancen für den Bayern-Ring tendieren in Weiden gegen null. Lange musste Helmut Prem auf die Entscheidung des Verteidigungsministeriums warten. Nun bekam er die Absage.

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Staatssekretär Dr. Peter Wichert macht unmissverständlich klar: Der Standortübungsplatz bleibt vor dem Abzug der Lehrgruppe C (zum Jahresende 2009) für eine zivile Mitnutzung durch den Motorsportpark tabu. Der Bayern-Ring im Manteler Forst müsste aber bereits 2007 (in Abschnitten) erstellt werden, damit er spätestens Ende 2008 in Betrieb gehen kann. "Wir geben auf keinen Fall auf", betont Initiator Helmut Prem. Er sucht nach Alternativen. Und diese gibt es im Umland zuhauf.

Während sich bei den Kommunalpolitikern in Weiden kaum Begeisterung regt, fahren ihre Kollegen im Landkreis förmlich auf den Bayern-Ring ab. Nur 15 Kilometer vor der Stadt liegen zwei jeweils über 200 Hektar große Areale, die sehr interessant sind. Wirtschaftlich sogar noch interessanter, denn dort winkt der 15-Millionen-Euro-Investition die GA-Förderung. Angebote aus Tschechien hat Prem bereits abgelehnt. "Wenn schon nicht in Weiden, so wollen wir doch in der Region investieren."

Unterstützt weiß sich Prem von Landrat Simon Wittmann, MdB Ludwig Stiegler und MdB Albert Rupprecht sowie MdL Georg Stahl, aber auch von den entscheidenden Ministerien in München. Ähnlich wie im Manteler Forst sind die beiden gemeindefreien Gebiete zum Großteil Staatsforst. Beste Chancen hat z. B. die Fläche zwischen Mantel und Grafenwöhr, drei Kilometer lang und einen Kilometer breit. Allerdings räumt Prem ein, dass er bei allen bisher vorliegenden Alternativen auch mit dem Naturschutz rechnen muss.

Erstaunt nimmt er zur Kenntnis, dass im Landkreis das Potenzial des Projekts Motorsportpark schnell erkannt wurde. "Es wird nicht bei den 100 Arbeitsplätzen bei uns bleiben." Schließlich suchen inzwischen mindestens drei Betriebe (ein Schulungszentrum, ein Weidener Mittelständler und ein Großbetrieb mit nahezu 500 Arbeitsplätzen) die Nähe des Bayern-Rings. Vorteil der Manteler Alternative: Dort grenzt das nahezu freie Gewerbegebiet an. "Wir prüfen alle Angebote auf Herz und Nieren und optimieren unsere Pläne. Am Aschermittwoch ist noch lange nicht alles vorbei."

von KBS 855 - am 10.03.2006 09:31
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