Tödlicher Stromschlag am Gleis

Startbeitrag von Vt 612 am 10.03.2006 07:24

Servus,

Gestern ereignete sich gegen 14.30 Uhr ein Bahnübergangsunfall in Kleingründlach auf der Strecke Nürnberg - Bamberg. Ein Lkw hatte seinen Ladekran nicht ordnungsgemäß eingefahren. Beim Befahren des BÜ berührte der Kran die Oberleitung und es gab einen Lichtbogen. Der Fahrer sprang aus dem Führerhaus, erlitt sofort einen Stromschlag und stürzte zu Boden. Vergeblich bemühte sich ein Notarzt, ihn wiederzubeleben. Der Zugverkehr auf der Strecke war stundenlang unterbrochen. Ein Zug blieb kurz nach dem Unfall auf dem BÜ in Kleingründlach liegen. Fernzüge wurden über die Strecke Nürnberg - Würzburg nach Bamberg umgeleitet. Hier ein Zitat aus der Nürnberger Zeitung dazu: Eine Alternativroute von Nürnberg über Bayreuth nach Bamberg und weiter nach Jena ist für ICE nicht möglich, weil die Strecke im Pegnitztal nicht elektrifiziert ist. Dieselloks würden nicht reichen, die schweren Züge zu schleppen, sagte Bahnsprecher Ingo Schüttke. Im Berufsverkehr mussten Pendler zwischen Fürth und Erlangen auf Busse umsteigen. Regionalzüge wendeten in Vach und in Erlangen. Die Strecke war gegen 19.00 Uhr wieder befahrbar. Über die Unglücksursache wird gerätselt. Fraglich ist, warum der Kran-Ausleger nicht vollständig eingezogen war.

Viele Grüße

Christian

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