Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
1
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Neuenmarkt

Schranken: Stadt bleibt dran

Startbeitrag von Neuenmarkt am 22.12.2006 06:25

bayreuth
Von Eric Waha
In Kürze rollen auf der Bahnstrecke zwischen Bayreuth und Weidenberg wieder die Züge. Doch bis auf den Bahnübergang in der Schützenstraße sind alle anderen Bahnübergänge nur mit Blinklicht gesichert. Vor allem was den gefährlichen Übergang in der Carl-Benz-Straße betrifft, sei das zu wenig, sagt SPD-Stadträtin Karin Heimler, die deshalb auch eine Anfrage im Stadtrat stellte.

Vor gut einem Jahr hatte sich der Stadtrat dafür ausgesprochen, für alle fünf Übergänge Schranken zu fordern - geklappt hat das nach Angaben des städtischen Baureferenten Friedrich Taubmann nur für den Übergang in der Schützenstraße, der mit Halbschranken ausgerüstet wurde. „Weil dort wegen der geänderten Verkehrssituation mit dem neuen Kreisel andere Verkehrsbelastungen vorhanden sind, musste die Schranke her”, so Taubmann gestern im Gespräch mit dem KURIER. Die Stadt sei im Rahmen der Drittelregelung - je ein Drittel der Kosten entfallen auf den Landkreis, die Stadt und den Staat - mit 78 000 Euro zur Kasse gebeten worden.

Die anderen Bahnübergänge auch zu beschranken würde nach Taubmanns Worten pro Übergang rund 250 000 Euro kosten. Das sei deshalb so teuer, weil „unheimlich lange Leitungen und Sicherheitseinrichtungen verlegt werden müssen”, so Taubmann. Das Problem: Die Stadt müsse ihre Forderungen nach Halbschranken mit Verkehrszahlen belegen, die Sicherheit allein sei nicht ausschlaggebend. Und: Bis auf den Bahnübergang Schützenstraße war keine weitere neue Planfeststellung nötig. „Nur die neuen Bahnsteige waren noch in der Planfeststellung.”

Zu wenige Autos

Am Bahnübergang Carl-Benz-Straße hat es in der Vergangenheit bereits tödliche Unfälle gegeben, weil der Übergang unmittelbar nach der Einmündung in die Straße kommt und schlecht einsehbar ist, jedoch: Es fahren zu wenige Autos über den Übergang in der Carl-Benz-Straße, somit kann die Forderung nach Halbschranken nicht mit hohem Verkehrsaufkommen untermauert werden.

Die Stadt bleibe aber nach Taubmanns Worten „dran an dem Thema. Wir haben an den Sicherheitsbeauftragten der Bahn geschrieben und auch den Landkreis gebeten, die Möglichkeiten noch einmal zu prüfen. Vom Landkreis kam aber schon die Aussage, dass kein Geld da sei.”

Antworten:

Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.