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Eisenbahnforum Nordostbayern
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vor 10 Jahren, 9 Monaten
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vor 8 Jahren, 1 Monat
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derSchlömener, Cargonaut, Lainecker, Gast XXX, jillaynedu, Oliver218254, Wunsiedel-Holenbrunn Hbf, St_G

IRE-Bericht, Sa. 23. 12. 2006: Überfüllte Züge, Unflexible DB!

Startbeitrag von derSchlömener am 23.12.2006 17:24

Der IRE-Verkehr über Bayreuth gestaltete sich heute folgendermaßen:

IRE 3084 Dresden - Nürnberg; Bt ab: 12:01Uhr: 2x612er, ab Dresden schon voll, in Chemnitz kamen dann noch mehr Leute dazu und ab Zwickau konnte man wirklich nicht mehr durch den Zug gehen.

IRE 3086 Dresden - Nürnberg; Bt ab 14:01Uhr: 2x612er, nahezu pünktlich, aber hoffnungslos überfüllt in Bayreuth. Reisende durften nicht mehr zusteigen und wurden auf den RE verwiesen.

IRE 3089 Nürnberg - Dresden; Bt ab 14:01Uhr; ca 20min Verspätung


Schade, dass die DB zwecks Zugverstärkung z.B. beim 3084 so unflexibel reagiert hat. 4 612er wären sicherlich angebracht gewesen, wenn nicht noch mehr. Es ist ja morgen immerhin Weihnachten und heute ist auch noch der letzte Samstag vor Weihnachten; da hat man dann Stadtausflügler und Rückreisende gleichzeitig im Zug.
Hätte das geklappt, wäre die Verbindung sicherlich eine gute Werbung für die Bahn gewesen; nach dem Motto "stressfrei, günstig und schnell"; aber so war es für die Reisende sicherlich nur furchtbar nach dem Motto "Nie wieder DB, wenn es irgendwie anders geht".




Antworten:

...tja, in der letzten Woche hatte DIE BAHN ja angekündigt, im vorweihnachtlichen Wochenendverkehr grundsätzlich 3x612 auf der IRE-Linie fahren zu lassen.

Grund: Zu hohe Auslastung, nach jeder Fahrgastzählung war die Mine im Kugelschreiber leer.

Dann hat man sich wohl trotzdem auf das maximal beabsichtigt-zulässige Fahrgastkontingent besonnen. Der Rest bzw. der Großteil soll halt mit ICE über Leipzig fahren, schließlich haben wir doch wieder einmal Wirtschaftswunder, jeder kann und muss sich das doch letztlich nunmehr wieder leisten können.

Es ist und bleibt die Querfinanzierung zwischen DB-Regio und DB-Fernverkehr. Die einen fahren für den Fernverkehr mit 612ern zwischen Nürnberg und Dresden, dafür stellt der Fernverkehr BR 101 und IC-Wagenmaterial für den "München-Nürnberg-Express" zu Gunsten der Regio-Sparte.

Auf hausinterne Querfinanzierungen hat der Vorstand (äh Management) im Konzern den Daumen drauf, nicht die BEG.

Ich habe auch in der Vergangenheit immer wieder inständig gehofft, dass meine Wenigkeit mit den -zugegeben- eher negativen Prognosen endlich einmal NICHT mehr Recht hat. Es geht auch gar nicht um das "Recht-haben-bekommen-wollen", dies wäre völlig primitiv.

Es geht darum, was aus UNSERER EISENBAHN hier letztlich einmal wird. Die im bezugnehmenden Forumsbeitrag geschilderten Fahrgäste werden womöglich beim nächsten Trip ein anderes Verkehrsmittel bevorzugen.

Einige Bundestags- und Landtagsabgeordnete haben für ihren Wahlkreis zweifelsohne aus kurzfristiger Betrachtungsweise das "Beste" herausgeholt.

Was künftig kommen mag, müssen wir wahrscheinlich wieder einmal einfach so hinnehmen. Ich sehe schon die regionalen politischen Mandatsträger aus der Zeitung lächeln: "Genau wie im ICE und IC ist auch im IRE niemals jemand mitgefahren. Deshalb publizieren wir aus wirtschaftlichen Notwendigkeiten folgendes innovatives Konzept..."

Grüße,
Michael










von Wunsiedel-Holenbrunn Hbf - am 23.12.2006 19:04
1. eine Frage an Dich:

Bist beim ersten geschilderten Fall mitgefahren? Das hätte ich Dir vorher sagen können, daß diese Zustände eintreten. Hast dann bis zum zweiten geschilderten Fall in NBY gewartet? Oder basiert der Berict vom ersten Zug auf mündliches Zutragen? ;-)

Zum Thema Flexibilität der DB. Ich möchte behaupten das jedes EVU mit dem Platzangebot zu Weihnachten nicht den Anforderungen entspricht. Das ist jedes Jahr so und wird auch imme so bleiben, denn man kann nicht TRiebwagen oder Reisezugwagen nur für den Fal "Weihnachten" vorhalten. Oder würdest Du das durch höhere Fahrpreise finanzieren wollen? Außerdem mal eine Anmerkung zum 612: Mehr als Vierfach-Traktion ist technisch nicht möglich, selbst wenn genug Triebwagen da wären.

MfG Cargonaut





von Cargonaut - am 23.12.2006 19:05

Dann ist ja alles bestens. Weiter so!!! (owT)

.

von derSchlömener - am 23.12.2006 19:23
Servus !

wartet es nur mal ab bis im April/Mai die Ausflugszeit beginnt und die Wochenendticketler die durchgehende Verbindung Dresden-Nürnberg in ihr Herz geschlossen haben...das Alles gab es vor 10 Jahren schon mal, als die durchgenden RE`s Nürnberg-Zwickau jedes Wochenende aus allen Nähten geplatzt sind...
...und für die Bayreuther freut es mich: das die das jetzt auch mal erleben dürfen wie das ist: ein Zug hält und niemand paßt mehr rein ;-) Hauptsache bogenschnell mit Klimaanlage über die Schlömener Kurve bzw ohne Halt bis Nürnberg...

...wie blauäugig kann man eigentlich sein ?

in diesem Sinne frohe Weihnachten
Oli

von Oliver218254 - am 23.12.2006 20:04

IRE 3086

Servus allerseits.

Also zu IRE 3086:

Ich bin in diesen Zug in Münchberg zugestiegen, hab es nur nur gerade bis hinter die Einstiegstür geschafft. Total überfüllt! Selbst in der 1.Klasse konnte man sich kaum noch drehen. Für das Zugpersonal war ein durchkommen schlichtweg unmöglich - kam auch keiner... wie auch.

Und ab Hersbruck ging dann schon der große Stress los. Die ersten Leute sind schon aufgestanden und wollten am liebsten schon während der Fahrt aussteigen...

Gruss Steve

von St_G - am 24.12.2006 10:39
Ich war live im 3089 dabei - es war kein Umfallen mehr möglich! Kein Servicepersonal am Bahnsteig in Nbg, keine Durchsagen - ein paar Fahrgäste blieben letztlich zurück! Ich hatte schon Erstickungsängst in den Zustiegsbereichen - die werden nämlich scheins gar nicht zwangsbelüftet - und bei hermetisch geschlossenen Fenstern war das eine sehr Schweiß treibende Angelegenheit!

Wie kann man nur so weltfremd sein, an Weihnachten 2x BR 612 bereitzustellen?!? Mit nem IC wär die Fahrzeit mit den riesen Verspätungen bei jeder Abfahrt auch nicht länger gewesen, aber man hätte keine 3. Klasse Bahnfahrt gehabt! Das ist unter Holzklasse-Niveau, was den Fahrgästen im FSX zugemutet wird!



von Lainecker - am 02.01.2007 22:03

Es fahren nach Bayreuth auch andere Züge! .....

Und warum steigst Du dann in diesen absolut vollen IRE ein. Es fahren ja auch noch andere Züge in das Kuhdorf Bayreuth!

Ich finde es sowieso eine Frechheit, das für die Stadt Bayreuth bei allem eine Extrawurscht gemacht wird.

Über Marktredwitz wäre eine erheblich kürze Fahrzeit bei genauso vielen Reisenden möglich. Bayreuth ist eh schnell genug in Nürnberg drin, dort braucht sich niemand beschweren. Durchgehend von Früh bis Nacht im Stundentakt und nur eine Stunde Fahrzeit von der Innenstadt bis in die Innenstadt.

Wenn es mal wieder zur Abschaltung der Neigetechnik beim 612 kommt, ist das Fahrplanchaos doch schon jetzt absehbar, bedingt durch kilometerlange eingleisige Abschnitte. Da ist dann von allen Seiten das Geschreih wieder riesen groß, wenn dann ein IRE über Bayreuth mit mindestens 40 Minuten Verspätung nach Nürnberg kommt und aufgrund der knappen Wendezeit dort gleich mit mindestens 20 Minuten Abgangsverspätung rausgeht. Und dann kommen wieder zig Minuten zusammen durch verlegte Kreuzungen und die Ankunft in Dresden dürfte dann mit etwa +60 erfolgen.

Vielleicht ließt die Stadt Bayreuth ja mit und macht sich mal darüber gedanken.


In diesem Sinne

XXX

von Gast XXX - am 03.01.2007 06:45

Re: Es fahren nach Bayreuth auch andere Züge! .....

So ein Schwachsinn!

Die Bahn soll gefälligst da fahren, wo hohes Fahrgastpotential gegeben ist - und da ist ja wohl Marktredwitz keine ernsthafte Alternative.

Und ich stieg in den IRE, weil ich immer noch 30 min (trotz Verspätung) schneller in BT mit dem IRE war, weil ja die Anbindung der normalen RE nach BT ab Nbg mit Übergang aus Norden (Würzburg) so genial gelegt ist, dass die RE weg sind und man dann 51 min warten kann!

Ausserdem: Wenn man schon so Werbung für den FSX macht, dann erwarte ich einfach, dass es funktioniert - ich zahle auch Normalpreis mit BC 50! Von Muc nach Nbg geht es ja auch vorbildlich mit alten IC-Waggons und ausreichend Platz! Die Bahn hat offenbar nur gar kein Interesse auf einen funktionierenden Eisenbahnverkehr in Nordostbayern! Das ist meine Meinung!



von Lainecker - am 03.01.2007 18:33

Es führt auch ne sehr gut ausgebaute Autobahn nach Bayreuth (owT)

.

von derSchlömener - am 03.01.2007 21:24

na dann nutzen wir die doch

damit wir bald 10 spurige Autobahnen haben.

denn 10 spurige Autobahnen sind immernoch besser, als Reisen wie zu Opas Zeiten, wo man vieleicht auch mal etwas länger mit der Bahn unterwegs war.

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 03.01.2007 21:27

Die Bahn wills ja nicht anders (owT)

.

von derSchlömener - am 03.01.2007 21:51

Und wenn es die Bahn nicht mehr gibt

...schreien alle Leute auf einmal rum, wie schön es doch war, mit Ihr zu reisen und lernen erstmal, was sie an ihr gehabt haben.

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 03.01.2007 22:02

notorisch überfüllten Zügen wird wohl kaum jemand nachtrauern (owT)

.

von derSchlömener - am 04.01.2007 10:11

na dann, mal ein

sachlich fundiertes Schreiben an die richtige Stelle, denn weder ein Psoting in DSO, noch im NOBF ändern da etwas dran. Meckern und jammern kann jeder...dagegen etwas unternehmen machen allerdings die wenigsten.

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 04.01.2007 11:49

keiner hat doch mehr Bock auf Beschweren

Ich genauso wenig. Ich habe es jahrelang versucht. Man wird immer nur mit irgendwelchen blöden 5Euro-Gutscheinen abgespeißt.
Irgendwann hat jeder die Schnautze voll und sucht sich nach Alternativen um.
Oder denkst du, jeder fährt gerne mit dem Auto?


von derSchlömener - am 04.01.2007 16:53

Du hast aufgegeben?

Schlecht für Dich und die anderen Leidensgenossen...und wenn jeder so denkt, kann sich nichts ändern. Vielleicht solltest Dich mal an die richtigen Adressen wenden. Und damit meine ich nicht diese komischen "ran-Zentralen".

Und nochmal zum Thema "notorisch überfüllten Zügen wird wohl kaum jemand nachtrauern":

Dann streichen wir doch einfach mal den IRE 3086, wenn dem eh keiner nachtrauert. Und die notorisch überfüllten Pendlerzüge gleich mit. Da kannst aber drauf warten, daß das große Geschrei losgeht.

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 04.01.2007 17:22

Die Bahn ist Dienstleister, d.h. sie ist nur ein Angebot unter vielen

Wenn sich die typ. DB-Mentalität nicht bald dahingehend ändert, dass die Kunden merken, dass die der DB etwas wert sind, werden ständig mehr Kunden abwandern.
Die Fahrgäste sind nicht dankbar, wenn die DB (gnädigerweise) vernünftige Zugläufe, wie es die IREs prinzipiell sind, anbietet.
Vielmehr ist es so, dass eben keiner fährt, wenn das Angebot nicht stimmt.

Prinzipiell finde ich das IRE-Angebot auch wirklich super. Die Pünktlichkeit ist wirklich super, was ich in der letzten Zeit mitbekommen habe. So muss es sein, dann ist es gute Werbung.
Die negativen Details sind leider immer noch erheblich:
- das nervige, oft überfüllte Fahrzeug
- die generell zu hohen Fahrpreise (aber das betrifft ja alle Züge)

Aber ansonsten könnte man wirklich denken, die DB ist auf der Linie endlich auf dem richtigen Weg.
Kurzfristig wäre es ja eine Lösung, einfach mehr 612er für die Linie bereitzuhalten (wie es auch gemacht werden soll, wenn ich mich richtig umgehört habe).
Dank des Egronet-Tickets ist die Relation Bayreuth bzw. Pegnitz - Zwickau für 14Euro inkl. aller Stadtverkehre wirklich absolut top!
Hof - Dresden für 14Euro (ohne BC!) wäre doch auch mal was. Da würde sicherlich einiges gehen auf der Line dann.
Aber man wird sehen....



von derSchlömener - am 04.01.2007 18:03

das ändert alles nichts an der Sache...

...das auch der DB, wie allen anderen Dienstleistern auf allen Ebenen in diesem Land, ab und zu mal kräftig auf die Füße geklopft werden muß, wenn es Mißstände gibt. Und wenn sie es nicht von alleine merkt oder merken will, dann müssen das die Kunden tun! Jammern können alle, machen tun die wenigsten was. Eine geballte Ladung Beschwerden an die richtige Stelle und schon wird sich was ändern. Vielleicht ist ja auch mal die BEG die richtige Adresse? Allerdings müssen dann eben fundierte, wahrheitsgemäße und sachlich formulierte Briefe kommen, nicht im DSO-Dialekt und auch nicht, wie so mancher Beitrag in diesem Forum verfaßt wird/wurde, gleich nach den frustrierten Erlebnis, wo meist unsachlich formuliert wird. Über solche Zuschriften lachen die nur bei der DB.

Also, es liegt an jedem selbst, auch etwas zu tun, wem etwas stört. Auch an Dir!


Achso...und Hof-Dresden für 14Euro...können wir softr machen, wenn wir Tf auf 400¤-Basis einstellen.

MfG Cargonaut

Du bist nicht schuld an den Zuständen, du bist nur dran schuld, wenn sich nichts ändert....

von Cargonaut - am 04.01.2007 18:15

Re: das ändert alles nichts an der Sache...

Beim FSX ist wohl die BEG die falsche Adresse - das ist ja eine DB-Fernverkehrsleistung zu Regionalpreisen.

Und: soll ich mich zurückgelassen ans Gleis in Nbg stellen und Frust schieben oder lieber doch in den IRE zwängen, damit die mal sehen, welches nicht nur Fahrgastpotential, sondern sogar REALES FAHRGASTAUFKOMMEN für diese Linie besteht?

Ich meine, ein IC Waggon hat halt 60-80 Plätze, so ein dusseliger 612er hat deren nur rund 120... Und dann wirds natürgemäß eng.

Ich glaube, was die Bahn wirklich empfindlich trifft, wenn regelmäßig Bundespolizei am Bahnsteig eingreifen muss, um die Fahrgäste am EInsteigen zu hindern oder sie sogar wieder aus dem Zug zu holen und wenn das fette Verspätungen produziert, die alles durcheinanderbringen - das kann auch betriebswirtschaftlich nicht optimal sein. Und da ja bei der DB viele NE an verantwortlicher Stelle sitzen, sind das vielleicht die überzeugenderen Argumente, als es auf "eisenbahndeutsch" zu versuchen.

Eine andere Option wäre auch, die Missstände an den Kundenbeirat der Bahn weiterzuleiten.

Von der DB erhält man nur ständig Standard-Floskeln und die kennen die Probleme nur zu gut, lösen sie aber nicht.

Ich bin regelmäßig im Auslandsverkehr (grenzüberschreitend) unterwegs; die City+ Option für Freifahrt im Stadtverkehr ist da aber einfach nicht möglich, wenn man 800 km zurücklegt, wenn man vorher eine dt. Grenze überschritten hat; ein Fahrscheinerwerb mit Selbstdruckmöglichkeit ist auch nicht möglich für grenzüberschreitenden Verkehr (obwohl die Preisauskunft online verfügbar ist), und und und! Diese Fragestellungen sind weit oben bekannt - aber es wird immer nach dem Motto verfahren: gibt es viel Medienecho, oder sind nur ein paar Fahrgäste betroffen - wenn letzteres: kein Handlungsbedarf.

Insofern: je größer das Chaos wird, umso mehr werden die Medien darauf aufmerksam und auf Dauer Negativschlagzeilen will wohl kein Unternehmen. Auch wenn es Unternehmen Zukunft heisst.

von Lainecker - am 04.01.2007 19:48

nur teilweise richtig in meinen Augen

Zitat
Lainecker
Ich glaube, was die Bahn wirklich empfindlich trifft, wenn regelmäßig Bundespolizei am Bahnsteig eingreifen muss, um die Fahrgäste am EInsteigen zu hindern oder sie sogar wieder aus dem Zug zu holen und wenn das fette Verspätungen produziert, die alles durcheinanderbringen -


Das mag richtig sein, nur wieviele Zf holen wirklich die Bundespolizei? Warum trauen sich die Reisenden nicht zu massiven Beschwerden? Weil viele einfach die Einstellung haben..."ich alleine kann doch nichts bewirken"...dann denkt jeder so und es tut sich wirklich nichts. Wie schon erwähnt, es nützen keine Beschwerden was an diverse Ran-Zentren oder deine erwähnten Kundenbeiräte. Direkt in die Führungsetage müssen die Briefe gehen. Denn in den mittleren Strukturen geht es um Prämien und da werden sich die Mitarbeiter hüten, "schlechte Neuigkeiten" nach "Oben" weiterzumelden. Das funktioniert übrigens in jeder anderen Firma in ganz Deutschland genau so. An der Spree oder am Main müssen die Briefe landen, nur dann bewegt sich was! Glaubt mir, ich hab selbst schon Erfahrung damit gemacht!

Zitat

Von der DB erhält man nur ständig Standard-Floskeln und die kennen die Probleme nur zu gut, lösen sie aber nicht.


Weil genau diese Standartfloskeln nicht von ganz oben kommen, sondern aus eben erwähnter mittleren Ebene. Da ändert sich nichts...glaubt es oder glaubt es nicht.

Zitat

Insofern: je größer das Chaos wird, umso mehr werden die Medien darauf aufmerksam und auf Dauer Negativschlagzeilen will wohl kein Unternehmen. Auch wenn es Unternehmen Zukunft heisst.


Das dumme an dieser Sache ist nur, daß die Medien meist weitab der Wahrheit berichten und künstlich alles aufbauschen. Heute Mittag kam erst bei SAT1 ein Interview zweier "Ersatzschrankenposten". Zwei Zugereiste stellten sich als Helden da, weil sie anstatt der defekten Schrankenanlage ihr rotes Band über die Straße hängten, mit den sinngemäßen Worten: "...wenn wir nicht auf die Minute die Leine über die Straße hängen, passiert ein Unglück..." Jeder Eisenbahner weiß, daß die Züge erst im Bahnhof abgelassen werden, wenn die Meldung vom Bü kommt "Schranke geschlossen". So entsteht ein völlig vorsinntflutlicher Eindruck und als gäbe es einen eingravierender Sicherheitsmangel an dieser Stelle. Solche Berichterstattungen helfen weder der BAhn noch den Reisenden. Was Leute über den Bericht denken, die keine Ahnung von den dienstlichen Abläufen haben, möchte ich lieber gar nicht wissen. Außer Zweifel aber natürlich, daß solche "Schrankenzustände" ein Armutszeugnis für die Bahn sind. Wie lange haben wir doch gleich die Situationm zwischen Unterlemnitz und Lobenstein schon?? Aber das ist ein anderes Thema.

MfG cargonaut

von Cargonaut - am 04.01.2007 20:08

influence organizations union

events time globally estimates issues century modeling 1979 temperature resulted likely tar frozen [airsea-www.jpl.nasa.gov]

von jillaynedu - am 19.08.2009 05:58
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