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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Schwandorfer, Cargonaut, Martin, Harald, Tf-aus-NRH

Donaubrücke Regensburg

Startbeitrag von Cargonaut am 29.12.2006 11:14

Hallo!

Also entweder ist das Geld alle oder die Schallschutzmauer wird nur bis zur Hälfte gebaut. Im Moment deutet nichts darauf hin, daß die angefangene Wand über die Brückenmitte hinaus bis auf die andere Seite weitergebaut wird.

MfG Cargonaut

Antworten:

An der anderen Hälfte gibt es ja keine Anwohner mehr bei denen die Lärmgrenzwerte überschritten werden könnten. Deswgen wohl auch keine Lärmschutzwand. Kostet ja nur unnötig Geld. Was ich weiß wird da nur noch was am Oberbau gemacht mit irgendwelchen Dämpfungsplatten, so wurde das mal bei einem Vortrag erläutert.

von Martin - am 29.12.2006 13:16
Die Lärmschutzwand wird aus bautechnischen Gründen der Brücke nur bis zur Mitte gebaut.

Wie man feststellen kann, endet die Schallschutzmauer an der Grenze zwischen gemauerter Bogenbrücke und Stahlträgerbrücke.

Die Stahlbogenbrücke erzeugt beim Befahren durch Züge sehr laute Geräusche, wie jeder weiß. Eine Lärmschutzwand würde in diesem Teil der Brücke zwar den Lärm der Züge dämmen, der Geräuschpegel sinkt jedoch aufgrund der lauten Eigengeräusche der Brücke nicht ab. Aus diesem Grund wird im westlichen Teil der Brücke keine Lärmschutzwand gebaut.

von Tf-aus-NRH - am 29.12.2006 23:05
Zitat

Die Stahlbogenbrücke erzeugt beim Befahren durch Züge sehr laute Geräusche, wie jeder weiß. Eine Lärmschutzwand würde in diesem Teil der Brücke zwar den Lärm der Züge dämmen, der Geräuschpegel sinkt jedoch aufgrund der lauten Eigengeräusche der Brücke nicht ab. Aus diesem Grund wird im westlichen Teil der Brücke keine Lärmschutzwand gebaut.


Wen will man denn da überhaupt vor dem Lärm schützen? Auf der Seite der Wand ist doch außer dem DZB-Dingsbums nicht viel Wohnbebauung...
Oder kommt die Wand zur anderen Seite hin noch? *schauder*

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 30.12.2006 00:10
Für mich sieht das ganze eher nach einen Schildbürgerstreich aus. Was bringen die paar Meter Schallschutzwand auf der Brücke? Der Lärm wird doch deswegen nicht weniger. Bei 600m langen Zügen ist der Krach vielelicht jetzt pro Zug 10-20sek kürzer, aber trotzdem noch hörbar...aber egal. Ich denke da wurde ein Topf mit Fördergeldern gefunden, der noch 2006 verbaut werden mußte ;-)

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 30.12.2006 05:03
Zitat
Schwandorfer
Wen will man denn da überhaupt vor dem Lärm schützen? Auf der Seite der Wand ist doch außer dem DZB-Dingsbums nicht viel Wohnbebauung...


Da soll noch Bebauunng hin, nämlich das Baugebiet an den Klostergründen, siehe hier: [www.ostbayerischer-mediendienst.de] (ziemlich weit unten ist auf dieser Seite was dazu zu finden, unter "Geh- und Radweg in Prüfening ab Montag gesperrt", hat mir google soeben ausgespuckt)

Gruß,
Harald

von Harald - am 30.12.2006 21:22
Zitat

Da soll noch Bebauunng hin, nämlich das Baugebiet an den Klostergründen, siehe hier: [www.ostbayerischer-mediendienst.de] (ziemlich weit unten ist auf dieser Seite was dazu zu finden, unter "Geh- und Radweg in Prüfening ab Montag gesperrt", hat mir google soeben ausgespuckt)


Ah, jetzt wird mir die ganze Sache klar - Danke für den Link!
Diese Züge sind ja auch arg schlimm...

Viele Grüße vom lärmgeplagen Bundesstraßenanwohner

Tobias

von Schwandorfer - am 30.12.2006 21:33
Die Züge sind ganz ganz ganz böse! Du hättest mal zu dieser Informationsveranstaltung gehen sollen. Da haben die Anwohner sogar Tempolimits für Züge in der Nacht gefordert *g*



von Martin - am 31.12.2006 21:21
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