22.05.93

Startbeitrag von nix mehr am 30.12.2006 10:44

Hallo,

[www.myvideo.de]

und da frage ich mich, wie jetzt das alte Zeug ins www den Weg findet? :-)
Man sieht darin eine wesentlich gesündere Zeit als heute. Wer mir den jetztigen Zustand als Fortschritt verkaufen will, gehört in den russischen Gullag!

Nebst dem kurzen akustischen Auftreten meinerseits, den Freunden Rolf und Patrick, und einem "DerHofer".... findet man den ganzen herrlichen Tfz-Bestand, der Hof 1993 noch planmäßig angefahren hatte. Richtig lange und gut besetzte IR!
Heute? Einen Triebwagenmist, wie er weltweit einmalig ist. Eine in Service und Infrastruktur nieder gewirtschaftete DB.
Aber halt! Es soll ja alles besser sein als früher. "Politik", Lobby und Medien wollen mir das glauben machen.
Was mag 2007 für eine Scheiße über uns herein brechen?

Aber

NEOLIBERAL

Das ist die Zukunft. Neoliberal = Scheißegal!
Vorwärts nimmer, nur noch rückwärts!

Gruß,
malo

Antworten:

Naja, also ich weiß nicht so recht - die gesunde alte Zeit:
Damals waren ja auch noch 2-Wagen Züge mit 218 üblich, etwa im Nahverkehr zwischen HO und R.
Kraftstoffverbrauch? Abgasemissionen? Oberbaubelastung? Personalbedarf? Wirtschaftlichkeit? was soll daran gesund gewesen sein? Pervers wäre der wohl passendere Ausdruck. Der heutige VBG-Desiro ist hier in diesen Punkten wohl um längen überlegen.
Und die gut besetzten IR erlebte man bestenfalls bei einigen Zügen um das WE herum, ansonsten herrschte in der Wagen gähnende Leere, man teilte sich einen Wagen oft nur mit 4 oder 5 Mitreisenden.
Service? würdest du bitte mal erläutern, was daran 1993 besser gewesen sein soll? Kann ich nicht nachvollziehen.
Welchen Triebwagenmist meinst du genau?
der 628 kanns nicht sein.
Die VT der neuen Generation, etwa der Desiro laufen doch zuverlässig und sind -zumindest für mich - deutlich attraktiver als früher ein museumsreifer Silberling.
Der 612 bietet zugegeben nicht gerade die besten Laufeigenschaften, aber bei dem Dumpingpreis, den die DB für diese VT abgedrückt hat, wundert man sich, daß sie überhaupt laufen.
Mag sein, daß sich die heutige Lage aus Sicht eines offenbar absolut frustrierten und mit sich und der Welt unzufriedenen Bundesbahnbeamtensohnes anders darstellt. Ohne dir zu nahe treten zu wollen - und mit deinen Worten - wäre die damalige Scheiße so weitergegangen, würde heute wohl überhaupt kein Zug in der Region mehr rollen.

In diesem Sinne, nix für ungut und ein erfolgreiches neues Jahr 2007.








von Fahrer - am 30.12.2006 23:00

Neoliberal

Auch Du mein Sohn wirst einsehen, das es eine Sackgasse war

von nix mehr - am 31.12.2006 08:44
Moin, der Knopf war vorhin etwas zu früh gedrückt.

Wie heißt du den?

Frustriert bin ich nicht, nur politisch so weit aufgeklärt, das ich weiß, wir befinden uns auf einen allerübelsten Holzweg in eine Sackgasse.
Ja klar, die Tfz und Waggons sahen damals schon etwas aus. Eben herunter gewirtschaftet.
Doch wenn Du mir weiß machen willst, das es heute besser ist als damals, dann fahr Dein Brot aus.
Der Gbf war damals leerer als heute. Natürlich. Aber Du machst mir weiß, das das Abwandern auf die Straße des Einzelwagenladungsverkehres rationeller, sparsamer und notwendig war und wer weiß was ist. Verwaiste Unterwegsbahnhöfe gibt es heute. Verkrautete Flächen. Das nennt sich Servicewüste.
Vielleicht bin ich frustriert, das es keine anständigen Fahrzeuge mehr gibt.
Doch wenn ich mir den LADEN! BRD, die DB und sonstiges darin ansehe, vergeht es mir. Ich will hier gar nicht mehr weiter darauf eingehen. Ich überlege nur, wie lange dieser ruinöse Zustand unter angeblichen "Reformen" weiter gehen kann.

Und Ende.

malo

von nix mehr - am 31.12.2006 09:42
Servus,

muss man wirklich anonym posten? Was mögen hierfür die Beweggründe sein? Angst vor der Meinungsfreiheit oder vor der eigenen "Courage"...

Natürlich hat jede "Epoche" ihre spezifischen Vor- und Nachteile.

Zum Service:
Heute stehen die Fahrgäste an den zumeist personell unbesetzten Bahnhöfen und harren der Züge, die eigentlich kommen sollten. Bei Verspätung, Ausfall, geplatzten Anschlüssen usw. keine Lautsprecheransage, nichts. Früher stand in Marktredwitz rund um die Uhr ein Schnellzugwagen als Ersatz für ausgefallene/verspätete D-Züge.

Heute werden die komfortablen InterRegio-Wagen verschrottet, die Abteilwagen Bm längst verscherbelt.

Dafür verkauft mir der Schaffner Kaffee, Wurstsemmeln, Bausparverträge, Lebensversicherungen, Staubsauger, etc.

Ein Generationswechsel nicht nur beim rollenden Material, sondern auch beim Service.

Guten Rutsch,
Michael




von Wunsiedel-Holenbrunn Hbf - am 31.12.2006 09:47

Nachtrag zum Service der Bundesbahn...

...Service hieß damals auch Vernetzung der Verkehrsmittel Schiene/Bahnbus/Postbus.

Bei Zugverspätungen fuhr der vor dem Bahnhof wartende Bus nicht wie heute auf und davon, sondern hatte auf die Reisenden zu warten.

Hierzu befanden sich an den Empfangsgebäuden in Marktredwitz, Holenbrunn und anderswo Lampen, mit welchen der Fahrdienstleiter dem Busfahrer quasi die Abfahrt freigab.

Ist zwar schon lange her, klingt heute unglaublich, aber es war so.

Gruß,
Michael


von Wunsiedel-Holenbrunn Hbf - am 31.12.2006 10:42

Re: Nachtrag zum Service der Bundesbahn...

Hallo!

Diese Lampen gibt es auch heute noch!!

So zum Beispiel in Hassfurt, wo der Fdl der Abfahrt zum Straßenbus nach Hofheim "zustimmt"!

In Wiesau / Opf wird ähnlich verfahren. Jeder hier kennt die Durchsagen bei Zugankünften: "Ihre nächsten Reisemöglichkeiten: am Bahnhofsvorplatz warten abfahrbereit die Straßenbusse nach Tirschenreuth - Bärnau - Hermannsreuth, nach Friedenfels, nach Fuchsmühl, nach Mitterteich und nach Waldsassen, ich wiederhole..."!

Die Lampen sind abseits von ESTWs fast noch überall vorhanden, jedoch werden sie leider kaum mehr benutzt. Warum, weiß ich leider auch nicht... RBO und OVF sind schließlich zu 100 % in DB-Hand...


Grüße,

Daniel

von ABomz - am 31.12.2006 13:25

Re: Nachtrag zum Service der Bundesbahn...

Die Vernetzung Bus-Schiene is suboptimal. Die Bahn hat selbstverständlich keinerlei Interesse, ihre Züge auf irgendwelche verspäteten Busse warten zu lassen, genausowenig sieht sie in der Ansage/Angabe von Anschlussbussen nen großen Vorteil für sich: Auf dem Land kommt doch kaum jemand mit dem Bus zum Bahnhof gefahren. Dies mag natürlich auch am schlecht abgestimmten Fahrplan liegen. Fakt ist: Seit Jahren fahren die OVF-Busse in Bayreuth so am Bahnhof/Goethestrasse ab, dass man sie vom Zug kommend knapp verpasst. Warum muss das sein? Da scheint die OVF selbst auch kein Interesse an ner Abstimmung zu haben. Am Wochenende, wenn die wenigen verkehrenden Busse um 58 oder 00 am Bahnhof abfahren, hab ich aber schon mehrmals beobachten können, dass diese auf den verspäteten Zug aus Nürnberg zu warten scheinen. Gibts hier eventuell doch auch ne Kommunikation zwischen Fdl-Bahn und Fdl-OVF?


von Mars - am 31.12.2006 13:38

Re: Nachtrag zum Service der Bundesbahn...

Zitat
ABomz
Hallo!

Diese Lampen gibt es auch heute noch!!

So zum Beispiel in Hassfurt, wo der Fdl der Abfahrt zum Straßenbus nach Hofheim "zustimmt"!

In Wiesau / Opf wird ähnlich verfahren. Jeder hier kennt die Durchsagen bei Zugankünften: "Ihre nächsten Reisemöglichkeiten: am Bahnhofsvorplatz warten abfahrbereit die Straßenbusse nach Tirschenreuth - Bärnau - Hermannsreuth, nach Friedenfels, nach Fuchsmühl, nach Mitterteich und nach Waldsassen, ich wiederhole..."!

Die Lampen sind abseits von ESTWs fast noch überall vorhanden, jedoch werden sie leider kaum mehr benutzt. Warum, weiß ich leider auch nicht... RBO und OVF sind schließlich zu 100 % in DB-Hand...


Grüße,

Daniel


Teilweise gibt es auf den Stellwerken vor Ort auch noch Geräte für den Busfunk (wie auch in NWK...). Diese sind aber nur Staubfänger, bzw. keiner weiß so richtig wie man die Geräte überhaupt bedient.
Vielleicht ist auch die Technik veraltet und funktioniert gar nicht mehr.

Gruß Steffen

von Fahrdienstleiter - am 31.12.2006 13:51

Zustimmung.

Die Verbindung Bus/Bahn ist wirklich sehr schlecht. Wenn ich von München bis direkt vor die Haustüre fahren will gibt es am Tag genau eine einzige Verbindung mit einer akzeptablen Umsteigeverbindung (weniger als 30 min) Bahn zu Bus.

Was ich besonders bedauerlich finde ist das das Touristenangebot Igelbus, das ja extra damit wirbt das man Autolos Urlaub machen kann, nur sehr schlecht auf die Waldbahn abgestimmt ist. Da wird sogar eine "Umsteigeverbindung" mit einer Wartezeit von 1 Stunde präsentiert. Der Grund ist besonders blöd. Bis 2003 waren beide Syste noch schön miteinander verzaht. Dann wurde die Strecke Grafenau - Zwiesel auf Taktverkehr umgestellt, die Igelbusse behielten aber ihren Fahrplan bis heute bei.

von Guliver - am 31.12.2006 14:05

Re: Nachtrag zum Service der Bundesbahn...

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es auf manchen Buslinien Wartezeitvorschriften für die Fahrer gibt. Da heißt es zum Beispiel Fahrt Nummer xyz, Planabfahrt 17:20, wartet in Bahnhof Beheim bis spätestens 17:35 auf verspätete Züge. Dumm nur, wenn der Bahnhof Beheim unbesetzt ist, der Zug + 20 hat und der Busfahrer dann für die Katz bis 17:35 wartet und mit einer Viertelstunde Verspätung abfährt!

Auch schon mehrfach erlebt: Der Busfahrer meldet seine Ankunft aus einem eigenen Fernsprechkasten an der Bushaltestelle dem Fahrdienstleiter.

von ABomz - am 01.01.2007 21:35

Re: Nachtrag zum Service der Bundesbahn...

Wieso werden solche Anschlusssicherungsmaßnahmen eigentlich nicht publik gemacht? Wenn im Fahrplan drinstände "Bus wartet wenn möglich Zug aus xy ab" oder auch "für Anschluss in yz kann nicht garantiert werden" wüsste ich, woran ich bin, wenn ich mir ne Bus-Zug-Verbindung raussuche. Ohne solch Angaben is doch klar, dass es viele gar nicht in Betracht ziehn, mir dem Bus zum Bahnhof zu fahren oder umgekehrt, da sie ja nicht wissen können, ob man sich überhaupt um ihren Anschluss bemühen wird. Anschlussverluste können natürlich immer vorkommen, bei der Bahn versucht man jedoch, so weit als möglich zu warten bzw Ausweichrouten zu finden.
Wird ne Fernverkehrsfahrkarte mit Zugbindung eigentlich auch in nem späteren Zug anerkannt, wenn ich zum Beispiel durch Vermerk des Busfahrers (sofern er dazu bereit war) nachweisen kann, das mein Bus am Bahnhof zu spät ankam und ich dadurch den geplanten Zug verpasst habe?

von Mars - am 02.01.2007 01:23

Re: Nachtrag zum Service der Bundesbahn...

Guten Morgen!

In den meisten Fällen ist es bei Busverspätung nicht möglich, dass Du bei Zugbindung kostenlos den nächsten Fernverkehrszug nehmen kannst.

Eine Ausnahme aber gibt es: Und zwar bei durchgehender Abfertigung "Bahn/Bus".

Das bedeutet, dass Du auf einem einzigen Fahrschein Deine gewünschte Relation stehen hast.

Gerade hier in der Region gibt es viele sogenannte Bustarifpunkte an ehemaligen Schienenstrecken, zu denen durchgehende Fahrausweise ausstellbar sind. Spontan fallen mir ein:

Schwarzenbach/Wald,
Schauenstein,
Zell,
Gefrees,
Weißenstadt,
Fichtelberg etc.


Angenommen, Du steigst mit einem Sparpreis 50 Fahrschein in Scheßlitz in den OVF-Bus und verpasst in Bamberg wegen Busverspätung Deinen Anschlusszug, so sollte Dir der Zustieg in den nächstmöglichen ICE gestattet werden.

Nicht jedoch bei Verspätung des Stadtbusses oder irgend eines anderen Busses einer Privatfirma.

Übrigens ist es gerade für BC 50-Inhaber sinnvoll, bei der DB ihre Busfahrscheine zu kaufen und nicht beim Busfahrer, wenn die DB zu dem gewünschten Ziel abfertigt. Die DB gewährt zu Bustarifpunkten nämlich 50 % Rabatt, die Busgesellschaft selbst aber nur 25 %.


Leider wird es immer schwieriger, Fahrscheine zu Bustarifpunkten zu kaufen. Während bei uns derzeit noch alle Fahrkartenaustomaten mit den entsprechenden Zielen versehen sind, ist es am Schalter gar nicht so einfach.

Auf dem neuen Verkaufssystem nämlich ist es üblich, nur noch Fahrscheine bezogen auf eine bestimmte Reiseverbindung zu verkaufen. Da die Busgesellschaften jedoch die Fahrpläne nicht rechtzeitig der DB bekannt geben, ist eine durchgehende Abfertigung im personenbedienten Verkauf oft gar nicht möglich.

Wie im Sommer, als ich am Schalter um einen Fahrschein zum Tarifpunkt Drosendorf B 22, Memmelsdorf bat. Keine Chance...

Nicht mal mehr der Entfernungszeiger liegt am Schalter auf, alles läuft nur noch online. Wenn wo ein Fehler im System liegt, hat der Beamte keine Chance mehr...


Viele Grüße,

Daniel

von ABomz - am 02.01.2007 08:40

Bustarife vs. Bahntarife

Das mit der Bahncard stimmt schon. Aber es kann auch vorkommen das der (Regel-)Bustarif deutlich unter dem des Bahntarifes ist, obwohl beide aus dem selben Haus kommen, was seit neuestem auch schön mit dem DB Logo auf den Bussen ausgedrückt wird.

Etwa Grafenau - Zwiesel KBS 906/RBO 6086: 6,40 Euro DB-Regeltarif, 4,50 Euro RBO -Regeltarif.
Mit den 50 zu 25% Ermässigung sind sie dann fast auf gleichem Stand: 3,20 vs. 3,38 Euro.

Darf ich eigentlich auf so einer Strecke mit einem Busticket Bahn fahren bzw. mit einem Bahnticket Busfahren?

von Guliver - am 02.01.2007 09:23

Re: Bustarife vs. Bahntarife

Mit einem Busticket Bahnfahren funktioniert außerhalb eines Verbundes natürlich nicht. Außer eben bei Sonderangeboten wie Bayernticket, Frankenwaldmobil, Bayerwaldticket etc.

Mit einem Bahnfahrschein kannst Du dann Busfahren, wenn im Kopf der Kursbuchtabelle der entsprechenden Buslinie ein Stern eingezeichnet ist, welcher bedeutet "Bahnfahrscheine gelten auch im Bus, außgenommen Streckenzeitkarten". Dies ist aber auch nicht ganz wörtlich zu nehmen, da es ja bekanntlich die kombinierte Monatskarte Bahn / Bus gibt, die dann in beiden Verkehrsmitteln Gültigkeit besitzt.

Allerdings sind bei der DB nicht unbedingt Fahrkarten zu allen Bushaltestellen der "Linien mit Stern" erhältlich, sondern nur zu besonders arg nachgefragten (dies kann jetzt als relativ betrechtet werden *g*) bzw. zu solchen, die früher einen Bahnhof hatten.

Interessant ist auch, dass ich in Hof am Automaten zum Beispiel gefragt werde, ob ich über Münchberg oder über Selbitz nach Helmbrechts fahren will. Letzteres wäre die durchgehende Busabfertigung.

Auch kann man sich zum Beispiel einen Fahrschein von Naila nach Kronach (über Schwarzenbach a. W., Wallenfels) bei der DB kaufen.

Fahre ich von Bahnhöfen zwischen Lichtenfels und Stammbach nach Selbitz, Naila oder Bad Steben, so verkauft der Nv-Automat immer die Strecke über Helmbrechts, Schauenstein, zum Teil ohne zu fragen, ob ich den Umweg über Hof machen will.

Übrigens sind Bustarifpunkte auch im Mobilen Terminal des Zugführers vorhanden, im Gegensatz zu Zielen der NE-Bahnen, die nur am Fv-Automat oder im personenbedienten Verkauf erhältlich sind.

Auf Grund des ausschließlich fahrplangebundenen Verkaufs am Fv-Automaten sind hier leider keine Busziele gespeichert.

von ABomz - am 02.01.2007 12:17

Danke, das hilft mir weiter.

Sehr gut, so kann ich in Zwiesel den Bus nach Grafenau nehmen. -> Kann mir bis zu 30 min Fahrzeitgewinn bringen wg. RE Anschluß in Plattling statt RB.

Aber ob der Busfahrer mein Onlineticket akzeptiert ;-)

von Guliver - am 02.01.2007 13:46

Re: Danke, das hilft mir weiter.

Falls es noch einer lesen sollte:

Busfahrscheine sind bei der DB nur ausstellbar, wenn auch ein Teil der Strecke mit Zügen zurückgelegt wird.

Fährst du Zwiesel-Grafenau also rein mit dem Bus, muss der Fahrschein auch im Bus gelöst werden.

BC 50 Rabatt ist also mittels Kauf bei der DB streng nach Tarif nicht möglich.


Das ganze könnte jetzt weitergesponnen werden und man könnte sich fragen, warum in Hof Hbf jahrzehntelang am DB-Automaten das Ziel Feilitzsch (nur zu erreichen durch Bus) angeboten wurde...

De facto wird diese Regelung wohl kaum ein Busfahrer kennen...

von ABomz - am 11.01.2007 22:32
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.