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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Cargonaut, Schwandorfer, KBS 855, Martin, Bastian Bode, derSchlömener

ZM: Bahnfahrer müssen sich den Weg durch hohes Gestrüpp bahnen

Startbeitrag von Bastian Bode am 10.01.2007 19:17

Hallo!

Die Frankenpost berichtet in ihrer heutigen Ausgabe darüber, dass vereinzelte
Lokführer die H-Tafeln im Bahnhof Naila sehr gewissenhaft befolg(t)en.
Zu lesen unter: [www.frankenpost.de]

Grüße
-BB

Antworten:

EBA ist scho weng krank...

... als ob es nicht Dinge geben würde, um die man sich WIRKLICH kümmern müsste...
Außerdem: typisch "deutsch" in meinen Augen, dieser H-Tafel-Unfug. (ich meine hiermit das exakte Halten an der Tafel. Wie wenn man diese Ermesensfreiheit einem Lokführer nicht zumuten könnte, dass er in der Lage ist SELBST zu entscheiden, wo der Zug am besten halten kann. Jeder hat doch Augen im Kopf, müsste man meinen.
...


von derSchlömener - am 10.01.2007 19:51

das EBA ist mal ausnahmsweise unschuldig!

Denn die Vorschrift, daß an der H-Tafel gehalten werden soll, macht sich die DB AG selber. Das EBA überwacht in diesem Fall nur die Durchführung der Vorschrift. Also ist die Schuld nicht beim EBA zu suchen, sondern bei den irrsinnigen Vorschriften der Schreibtischtäter der DBAG!

Und die Zeitung hat Recht, diese Vorschrift gibt es schon sehr lange, nur wird jetzt beim RFU daraufhingewiesen, die H-Tafeln einzuhalten. Weil die Leutchen im Büro meist gar nicht wissen, wie solche Tafeln aufgestellt sind und ob überhaupt. So ist z.B. an Bahnsteigen ohne H-Tafel immer bis zum Bahnsteigende zu fahren. Das beschehrt den Fahrgästen in Neumarkt Richtung Nürnberg zum Beispiel immer einen längern Fußmarsch, da bei einer Dosto-Garnitur gerade mal die Lok noch am Bahnsteigdach steht.

Ja, einige Tf sind so pflichtbewußt und halten diese Regel strikt ein. Und bevor jetzt über die Kollegen geschimpft wird...leider ist die strikte Einhaltung und die (hoffentlich zahlreich) daraus resultierenden Beschwerden der Kunden an die richtige Stelle, die einzige Möglichkeit den Schreibtischtätern mal zu zeigen, was sie da für einen Murks zusammenbasteln, wenn ihnen mal wieder langweilig ist! Ist schlimm, daß so ein Weg gewählt werden muß, aber leider die Realität.

MfG cargonaut

von Cargonaut - am 10.01.2007 23:36

Re: EBA ist scho weng krank...

Ich hätte ja nichts dagegen wenn es dann jeder Tf beachten würde.

Aber wenn der eine mal so und der andere so, dann taugt das nichts.
Oder man müsste dann z.B. auch Wagenstandsanzeiger in den Bahnhöfen entsprechend den Haltetafeln korrigieren

von Martin - am 11.01.2007 14:40

Re: EBA ist scho weng krank...

Irgendwie habe ich den Eindruck dass man es nur in Deutschland immer besonders genau nehmen muss.
Ich finde jeder sollte mal in das große "Vorbildland" Schweiz schauen, wie dort Vorschriften ausgelegt werden und wie gerne man z. B. Sand auffüllt :-)
Also da gibts tolle Geschichten und trotzdem läuft es in der Schweiz perfekt.

von KBS 855 - am 11.01.2007 14:50

Re: das EBA ist mal ausnahmsweise unschuldig!

Zitat

So ist z.B. an Bahnsteigen ohne H-Tafel immer bis zum Bahnsteigende zu fahren.


Mir wurde erklärt, daß man an Bahnsteigen ohne H-Tafel weiterhin "kundenfreundlich" halten darf. Also im Prinzip wie man möchte halt so, daß alle Wagen am Bahnsteig stehen. Was stimmt nun?

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 11.01.2007 19:11

Re: das EBA ist mal ausnahmsweise unschuldig!

Mir wurde es auch nur so erzählt, wie ich es wiedergegeben habe. Mit den Vorschriften dieses Geschäftsbereiches habe ich zum Glück nichts mehr am Hut.... :D

MfG cargonaut

von Cargonaut - am 12.01.2007 13:40
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