ZM zum Sturm: Ganze Nacht festgesessen

Startbeitrag von Schwandorfer am 21.01.2007 11:52

Quelle: [www.donau.de]

Zitat

Ganze Nacht festgesessen
REGENSBURG (kt). Am Donnerstagabend waren die wichtigsten Bahnstrecken von Tschechien nach Deutschland auf unbestimmte Zeit unterbrochen. Mit weiteren 23 Fahrgästen musste der Regensburger Hans-Simon Pelanda in einer Turnhalle in Furth übernachten. Vom Verhalten der Bahn ist er „empört und persönlich enttäuscht“.
Pelanda arbeitet am Goethe-Institut in Prag und pendelt regelmäßig auf der Strecke Prag-Regensburg. „Um 17.15 Uhr sind wir noch ganz normal in Prag losgefahren. An der Grenze in Ceska Kubice standen wir zunächst regulär eine Weile, dann kam ein tschechischer Schaffner und bemühte sich, uns begreifbar zu machen, dass wir nicht weiter fahren könnten“, sagte Pelanda im Gespräch mit der MZ. Erst nach mehr als drei Stunden, in denen ungewiss war, was mit den Reisenden passieren sollte, brachten Kleinbusse des Roten Kreuzes die Fahrgäste nach Furth im Wald in eine Turnhalle. Da war es bereits weit nach Mitternacht.
„Besonders die älteren Leute waren schon sehr genervt“, berichtete Pelanda. Von der Deutschen Bahn sei in Furth kein Personal vor Ort gewesen: „Nur Rotes Kreuz und Polizei. Von der Bahn gab es keine Gutscheine, keine Verpflegung, nichts“, sagte Pelanda. Besonders für tschechische Fahrgäste, die sich nicht verständigen konnten und teilweise keine Euros bei sich hatten, sei die Situation schwierig gewesen. Erst um acht Uhr morgens war klar, dass eine Regionalbahn nach Cham und weiter nach Schwandorf fahren würde.
Besonders ärgerlich fand Pelanda, dass beim Umsteigen der Anschlusszug nicht gewartet habe. „Dabei haben die gewusst, dass wir schon seit über zwölf Stunden unterwegs waren“, sagte Pelanda. In einem Brief will er sich nun bei der Bahn beschweren. Die Unterschriften seiner Leidensgenossen hat er dazu bereits gesammelt.


direkter Link: [www.mittelbayerische.de]

Interessant finde ich, daß ich jetzt wenigstens weiß, wie der unsympathische Typ hieß, der sich mordsmäßig aufgeregt hat (und die Mitarbeiter aufs übelste beschimpft hat), weil sein Anschlußzug in Schwandorf keine 19 (!!!) Minuten wartet, obwohl 40min später schon der nächste Zug geht...
Zudem haben "die" definitiv nicht gewußt, wer wann wo festgesessen ist, ja nichtmal, wann genau der Zug aus Furth im Wald hier in Schwandorf ankommt. Bei dem ganzen Chaos gab es wichtigeres zu tun, als Statistiken auszuwerten, wer wann wo wielang festgesessen ist, nämlich den Bahnbetrieb wieder halbwegs zum Laufen zu bringen.

Viele Grüße

Tobias

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