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Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Neuenmarkt, Christian Bartels

Bericht: Von Lauf nach Erlangen mit dem zuverlässigen Verkehrsmitten Bahn in über 2 Stunden

Startbeitrag von Christian Bartels am 25.01.2007 00:33

Hallo zusammen,

heute hab ich eine Abenteuerreise mit dem Unternehmen Zukunft durchgeführt.

Zunächst einmal bin ich schwer erstaunt, dass ich überhaupt in Erlangen angekommen bin.

Ich bestigt um 9.09 in Lauf die S-Bahn, die eigentlich um 9.32 in Nürnberg Hbf. sein sollte. Auf Grund des Wetters lief nicht alles rund, die S-Bahn davor war augefallen und so standen ab Röthenbach-Seespitze die Leute im Zug. Um 9.35 waren wir schon in Nürnberg Ostring. Danach ging es weiter bis Dürrenhof. Dort verzögerte sich die Weiterfahrt auf unbestimmte Zeit. um etwa 9.50 sind wir dann erstaunlicher weise dann doch in den Hbf. weitergefahren, waren dort um 9.55. Toll... alle Züge nach Erlangen laut Plan weg, nächster geht erst 10.40. Also große Verwirrung, Plan und Anzeigen angeschaut. Der Zug um 9.40 und 9.50 ab NN waren nicht mehr da, aber es stand ein Zug da, der schon 8.35 oder so hätte nach Lichtenfels fahren sollen. Die Nachfrage beim Tf ergab, dass dies evtl der erste und nächste Zug sein dürfte, der nach Erlangen fährt. Also dort am Bahnsteig erstmal gewartet. Danach ein Rotkäppchen gefragt, das meinte, wir sollten auf Gleis 13... also von 4 auf 13. Dort wusste niemand etwas, wir wurden auf Gleis 6 verwiesen. Dort angekommen konnen wir den Zug auf Gleis 4 bei der Abfahrt Richtung Fürth bestaunen... danke. Wir suchten weiter nach Möglichkeiten nach Erlangen zu kommen. Der nächste Zug sollte ein ICE von Gleis 6 sein, doch der sollte leider nicht in Erlangen halten und hatte zudem schon über 2 Stunden Verspätung. Nun sollte ein großes Verwirrspiel folgen, was vllt. eher der Erhaltung der körpertemperatur dienen sollte. Von 4 wurden wir auf 6 geschickt, von da auch 13, dann wieder auf 6, dann auf 4 und am Ende doch wieder auf 13. Dort warteten wir dann nach langer Zeit auf den RE 10.40 ab NN. Doch es stand dort nur eine RB nach Neumarkt... Inzwischen stand auf keinem Anzeiger mehr etwas, nur noch "Ansage beachten". Nur was nicht kam waren die richtigen Ansagen. Etwa 5 Minuten nach der Planabfahrt des RE erfolge die Durchsage, dass der RE aus Sonneberg jetzt abweichend auf Gleis 9 einfahre und nach Schweinfurt zurückfahre... Ein Lichtblick... also rüber auf 9. Zur großen Freue fuhr nach ein paar Minuten wirklich ein Dosto-Zug ein. Also wurde nun nach langem Warten der Zug genentert, auch um die lästige Kälte loszuwerden. Oh Wunder, der Zug verlies etwa gegen 11 dann den Hbf. nach Fürth. Etwa gegen 11.25 waren wir dann auch schon in Erlangen. Ich hätte eigentlich 1 1/2 Stunden eher dasein wollen.
Meine Vorlesung wollte nicht auf mich warten... so blieben mir leider nur noch die letzten 20 Minuten der knapp 2-Stündigen Vorlesung. Aber über was ist man denn nicht alles froh, das Unternehmen Zukunft hat mich nach zahlreichen Pannen und mehr oder auch weniger Sicher nach Erlangen gebracht. Was sind denn schon 1,5 Stunden Verspätung auf einer Strecke, für die ich per Bahn sonst knapp 45 Minuten brauchen würde...

Mein Fazit: Wer eine (Bahn-)Reise tut, der kann was erleben, wer allerdings pünktlich Vorlesungen besuchen will, der sollte sich besser auf nicht zu viel verlassen.

Wenn der Schnee schmilzt, dann ist das vermutlich auch sehr überraschend und dann kann die Bahn wegen nasser Radreifen nicht fahren ;-)

Viele Grüße

Christian

Antworten:

Chaos auch gestern Abend noch

So wurde gestern Abend den Reisenden des ICE aus München durchgesagt, das der IRE nach Chemnitz, Plan ab 19.11 leider nicht warten kann. Für die Anschlußreisenden nach Chemnitz wurde im Zug durchgesagt, sie möchten den RE nach Hof benutzen und von dort mit dem Taxi weiter fahren.

Bei einem Ersatz IC der Reserve wurde am Bahnsteig durchgesagt, das dieser Zug in Erlangen hält und so sind die Fahrgäste, welche schon lange am Bahnsteig auf einen Zug nach Erlangen warteten, in den Zug eingestiegen.

Dort wurde aber vom Lokführer durchgesagt, er hätte keine Anordung in Erlangen zu halten und er hält auch dort nicht, und widmetete sich wieder seinem Kaffee während außen der Lautsprecher die Durchsage mit dem Halt in Erlangen wiederholte.

von Neuenmarkt - am 25.01.2007 07:00
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