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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Neuenmarkt, KBS 867, Cargonaut, Fahrdienstleiter

Mal ein Lob an die Bahnmitarbeiter an der Front

Startbeitrag von KBS 867 am 29.01.2007 13:19

Nachdem ja nun die Verspätungen durch das Unwetter bzw. den Schneefall vorüber sind, möchte ich hiermit einmal ein Lob an die Mitarbeiter der DB und der anderen beteiligten EVU aussprechen.
Und zwar an alle diejenigen, die sich die ganzen Tage darum bemüht haben, den Verkehr aufrecht zu erhalten und die Verspätungen möglichst klein zu halten, den Fahrgästen geholfen haben und ihnen Informationen gegeben haben oder auch in den Stellwerken, am Bahnhof oder auf der Strecke usw. ihren Dienst getan haben!

Ich habe es selbst bemerkt, daß die Beschwerden immer an dem Mitarbeiter ausgelassen werden, den der Reisende zuerst zu Gesicht bekommt, nämlich den Zugbegleitern oder Fahrzeugführern bzw. dem Servicepersonal am Bahnhof.
Diese Mitarbeiter haben stets ihr bestmögliches getan, um den Fahrgästen weiterzuhelfen und ihre Fragen zu beantworten und auch die Gründe für die Verspätungen genannt.
Es ist nicht die Schuld der Mitarbeiter die an der Basis stehen, daß alles nicht so reibungslos oder nur mit kleineren Problemen verlaufen ist, wie es eigentlich sein sollte!!
Ich habe nicht erlebt, daß einmal ein Tf oder Zub unhöflich wurde. Man bekam eigentlich immer den gleichen Inhalt zur Antwort: "Wir tun unser Bestes, mehr geht eben nicht mehr bei den Verhältnissen." Kein Wunder bei Personal- und Materialeinsparungen an allen Ecken und Enden.
Selbst am Mittwochabend, als ich nach Nürnberg gefahren bin, ging ein mir bekannter Tf durch den Zug und beantwortete nach bestem Wissen und Gewissen die Fragen nach Anschlußzügen der Reisenden, eigentlich ja Aufgabe des Zb, der aber nicht mitfuhr.

Darum nochmals Danke an all diejenigen, die ihre Arbeit so machen, damit möglichst jedem damit am besten gedient ist.

Leider ist es bei der Bahn genauso wie bei uns hier auf der Arbeit. Die Beschwerden bekommen immer die Mitarbeiter ab, die dem Kunden gegenüber stehen. Dabei sollten diese immer an den höheren oder höchsten Vorgesetzten gerichtet werden, damit diese auch einmal etwas bewirken. Nur wer macht das schon und hat Zeit und Lust, ein entsprechendes Schreiben aufzusetzen?

Schönen Gruß
Andreas

Antworten:

Vielen Dank!...

...ich hatte ja das Glück (oder Pech) an diesen Tagen im Dienst zu sein.

Gruß Steffen

von Fahrdienstleiter - am 29.01.2007 13:29
KBS 867 schrieb:
"Selbst am Mittwochabend, als ich nach Nürnberg gefahren bin, ging ein mir bekannter Tf durch den Zug und beantwortete nach bestem Wissen und Gewissen die Fragen nach Anschlußzügen der Reisenden, eigentlich..."


Frage, wer fuhr denn den Zug ?


von Neuenmarkt - am 29.01.2007 13:38

ein anderer Tf

auf dem 610 waren zwei (schon ab NBY) Tf im Führerstand, daher konnte einer ja durch den Zug gehen.
Ansonsten wäre das ja wohl etwas schwierig. ;)

von KBS 867 - am 29.01.2007 13:54

War ja auch nur ironisch gemeint,

gemäß dem Witz mit dem Busunfall wo die Polizei vom Fahrer wissen wollte wie der Unfall passierte und der Fahrer sagte "keine Ahnung ich war hinten beim kassieren"


von Neuenmarkt - am 29.01.2007 14:09
Zitat
KBS 867
Dabei sollten diese immer an den höheren oder höchsten Vorgesetzten gerichtet werden, damit diese auch einmal etwas bewirken. Nur wer macht das schon und hat Zeit und Lust, ein entsprechendes Schreiben aufzusetzen?


Wer das nicht macht, kann sich aber auch nicht über Mißstände beschweren. ;-)

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 29.01.2007 14:48
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