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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Neuenmarkt, Guliver, Cargonaut

Viele Nebenstrecke der Bahn sind marode

Startbeitrag von Neuenmarkt am 02.02.2007 06:48

Zeitungsmitteilung Bayer.Rundschau Seite 3:

Der marode Zustand vieler Bahnstrecken stößt im Landtag auf einhellige Kritik.
CSU, SPD und Grüne warfen der DB Tochter DB Netz im Wirtschaftsausschuß vor, nicht
genug für den Erhalt der Strecken zu tun.

Vor allem in Franken seien viele Nebenstrecken in Besorgnis erregendem Zustand, sagte
SPD Vizefraktionschef Thomas Beyer. Vielerorts seien zudem die Haltestellen und Bahnhöfe stark verschmutzt.

Antworten:

Wieder viel geredet...

Ich frag mich, wieso ein Konzern der zu 100% im Besitz des Bundes ist und dessen Konzerntochter (DB Regio) praktisch vollständig auf die Einnahmen von den Länder abhängig ist, so dermassen massiv an der grundgesetzlich gesicherten und zum Großteil vom Staat finanzierten Infrastruktur sparen und diese vernichten kann?
Hoffentlich wachen die Landes- und Bundespolitiker hier mal auf und lassen sich nicht von Börsenfantasien, Prestigestrecken und Glaspalästen einlullen. Statt im ICE von Nürnberg nach München sollten sie sich mal in eine Regionalbahn nach Weidenbach, Waldmünchen oder Grafenau setzen. Oder am besten in einen Bus nach Freyung oder Viechtach, weil die Bahnlinien still gelegt worden sind. Damit sie merken wie es draussen wirklich aussieht.

von Guliver - am 02.02.2007 11:14

Re: Wieder viel geredet...

Die Landes- und Bundespolitiker, die zum Teil in Vorständen der Automobilindustrie sitzen, haben gar kein Interesse aufzuwachen!

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 02.02.2007 11:22

so ist es o.w.T

nix

von Neuenmarkt - am 02.02.2007 11:27

Wenn ich von (Jung-)Politikern dann sowas lese...

Zitat

Infrastrukturpolitik für die Zukunft
Positionspapier der Jungen Union Niederbayern zur Verkehrspolitik in Niederbayern
(...)
4. ÖPNV
Der Öffentliche Personennahverkehr stellt die niederbayerischen Landkreise vor neue Herausforderungen. Die JU Niederbayern plädiert für ein behutsames Vorgehen. ÖPNV muß sich immer auch den ökonomischen Kriterien stellen und ist deshalb nicht überall machbar. Es sind auch der Einsatz von Anrufsammeltaxis zu prüfen. Die JU stellt fest, daß in einem Flächenbezirk der Individualverkehr immer die höchste Priorität haben muß.


... dann denk ich auch immer: "Schön das Papi dir einen 3er BMW zahlt, und du zum Tanken nach Tschechien fahren kannst."

Da geb ich dir recht, sollche Leute wollen gar nicht aufwachen, sondern sie fordern sogar
Zitat

Vierspuriger Ausbau der Bundesstraßen B11, B12, B20 und B533 unter besonderer
Berücksichtigung der Ortsumgehungen. Diese Straßen stellen die
Fortsetzung der Autobahnen in Niederbayern in Richtung Tschechien dar
("Herzkranzgefäße"). Die Entwicklung des Schwerverkehrs auf der B8 ist
nach Einführung der LKW-Maut auf den Autobahnen besonders zu beachten.
• Erstellung der BAB 94; ggf. mehrspuriger Ausbau der BAB 3 und Überholverbot
für LKWs
(aus "Projekt 2020 der Jungen Union Niederbayern")

Da kommt mir auf gut deutsch gesagt das kotzen.


von Guliver - am 02.02.2007 12:27
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