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Eisenbahnforum Nordostbayern
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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 7 Monaten
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Cargonaut, 223 061, Schwandorfer, Martin Pfeifer, db143, VT 22, Christian Bartels, Matthias_BT, awp, 106 883, ... und 4 weitere

Bilderausbeute von heute (m.B.)

Startbeitrag von db143 am 26.10.2007 17:19

Anlässlich der Tatsache dass ich heute frei hatte war ich mal wieder etwas unterwegs. Ich beschränkte mich diesmal auf NROB und Umgebung (und ein bisserl NRH):




Grüsse an den Tf dieses Zuges der mich angehupt hat und mir zuwinkte :)


Bauzug richtung NRH - sehr rasant unterwegs daher nur Nachschuss


Eine MaK der Regentalbahn und eine 203 der MWB versteckten sich im Gleisanschluss des Schrotthändlers


Überraschung von hinten - reichte leider nur noch für nen Nachschuss *grmbl*


Die MWB 203 wagte sich aus ihrem Verstech - auch mal n Gruss an den Tf ;)


Sie schnappte sich schnell die Container die der DLC Taurus vorhin gebracht hatte (s.o.) und flüchtete dann in Richtung Hafen


Ludmillaversammlung - leider unfotogen unter der Brücke :(
This pic was taken exclusively for Wileecoyote :)


151 164 beehrte mich mit einem Ganzzug aus Schüttgutwagen der noch von einer zweiten 151 deren Nummer ich jedoch nicht mitbekam nachgeschoben wurde


mit 151 007 kam sogar ein Oldtimer vorbei


eine 203 von (derzeit) Railion rangierte unter den Formsignalen an der Einfahrt NROB herum


mit 151 131 kam gleich noch eine 151 vorbei


363 665 rangierte Autos


mit 1116 272 gab sich noch ein zweiter ÖBB Taurus die Ehre


155 110 lugte hinter den Büschen hervor...


der ARRIVA Schulungszug in NRH - Vorgeschmack auf Dezember


ein ICE 3 - namentlich 411 029 - weilt zu Abnahmefahrten in NRH
Auch ein Vorgeschmack auf Dezember :)

so das wars erstmal

grüsse
db143

Antworten:

Hi,

hatte der eine ÖBB Taurus einen Vogel erwischt? Sieht nämlich so aus.

MfG BR18201

von BR18201 - am 26.10.2007 17:47

? zur BR 203

Schöne Bilder.

Railion (bzw. DB Schenker ;-)) scheint an den 203ern ja Gefallen gefunden zu haben. Ich dachte die Probleme mit den 29x sind mittlerweile behoben.

Wie lange sollen die denn noch bei Railion bleiben? Ich frage mich auch, ob das für DBRegio finanziell lukrativ ist. Der Grund für die Anschaffung der BR 203 waren ja angeblich die hohen Mietpreise für die Dreibeine von Railion.

Gruß 223 061

von 223 061 - am 26.10.2007 17:56

Re: ? zur BR 203

Zitat

Ich dachte die Probleme mit den 29x sind mittlerweile behoben.


Lokmangel kann man nur beheben, wenn man entweder die Leistungen verringert oder zusätzliche Loks beschafft...

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 26.10.2007 18:07
> Eine MaK der Regentalbahn (...)

genauer gesagt die D03


MfG VT 22

von VT 22 - am 26.10.2007 19:49

WM fuhr um 16:45 zurück

Hallo,
schaute mir gerade den ICT-T an, da "fuhr mir die Lok in das Kreuz".

Fotos in Richtung BW gehen schlecht, wenn man in Richtung HBF schaut....

Peter

von s3-6 - am 27.10.2007 06:34

Zu MWB-Lok

Hallo,

die MWB-Lok ist entweder die ehemalige RC 0505 oder RC 0506(geht leider aus dem Bild nicht genau hervor) des leider nicht mehr existierenden Railcenter in Nürnberg.
Grüße an einen ehemaligen Kollegen von mir.

Die Regentalbahn-Cargo-Lok ist eine G 1202.

Grüße Matthias

von 106 883 - am 27.10.2007 08:30

Re: Zu MWB-Lok

Hallo,

das ist MWB V1701, also ex RCN RC 0505.

MfG VT 22

von VT 22 - am 27.10.2007 09:34
Eigentlich ganz gute Bilder wenn nicht alle schief wären!
Mal mit richtigen Halten probieren oder mit dem Photoshop.



von Manfred Finken - am 27.10.2007 11:10

Re: Photoshop

Schade und falsch, dass in der heutigen digitalen Zeit gewisse "handwerkliche" Vorgaben gar nicht mehr beachtet werden sollen. Aber auch das Drehen und Bearbeiten hat seine Grenzen in Parametern des Ursprungsbildes.

Nix für ungut ;-)
(Einer, der fast 30 Jahre Züge analog fotografierte und nun auch eine Digi einsetzt)

von Gerald H - am 27.10.2007 12:01

Re: Photoshop

Zitat
Gerald H
(Einer, der fast 30 Jahre Züge analog fotografierte und nun auch eine Digi einsetzt)



SKANDAL!!!! Ich bin entsetzt. :D

Aber Recht haste, am besten gleich gerade Bilder machen, denn durch jegliches "Drehen" bei der EBV mindert das die Bildqualität!

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 27.10.2007 12:34

Re: Photoshop

Ich mache Bilder zu rein dokumentarischen Zwecken. Für mich müssen das keine Fotokunstwerke sein. Das eine oder andere mag etwas schief sein aber das liegt teilweise auch an den geographischen Gegebenheiten oder an der Perspektive (wie beim 1. Bild z.B.).


lg
db143

von db143 - am 27.10.2007 12:43

Re: Photoshop

Zitat
db143
Ich mache Bilder zu rein dokumentarischen Zwecken. Für mich müssen das keine Fotokunstwerke sein. Das eine oder andere mag etwas schief sein aber das liegt teilweise auch an den geographischen Gegebenheiten oder an der Perspektive (wie beim 1. Bild z.B.).


lg
db143


Nimms mir nicht übel, aber das ist ne dumme Ausrede. Auch Fotos zu dokumentarischen Zwecken dürfen gerade sein. Und erzähl mir nicht, weil Du schief am Hang standest oder sonstwo schief, daß dadurch auch das Foto schief werden muß.

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 27.10.2007 12:56

Re: Photoshop

Zitat

Nimms mir nicht übel, aber das ist ne dumme Ausrede. Auch Fotos zu dokumentarischen Zwecken dürfen gerade sein. Und erzähl mir nicht, weil Du schief am Hang standest oder sonstwo schief, daß dadurch auch das Foto schief werden muß.


Also meine Bilder sind IMMER schief, egal wo ich grad stehe. Und das schlimme daran: Wenn ich sie eingescannt habe, dann kann ich rumdrehen wie ich will, gerade werden sie irgendwie nie. ;-)

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 27.10.2007 13:00

Auch eine Frage der Kamera

Die Bildqualität hängt m.E. auch stark von der benutzten Kamera ab. Ich habe zum Beispiel nur so eine (superdünne) Kompaktkamera ohne optischen Sucher.

Damit kriege ich nur sehr schwer gerade Bilder hin. Ob der Schornstein schief ist, sehe ich z.B. auf dem Display fast gar nicht, wenn er sich im Hintergrund befindet (siehe mein Beitrag im Forum weiter oben).

Ich wäre ja schon froh, wenn ich nicht ständig verwackelte Bilder dabei hätte, insbesondere bei fahrenden Zügen.

Für mich ist das Fazit zur Kamera:
- nie wieder ohne optischen Sucher
- nie wieder ohne optischen Bildstabilisator

Wie seht ihr das? Kann man mit diesen superdünnen Kompaktkameras überhaupt vernünftige Eisenbahnbilder machen?

Gruß 223 061

von 223 061 - am 27.10.2007 13:07

Re: Auch eine Frage der Kamera

Zitat

- nie wieder ohne optischen Bildstabilisator


Wie wärs einfach mit einer kürzeren Belichtungszeit?
Ich hab keinen Bildstabilisator und trotzdem werden die Züge scharf, wenn ich mich nicht mit der Einstellung verhaut habe.

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 27.10.2007 13:16

Re: Auch eine Frage der Kamera

Zitat
Schwandorfer
Zitat

- nie wieder ohne optischen Bildstabilisator


Wie wärs einfach mit einer kürzeren Belichtungszeit?
Ich hab keinen Bildstabilisator und trotzdem werden die Züge scharf, wenn ich mich nicht mit der Einstellung verhaut habe.

Viele Grüße

Tobias


Nun ja, bei einer hochwertigen Kamera wie Du sie vermutlich hast, kannst Du den ISO-Wert hochdrehen und damit die Belichtungszeiten verkürzen. Bei (schlechten???) Kompaktkameras kommt damit aber ein sehr grobkörniges (und zu dunkles) Bild raus.

Mit welchen Belichtungszeiten arbeitest Du denn bei fahrenden Zügen?

Gruß 223 061







von 223 061 - am 27.10.2007 14:02

Beim Film kann man die ISO-Zahl nicht einfach so mittendrin verstellen

Und wenn bei Sauwetter das Licht nichtmehr reicht, dann schaut man eben nurnoch und macht keine Bilder mehr ;-)

Gruß,

Christian

von Christian Bartels - am 27.10.2007 14:32

Re: Auch eine Frage der Kamera

Zitat
223 061
Nun ja, bei einer hochwertigen Kamera wie Du sie vermutlich hast, kannst Du den ISO-Wert hochdrehen und damit die Belichtungszeiten verkürzen.



Der war gut! :D Der Kollege Schwandorfer macht analoge Bilder. Da dreht man keine ISO-Zahl mal eben hoch. Man entscheidet sich einfach, bei zu dunklem wetter, die Knipse in der Tasche zu lassen und keine Bilder auf Teufel komm raus zu fabrizieren. Ganz einfach!

Thema Verschlußzeiten:

Das kommt ganz drauf an, wie "steil" Du zum Zug stehst und wie schnell der ist. Aber mit 1/500sek paßt es bei normal schnellen Zügen bis 120/160km/h eigentlich immer. Die Frage ist, ob Du das bei einer kompakten überhaupt gezielt einstellen kannst. Und zeigt bei 1/500 sek Deine Knipse Unterbelichtung an, weil die Blende nicht weitgenug aufgemacht werden kann, dann geht das Knipsen an diesem Tag eben nicht. Damit muß man auch mal leben können.

Kameras ohne optischen Sucher sind ein Fall für die Tonne, weil man bei Sonne im Rücken auf dem "Monitor" meist nichts bis gar nichts erkennen kann. Auch mit billigen Knipsen kann man aber gute Bilder machen und gerade auch :-) Nur gewisse Mindestanforderungen muß eine Kamera für dieses Hobby nunmal erfüllen. Mit einem Trabant kann man auch nicht an der Formel1 teilnehmen.

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 27.10.2007 14:36

Re: Auch eine Frage der Kamera

Zitat
Cargonaut
Man entscheidet sich einfach, bei zu dunklem wetter, die Knipse in der Tasche zu lassen und keine Bilder auf Teufel komm raus zu fabrizieren. Ganz einfach!
...
Nur gewisse Mindestanforderungen muß eine Kamera für dieses Hobby nunmal erfüllen.

MfG Cargonaut


Womit wir wieder beim Thema "dokumentarische Zwecke" sind, denn ein Hobbyeisenbahner will seine Sichtungen natürlich auch bei schlechtem Wetter bildlich festhalten.

Wenn ich mit 1/80sek Belichtungszeit einen fahrenden Zug fotografiere (so wie heute), wundert es mich nicht, wenn das Bild verwackelt ist.

Ich habe aber auch bei guten Lichtverhältnissen und Belichtungszeiten < 1/500 verwackelte Bilder dabei. Das liegt m.E. daran, daß ich die Kamera nicht ruhig halte. Und hier müßte doch ein optischer Bildstabilisator helfen?

von 223 061 - am 27.10.2007 15:07

Re: Auch eine Frage der Kamera

Da hilft ein größeres Gehäuse, was besser und "ruhiger" in der Hand liegt. Kameras, die so klein/flach sind, daß sie in der hohlen Hand verschwinden, sind nunmal sehr verwacklungsanfällig.

Und ich sage es nochmal: Auch für dokumentarische Zwecke, zum Teil von Allerweltsfahrzeugen, die ich an jedem anderen Tag auch machen kann, ist ab einem gewissen Lichtgrad eben Schluß!

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 27.10.2007 15:21

KEINE Frage der Kamera

Fotografie findet im Kopf statt, nicht in der Kamera.

Was hilft die teuerste Kamera, wenn sie nicht bedient werden kann?

m

von Matthias_BT - am 27.10.2007 15:33

Re: KEINE Frage der Kamera

Zitat
Matthias_BT
Fotografie findet im Kopf statt, nicht in der Kamera.

Was hilft die teuerste Kamera, wenn sie nicht bedient werden kann?

m


Wieso Kopf, dafür gibts doch den Automatikmodus. :D

von 223 061 - am 27.10.2007 17:00

Re: Auch eine Frage der Kamera

Servus,

Zitat
223 061
Die Bildqualität hängt m.E. auch stark von der benutzten Kamera ab. ..


Richtig, ohne gutes Handwerkszeug kriegt auch der beste Handwerker nur Murks hin. Gutes Handwerkszeug macht aber auch aus einem Menschen mit zwei linken Händen keinen Profi.

Zitat
223 061
Für mich ist das Fazit zur Kamera:
- nie wieder ohne optischen Sucher
- nie wieder ohne optischen Bildstabilisator

Ersteres kann ich voll unterstützen, das zweite überhaupt nicht, den der optische Bildstabilsator hilft nur bei langen Belichtungszeiten gegen ein Verwackeln. Gegen Bewegungsunschärfe ist er machtlos.

Zitat
223 061
Wie seht ihr das? Kann man mit diesen superdünnen Kompaktkameras überhaupt vernünftige Eisenbahnbilder machen?


Nur in idealen Situationen - volle Sonne und möglichst stehende Züge.
Für mein Verständnis braucht eine gute digitale Kamera mindestens folgende Punkte:

Die Größe des Sensors. Ideal aber teuer ist ein Sensor im Kleinbildformat 24 mm X 36 mm. Sinnvoll ist meiner Meinung nach ein Sensor im APS-Format (17 mm X 30 mm). Details siehe hier . Warum das ganze? Je kleiner der Sensor wird, desto kleiner ist bei gleichem Bildwinkel (= der Bereich, der abgebildet wird) die Brennweite des Objektives. Mit kleiner werdender Brennweite werden die Probleme mit stürzenden Linien größer. Du erhälst diese, wenn Du Kamera mal ein bißchen schräg hälst, um z.B. ein Haus noch draufzukriegen oder wenn Du einfach nur etwas tiefer am Rand der Gleise stehst. Auf Deinen Bildern habe ich so etwas nicht gefunden, aber es ist ganz einfach zu erkennen: in der Natur senkrechte Masten (Linien allgemein, z.B. Kaneten von Gebäuden) biegen sich v-förmig nach außen weg.

Mal ein Beispiel aus meiner Sammlung, achte mal auf den linken Oberleitungsmasten:


Zoom-Objektiv mit Brennweiten 35 bis 135 mm (umgerechnet auf Kleinbild), ein zweites Objektiv mit noch stärkerem Tele ist zu empfehlen, aber nicht unbedingt notwendig. Bei Sensoren mit APS-Format sind Brennweiten unterhalb 35 mm (umgerechnet auf Kleinbild) wegen der stürzenden Linien in der Regel problematisch, aber vor allen in Betriebshöfen (so man denn dort hinein darf) nützlich. In Betriebshöfen hat man das Problem der stürzenden Linien nicht so sehr, da man meistens ohne ein Kippen der Kamera auskommt.

Belichtungseinstellung manuell, Blenden-Automatik und Zeit-Automatik. Bei ersterer gibst Du die Blende und die Verschlußzeit von Hand vor, bei zweiter wählt die Kamera anhand der Lichtverhältnisse eine passende Blende zur vorgegebenen Belichtungszeit aus und bei dritter ist es umgekehrt: Blende wird angesagt und Zeit ausgewählt. Die Blendenautoamtik ist so wichtig, weil die Verschlußzeit über die Geschwindigkeit des Zuges (Vermeidung der Bewegungsunschärfe) vorgegeben ist. Programm-Automatiken sind ganz nett, aber im Grunde überflüssig.

Die Kamera sollte Verschlußzeiten zwischen 1/1000 sec (schnell fahrende Züge) und 8 sec (Nachtaufnahmen von stehenden Zügen) beherrschen.

Filmempfindlichkeit sollte zwischen ISO 100 bis ISO 400 einstellbar sein, eine noch höhere Filmempfindlichkeit ist zwar draußen nur selten anzuwenden, hat aber den Vorteil, das das unvermeidliche Rauschen des Sensors (das Bild wird "pixeliger") bei ISO 400 kleiner ist und das Bild damit besser wird.

abstellbarer Autofokus Der Autofokus ist in bestimmten Situation einfach überfordert, insbesondere kontrastarme Bilder (sprich dunkeler Zug vor Nadelbäumen wie Tannen) oder findet nicht immer den Punkt, den man selber gerne scharf hätte.

Weitere sinnvolle Features sind ein Stativ-Gewinde und eine Möglichkeit, die Kamera auch über einen zweiten Kanal als den Auslöser auf der Kamera auszulösen. Klassischerweise der Drahtauslöser, heute ein Kabelauslöser oder ggf per Infrarot. Bei IR-Fernbedienung drauf achten, das die Auslösung auch funktioniert, wenn Du hinter der Kamera stehst. Das Stativgewinde ist notwendig, wenn Du mit Stativ arbeiten willst, was neben dem Klassiker Nachtaufnahmen nützlich ist, wenn Du längere Zeit an einer Stelle bleibst und Dir Züge aus der Gegenrichtung egal sind (weil Du dann voll in die Sonne hälst)

In der Regel wirst Du mit diesen Anforderungen bei einer digitalen Spiegelreflex-Kamera landen. Bitte frage mich jetzt nicht, welche Digitalkamera und welches Objektiv das beste ist, das ist auch eine Glaubensfrage. Wenn Dir ein bestimmtes Modell ins Auge sticht, frage ruhig mal bei DSO im Fotoforum nach.

Ansonsten noch ein paar Worte zu Deinen Bildern.
Beim Bild der 151 007 und des Arriva-Schulungszuges hast Du etwas zu spät ausgelöst. Den Auslöseverzug wirst Du auch mit einer digitalen Spiegelreflex nicht los, aber es gibt einen ganz einfachen Trick: Bei Annäherung des Zuges den Auslöser halb drücken (und gedrückt lassen), dann wird die Belichtung und die Entfernung eingestellt, und im richtigen Moment durchdrücken.

Bei den Bildern der abgestellten 155 und der 4 Ludmillas unter der Straßenbrücke ist einfach zu viel störendes Zeugs vor der Lok (Bewuchs im ersten Fall, Oberleitungs- und Lchtmaste im zweiten Fall). Solche Bilder will auch kaum jemand sehen, selbst Leute, die sich in eine Lok verknallt haben, werden diese Bilder nicht gut finden, da diese Lok auf dem Bild nicht komplett drauf ist. Das Bild vom ARRIVA-Schulungszug ist diesbezüglich grenzwertig.

Ansonsten ist die Stelle gut ausgewählt, mit der Zuckerfabrik hast Du einen markanten Hintergrund drauf.

Ich hoffe, Dir geholfen zu haben und würde mich freuen, wenn der eine oder andere User den Beitrag bei der Auswahl des Weihnachtsgeschenkes berücksichtigt.

von Martin Pfeifer - am 27.10.2007 17:57

Re: KEINE Frage der Kamera

Zitat
223 061
Zitat
Matthias_BT
Fotografie findet im Kopf statt, nicht in der Kamera.

Was hilft die teuerste Kamera, wenn sie nicht bedient werden kann?

m


Wieso Kopf, dafür gibts doch den Automatikmodus. :D


Servus,

Lenin sagte: "Traue keiner Statistik, die Du nicht selber manipuliert hast".

Und ich sage: "Traue keiner Automatik, von deren Wirkung Du Dich selber überzeugt hast".

Gerade bei der Eisenbahn-Fotografie darf man sich nicht blind auf die Automatik verlassen, da die Automatik bestimmte Vorgaben - z.B. die notwendige Belichtungszeit, um Züge ohne Bewegungsunschärfe abzubilden - nicht kennt.

von Martin Pfeifer - am 27.10.2007 18:02

Re: Auch eine Frage der Kamera

Zitat

Den Auslöseverzug wirst Du auch mit einer digitalen Spiegelreflex nicht los,


Sorry Martin, aber bei allen DSLR, die ich bisher in der Hand hatte, hab ich bzgl. Auslöseverzögerung keinen Unterschied zu meiner Analogkamera gemerkt.

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 27.10.2007 18:15

Re: KEINE Frage der Kamera

Zitat

Was hilft die teuerste Kamera, wenn sie nicht bedient werden kann?


Stimmt, aber irgendwann ist bei der einfacheren Kamera trotzdem Schluß, da kann sie der beste Fotograf in der Hand halten. Wenn das Objektiv Müll ist, dann ändert auch der beste Fotograf nichts daran.

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 27.10.2007 18:17

Re: Auch eine Frage der Kamera

Vielen Dank für die ausführlichen Hinweise.

Mit den genannten manuellen Einstellungsmöglichkeiten kann meine Kompaktkamera (Samsung L77) natürlich nicht aufwarten. Man kann im manuellen Modus eigentlich nur den ISO-Wert vorgeben und dann die Belichtung per Faktor (-2 bis +2 anpassen). Die konkrete Belichtungszeit wird dann erst angezeigt, wenn man den Auslöser halb durchdrückt.

Zitat
Martin Pfeifer
Bei Annäherung des Zuges den Auslöser halb drücken (und gedrückt lassen), dann wird die Belichtung und die Entfernung eingestellt, und im richtigen Moment durchdrücken.


Heisst das, ich kann den Auslöser bereits halb drücken, wenn der Zug noch gar nicht im Bild ist? Bisher dachte ich, daß das gerade falsch ist, weil dann der Auto-Focus nicht auf den Zug eingestellt wird sondern auf den Hintergrund.

Zitat
Martin Pfeifer
Solche Bilder will auch kaum jemand sehen, selbst Leute, die sich in eine Lok verknallt haben, werden diese Bilder nicht gut finden, da diese Lok auf dem Bild nicht komplett drauf ist. Das Bild vom ARRIVA-Schulungszug ist diesbezüglich grenzwertig.


In den ARRIVA-Zug bin ich so verliebt, daß ich jedes Bild akzeptiere. :D


von 223 061 - am 27.10.2007 18:31

Re: Auch eine Frage der Kamera

Servus,

Zitat
223 061
Vielen Dank für die ausführlichen Hinweise.

Mit den genannten manuellen Einstellungsmöglichkeiten kann meine Kompaktkamera (Samsung L77) natürlich nicht aufwarten. Man kann im manuellen Modus eigentlich nur den ISO-Wert vorgeben und dann die Belichtung per Faktor (-2 bis +2 anpassen). Die konkrete Belichtungszeit wird dann erst angezeigt, wenn man den Auslöser halb durchdrückt.

Diese Verstellmöglichkeit ist für das Erreichen eines Bildes ohne Bewegungsunschärfe relativ nutzlos, da insgesamt nur mehr oder weniger Licht auf den Sensor gelassen wird. Wie dies die Kamera macht, kannst Du nicht beeinflussen, von daher ist es fraglich, ob die Verstellung etwas bringt. Es kann sein, das die Kamera bei unveränderter Zeiteinstellung einfach die Blende eine Stufe weiter schließt oder öffnet. Gedacht ist das eigentlich nur, um extreme Lichtverhältnisse auszugleichen, die die Kamera selber nicht mehr packt, z.B. Schnee oder starkes Gegenlicht.

Zitat
223 061
Zitat
Martin Pfeifer
Bei Annäherung des Zuges den Auslöser halb drücken (und gedrückt lassen), dann wird die Belichtung und die Entfernung eingestellt, und im richtigen Moment durchdrücken.


Heisst das, ich kann den Auslöser bereits halb drücken, wenn der Zug noch gar nicht im Bild ist? Bisher dachte ich, daß das gerade falsch ist, weil dann der Auto-Focus nicht auf den Zug eingestellt wird sondern auf den Hintergrund.

Bei mir funktioniert diese Methode, solange ich mit einer eher einfachen Sucherkamera parallel zur Spiegelreflex für Dias fotografiere. Der Hintergrund ist, das diese Kameras aufgrund der kleinen CCD-Sensoren üblicherweise Objektive mit sehr kleiner Brennweite haben. Diese Objektive haben physikalisch bedingt eine hohe Schärfentiefe (der Bereich, der vom Auge als scharf empfunden wird, weil das begrenzte Auflösungsvermögen des Auges die Unschärfe nicht registriert). Probleme hast Du damit nur, wenn sich schlagartig die Lichtverhältnisse ändern - die berühmte Fotowolke zieht zusammen mit dem Zug ins Bild. Wenn es dumm läuft ist die Kamera auf Sonne eingestellt und Du hast ein Schattenbild...

Zitat
223 061
Zitat
Martin Pfeifer
Solche Bilder will auch kaum jemand sehen, selbst Leute, die sich in eine Lok verknallt haben, werden diese Bilder nicht gut finden, da diese Lok auf dem Bild nicht komplett drauf ist. Das Bild vom ARRIVA-Schulungszug ist diesbezüglich grenzwertig.


In den ARRIVA-Zug bin ich so verliebt, daß ich jedes Bild akzeptiere. :D

Beim Arriva-Zug ist es auch nur "knapp vorbei", das würde bei mir als "ich war da und komme da nie wieder hin"-Situation noch durchgehen. Das Foto der 155 ist da viel schlimmer. Im übrigen gilt für mich, das letztendlich Deine persönliche Meinung ausschlaggebend ist.

von Martin Pfeifer - am 27.10.2007 21:08

Re: KEINE Frage der Kamera

Zitat
Martin Pfeifer
[
Lenin sagte: "Traue keiner Statistik, die Du nicht selber manipuliert hast".


also das hat Lenin bestimmt nicht gesagt, sondern der dicke zigarre rauchende Mann von den britischen Inseln. :-)

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 28.10.2007 09:23

Re: KEINE Frage der Kamera

Zitat
223 061
Zitat
Matthias_BT
Fotografie findet im Kopf statt, nicht in der Kamera.

Was hilft die teuerste Kamera, wenn sie nicht bedient werden kann?

m


Wieso Kopf, dafür gibts doch den Automatikmodus. :D


Ja, und genau diese Einstellung im doppelten sinne, lassen dann solch schaudrige Bilder entstehen.

MfG Cargonaut

von Cargonaut - am 28.10.2007 09:23

meist eine Frage der Kamera

obwohl ich eigentlich auch ein recht "einfaches" analoge Gehäuse (damals um 400 Mark) benutze, ohne elektronischen Schnickschnack, lediglich die Funktion der Belichtungsreihe hat sich wie in solchen Fällen als vorteilhaft erwiesen... gut, die Objektive sind i. d. R. teuerer gewesen als das Gehäuse.... Film Velvia 50, 250/4, Einbeinstativ wegen heftigem Wind (15.10.07, 17.48 Uhr, 810 002 als Os 13313)...



LG

praga castrum regni.


von awp - am 28.10.2007 17:29
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