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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Stilllegungskandidat, ubahnfahrn, awp

nicht ganz OT: 206 Millionen für den Straßenbau (zusätzlich)!!!

Startbeitrag von Stilllegungskandidat am 22.04.2008 17:11

Hier nachzulesen:
[www.oberpfalznetz.de]

Antworten:

Die Taste mitden Ausrufezeichen klemmt...

Die Vollendung der A6 ist doch nun wirklich mehr als überfällig und ein wichtiges Argument für die "Umleitung" des Schwerverkehrs über die GÜST Waidhaus, mit der hier gegen die B303neu geworben wird. Da muß doch dann wenigstens diese Straße fertig sein. Spannend wird es 2010/11, da sind die Tschechen mit ihrer neuen Autobahn in Schirnding, klotzen derzeit mächtig ran und bauen in Rekordtempo an der Lücke zwischen Eger und Karlsbad.

LG

von awp - am 23.04.2008 03:23

Re: Die Taste mitden Ausrufezeichen klemmt...

Die A6 ist absolut notwendig, keine Frage. Aber die Fichtelgebirgsautobahn braucht z. B. kein Mensch, man zerstört nur unnötig die Landschaft. Solange die A6 nicht derart überquillt, sehe ich eh keinen weiteren Bedarf und wenn man sich die A6 anschaut, ist sie weit von der Kapazitätsgrenze entfernt.


von Stilllegungskandidat - am 23.04.2008 11:53

Bahnausbau

Zunächst einmal ist der liebe Herr Herrmann ja Innenminister, und dafür mit der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern sowohl für den Vollzug des Hochbaus, als auch des Straßenbaus zuständig. Dabei originär für den Ausbau und die Instandhaltung der Staatsstraßen, und in Auftragsbauverwaltung für die Autobahnen, Bundesstraßen und teilweise Kreisstraßen.
Für die Bahn wiederum ist der Bund zuständig und bedient sich dabei der DB beim Ausbau und der Instandhaltung des Netzes. Der Freistaat Bayern bestellt über die Bayerische Eisenbahngesellschaft, die dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie (StMWIVT) untersteht nur die entsprechenden Transportleistungen im Personenverkehr, entweder direkt bei DB-Regio oder mittels Ausschreibung auch bei anderen Mitbewerbern. Darüberhinaus kann der Freistaat Bayern in Gestalt des StMWIVT beim Bund einen Ausbaubedarf für Bahnstrecken anmelden und hoffen, daß dann irgendwann der Bundestag dies genehmigt.
Nachdem auch in Bayern das Resortprinzip greift, wird ein Straßenbauminister Herrmann bei seiner Baukonferenz nicht der Verkehrsministerin Müller die Arbeit wegnehmen und sich in ihre Bahnangelegenheiten einmischen.

Ausbauwürdige nationale und internationale Strecken wären dabei im Oberpfälzer Raum mit Sicherheit folgende:
- Nürnberg-Amberg-Schwandorf-Furth im Wald (2. Gl. + Elektr.)
- Regensburg-Hof (elektr.)
- Regensburg-Roding (Neubau eingl, elektr.)
Dafür müssen aber, wie oben erwähnt beim zuständigen Bund erst die Gelder beantragt werden und die Planung und der Bau durch die DB-Netz durchgeführt werden.

Da geht es in wesentlich kleinerem Rahmen beim Straßenbau mit den allein vor Ort in der Oberpfalz zuständigen zwei Staatlichen Bauämtern in Amberg und Regensburg mit zusammen knappe 1.000 Mitarbeitern etwas flotter :)

von ubahnfahrn - am 23.04.2008 13:11

Re: Bahnausbau

...

von Stilllegungskandidat - am 23.04.2008 15:02
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