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Informationen zum Thema:
Forum:
Eisenbahnforum Nordostbayern
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren
Beteiligte Autoren:
Neuenmarkt, Martin Pfeifer, Tyrrell, derSchlömener

Fahrt mit der Dampfbahn Fränkische Schweiz von Gößweinstein nach Ebermannstadt (mB)

Startbeitrag von derSchlömener am 15.05.2008 14:05

Bereits am vergangenen Sonntag führte mich eine Tour mal wieder zur DFS. Alles in allem ein sehr gelungener Tag, v.a. auch weil wir den Ausflug zur Einkehr in zahlreiche Biergärten und Keller nutzten:
Die Anreise erfolgte mit dem Zug über Bayreuth nach Pegnitz, dort gings mitm OVF weiter zur Haltestelle Sachsenmühle. Diese befindet sich praktisch direkt am Museumsbahnhof Gößweinstein.


Ausstieg in Sachsenmühle (Gössweinstein)

Direkt an der Haltestelle befindet sich auch der erste Biergarten, der mit leckeren Brotzeiten, aber auch mit Kaffee und Kuchen bzw. Torten lockt. Von den aufgestellten "Kaiser-Bräu Neuhaus" schildern vor dem Biergarten darf man sich nicht täuschen lassen, im Biergarten wird Oberleinleiterer Bier der Brauerei Ott ausgeschenkt.

Mit der Museumsbahn ging es nach dem Biergartenbesuch weiter nach Ebermannstadt.


Einfahrt des Zuges gegen kurz nach 15Uhr im Bahnhof Gössweinstein


im Bahnhof Gössweinstein


im Zug


Bahnhof Burggailenreuth


unterwegs nach Ebermannstadt


Einfahrt in Muggendorf


unterwegs nach Ebs


Einfahrt in den Bahnhof Ebermannstadt

In Ebermannstadt angekommen, ging die Reise nach kurzem Aufenthalt weiter nach Pretzfeld. Die Diesellok unseres Museumszuges setzt um:


Diese Lok aus den 1930ern war übrigens im Wendezugbetrieb eingesetzt (habe ich gehört); deswegen auch das hohe Dach...


der 642er in Pretzfeld auf der Fahrt nach Forchheim.

In Pretzfeld angekommen, machten wir uns auf den Weg über die Berge nach Eggolsheim. Unterwegs konnten wir zweimal in wunderschönen Kellern einkehren...


Bahnhof Pretzfeld von etwas weiter weg aus gesehen...


Kurz vor Eggolsheim kam uns diese nette Wetz-Ausflugsfahrt entgehen :-)


Ankunft in Eggolsheim:


Viele Grüße,
Johannes

Antworten:

Das "hohe Dach" auf der V36 hat nichts mit dem Einsatz vor Wendezügen zu tun, denn diese wurden, wie es sich für einen Wendezug per Defintion gehört, von einen Steuerwagen aus gesteuert.

Die Dachkanzeln auf den Loks der BR 236 wurden zur Verbesserung der Streckensicht eingebaut um damit Einmannbetrieb zu ermöglichen. Ohne diese war stets ein Beimann erforderlich, da die eingeschränkte Sicht auf die Strecke der einer Dampflok entsprochen hat.



von Tyrrell - am 15.05.2008 14:48
Zitat
Tyrrell
...

Die Dachkanzeln auf den Loks der BR 236 wurden zur Verbesserung der Streckensicht eingebaut um damit Einmannbetrieb zu ermöglichen. Ohne diese war stets ein Beimann erforderlich, da die eingeschränkte Sicht auf die Strecke der einer Dampflok entsprochen hat.

Servus,

kleine Korrektur meinerseits. Laut dem Deutschen Lok-Archiv; Band Diesellokomotiven (Autor: Wolfgang Glatte; Transpress Verlag 1993) haben nicht alle auf Einmann-Betrieb umgebaute Lokomotiven diese Dachkanzel bekommen, sondern nur ein Teil. Gennant werden mit Tfz-Nummern 4 Exemplare, darunter auch die bei der DFS laufende V36 123. Z.B. der VBV in Braunschweig hat (hatte?) mit der V36 225 ein Exemplar ohne Kanzel, das auch nur mit dem Tf besetzt war.


von Martin Pfeifer - am 16.05.2008 20:26

Zugsicherung muss eingebaut werden bzw. wird eingebaut

Laut der neuen Schiene Aktuell wird zwischen Behringersmühle und Ebermannstadt eine Zugsicherung im "TUZ" Technischer Unterstützter Zugleitbetrieb eingebaut.

Dies ist eine Vorgabe der Aufsichtsbehörde und erforderlich, wenn die DFS weiterhin an ausgewählten Tagen im Mehrzugbetrieb mit Zugkreuzungen fahren will.

Dazu müssen in Ebermannstadt, Muggendorf, Behringersmühle Indusimagneten sowie Schlüsselschalter eingebaut werden.

Wer mehr wissen will, der kann sich die neue Schiene Aktuell ja besorgen.

von Neuenmarkt - am 17.05.2008 15:32
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