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Handball Landesliga Staffel 3
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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DER BACHI

Presse Dortmund

Startbeitrag von DER BACHI am 29.01.2006 20:41

OSC nach Hamms Patzer fast durch




Hinkt derzeit weit hinter seinem Leistungsanspruch her: Hördes Kreisläufer Sven Sieland vergibt auch diese Chance. (Bild: Bodo Goeke)

Während die Konkurrenz Punkte verliert, zieht der OSC Dortmund an der Spitze der Landesliga unbeirrt seine Kreise. Nun beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Hamm II, der zu Hause Heeren-Werve unterlag, schon sechs Punkte.

"Das war ein hartes Stück Arbeit", fasste Trainer Uli Teis den 28:22 (15:12)-Erfolg in Lünen zusammen. Kurz vor Schluss sah es so aus, als würde der Tabellenführer seinen komfortablen Vorsprung - zwischenzeitlich waren es sechs Tore - noch verspielen. Nach 54 Minuten verkürzte Lünen auf 21:22, doch mit "glänzender Moral und Kampfkraft" (Teis) entschiedder ohne Lepine angetretene OSC die Partie für sich.

OSC: Zielony, Bolles; Kremerskothen (1), Edeling (2), Fuchs (5), Hoffmann, Fuß (7), Aßhoff, di Carlo (1), Borgmann (7/6), Ahn (1), Maug (1), Grisko (3).


Knapp 15 Minuten lang lag der ASC gegen Kamen sogar vorne, dann brach das Liese-Team zunehmend ein, entäuschte vor allem in der Offensive mit zahllosen vergebenen Möglichkeiten.

ASC: Hering, Lueg (20.-40.); Pothmann (3), Heinrich (1), Rademacher (7), Rehr (1), Roring (3/2), Rapp (3), Kral (2), Gladen (1), Heldner (1), Richter.


Nicht ganz so dramatisch, obwohl viel bedrohlicher stellt sich die Situation bei Westfalia Hörde dar. Die Proteste gegen den Trainerwechsel waren weitgehend vom Tisch, zu einem Sieg gegen Ennigerloh (27:32) reichte es trotzdem nicht. Zur Pause führte Hörde noch 12:11, dann lief nichts mehr. Vor allem wegen konditioneller Mängel, wie Interims-Coach Dirk Brandes feststellte.

Westfalia Hörde: Vennhaus, Sandhof; Klotz (2), Bachmann, Birkelbach, Schmolke (5), Quandt (5), Halberstadt (3), Kähler (7/2), Sieland (1), Jahn, Litzmann (2), Bräutigam (2).


Mit sechs Feldspielern und einem Torhüter trat die Reserve des HC Süd gegen den PSV Recklinghausen II an, genug um viel sicherer als das 26:23 andeutet zu gewinnen. Im ersten Durchgang (17:9) wurden die vor allem im Angriff harmlosen Gäste mehr als deklassiert. Erst als dem Minikader die Kräfte schwanden und Trainer Dirk Schmelter für den verletzten Udo Abraham einspringen musste, kamen die Gäste nochmal auf.

HC Süd II: Ostermann; Müller (2), Abraham (1), Kötter (11/7), Schulte-Berthold (4), Höhm (3), Stübe (3) Schmelter (2).


Endlich wieder einen Punkt erreichte die DJK Oespel/Kley beim 24:24 (12:12) gegen den SV Westerholt. "Toll gekämpft" lobte Trainer Rüdiger Edeling vor allen Torsten Kiefer und Angel Ochoa. Die Punkteteilung war dem Coach gegen den Mitkonkurrenten aber zu wenig: "Vielleicht ist das ja ein Anfang."

DJK Oespel/Kley: Kiefer, Schinkel; Sänger, Gettys (3), Steiner (1), Ochoa (4), Schliephake (2/2), Steinbach (2), Borchers (1), Raeder (2/2), Horacek (3), Schöner (1), Krüger (5), Wiktor.


Vermutlich ging es Aufsteiger Borussia Höchsten nach den letzten Erfolgen zu wohl, die gestrige Leistung beim TV Beckum bezeichnete Trainer Volkmar Bötzel jedenfalls als schlechteste Leistung seit September in Lünen. Positiver Aspekt laut Bötzel: "Es kann nur besser werden."

Borussia Höchsten: Clemens, Dieckerhoff; Drees (7/2), C. Nolte (4/1), Niehörster (4), Brenscheidt, Danker, S. Nolte (1), Linnhoff, Brünger (2), Heuner (7).



WAZ 29.01.2006


"Langsam wird es peinlich"

HINTERGRUND

Die Krise beim ASC 09 geht weiter. 1:7 Punkte stehen 2006 in der Bilanz des ehemaligen Aufstiegsfavoriten. Am Samstag wurde mit dem 22:29 gegen VfL Kamen der vorläufige Tiefpunkt erreicht.
Die Reaktionen in der Halle reichten von Wut über Entäuschung bis zu Ratlosigkeit und Resignation. Will die Mannschaft nicht? Spielt sie gegen den Trainer? Oder kann sie einfach nicht? Ist es eine Frage der Physis?
Rechtsaußen-Routinier Colin Rapp erteilte all diesen Vermutungen gleich Absagen: "Ich habe es noch nie erlebt, dass eine Mannschaft gegen den Trainer spielt, bei uns ist das sicher nicht der Fall. Und mangelnde Kondition kann auch nicht die Erklärung sein. Wir waren schon in der ersten Halbzeit völlig verunsichert, selbst als wir mit zwei Toren vorne lagen."
"Eine Mischung aus Frust und Verunsicherung", vermutete auch Christian Schmahl, der verletzungsbedingt zum Zuschauen gezwungen ist. Wie auch Torhüter Thorsten Ameler, trotz seiner Rückenprobleme immer noch ganz nah dran an der Mannschaft: "Eine reine Kopfsache. Wir müssen jetzt sehr sorgfältig nach dem richtigen Weg aus diesem Tief suchen."
Ähnlich sah es auch Trainer Karsten Liese (Bild), der in krankheitsbedingten Ausfällen und Schwächungen (Heine, Gladen, Richter) keine Entschuldigungen suchte: "Die Saison ist endgültig gelaufen, wir müssen jetzt sehen, dass wir die Köpfe wieder frei kriegen." Auch aus einem ganz anderem Grund, und da sprach Colin Rapp wiederum allen aus der Seele: "Langsam wird es peinlich." (vos)

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