RN Dortmund

Startbeitrag von Die Quelle am 06.02.2006 05:32

DortmundHöhm schockt OSC

Unerwartete Ergebnisse lieferten die beiden Dortmunder Derbys in der Handball-Landesliga.

Spitzenreiter OSC ließ beim 25:25 gegen die arg dezimierte Süd-Reserve die Souveränität der letzten Wochen vermissen, Der ASC beendete mit dem deutlichen 32:22 gegen die DJK Oespel-Kley eine Serie von vier sieglosen Spielen.

Überraschend, aber angesichts der ebenfalls erfolgreichen Konkurrenz fast schon lebenswichtig punkteten Westfalia Hörde und Borussia Höchsten in der Abstiegszone.

OSC Dortmund - HC Dortmund-Süd 2 25:25 (10:11) - - Angeschlagene Gegner sind immer gefährliche Gegner. Diese Erfahrung musste auch der Klassenprimus OSC Dortmund an diesem Wochenende machen. Die Zweitvertretung vom HC Dortmund-Süd war schwer angeschlagen, immerhin fehlten fünf Stammkräfte " und trotzdem eroberte die Oberliga-Reserve einen Punkt.

Die Mannschaft von Uli Teis fand von der ersten Minute an nicht ins Spiel und lag schnell mit 1:3 (6.) im Hintertreffen. Diesem Rückstand lief der OSC die ganze erste Halbzeit hinterher. Die Südlichen schafften es immer wieder, Dirk Cipa oder Dirk Schmelter in Wurfposition zu bringen. Nach der Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Der OSC nahm nun die Haupttorschützen in Manndeckung, ohne damit Erfolg zu haben. Die Gäste kämpften bis zum Umfallen.

Trotzdem entwickelte der OSC mehr Angriffsdruck und ging mit 21:20 (47.) in Führung, wobei der siebenfache Torschütze Moritz Fuß in dieser Phase mächtig aufdrehte. Die Gastgeber hielten die Führung bis neun Sekunden vor dem Ende, dann gelang Dirk Höhm der verdiente Ausgleich. Dirk Schmelter war nach dem Spiel glücklich: "Was meine Mannschaft heute gezeigt hat, war klasse." Uli Teis dagegen war sehr enttäuscht: "Wenn wir nächste Woche eine Chance in Hamm haben wollen, müssen wir uns verbessern."

OSC - : Zielony, Bolles; Edeling, Fuchs (1), Hoffmann, Fuß (7), Asshoff (1), Di Carlo (3), Borgmann (5/1), Ahn (3), Maug, Haaß (1), Grisko (4)

Süd: - Ostermann, Rützel; Müller (2), Abraham (1), Cipa (6), Höhm (3), Schmelter (11/2), Dittrich (2), Stübe.

ASC Dortmund - DJK Oespel-Kley 32:22 (14:12) - - Im vierten Spiel des Jahres feierte der einstige Titelaspirant ASC sein erstes Erfolgserlebnis, nach zuletzt eher dürftigen Leistungen wurde Oespel-Kley klar in die Schranken verwiesen.

Dass dieser Erfolg so hoch ausfallen würde, konnte man zu Beginn nicht ahnen. Oespel führte schnell mit 6:2 (8.). Erst als Aplerbecks Trainer Karsten Liese die Abwehr auf 3:2:1 umstellte, kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Bis zur Pause verlief die Partie noch sehr ausgeglichen, doch dann machte sich das Fehlen von Angel Ochoa (privat verhindert) und Thorsten Schliephake (krank) bemerkbar. Die Deckung von Rüdiger Edeling stand nun nicht mehr, und im Angriff unterliefen leichte Fehler. Der ASC nutzte jeden Fehler der Oespeler zu einfachen Toren aus. Beim 22:15 (47.) war die Partie schließlich entschieden.

Karsten Liese war zufrieden: "Auf dieser Leistung können wir aufbauen." Edeling bedauerte: "Wir halten eine Halbzeit gut mit und müssen dann wieder einmal einen Einbruch hinnehmen."

ASC - : Hering, Lueg; Roring, Gladen, Richter, Rademacher (5), Heinrich (1), Rehr (7/3), Rapp (1), Kral (1), Pothmann (5), Heldner (5/1), Schröter (1), Bekel (2)

Oespel-Kley: - Kiefer, Schinkel; Sänger (2), Krüger (4/1), Schöner (3), Gettys (4), Steiner, Borchers, Steinbach (7), Raeder, Horacek (2).

Borussia Höchsten - Lüner SV 26:20 (12:8) - - Eine gute Leistung der Abwehr inclusive Torwart Marc Dieckerhoff legte den Höchstener Grundstein zum Sieg über den Tabellenvierten. "Die Angriffsausbeute war nicht so toll, aber mit der Defensive kann ich zufrieden sein", freute sich "Topper" Bötzel, wollte die Leistung aber nicht überbewerten, denn: "So schlecht wie am letzten Sonntag kann man kein zweites Mal spielen."

Höchsten - : Clemens, Dieckerhoff; Drees (3), C. Nolte (12), Niehörster, Brenscheidt (1), Danker, S. Nolte, Linnhoff, Brünger (2), Heuner (8).

VfL Kamen - Westfalia Hörde 25:31 (15:13) - - "Diesmal hat alles gepasst: Wir haben uns in das Spiel hineingearbeitet, unsere technischen Mittel ausgereizt und nach hinten raus das größere Stehvermögen bewiesen", freute sich Hördes Trainer Dirk Brandes. Die Abwehr präsentierte sich gefestigt und hatte in Torwart Sascha Vennhaus einen prächtigen Rückhalt. Nach ständigem Rückstand glichen die Hörder zum 21:21 erstmals aus und nahmen von da an das Heft in die Hand. - flo/eha

Hörde - : Vennhaus, Sandhof, Birkelbach (4), Bachmann (1), Klotz (7/1), Halberstadt (3), Kähler (5/2), Quandt (2), Litzmann (3), Bräutigam (4), Sieland, Schmolke (1), Jahn (1).


05. Februar 2006 | Quelle:

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