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Handball Landesliga Staffel 3
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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gustl

Lüner SV verliert gegen Kreisligisten im Pokal

Startbeitrag von gustl am 22.02.2006 07:49

Altenbögge im Pokalfinale
HANDBALL Glänzende Leistung bei 35:29-Sieg gegen Landesligist Lüner SV 13 Tore von Benjamin Herger - RSV damit für Westfalenpokal qualifiziert


Zufrieden ist gar kein Ausdruck: Altenbögges Trainer Hannes Kuhnt kurz vor Ende des Pokalspiels gegen Lünen. Im Hintergrund jubelt schon Philipp Hübener. · Foto: Stock
KREISPOKAL, HALBFINALE · RSV Altenbögge - Lüner SV 35:29 (17:14). Seit gestern Abend, kurz vor zehn, ruht auch der Lüner SV auf dem "Friedhof der Landesligisten". Wie vor ihm der ASV Hamm II und der HC Heeren biss sich auch der dritte Landesligist in Serie die Zähne an Pokalschreck RSV Altenbögge aus. Der steht nach einem nur in seiner Souveränität überraschenden 35:29-Sieg im Pokalfinale des Handball-Kreises Hellweg. Dass sich die Altenbögger mit diesem Sieg zudem für die Teilnahme am Westfalen-Pokal qualifiziert haben, war nach einem klasse Handball-Abend am Bönener Sportzentrum das Tüpfelchen auf dem i.
Es war eine eindrucksvolle, disziplinierte und konzentrierte Vorstellung, die der Kreisligist den rund 80 Zuschauern bot. Es war, wie RSV-Trainer Hans-Jürgen Kuhnt nach Spielschluss betonte, vor allem eine starke Teamleistung. Und doch gab es einen, der gestern Abend alle überragte: Benjamin Herger. Der wurfgewaltige Linkshänder traf nicht nur 13-mal selbst, sondern setzte auch seine Mitspieler am Kreis oder auf Rechts gut ein.

Nur einmal und nicht lang lag der RSV, der mit Mike Rothenpieler für Markus Benz im Rückraum startete, gegen einen emotionslos spielenden Lüner SV zurück, bei dem nur - und auch nur phasenweise - Haeger, M. Schmidt und Fähle halbwegs zu überzeugen wussten. Das war beim 3:5 in der Anfangsphase (8.). Dann kam Altenbögge, holte sich die Führung zurück (6:5) und gab sie nach dem Tor zum 8:6 nicht mehr her. Immer wieder trafen nach geordnetem Spielaufbau die Halben Sascha Weil (Links) und Herger (Rechts), die bis zum 11:10 (19.) zehn RSV-Tore gerecht unter sich aufteilten. Nachdem Weil in Manndeckung genommen worden war, machte Herger allein weiter. Beim 15:12 lag der RSV erstmals mit drei Toren in Front. Mit einem Drei-Tore-Vorsprung ging es auch in die Pause - 17:14.

Die faire Partie blieb bis zum 19:17 offen, doch mit den Toren zum 21:17 schlich sich langsam das Gefühl ein, dass nicht mehr allzu viel schief gehen würde. Dafür machte der RSV inklusive Torwart Ludger Köpe, der drei von fünf Siebenmetern hielt, einen viel zu homogenen Eindruck. Über 24:18 (41.) setzte er sich auf 29:22 (51.) ab. Zu diesem Zeitpunkt gab es auf der Altenbögger Bank die ersten "Wir fahren nach Berlin"-Gesänge. Zwar kam Lünen in der Schlussphase wieder näher dran, doch niemals nah genug, um dem RSV gestern auch nur annähernd gefährlich zu werden. · sst

RSV: Köpe (1.-58.), Standop (59.-60.) - Trautmann (1), Althaus (1), Hübener (3), Dargel (2), Herger (13), Weil (9), Rothenpieler, Bettermann (2), Benz (4/1), Lech.

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