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Handball Landesliga Staffel 3
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
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egal, Prophet, kenner, Unwissender, Zeitungs-Junge, dude

pokal in herten

Startbeitrag von dude am 15.03.2006 07:12

Überraschung im Viertelfinale Zuschauer



Landesligist SV Westerholt bezwingt favorisierten Verbandsligist PSV Recklinghausen mit 30:27.
Trainer Andreas Fieberg lobt die geschlossene Mannschaftsleistung SV Westerholt PSV Recklinghausen 30:27 SVW:

HANDBALL KREISPOKALVerfürth, Rolf, Orth (6), Jacob (4/1), Brauckmann (3), Schindelbeck, Lemke, Althoff (5), Schürmann (5), Mertmann (7/1) PSV: Silski, Siemes, Brannekämper (15/3), Jacoby (4), Pieper (1), Kleine (1), Pommerenke (1), Brinckhaus (1), Hartmann (4), Simone Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Ja, ja, ein abgedroschenes Sprichwort. Aber dennoch passt es treffend auf den SV Westerholt. In der Meisterschaft kämpft die Mannschaft von Trainer Andreas Fieberg um den Klassenerhalt in der Landesliga, doch im Viertelfinale des Kreispokals bezwang das Team den Verbandsligisten, und damit favorisierten PSV Recklinghausen. "Da sieht man einfach mal, was uns gefehlt hat und was wir erreichen können. Wir waren in dieser Begegnung sicher nicht der Favorit, aber haben sehr stark agiert", spielte Trainer Fieberg auf das nicht immer vorhandene Selbstbewusstsein seiner Schützlinge an.

Gestern war davon allerdings wenig zu spüren. Von Beginn an präsentierte sich die Westerholter Sieben bissig, wenngleich sie bis zur 26. Minute permanent einem Rückstand hinterher lief. Joachim Schürmann war es, der seine Mannschaft mit 12:11 in Führung brachte. Eine Schlüsselszene, denn nun gab der SV Westerholt die Führung nicht mehr ab.

Mit einem 14:12-Vorsprung ging der Gastgeber zur Halbzeitpause in die Kabine. Maßgeblichen Anteil daran hatte Torhüter Jörg Verfürth, der mit seinen Paraden sichere Torchancen vereitelte und den SVW vor einem größeren Rückstand bewahrte. Doch herausheben wollte Trainer Andreas Fieberg nach dem Abpfiff keinen Spieler: "Keiner hat im Selbstversuch Tore erzielt, sondern sie wurden schön herausgespielt. Es war eine sehr gute geschlossene Mannschaftsleistung und ein absolut verdienter Sieg."

Nach dem Wiederanpfiff sahen die 30 Zuschauer in der Sporthalle am Bahnhof ein gewohntes Bild: Der SV Westerholt dominierte die Partie von Beginn an und baute die Führung weiter aus. Dem Verbandsligisten aus Recklinghausen gelang das erste Tor erst in der 35. Minute (17:13). Doch die Treffer des Gastes blieben bis zur 41. Minute lediglich Ergebniskosmetik - der SV Westerholt führte phasenweise mit fünf Toren.

In den Schlussminuten wurde es dann noch einmal spannend. Randolf Mertmann vergab einen Siebenmeter (48.) PSV Recklinghausen kam noch einmal auf zwei Tore heran (24:26). Doch Holger Althoff und Randolf Mertmann spielten in dieser Phase ihre ganze Routine aus und hielten mit ihren Treffern die Gäste auf Distanz - die Pokalüberraschung war perfekt.Aus seinem Einsatz wurde nichts. Eigentlich sollte Ralf Anischewski, sportlicher Leiter des SV Westerholt, den beruflich verhinderten Andreas Fieberg als Trainer vertreten. Doch Fieberg schaffte es pünktlich zum Anpfiff auf die Trainerbank. Böse war Ralf Anischewski nicht, denn das Bier schmeckte auf den Zuschauerrängen doppelt so gut.

Antworten:

Arrogant und ausgeschieden



Die PSV verliert mit 27:30 beim SV Westerholt. Spielertrainer Claudio Simone warnt sein Team und wird nicht gehört. Silski und Siemes ragen noch heraus SV Westerholt PSV 30:27 SV Westerholt: Rolf, Verfürth, Orth (6), Jacob (4/1), Brauckmann (3), Schindelbeck, Althoff (5), Schürmann (5), Lemke, Mertmann (7/1) PSV: Silski, Siemes, T. Brannekämper (15/3), Jacoby (4), Pieper (1), Kleine (1), G. Pommerenke (1), Brinkhaus (1), Hartmann (4), Simone
HANDBALL KREISPOKAL "Schade, dass wir nicht mit fünfzehn Toren Unterschied verloren haben." PSV-Spielertrainer Claudio Simone war mehr als angefressen. Das 27:30 (12:14) im Viertelfinale des Kreispokals beim Landesligisten hatte ihm die Stimmung verhagelt. Im Vorfeld hatte er gewarnt und die richtige Einstellung angemahnt. Es nutzte nichts. "So ein arrogantes Auftreten habe ich noch nicht gesehen. Da muss sich keiner meiner Spieler mehr darüber beschweren, wenn andere Mannschaften das so machen. Unglaublich."

Seinem Ärger hatte er bereits in der Kabine Luft gemacht. "So laut bin ich noch nie geworden. Aber ich musste das auch für die Torleute machen. Die haben viele Bälle gehalten, obwohl sie keine Abwehr vor sich hatten und haben nichts gesagt."

Christoph Silski hielt mit seinen Paraden das Team im ersten Abschnitt noch im Rennen. 13 von 25 Bällen, die auf sein Tor kamen, wehrte er ab. Im zweiten Abschnitt aber setzten sich die Westerholter, die in der Meisterschaft noch der zweiten Mannschaft der PSV unterlegen gewesen waren, mit 17:12 ab und konnten es sich schließlich erlauben, das Ergebnis zu verwalten.

"Bis auf 24:26 sind wir noch einmal herangekommen. Aber ehrlich", so Simone, "wir wollen mit Spielern der ersten Mannschaft die zweite Mannschaft in der Landesliga unterstützen. Mit so einer Leistung wird das nichts." ebbi


14.03.2006


von Zeitungs-Junge - am 15.03.2006 07:42
Dürfen Simone, Hartmann und Pommerenke überhaupt am nächsten Samstag spielen? Oder zählen nur die Meisterschaftsspiele?

von Unwissender - am 15.03.2006 08:37
ist doch egal,die schießen keinen ab in unserer liga,also damit wird es für psv2 nicht reichen....

von kenner - am 15.03.2006 09:11
pokal zählt nicht, nur meisterschaftsspiele

von egal - am 15.03.2006 16:21
Na ja Freispielen hin oder her. Fakt ist doch, dass dadurch auf Recklinghausen gegen Höchsten auch ein ganz schöner Druck lastet. Gewinnen die Polizisten sagt jeder, "ja mit den Freigespielten war doch klar", verlieren sie sind sie die Lachnummer der Liga.

Außerdem: abwehrmäßig sind das sicherlich alles Verstärkungen, aber im Angriff werden die Recklinghäuser auch jetzt kaum mehr als 25 Dinger machen.

von Prophet - am 15.03.2006 22:10
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