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Handball Landesliga Staffel 3
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vor 10 Jahren, 10 Monaten
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84er, Presse hattingen, ???

Pokal

Startbeitrag von 84er am 30.12.2006 10:32

Noch vor dem Start der Rückrunde trifft der SV Westerholt in der Pokalrunde des Kreises Industrie auf den Verbandsligisten TuS Hattingen.

Anwurf ist am Dienstag, 09.01.2007, 20.15 Uhr, in der Sporthalle Am Bahnhof in Herten-Westerholt.

Antworten:

Aufwärmen für den Primus

Westerholt. (cab) Zur Generalprobe bittet heute SVW-Trainer Ralf Anischewski. Seine Handballer spielen im Pokal gegen Hattingen (20.15 Uhr, Kuhstraße).

Westerholts Vorsitzender Peter Richter sieht sein Landesliga-Team gegen den Verbandsligisten keineswegs auf verlorenem Posten. "Es ist ein Vorbereitungsspiel für beide. Die Hattinger krebsen unten in der Tabelle herum."

Das Selbstvertrauen im Westerholter Team ist groß. Lediglich eine Woche musste das Training über die Feiertage ausfallen, da die Halle an der Kuhstraße geschlossen war. Zudem hat der Landesligist Verstärkung bekommen. Vom TV Datteln kehrt Torhüter Stefan Henning zurück. Vom A-Jugend-Regionalligisten Gladbeck wechselt Lars Preuß nach Herten. "Am Sonntag spielen wir beim Tabellenführer Hörde", sagt Richter. "Da ist das doch eine gute Gelegenheit, sich warm zu spielen."


08. Januar 2007 | Quelle: Hertener Allgemeine

von 84er - am 09.01.2007 06:24
SV Westerholt - TuS Hattingen 26:28 n.V. (23:23, 10:11)

Mäßiges Spiel von beiden Seiten, zu viele technische Fehler, Westerholt hätte mit mehr Durchschlagskraft im Angriff das Spiel gewinnen können. Phasenweise spielte nur Kersebaum gegen SVW.

Schade...

von 84er - am 10.01.2007 06:27
Kannst du das ein wenig näher erläutern?
Was heißt Phasenweise und was allein? Waren Hattingen nicht komplett? Oder warum nur er? Das als Durchschnittsverbandsligaspieler.

Und was ist mit Westerholt. Sind sie komplett angetreten? Wie war der Spielverlauf.

Wäre für ein paar Infos dankbar.



von ??? - am 10.01.2007 11:31
Westerholt war bis auf Hermann Bruns komplett.

Das Hattinger Spiel bestand überwiegend aus einfachem Kreuzem mit dem Ziel, Kersebaum aus der 2. Reihe zum Schuss zu bringen. Nach meinem subjektivem Empfinden hat er min. 10 Tore erzielt. Hin und wieder streuten einige andere Hattinger gelungene Einzelaktionen ein. Ob Hattingen komplett war, kann ich nicht beurteilen, dafür kenne ich die Truppe zu wenig.

Sobald mir der Artikel aus der Lokalpresse vorliegt, werden ich diesen posten.



von 84er - am 10.01.2007 13:23
Knapp an der Sensation vorbei

Von Christoph Schenk

Westerholt. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Das gilt nicht nur im Fußball. Auch die Westerholter Handballer schnuppern im Pokal gegen den TuS Hattingen lange an eine Sensation. Erst in der Verlängerung verlieren sie gegen den Verbandsligisten TuS Hattingen mit 26:28.

Ralf Anischewski steht die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Seine Stirn liegt in Falten. Es steht 25:25. Zwei Minuten sind noch in der Verlängerung zu spielen. Der Trainer des Westerholter Landesligisten weiß, jetzt geht es nach dem Motto alles oder nichts. Doch dann passiert's. Westerholt erlaubt sich im Angriff zwei vermeidbare Fehler. Die Partie entschieden. Ganz abgeklärt nutzen die Gäste aus Hattingen die Chance und ziehen uneinholbar auf 25:27 davon.

Nach dem Schlusspfiff schleichen die Westerholter Handballer mit hängenden Köpfen vom Feld. Die Enttäuschung sitzt tief - verständlich. Doch eigentlich haben sie einen guten Grund, stolz auf sich zu sein. Denn was die Landesliga-Truppe gegen den klassenhöheren Gegner bietet, ist beachtlich.

"Wir haben das Spiel offen gestaltet. Leider haben wir in der Verlängerung den Start verschlafen. Sonst wäre mehr drin gewesen", sagt Ralf Anischewski nach dem Spiel. Und damit trifft er den Nagel auf den Kopf. Von Anfang an lässt seine Mannschaft keinen Klassenunterschied erkennen. Einsatz und Moral stimmen. Bis zur Verlängerung zieht Hattingen nur einmal auf zwei Tore davon. Eine Minute vor Schluss der regulären Spielzeit steht es 23:23. Die Gäste sind in Ballbesitz. Als der Hattinger Angreifer den Ball neben das Tor knallt, tönt Beifall von der Tribüne.

Es geht in die Verlängerung. Nach den ersten fünf Minuten steht es 24:25. Direkt nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit der Verlängerung kommt es zu einer unschönen Szene. Der Westerholter Joachim Schürmann und sein Gegenspieler geraten so heftig aneinander, dass die Schiedsrichter beide per Roter Karte vom Platz stellen. Die letzten fünf Minuten geht es so "fünf gegen fünf" - mit bekanntem Ausgang. Eine positive Sache ziehen die Westerholter dennoch aus dem Spiel: Mit dieser Leistung sind sie für die nächsten schwierigen Aufgaben in der Landesliga gerüstet. Dann hat auch Ralf Anischewski keinen Grund mehr, die Stirn in Falten zu legen.


10. Januar 2007 | Quelle: Hertener Allgemeine

von 84er - am 11.01.2007 12:45
HATTINGEN



TuS kämpft Westerholt nieder




Retter in letzter Minute: Helge Neumann sicherte seiner Mannschaft in Westerholt die Verlängerung und damit den Sieg. Foto: Udo Kreikenbohm SV Westerholt TuS Hattingen 26:28 "Spielfilm": 3:4, 6:5, 7:8, 7:11, 10:11 (Hz.), 12:11, 17:18, 23:22, 23:23 (60.), 23:25, 25:25, 25:27, 26:28.
TuS: Trippe, Junker, Meuris (4), P. Neumann (3), Ebert (1), Delgado (1), Kersebaum (8), Otte (3), Schimm (2), Hallmann (2), H. Neumann (4/1).



Helge Neumanns Siebenmeter rettet die Mannschaft von Peter Rudolph in die Verlängerung. 28:26 kann nur kämpferisch überzeugen
HANDBALL KREISPOKALSpannung pur erlebten die Zuschauer beim Achtelfinale um den Kreispokal zwischen dem SV Westerholt und dem TuS Hattingen. Die klassenhöheren Gäste setzten sich in dem Handballkrimi nach einer Nerven aufreibenden Verlängerung durch. Tim Ebert erlöste die Rot-Weißen in der Schlussminute mit seinem befreienden Treffer zum 28:26.

"In der Endphase haben wir in Überzahl gespielt und das ganz clever gemacht", freute sich Hattingens Trainer Peter Rudolph über den glücklichen aber auch verdienten Sieg. Nach einem Gerangel zwischen Patrick Neumann und seinem Gegenspieler bekamen beide die Rote Karte. Der Westerholter attakierte dann noch einmal und kassierte dafür eine Zwei-Minuten-Strafe, die ein Mitspieler absitzen musste. Und prompt entschied der TuS das Spiel zu seinen Gunsten. "Das war von der ersten bis zur letzten Minuten eine ganz enge Kiste", fasste Peter Rudolph den hart umkämften Pokalkrimi zusammen. Spielerisch ließ die Partie allerdings arg zu wünschen übrig. Rudolph bemängelte, dass seine Jungs sich zu häufig in Einzelaktionen versuchten.

Nach völlig ausgeglichenen Anfangsminuten sah es nach dem 8:7 so aus, als sollte der TuS noch vor der Pause die Oberhand gewinnen. Die Gäste zogen auf 11:7 davon. Doch dann schlichen sich fatale Nachlässigkeiten in die Aktionen ein. Westerholt verkürzte noch im ersten Abschnitt auf 10:11. Unmittelbar nach dem Wechsel ging der Gastgeber dann durch den fünften Treffer in Folge sogar mit 12:11 in Führung. Die Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten: Der TuS hielt den Anschluss, ging selbst zwischenzeitlich in Führung. Helge Neumanns verwandelter Siebenmeter zum 23:23 rettete den TuS am Ende in die Verlängerung. Und in diesen zusätzlichen Minuten ließen sich die ohne Maik Düerkop, Tobias Stammer und Marc Schulz angetretenen Hattinger die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

"Das war eine ganz enge Kiste."




von Presse hattingen - am 13.01.2007 06:52
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