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Handball Landesliga Staffel 3
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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 2 Monaten
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schalke, artmai, ???

schalle gewinnt mit neuem trainer

Startbeitrag von ??? am 16.09.2007 18:24

Schalke gewinnt mit 35:26 gegen schwache Beckumer. Schalke mit neuem "alten" Trainer Wolfgang Helmke stark verbessert.
Weiter so Jungs!!!

Antworten:

Keine schmutzige Wäsche

Gefordert nach dem Trainer-Wechsel: Schalkes Kapitän Ingo Rogal und seine Teamkollegen. Foto: WAZ, Martin Möller

Stefan Stöhr freut sich trotz seiner Ablösung als Trainer über den ersten Saisonsieg der Schalker Handballer.

"Wir können es uns nicht erlauben, noch einmal gegen den Abstieg zu spielen", sagt Christian Jaffke

HANDBALL LANDESLIGA Ein Trainer-Wechsel nach nur zwei Spieltagen mag ungewöhnlich sein. "Es war aber ein psychologischer Schnitt nötig", sagt Christian Jaffke, der stellvertretende Handball-Chef des FC Schalke 04, zur Ablösung von Stefan Stöhr und der Installation von Wolfgang Helmke. "Wenn rund ein Drittel der Mannschaft keine Perspektiven mehr sieht, geht das nicht mehr." Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga inklusive einer Rückrunde ohne einen einzigen Sieg starteten die Schalker Handballer auch in die Landesliga-Saison mit zwei Niederlagen - und zwar gegen den SV Westerholt (22:23) sowie beim HC Heeren-Werve (20:23).

Das durchaus verständliche Resultat waren Skepsis und auch Zweifel. "Einige Spieler haben nicht mehr geglaubt, es gemeinsam zu schaffen. Und Vertrauen ist das A und O in so einem Team", sagt Christian Jaffke. Er sei froh, dass die Spieler dies auch offen gesagt und nicht womöglich bis zum Ende der Hinrunde hinter der Hand gehalten hätten.

Klar: Stefan Stöhr, seit 1992 Schalker Handballer, ist enttäuscht. Es ist aber nicht sein Ding, jetzt schmutzige Wäsche zu waschen. "Ich freue mich, dass die Jungs gewonnen haben. Der psychische Moment war wichtig", sagt er. Sehr bewusst ist ihm auch die Situation, in der er sich letztlich befunden hat. "Wenn Teile der Mannschaft nicht hinter dem Trainer stehen", sagt er, "hast du keine Chance." Die Teile der Mannschaft beziehungsweise das von Christian Jaffke genannte Drittel kennt Stefan Stöhr - ohne diese zu nennen. Er sei aber sehr enttäuscht darüber, sagt er, dass nicht ein Spieler zu ihm gekommen sei, um über ein Problem zu sprechen. "Das ist schon bitter."

Und wie geht´s weiter? Am Montag fährt der 33-Jährige erst einmal mit seiner Familie zwei Wochen in den Urlaub. "Danach gucken wir mal weiter", sagt er. Zurzeit wisse er auch noch nicht, ob er der Reserve, die als Absteiger in der 1. Kreisklasse mit zwei Niederlagen gestartet ist, als Spieler erhalten bleibe. Stefan Stöhr schließt auch nicht aus, irgendwann bei einem anderen Verein auf den Trainer-Stuhl zurückzukehren.

Schalkes Handball-Verantwortliche wünschen sich, dass Stefan Stöhr dem Klub erhalten bleibt. Und sie sind glücklich, dass sie "in der luxuriösen Lage waren", sagt Christian Jaffke, Wolfgang Helmke als Trainer zu gewinnen. Dessen Handball-Verstand sei unbestritten, und er sei in der Lage, die Mannschaft weiter nach vorne zu führen. Offensichtlich hatte die lange Durststrecke - den letzten Sieg vor dem 35:26 am Sonntagabend über den TV Beckum hatte es am 10. Dezember 2006 in der Verbandsliga bei der HSG Schwerte-Westhofen gegeben - auch schon für schreckliche Schalke-Visionen gesorgt. "Wir können es uns nicht erlauben", sagt Christian Jaffke, "noch einmal gegen den Abstieg zu spielen."

WAZ online 17.09.2007 Von Andree Hagel


von artmai - am 18.09.2007 07:44
1. Mannschaft

Am Samstag, den 15.09.2007 mussten wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unserem Trainer der 1. Mannschaft, Stefan Stöhr im beidseitigen Einvernehmen beenden.
Große Teile der Mannschaft sahen nach der langen Erfolglosigkeit eine weitere Zusammenarbeit als sehr schwierig an. Weil ein Team auf Vertrauen angewiesen ist um erfolgreich zu sein, mussten wir diesen Weg gehen.
Die Abteilungsleitung möchte Stefan Stöhr auch auf diesem Weg für seine engagierte und gute Arbeit danken.
Unser großer Wunsch ist, dass Stefan Stöhr seine Qualitäten und Fähigkeiten weiterhin in unserem Verein an anderer Stelle einbringt.

Kurzfristig erklärte sich Wolfgang Helmke bereit die Trainerposition einzunehmen
Wir wünschen ihm viel Glück und Erfolg bei dieser Aufgabe!

Bei den Spielern der 1. Mannschaft hoffen wir auf einen Befreiungsschlag im positiven Sinn, volle Konzentration und Leistungsbereitschaft sowie auch eine Portion Selbstkritik.

von schalke - am 19.09.2007 07:01
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