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Handball Landesliga Staffel 3
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HSG Unna / Lünern

Pressebericht HC Heeren - HSG Unna/Lünern

Startbeitrag von HSG Unna / Lünern am 18.04.2008 20:43

HSG reißt HCH aus den Meisterträumen

HC Heeren - HSG Unna/Lünern 32:38 (15:15)

Heeren: Der HC Heeren ist gestern Abend vor rund 300 Zuschauern unsanft aus den Meisterträumen gerissen worden. Denn die HSG setzte sich verdient mit 38:32 durch und feierte am Ende nicht nur den Derbysieg, sondern gleichzeitig auch den Klassenerhalt.

Von Michael Friehs
HCH-Trainer Bodo Cirkel hatte schon vorher gewarnt, nicht schon jetzt Gedanken an eine Aufstiegsfeier zu verschwenden. Er behielt Recht, denn die Gäste zeigten eine sehr starke Leistung und gingen Dank einer geschlossen starken Mannschaftleistung verdient als Sieger vom Feld.Niedergeschlagenheit dagegen beim HC Heeren, der mit einer derart engagierten Leistung der Stark-Truppe ganz offensichtlich nicht gerechnet hatte: Platz eins ist verloren, wenn Recklinghausen am Sonntag in Hoechsten gewinnt - der Aufstieg ist wieder in Gefahr.Den besseren Start erwischte der Gastgeber (3:1). Doch schon da wurde deutlich, dass die HSG Unna/Lünern mit der offensiven Abwehr des HCH gut zurecht kam. Trotz einiger technischer Mängel und Fehlversuche entwickelte sich so ein gutes Spiel, dass die zahlreichen Zuschauer in ihren Bann zog. In der 25. Minute dann Schrecksekunde für die Unnaer: Jens Toschläger kassierte wegen Foulspiels die zweite Zeitstrafe, meckerte anschließend und sah folgerichtig Rot. „Den Ausfall haben wir zum Glück zu 100 % ausgeglichen“, freute sich Christian Stark.Bis Mitte der zweiten Halbzeit war der Ausgang offen, dann zog die HSG erstmals mit vier Treffern (29:25) davon und schaffte damit die Vorentscheidung. Heeren mühte sich weiterhin, hatte gestern aber gegen eine starke Spielgemeinschaft keine Chance.

HC Heeren: Wollek, Barlage - Lehmkemper (2/2), Inkmann (2), Schönfeld (2), Hlawa (1), Busacca, Lammek (2), Nowaczyk (6), Rockel (5), Schulte-Vögeling (5), Lysakowski (7)

Beste Spieler: Keiner

HSG Unna/Lünern: Maaßen, Büscher - Stark (9/1), Toschläger (3/1), Stracke (4), Lichte (6), Münstermann (1), Beule (5), Seliger, Bartz (7), Klüting, Engelhardt (3)
Beste Spieler: Geschlossen starke Mannschaftsleistung

Torfolge: 3:1, 4:4, 7:9, 13:14, 15:15 - 17:15, 19:19, 25:26, 25:29, 32:38

Die Trainerstimmen:

HCH-Trainer Bodo Cirkel: „Mir fehlen die Worte. Unna hatte über die gesamte Spielzeit die bessere Einstellung und hat verdient gewonnen. In der Abwehr fehlte die Bindung und unsere Torhüter haben beide nicht ihren besten Tag erwischt. Jetzt haben wir es in der Aufstiegsfrage nicht mehr selbst in der Hand und müssen sehen, wie die Konkurrenz spielt.

“HSG-Trainer Christian Stark: „Die bessere Mannschaft hat gewonnen. Mir ist es ein Rätsel, warum wir so wechselhaft spielen. In der einen Woche läuft nichts zusammen, in der anderen können wir jeden Gegner an die Wand spielen. Ich gönne dem HC Heeren weiterhin der Aufstieg, denn die waren über die gesamte Saison gesehen besser als wir. Doch wir mussten selber auch noch punkten und darüber bin ich natürlich froh.“

Quelle: Hellweger Anzeiger

Antworten:

HCH kassiert empfindlichen Dämpfer

(WH) Handball-Landesliga, Männer

HC Heeren - HSG Unna/Lünern 32:38 (15:15).

War's das schon mit Meisterschaft und dem Aufstieg für den HC Heeren ? ...

...Die HSG Unna/Lünern bleibt nach diesem Sieg auf jeden Fall der Landesliga erhalten. Vor rund 350 Zuschauern war der Gast aus Unna auch diesmal wieder der verdiente Sieger - darin waren sich die beiden Trainer einig. Damit ist die HSG die einzige Mannschaft, die es in dieser Saison geschafft hat, den HC zweimal zu besiegen. Außerdem war es die erste Saison-Heimniederlage.

HCH-Trainer Bodo Cirkel stand die Enttäuschung nach dem Spiel ins Gesicht geschrieben. "Mir fehlen fast die Worte", sagte er kurz nach dem Spiel. "Jetzt sind wir selber unter Druck und müssen auf die Geschenke durch andere warten. Die HSG war zu jeder Zeit einen Tick besser als wir", gab er unumwunden zu, dass die Niederlage völlig verdient war. Wie sein Gegenüber Christian Stark war auch er der Ansicht, dass unter anderem seine Torhüter nicht gerade ihren besten Tag erwischt hatten - auch das ist eine Parallele zum Hinspiel. Aber die gesamte Heerener Abwehr "fand keine Bindung" (Cirkel). Bester Beleg dafür sind das mehr als halbe Dutzend Gegentore in personeller Überzahl.

Überglücklich stand Spielertrainer Christian Stark nach dem Spiel auf dem Parkett. "Alles nur eine Motivationssache", sagte er strahlend und verwies damit auf die katastrophale Leistung der Vorwoche. Er hatte aber auch ein ehrliche Bedauern für den Gegner über: "Es tut mir wirklich leid für Heeren, aber wir brauchten auch die Punkte."

Von Anfang an lag seine Mannschaft bis auf wenige Ausnahmen (1:3) in Front und auch die dumme Rote Karte von Jens Toschläger konnte daran nichts ändern. Diese bekam er, nachdem er schon einmal eine Zeitstrafe erhalten hatte und eine weitere erhielt. Darüber meckerte er und folglich erhielt er eine weitere Zwei-Minuten-Strafe, die dann für ihn in der 26. Minute das Ende bedeutete. "Das haben wir zu 100 Prozent ohne Bruch weggesteckt", so Stark. Auch er sah in den unterschiedlichen Torhüterleistungen einen Schlüssel zum Erfolg. "Heeren lebt zu 50 Prozent von seinen Torleuten und den daraus resultierenden Gegenstößen. Die haben wir heute nicht zugelassen." Neben Armin Büscher und Sven Maaßen im Tor und Kreisläufer Thomas Bartz war er selber einer der Sieggaranten.

HC Heeren: Barlage (1. - 30 und 45. - 52.), Wollek (31. - 44. und 52. - 60.; Lehmkemper (2/2), Inkmann (2), Schönfeld (2), Hlawa (1), Busacca, Lammeck (2), Nowaczyk (6), Rockel 5), Schulte-Vögeling 6), Lysakowski (6).

HSG Unna/Lünern: Büscher (1. - 44.), Maaßen (44. - 60.); Toschläger (2/1), Stracke (4), Bartz (8), Beule (5), Stark (9), Seliger (n.e.), Klüting, Engelhardt (3), Münstermann (1).



Quelle: WR-Unna

von HSG Unna / Lünern - am 18.04.2008 21:22
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