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Handball Landesliga Staffel 3
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Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 7 Monaten
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Oespel-90er-Coach, Drogo, Kalle, ?, SR-Kenner, Regelkenner, Pit, Wurstkopp, Laaaaaaaaaaaaaangweilig!!!, Beobachter, ... und 13 weitere

ein lob: es tut sich was! (schiris)

Startbeitrag von Oespel-90er-Coach am 14.09.2008 21:40

hallo an alle!

wollt auch mal ein lob loswerden: in sachen schiedsrichtern tun sich positive veränderungen auf, die ich sehr begrüsse:
hab die letzten beiden wochen ca 30 spiele gesehen, war vorher mit meiner jugend viel unterwegs.....die gespanne lassen mehr spielraum zu wenn es um diskussionen oder "meckern" geht. das wird keineswegs als "schwäche" oder mangelnde authorität aufgefasst. hab mich mit einigen trainern unterhalten, die dass gleiche beobachtet haben.
vor allem die neuen jungen gespanne haben viel gelernt. will hier keine namen nennen, das wäre nicht "fair". meine auch gehört zu haben, dass sich bei der schiedsrichterausbildung dahingehend was getan hat, das rein authoritäre pfeifen sollte nach und nach der vergangenheit angehören. man merkt dahingehend deutlich fortschritte:
es wird mehr "meckern" zu gelassen, nicht sofort bestraft, erstmal begründet. finde ich klasse. so stellt man sich dass als trainer vor. sowas schafft gegenseitigen respekt und erleichtert die leitung und führung eines spiels deutlich. wenn der trainer die entscheidungen nachvollziehen kann, strahlt das positiv auf die zuschauer ab.
die jungen gespanne, besonders die, die "relativ" hoch pfeifen für ihre wenigen "dienstjahre", lernen enorm schnell hinzu. kenne das ein oder andere gespann, welches rein authoritär gepfiffen-, sich jetzt aber weiterentwickelt hat und in der lage ist, spiele zu "führen".
aber auch einige, die schon länger pfeifen, machen in den o.g. punkten fortschritte. war vor wenigen wochen in aplerbeck, dort war auch ein dortmunder gespann (groh, karwehl). was die abgeliefert haben war klasse, früher hätten die mich für meine "lauteren rufe" verwarnt. jetzt ganz anders, erklärend und immer herr der situation. ich war positiv überrascht, aber so sollte es sein. danach fällt es mir leichter entscheidungen zu akzeptieren. dass gilt sicher für jeden trainer, egal auf welchem niveau.

da sonst immer gemeckert wird auf die herren in schwarz, wollte ich einfach auch mal positive dinge erwähnen.


weiterer punkt der positives bewirken könnte:

aufhebung von der strikten aufgabenteilung von feld- und torschiedsrichtern! derjenige, der es besser gesehen hat, sollte die endgültige entscheidung treffen. warum nicht einfach mal das spiel unterbrechen, wenn man meint, dass der kollege es nicht so gut gesehen hat wie man selber. das würde den beiden in schwarz deutlich mehr respekt verschaffen bei trainern und publikum.

GS

Antworten:

Ich finde es toll das man sowas mal zu lesen bekommt .....läßt ja wirklich hoffen.Aber sach mal machst du das hier Hauptberuflich an 2 Wochenende fast 30 Spiele schaun...Sorry ich mag unserern Sport auch sehr aber irgendwo muß auch mal schluß sein..

von Freizeit - am 15.09.2008 05:36
muss dem oespel-coach genauso wie den schiedsrichtern mal ein großes lob aussprechen. dem oespel-coach für seinen geschriebenen beitrag und sein angargemant im handball wo er anscheinend auch viel freizeit investiert sowie den schiris die ein wenig tolleranter pfeifen und damit für ein besseres miteinander sorgen!

@freizeit: wer sich wo,wann und wie oft spiele anschaut sollte meiner meinung nach jedem selbst überlassen werden, auch wenn er es nicht hauptberuflich macht! ich glaube das sich eine menge vereine um einen mann wie den 90er-coach reißen weil nicht viele jugend und auch seniorentrainer ein solches angargemant an den tag legen wie er!!!!

von weihnachtsbaum - am 15.09.2008 05:54
Beim erstens "angargemant" dachte ich an einen Witz...beim zweiten Mal dann leider nicht mehr!

von ? - am 15.09.2008 07:31
Beim ersten Mal...meinte ich natürlich! ;-)

von ? - am 15.09.2008 07:32
Sorry, es stimmt zwar durchaus, dass die jungen Gespanne deutlich besser pfeifen, das beobachte ich auch und ich sitze auch auf einer Trainerbank.
Nur hat der Oespeler wohl noch nie das berüchtigste Dortmunder Gespann gehabt, denn da kann man besser das Ergebnis ausknobeln, dann spart man Zeit und beide Mannschaften haben die gleiche Chance.
Aber dem Lob für die jungen Gespanne stimme ich durchaus zu. Nur wie er es machen will, an zwei Wocheneden 30 Spiele zu sehen, das wären pro WE 15 Stunden Handball, auch wenn man Jugendspiel berücksichtigt. Dann noch die Fahrzeiten, da hat er wohl mächtig auf die Pauke gehauen..

Zudem scheint mir, sorry, dieses Lobhudeln etwas zu offensichtlich, da will jemand Punkte machen und hat deshalb auch Verein und Tätigkeit genannt.
Ein Schelm der Böses dabei ahnt.....
Ein bisschen weniger dick.wäre besser....

Zudem habe ich vorhin von einem befreundeten Trainer gehört, dass unser Dortmunder Spitzengespann - jeder weiß, wen ich meine, gestern eine Zeitstrafe ausgesprochen hat, weil ein Spieler nach einer umstrittenen Entscheidung mit seinem Torwart gesprochen hat......
Also da ist gerade in der Führung unseres Dortmunder Schiedsrichterkreises aber noch einiges nachzuholen

von Kenner - am 15.09.2008 08:49
hi!
ich habe nicht übertrieben, war am wochenede in unserer halle, wo schon knapp 20 spiele waren. von der e jugend bis zur ersten herren.

thema punkte machen bei schiris:
was hab ich davon, bin doch gar nicht mehr tätig in dortmund....und dortmunder schiris, die meine b jugend pfeifen in der oberliga, sind rar. glaube kommt 1 oder 2 mal vor. groh und karwehl pfeifen mich gar nicht

fand es nur mal sinnvoll was positives zu schreiben, denn die ewige meckerei hier auf die "herren in schwarz" kann ich schon nicht mehr lesen. so ändert sich nie was, nur konstruktive beiträge und gemeinsames überlegen wie man die "marke handball" attraktiver und besser machen kann, bringt uns alle weiter.

"das berüchtigte gespann":
natürlich haben die mich und mein ehemaliges team bei oespel schon gepfiffen. hab mit dieter vor einigen monaten (ende letzter saison) auch darüber gesprochen, damit soll das thema für mich erledigt sein.

kleine frage am rande:
hab gehört, dass das gespann bekel/grotemeyer nicht mehr pfeift? stimmt das? das war unser bestes gespann, wäre ein grosser verlust für den kreis dortmund und den verband.

GS

von Oespel-90er-Coach - am 15.09.2008 14:02
Ja das stimmt, das Gespann pfeift leider nicht mehr.

von richtig - am 15.09.2008 15:49
Schaut mal im Bez. 5 Forum nach. Der Dieter hat mal wieder zugeschlagen.
Ich war "leider" nicht dabei, von daher kann ich selber keine Infos dazu abgeben...

von Info - am 15.09.2008 18:45
Welche Adresse?

von Drogo - am 16.09.2008 06:07
[forum.mysnip.de]

von lesender - am 16.09.2008 17:40
Dank Dir!

von Drogo - am 17.09.2008 20:28
Hatte am Wochenende leider wieder das genaue Gegenteil.

Der Schiedsrichter ist aber schon ca. 5 Jahre dabei, kann es nicht und wird es auch nicht mehr lernen.

Hatte diese Saison allerdings schon gut Jung-Schiedsrichter, die im 3ten Jahr pfeiffen bzw. erst im Juni die Prüfung bestanden haben.


von Jugendtrainer - am 22.09.2008 07:33
bei den jungen schiris gibt es grosse unterschiede zu beginn ihrer "karriere". die, die in jungen jahren und mit wenig erfahrung schon gut und abgeklärt pfeifen, könnens mal weit bringen.
leider ist es oft so, dass die jungen schiris meinen, sie müssten ihre authorität mit strafen unter beweis stellen. für deren entwicklung ist das meiner meinung nach aber wenig förderlich.
hat natürlich alles seine grenzen mit der "diskutiererei", aber einigen tät etwas mehr "fingerspitzengefühl" gut. ist aber auch ein lernprozess, wie bei spielern, trainern und zuschauern.

auf der anderen seite müssen wir trainer den jungen nachrückern mehr geduld entgegen bringen. wobei ich zugeben muss, dass das oft schon schwer fällt als beteiligter auf der bank. im hohen jugendbereich kommen dafür aber auch selten "anfänger" an die pfeife (ab c jugend-bezirk, wo jetzt endlich gespanne eingesetzt werden!).

regelkunde:
leider ist es oftmals noch ein problem, gerade im E-, D- und C jugenbereich, dass sich die schiris nicht darüber im klaren sind, welche deckungsvarianten "erlaubt bzw gespielt werden müssen".
in der c jugend-kreisliga gibt es die grössten probleme. vielleicht sollte man in dem bereich auch gespanne pfeifen lassen, sofern das möglich ist.

kleiner vorschlag am rande:
evtl könnten schiris sich selber beobachten, an spieltagen bei vereinen die E,D und C jugendspiele hintereinander liegen haben. 3 schiris, 1 beobachter. die beiden schirikollegen könnten ihren pfeifenden beobachten, auf einem blatt festhalten was ihnen aufgefallen ist, positiv wie negativ. so etwas könnte unter den schiris ein besseres teamgefühl aufkommen lassen und es ist immer was anderes wenn gleichaltrige anfänger fehler entdecken. dadurch werden die anfänger auch "reifer" und sind vielleicht in der lage auf mehr dinge zu achten.



von Oespel-90er-Coach - am 23.09.2008 21:20
Hallo zusammen,

An sich finde ich die Diskussion wirklich in Ordnung und auch angebracht.
Wir stehen immer irgendwo alle am Anfang, die Spieler, die Trainer und auch die Schiedsrichter.
Egal ob jung oder alt, man sieht den Unterschied immer dann, wenn ein Unparteiischer jemals selbst gespielt hat. Das immer wieder genannte "Fingerspitzengefühl" ist schön und gut, nur soll mir jemand bitte zeigen, in welchem Regelbuch dieses Wort erwähnt wird.
Wir drehen uns im Kreis, hier gibt es positive Aspekte, woanders wird gegen die SR wieder gemeckert.
Machen wir uns nix vor, es wird immer die SR geben die mehr von sich halten, als sie eigentlich können. Die gleiche Einstellung sehen wir jedes WE auch bei Spielern, Trainer etc.
Ich freue mich jetzt schon auf die Gegenantworten, aber wie soll man es ändern. Ob jung oder alt, in den unteren Klassen (und da zählt auch die LL zu, für die Leute, die an Realitätsverlust leiden) wird es immer wieder schwache SR geben, genauso wie es auch schwache Spieler und Trainer gibt, die in der Klasse laut den "Experten" nichts zu suchen haben.
Widerlegt meine Aussage bitte, aber ändern wird sich da selten was!

Ich wünsche eine spannende Saison

Der Bernd, ehemaliger Spieler aus dem Herner Raum

P.S.: Ich will ihm nicht zu nahe treten, aber lebt der Oespel-Coach vom Handball-Sport oder was erhofft er sich durch zig Einträge in den ca 50 verschiedenen Handball-Foren Westfalens?

von Bernd - am 24.09.2008 01:40
er lebt vielleicht nicht vom handballsport aber auf jeden fall für ihn!
und das macht er gut. von solchen leuten könnte es meiner meinung nach ruhig ein paar mehr geben, allein schon wegen dem jugendhandball!!!
jeder hat seine kleinen und großen macken und diese sollte man ihm auch zugestehen, wenn man bei "handballfanatismus" überhaupt von einer macke reden kann!

mit sportlichem gruß

von wb - am 24.09.2008 07:08
ich schreibe nur hier und bei westfalenhandball, da meine b jugend (hsc re) in der oberliga spielt.

leben kann man in dortmund nicht von handball, ausser beim BVB profikader. ich bin nur jemand, der sich gedanken macht "um den handball herum".

"fingerspitzengefühl"
natürlich ist dieses wort nicht im regelwerk aufgeführt, aber ich bin sicher, dass jeder weiss was gemeint ist. um emotionen aus einem spiel zu nehmen oder den spielablauf "fairer" zu gestalten ist dies aber nötig.
kleines beispiel: schiri pfeift..."mist, der pfiff war glaube ich verkehrt"....eine szene später: "ich lass das jetzt so laufen, um die szene von eben auszugleichen".



von Oespel-90er-Coach - am 24.09.2008 21:49
Zitat
Oespel-90er-Coach
ich schreibe nur hier und bei westfalenhandball, da meine b jugend (hsc re) in der oberliga spielt.

leben kann man in dortmund nicht von handball, ausser beim BVB profikader. ich bin nur jemand, der sich gedanken macht "um den handball herum".

"fingerspitzengefühl"
natürlich ist dieses wort nicht im regelwerk aufgeführt, aber ich bin sicher, dass jeder weiss was gemeint ist. um emotionen aus einem spiel zu nehmen oder den spielablauf "fairer" zu gestalten ist dies aber nötig.
kleines beispiel: schiri pfeift..."mist, der pfiff war glaube ich verkehrt"....eine szene später: "ich lass das jetzt so laufen, um die szene von eben auszugleichen".


Wenn das deine Vorstellung von Fingerspitzengefühl ist, dann Gute Nacht Handball!!!

Als SR: Fehler gemacht, Scheiße, aber lässt sich nicht ändern, also weiter geht es!

Und nicht Fehler da, dann mach ich halt eine Konzessionsentscheidung, und die Welt ist wieder ok!!!

Mein lieber Oespel-90er-Coach so läuft das nicht!!!

von SR-Kenner - am 25.09.2008 10:02
Zitat
Oespel-90er-Coach
ich schreibe nur hier und bei westfalenhandball, da meine b jugend (hsc re) in der oberliga spielt.

leben kann man in dortmund nicht von handball, ausser beim BVB profikader. ich bin nur jemand, der sich gedanken macht "um den handball herum".

"fingerspitzengefühl"
natürlich ist dieses wort nicht im regelwerk aufgeführt, aber ich bin sicher, dass jeder weiss was gemeint ist. um emotionen aus einem spiel zu nehmen oder den spielablauf "fairer" zu gestalten ist dies aber nötig.
kleines beispiel: schiri pfeift..."mist, der pfiff war glaube ich verkehrt"....eine szene später: "ich lass das jetzt so laufen, um die szene von eben auszugleichen".


Mit dieser Art "Fingerspitzengefühl" schadet sich ein SR nur selber. Dann verliert er nämlich seine Linie. Fehlpfiffe passieren, dass muss man in der nächsten Sekunde ausgeblendet haben. Ein Keeper kann sich ja auch nicht minutenlang mit jedem kassierten Tor beschäftigen.

von 84er - am 25.09.2008 11:31
Zitat
84er
Zitat
Oespel-90er-Coach
ich schreibe nur hier und bei westfalenhandball, da meine b jugend (hsc re) in der oberliga spielt.

leben kann man in dortmund nicht von handball, ausser beim BVB profikader. ich bin nur jemand, der sich gedanken macht "um den handball herum".

"fingerspitzengefühl"
natürlich ist dieses wort nicht im regelwerk aufgeführt, aber ich bin sicher, dass jeder weiss was gemeint ist. um emotionen aus einem spiel zu nehmen oder den spielablauf "fairer" zu gestalten ist dies aber nötig.
kleines beispiel: schiri pfeift..."mist, der pfiff war glaube ich verkehrt"....eine szene später: "ich lass das jetzt so laufen, um die szene von eben auszugleichen".


Mit dieser Art "Fingerspitzengefühl" schadet sich ein SR nur selber. Dann verliert er nämlich seine Linie. Fehlpfiffe passieren, dass muss man in der nächsten Sekunde ausgeblendet haben. Ein Keeper kann sich ja auch nicht minutenlang mit jedem kassierten Tor beschäftigen.


Klassische Vorstellung von SR hat der gute Coach:

Selbst in der Bundesliga ist es normal wenn Spieler mal nen Fehlpass spielen oder nen meter am Tor vorbei werfen.
Wenn aber ein SR in der Kreisliga (am besten noch in der Jugend) genau einen Fehler macht sollte er dies sofort wieder gut machen und bewußt Fehler auf der Gegenseite machen.

Schon mal drüber nachgedacht, das man in den unteren Ligen auch SR bekommt die von ihrer Qualität von zB Lemme/Ullrich genau soweit entfernt sind wie deine HSC RE Jugendmannschaft vom THW Kiel?

Was du da verlangst hat absolut nichts mit Fingerspitzengefühl zu tun, denn:
- in dem Moment wo du dich darauf konzentrierst absichtlich einen Fehler zu machen um den vorherigen Auszugleichen kannst du dich nicht aufs Spiel konzentrieren und machst wahrscheinlich einen noch viel größeren Fehler
- die Spieler denken in der Regel nicht "super, der bügelt seine Fehler wieder aus" sonder
a) "Aha, der pfeift absichtlich falsch!" - ab jetzt wird dir bei jeder Fehlentscheidung absicht unterstellt.
b) Spätestens nach dem klaren (absichtlichen) Fehler auf der anderen Seite ist jedem Spieler klar dass du sowieso ne Niete bist und eigentlich gar nichts kannst. Genau so behandeln sie dich.

Fehler zugeben bewirkt in der Tat wunder, aber absichtlich falsch pfeifen ist definitiv falsch.

Als SR muss man sich der realität stellen, dass man nie alle Pfiffe richtig macht. Wenn man einen Fehler macht schwamm drüber, wird bestimmt nicht der letzte sein, Fehler passieren. Ruhig ehrlich sein, aber weiter souverän und selbstsicher und von nun an versuchen es besser zu machen.

von Kalle - am 25.09.2008 11:59
Der Eintrag vom Coach war schon überflüssig, aber dass ihr euch jetzt so daran hochzieht ist fast noch überflüssiger. Bei manchen Einträgen hier muss man fast annehmen, den Schreibenden ginge es nicht um den Inhalt, sondern um das Schreiben an sich.
Ein Schiedsrichter mit Fingerspitzengefühl behält, wenn er einen Fehler macht, einfach die Ruhe, denn er weiß, dass sich die Fehlentscheidungen am Ende ausgleichen werden.
Und mehr ist zu dem Thema echt nicht zu sagen.

von Wurstkopp - am 25.09.2008 13:09
Ist nur so, dass sich der Coach um seine Jugend oder sonst was kümmern soll und nicht gequierlten Mist über Themen schreiben, von den er absolut keine Ahnung hat!
Mag ja sein, dass er ein guter Trainer ist, aber von der Schiedsrichterei hat er nun mal Null-Ahnung!!!

Sorry, aber ist nun mal so!

von SR-Kenner - am 25.09.2008 15:34
Wieso werden hier eigentlich nicht mal die Spieler oder die Trainer krtisiert, die schlecht gespielt haben, oder schlecht gewechselt haben?

Die meisten Spiele werden glaube ich immer noch von den Spielern entschieden, oder von Trainern, die sich nicht richtig vorbereitet haben und die Mannschaft schlecht eingestellt haben.

Mann, Mann, Mann macht endlich mal Schluß mit diesen langweiligen Diskussionen.

Zur Klarstellung noch: Ich bin kein Schiedsrichter!!!

von Pit - am 25.09.2008 16:06
ich denke das läuft in jedem 2. spiel so.
wie oft erlebt man, dass z.B. ein 7m für ein eher "schwaches" foul gegeben wird nachdem zuvor bereits einer gegeben wurde, der evtl keiner war?!

ich will damit auch niemanden verurteilen oder sonstwas, dass hier immer gleich alle an die decke springen müssen.....das sind normale dinge, die sicher jedem schonmal aufgefallen sind. wie oft hört man denn im publikum die aussage "konsolidierungs-entscheidung" oder den ungefähren wortlaut.

fingerspitzengefühl bedeutet auch, dass man mal dinge überhört im eifer des gefechts...auch wenn im regelwerk dafür strafen vorgesehen sind.

es wäre schön, wenn sich einige hier im forum mehr gedanken machen würden und emotionsloser diskutieren könnten. das würde "unserem" sport eher weiterhelfen als die beinahe tägliche "zerfleischung" hier.

meckern kann jeder, konstruktive dinge hervorbringen nur die wenigsten hier. ich bin bereit meine verhaltens- und denkweise als trainer zu ändern wenn es dem sport zugute kommt. hier wird sich zu sehr auf einzelne personen oder vereine fixiert, dass bringt uns nicht weiter. nur wenn jeder bereit ist an sich zu arbeiten, profitieren alle davon.

ich fand zum beispiel, das fornahl und gohmann am wochenende in dorstfeld sehr ordentlich gepfiffen haben...und dass war sicher kein einfaches spiel. warum nicht auch mal loben?!

jajajaja, jetzt kommts gleich wieder..."der will nur schleimen".

von Oespel-90er-Coach - am 25.09.2008 21:31
Zitat
Oespel-90er-Coach

weiterer punkt der positives bewirken könnte:

aufhebung von der strikten aufgabenteilung von feld- und torschiedsrichtern! derjenige, der es besser gesehen hat, sollte die endgültige entscheidung treffen. warum nicht einfach mal das spiel unterbrechen, wenn man meint, dass der kollege es nicht so gut gesehen hat wie man selber. das würde den beiden in schwarz deutlich mehr respekt verschaffen bei trainern und publikum.


Dies ist genau nicht der Fall!!!

Da werden sowohl Trainer als auch Zuschauer sagen, dass man sich als Gespann nicht einig ist und dass man sich im Gespann nicht vertraut.

Zur allgemeinen Aufteilung sollte man sagen, dass der Torschiedsrichter hauptschächlich die Vergehen am Kreis (sowohl den Kreisspieler als auch Kreis betreten) und aus der Außenposition beobachten und bewerten soll. Zudem ist er im Schwerpunkt der, der die 7-Meter Pfeift, da er besser erkennen kann, ob es sich um eine klare Torgelegenheit handelt, die regelwidrig vereitelt worden ist.
Der Feldschiedsrichter somit die Aktionen im Rückraum und auf "seiner" Seite den Außen beobachtet und bewertet.

So sollen Doppelpfiffe und Uneinigkeiten minimiert werden.

Da sich dies in der Praxis mehr als positiv darstellt, wird sich das auch nicht ändern, da es früher häufig so gehandhabt worden ist und zu viel mehr "Verstimmungen" bei den Aktiven geführt hat.

In den unteren Klassen kann man es Heute noch häufig beobachten (gerade bei älteren Gespannen), und es sorgt meisten für extreme Verwirrungen bei Spielern, wenn der Torschiedsrichter Aktionen im Rückraum pfeift und evtl. auch noch bestraft.

Des weitern, wenn du schon ein Lob aussprichst, dann bitte nicht im selben Atemzug sofort wieder kräftig draufhauen.

Damit polarisierst du mehr als es dir lieb ist und der Beitrag wird schnell anders interpretiert, als du es gemeint hast!!!

so long

von Regelkenner - am 26.09.2008 10:05
Könnte man diesen Thread vllt mal beenden!?
Ist ja ätzend!!!

von Laaaaaaaaaaaaaangweilig!!! - am 26.09.2008 10:15
Dann lese ihn nicht!!!

Ignorant!!!

von So einfach kann das sein!!! - am 26.09.2008 10:34
Zitat
Oespel-90er-Coach

weiterer punkt der positives bewirken könnte:

aufhebung von der strikten aufgabenteilung von feld- und torschiedsrichtern! derjenige, der es besser gesehen hat, sollte die endgültige entscheidung treffen. warum nicht einfach mal das spiel unterbrechen, wenn man meint, dass der kollege es nicht so gut gesehen hat wie man selber. das würde den beiden in schwarz deutlich mehr respekt verschaffen bei trainern und publikum.



Das würde dazu führen, dass beide SR ein und dieselbe Situation beobachten. Und wer schaut dann zum Kreis? Wer zum Außen? Wer behält mit nem halben Auge die Bank im Auge?

Genau diese Aufgabeteilung ist es, die den SR zumindest halbwegs die Chance läßt fast alles zu sehen. Da muss einfach eine klare Aufgabenteilung und eine klare Abgrenzung kommen sonst ist es unmöglich alles zu sehen. Wenn ein SR etwas nicht gesehen hat dann ist das halt so.

Es macht mich fast schon etwas stutzig und nachdenklich, dass jemand wie du, der schon ewigkeiten im Handball unterwegs ist offenbar so wenig von der Arbeit der SR versteht, dass du solche Vorschläge machst. Die Vorschläge sind allesamt dermaßen kurz gedacht, das kann nur im Chaos enden.

Um aber nicht nur zu kritisieren muss ich aber auch mal sagen, dass so eine Kommunikation an sich natürlich super förderlich ist und beiden Seiten hilft die andere zu verstehen. Also Daumen hoch dafür! Ich bin sicher der Kreis oder Bezirk wäre mehr als Dankebar wenn Trainer und Betreuer sich auch in der SR Arbeit in dieser Form engagieren. Warum wendest du dich nicht mal an die SR Warte und fragst an ob es möglich ist, an einem Termin mal die Sicht der Trainer vorzutragen? Das würde bestimmt allen helfen.

von Kalle - am 26.09.2008 12:33
deine argumente sind schon schlüssig, wenn die schiris sonst getrennt beobachtet haben (kreis und hüfte rausstrecken z.B.): der eine achtet auf den absprung und der andere eher auf den abwehrspieler. dahingehend wäre mein vorschlag sicher ein rückschritt.

aber es gibt jede menge situationen in denen beide auf die gleichen "beteiligten" schauen. z.B. bei einem freiwurf: du sagst, das aktionen, die im rückraum geschehen, lieber nicht vom torschiri gepfiffen werden sollten. den schlag des abwehrspielers in den magen des angreifers wird der feldschiri niemals sehen. oder situationen beim gegenstoss, in denen der feldschiri automatisch zum torschiri wird. sollte in solchen fällen der torschiri nicht mehr "rechte" bekommen?! ich denke schon.
hab jetzt nur situationen zum beispiel genommen die mir gerade einfielen...

polarisierung:
stimmt schon, dass ich mit meinen ansichten "provoziere". aber warum schreibt sie kein anderer?!
entweder macht sich keiner darüber gedanken
oder die anderen sind zu feige (wenn dann wird hier nur anonym geschrieben und beleidigt, das sind alles waschlappen!)
oder die anderen haben angst sich "unbeliebt" zu machen.

querdenker sind mir lieber als schleimer und andere nieten die einem nur nach der nase reden. solche leute bringen einen nicht weiter. aber spieler, trainer und andere beteiligte, die sich gedanken machen und auch mal unbequeme wege gehen...die bringen dich weiter.
ich arbeite auch lieber mit spielern die sich gedanken machen im training und verbesserungsvorschläge machen oder dinge ins training einbringen, die sie woanders gesehen/gelernt haben. der trainer ist heute nicht mehr der "diktator", sondern die arbeitsweise geht hin zu mehr demokratie (meine meinung). das schafft auch eine stärkere identifikation zwischen team und trainer.
dahingehend habe ich meine arbeitsweise verändert.
wir können alle voneinander profitieren wenn man sachlich und fundiert diskutiert.



von Oespel-90er-Coach - am 26.09.2008 20:55
Amen, der Retter der Menschheit hat gesprochen. So wird unsere Welt besser...

Horst Gahse (nicht anonym, kein Waschlappen)

von Horst - am 29.09.2008 08:06
Dein Beitrag war auch sehr qualifiziert, Horst! Danke!

von Anonym - am 29.09.2008 08:22
Ich habe mir die ganzen Beiträge - bis auf die unsachlichen - genau durchgelesen. Ich war lange Zeit selbst Schiedsrichter in höheren Klassen und beobachte jetzt gerne unterschiedliche Spiele und auch natürlich die Ex-Kollegen.
Mein lieber Coach, deine Vorschläge und Anregungen können nur dadurch entstanden sein, dass du noch nie ein Spiel selbst gepfiffen hast, nehme ich einmal an, denn sonst hättest du das nicht ernsthaft schreiben können.
Jeder Schiedsrichter erwischt sich selbst dabei, dass er Fehler macht, zu früh gepfiffen oder auch etwas falsch gesehen hat. Wenn er dann aber den "Gerechtigkeitsgott" spielen wollte und dann den Fehler bei der nächsten Entscheidung durch einen bewussten Fehler wieder gut machen würde, oh Himmel, was wäre dann in den Hallen los.
Ich bewundere immer wieder die Trainer, die falsch auswechseln oder die Spieler, die einen sicheren Ball verstolpern oder daneben werfen. Das wird hingenommen....
Würde man deiner Intention folgen, so müsste eigentlich deine Mannschaft, die durch eine falsche Entscheidung bevorteilt wird und dadurch einen Treffer erzielt, gerechterweise die Anweisung von dir erhalten, den nächsten Ball absichtlich zu verwerfen.
Oder die Schiedsrichter müssen dann ein eigenes Kärtchen für den "Fehlerausgleich" führen.
Ich hoffe, du hast inzwischen eingesehen, dass du da keinen Geistesblitz verzapft hast.

Fehler kommen vor, nur bemühen sich gute Schiedsrichter, die so gering wie möglich zu halten und nicht nach deinem Vorschlag zu verfahren. Ich würde dir raten, vorher nachzudenken, bevor du derartige "Neuerungen" anregst.
Aber vielleicht kommt von dir dann bald der Vorschlag, einen "Oberschiedsrichter" einzusetzen, der bei kniffligen Fragen die Entscheidung fällt.


von Beobachter - am 29.09.2008 12:20
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