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Handball Landesliga Staffel 3
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Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 10 Monaten
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:), Zuschauer, leser, Zeitungsleser, Carlo

Presse allgemein

Startbeitrag von Carlo am 20.09.2011 05:41

DJK scheitert an ihren eigenen Möglichkeiten
Hattingen, 18.09.2011, Rupert Joemann

Handball verkehrt. So sah es am Ende des Landesliga-Spiels von Aufsteiger DJK Westfalia Welper beim Meisterschaftsfavoriten HC Heeren-Werve aus. Statt eines möglichen Sieges fuhren die Welperaner mit einer 23:30 (9:12)-Niederlage beim Saisonauftakt heim.


HC Heeren-Werve -
DJK Westfalia Welper 30:23

Handball verkehrt. So sah es am Ende des Landesliga-Spiels von Aufsteiger DJK Westfalia Welper beim Meisterschaftsfavoriten HC Heeren-Werve aus. Statt eines möglichen Sieges fuhren die Welperaner mit einer 23:30 (9:12)-Niederlage beim Saisonauftakt heim.

„Wir hätten 35 Tore werfen müssen, 42 können“, trauerte Trainer Ingo Brebach vielen vergebenen Möglichkeiten nach. Ansonsten war er „stolz auf die Mannschaft“. Immerhin hatte der Liga-Neuling den Favoriten bis zur 51. Minute mächtig in Bedrängnis gebracht. Doch eine strittige Entscheidung der sonst guten Schiedsrichter setzte Welper den K.o.-Schlag. Aufgrund des angeblich nicht eingehaltenen Abstands kassierten die Gäste beim Stand von 21:23 eine Zwei-Minuten-Strafe. Kurz zuvor hatten die Welperaner drei Tore in Folge gemacht. Die Partie schien zu kippen. Doch plötzlich wirkten die DJK-Spieler geschockt. Kassierten in der Folgezeit einige Tempogegenstöße. Und Heeren-Werve zog innerhalb von drei Minuten auf 28:21 davon. Die Partie war gelaufen.

„Es tut mir ein bisschen leid für die Mannschaft, besonders für Andreas Moog“, sagte Ingo Brebach. Der Torhüter hielt, was zu halten war. Er zeigte eine seiner besten Leistungen im Westfalia-Trikot. 18 parierte Bälle standen am Ende als Arbeitsnachweis auf dem Papier. Doch es sollte alles nichts nützen.

Alleine in der ersten Hälfte vergaben die Brebach-Schützlinge zehn glasklare Chancen. Zwei Mal versemmelten sie einen Siebenmeter, fünf Mal trafen sie lediglich Pfosten oder Latte.

Anders die Gastgeber. „Sie sind zurecht Meisterschaftsfavorit“, sagte Ingo Brebach. Vor allem der wurfgewaltige Rückraum, bei dem alle Spieler ein Gardemaß von mindestens 1,95 m haben, sucht in der Landesliga seinesgleichen.

Zudem unterliefen den Hausherren weniger Fehler als den Welperanern. „Da haben halt gestandene Oberliga-Spieler gegen einen Landesliga-Aufsteiger gespielt“, stellte der DJK-Coach Brebach nüchtern fest.

Antworten:

Da hat der Trainer der DJK Welper wohl eher seine "Wünsche" geäußert, daher hier der Bericht des neutralen Sportredakteurs der Rundschau und auch der Hellweger Anzeiger sieht es ähnlich

Handball-Landesliga: HC Heeren Schwieriger Start gegen starken Aufsteiger

Kamen, 18.09.2011, WH
Heimsieg zum Saisonstart: Der HC Heeren (hier mit Torhüter Tim Faber) gewann gegen die DJK Westfalia Welper mit 30:23 (12:9).

Heimsieg zum Saisonstart: Der HC Heeren (hier mit Torhüter Tim Faber) gewann gegen die DJK Westfalia Welper mit 30:23 (12:9).

Handball-Landesliga: HC Heeren – DJK Westfalia Welper 30:23 (12:9). Den erhofften Auftaktsieg konnte der HC Heeren gegen den Aufsteiger aus Welper einfahren. Dass es dabei phasenweise enger zuging als es das klare Ergebnis am Ende aussagt, belegen zwischenzeitliche enge Spielstände.

„Welper ist ein starker Aufsteiger, an dem sich so manche Mannschaft noch die Zähne ausbeißen wird“, zollte Heerens Trainer Horst-Udo „HUK“ Krax dem Gegner Respekt. Die Mannschaft von Ingo Brebach gab sich zu keinem Zeitpunkt der Partie geschlagen. Zwar kam sie, abgesehen von der Anfangsphase, nie näher als auf zwei Tore heran, aber erst ein Schlussspurt der favorisierten Hausherren brachte den sicheren Erfolg.

Besonders in der ersten Halbzeit waren die Gäste nicht gerade vom Glück verfolgt, als sie häufig das Aluminium trafen. Besser machte es der HCH, insbesondere in Person von Linkshänder Darius Nowaczyk, der die Anweisung des Trainers, beim Torhüter der DJK immer hoch zu werfen, am besten in die Tat umsetzte. „Die anderen haben ihm bald die Beine abgeschossen“, bemängelte „HUK“.

Nach dem Pausengetränk schaffte der HCH einen Fünf-Tore-Vorsprung, den er sogar bis zum 22:16 (47.) ausbaute. Dann aber schlich sich der Schlendrian bei den Kamenern ein und die „Westfalen“ witterten Morgenluft. Innerhalb von fünf Minuten kamen sie auf 21:23 heran. Damit hatte der Gast aber sein Pulver verschossen und Heeren legte noch eine Schüppe drauf. Fünf Tore in Folge brachten dem HUK-Team dann die klare 28:21-Führung. Mit der Schlusssirene erzielte Neuzugang Maiko Maaz den 30. Treffer für den HCH.

„Es war ein schwieriger Start und es war nicht das, was wir können, aber das erste Spiel ist immer schwierig, denn man muss erst mal reinkommen, vor allen Dingen weil wir den Gegner überhaupt nicht kannten“, sagte Krax nach dem Spiel als Resumee.

von Zeitungsleser - am 20.09.2011 07:23
www.hellwegeranzeiger.de

Heeren mit Pflichtsieg
von Mats-Yannick Roth


Holpriger Start – Heeren mit Pflichtsieg 30:23 (12:9)
Landesliga:
HC Heeren - DJK Westfalia Welper 30:23 (12:9)

Heeren mit Pflichtsieg
Wie angestrebt hat der HC Heeren die erste Hürde gegen DJK Westfalia Welper genommen und den Kontrahenten aus Hattingen mit 30:23 besiegt.
Die umgebaute Heerener Mannschaft spielte dabei phasenweise zwar recht holprig, der Sieg war nach den 60 Spielminuten aber erstens vollkommen verdient und zweitens ungefährdet, da der HCH die gesamte Distanz in Führung lag.
Nachdem sich die Hausherren nach nervösem Beginn auf beiden Seiten schnell mit 7:3 abgesetzt hatten, kam Welper nur noch zweimal im weiteren Spielverlauf auf zwei Treffer heran (8:6, 23:21). „Die Nervosität war bei uns zu Beginn sehr hoch. Wir hatten viele technische Fehler im Spiel, streckenweise habe ich auch zu viele Einzelaktionen gesehen“, bewertete Heerens Trainer Horst-Udo Krax die erste Halbzeit. Die Gäste haderten auf der anderen Seite mit vielen Pfosten- und Lattentreffern, wodurch ihnen der mögliche Ausgleich verwehrt blieb. Nach der Pause dann die wohl beste Phase der Heerener. Angetrieben von Tim Faber im HCH-Gehäuse brachten die Kamener beim 22:17 durch den starken Darius Nowaczyk fünf Treffer zwischen sich und den Liganeuling. Der 23:21-Anschlusstreffer durch Welper war letztlich nicht mehr als ein Strohfeuer. Die Schlussphase wurde von Heeren dann klar dominiert, Maaz, Reininghaus und Rockel trugen sich noch bis zum 30:23-Treffer mit der Schlusssirene in die Torschützenliste ein. „Das war ein schwieriger Start für uns, der Gegner war ja weitestgehend unbekannt. Gegen Welper werden noch einige Mannschaften das Nachsehen haben“, fand Trainer „HUK“ Krax lobende Worte für den Aufsteiger.
HCH: Litwitz (1.-30.), Faber (31.-60.) – Dar. Nowaczyk (10/3), Umbescheidt (2), Reiling (5), Reininghaus (3), Inkmann (4), Dam. Nowaczyk, Maaz (1), Rockel (2), Hlawa, Tecklenborg, Lehmkemper (n.e.), Müller (n.e.)
Bester Spieler: Dar. Nowaczyk
Torfolge: 4:3, 7:4, 9:6, 12:9 – 17:13, 23:21, 28:21, 30:23

von leser - am 20.09.2011 08:54
Un den Verfasser ist ein neutraler Bericherstatter und zudem auch selbst Handballer mit Ahnung und so weit mir bekannt ist auch Landesligaspieler bei einem anderen Verein

von Zuschauer - am 20.09.2011 13:27
Gute Berichte !

von :) - am 20.09.2011 15:16
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