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Handball Landesliga Staffel 3
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vor 11 Jahren, 9 Monaten
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Die Quelle

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Startbeitrag von Die Quelle am 13.01.2006 09:24

aus dem Verbandsligaforum :

Müssen irgendwie auf 100 Prozent kommen"

HANDBALL Der ASV Hamm erwartet heute den OHV Aurich in der Stein-Halle Einsatz von Thorsten Szymanski entscheidet sich erst kurz vor Spielbeginn
HAMM · Neues Jahr - neuer Erfolg? Wenn es nach den Akteuren des ASV Hamm geht, dann darf sich der sportliche Aufstieg in der 2. Handball-Bundesliga auch heute gegen den OHV Aurich (Anpfiff: 19.30 Uhr, Freiherr-vom-Stein-Sporthalle) gerne fortsetzen. Zumindest, was die Zuschauerresonanz betrifft, ist die Euphoriewelle im Hammer Osten ungebrochen. Ausverkauftes Haus meldete der ASV bereits drei Tage vor der Begegnung gegen den Ostfriesischen Handballverein Aurich. Jetzt will die Truppe von Trainer Kay Rothenpieler auch sportlich nachziehen. "Wir freuen uns darauf, dass es endlich wieder losgeht und wollen natürlich mit einem Sieg wieder einsteigen", spiegelt Rothenpielers Ansage an seine Spieler das in den bisherigen Zweitliga-Auftritten erarbeitete Selbstvertrauen des Aufsteigers wider. "Wir haben uns mittlerweile eine gute Position in der Liga erarbeitet, und natürlich will die Mannschaft jetzt auch da oben bleiben."

Dass die Weihnachtspause für Akteure und Trainer nicht ganz unproblematisch ist, steht für den Hammer Coach fest. "Natürlich ist es nach dieser Pause schwer, wieder in den Rhythmus zu kommen", weiß er aus eigener Erfahrung. "Die innere Spannung muss erst wieder aufgebaut werden, wir müssen auf den Punkt genau die Euphorie haben, der Funke vom Publikum muss auf die Spieler überspringen. Darauf haben wir hingearbeitet." Doch trotz der punktgenauen Vorbereitung fehlt das entscheidende Quäntchen, um den aktuellen Leistungsstand im Vergleich zur Konkurrenz einordnen zu können: Die Spielpraxis unter Wettkampfbedingungen. "Ich denke schon, dass wir derzeit etwa 90 Prozent unseres Leistungsvermögens rüberbringen können", sagt der Trainer. "Im Spiel müssen wir irgendwie versuchen, auf die 100 Prozent zu kommen."

Verletzungsbedingte Probleme einiger Spieler während der Vorbereitung haben zudem den Trainingsplan des Coaches ein wenig durchkreuzt. Tomas Lanci (Achillessehnenschmerzen), Srdjan Skercevic und Sebastian Schneider (Ellbogenprobleme) sind angeschlagen, ihr Einsatz gegen Aurich ist aber nicht gefährdet. Schlechter sieht es für Thorsten Szymanski aus. Der Kreisläufer knickte beim Testspiel am Sonntag in Nordhemmern um und hat noch immer Probleme. "Ob er spielen kann, werden wir erst kurz vor dem Spiel endgültig wissen", will Rothenpieler erst noch das Aufwärmen abwarten, ehe er eine Entscheidung trifft.

Dass es sich bei den Gästen um eine spielstarke Mannschaft handelt, beweist allein der Blick auf die Tabelle, wo das Team von Trainer Wolfgang Ladwig, der schon seit Jahren für den OVH verantwortlich ist, immerhin auf Rang fünf positioniert ist. "Das ist schon eine Topmannschaft", zeigt Rothenpieler Respekt vor dem Gegner, der ähnlich wie der ASV als Aufsteiger der Vorsaison für Furore in der Liga sorgte und am Ende auf dem vierten Tabellenplatz gelandet war. "Sie spielen mit einer aggressiven 6/0-Deckung, haben zudem einen hoch gewachsenen, wurfstarken Rückraum und einen guten Gegenstoß." Zu knacken sei das Team, das von den Bundesliga erfahrenen Spielern Frank Carstens und Jan-Philipp Willgerodt angeführt wird, aber schon. Die Waffen, mit denen das gelingen soll, sind denen der Gäste ähnlich, so dass am Ende wohl die geschlossener auftretende Mannschaft die Nase vorn haben wird.

Unterdessen steht eine Entscheidung über die sportliche Zukunft des Hammer Trainers kurz bevor. "Tendenziell sieht es wohl so aus, dass ich bleiben werde", sagt Kay Rothenpieler. "Aber einige strukturelle Dinge müssen noch abgeklärt werden." · güna


Hörde will den Primus OSC ärgern

Die Handball-Landesliga startet mit Volldampf ins neue Jahr. Gleich zwei Derbys sorgen für den Vergleich zwischen David und Goliath. Einerseits erwartet der Tabellenführer OSC Dortmund die abstiegsbedrohte Westfalia aus Hörde (Sa, 19.30, Hacheney), andererseits tritt Meisterschaftskandidat ASC 09 beim Aufsteiger Borussia Höchsten an (So, 18, Wellinghofen).

Der Überraschungs-Spitzenreiter OSC Dortmund will auch 2006 dort weiter machen, wo er vor Weihnachten aufgehört hatte. "Wir werden nichts verändern. Allerdings sind wir nun die Gejagten, denn den Primus will jeder gerne schlagen", erklärt OSC-Trainer Uli Teis. Vom Tabellenstand seiner Gäste aus Hörde lässt sich Teis nicht blenden. "Hörde war in den Lokalduellen und gegen stärkere Teams immer gut", warnt Teis. Bereits am nächsten Donnerstag steht die Nachholpartie gegen den ASC 09 an.

Mutmacher Schneck

Nach einem fast durchweg enttäuschenden 2005 soll es für die Hörder nun besser laufen. Die Basis dazu hat Stephan Schneck mit einer intensiven Vorbereitung gelegt. "Das alte Jahr haben wir mit einem Sieg verabschiedet, vielleicht können wir das neue mit einem Sieg begrüßen", hofft Schneck.

Die volle Konzentration des ASC Dortmund gilt dem Derby gegen Aufsteiger Borussia Höchsten. "Wir haben uns sehr gut vorbereitet und liegen voll im Soll", sagt ASC-Trainer Karsten Liese, der sich beim Hattingen-Cup mit seinem Team den letzten Schliff holte. Höchsten zollt Liese Respekt: "Als Aufsteiger hat sich die Borussia gut geschlagen. Volkmar Bötzel hat alles aus der Mannschaft herausgeholt". Alles andere als eine Niederlage wäre für Borussen-Coach Volkmar Bötzel eine echte Sensation: "Wir wollen uns so gut wie möglich aus der Affäre ziehen und die Partie lange offen halten".

Kein Selbstläufer

Nach dem Überraschungserfolg über den ASV Hamm 2 braucht der HC Dortmund-Süd eigentlich keinen Gegner zu fürchten, doch zum Selbstläufer dürfte die Partie beim SV Westerholt nicht geraten (Sa, 19). "Ich hoffe, meine Mannschaft hat gemerkt, was mit guter Deckung und disziplinierter Offensive alles zu erreichen ist", ist HC-Trainer Schmelter sicher. Fehlen wird Torhüter Matthias Ostermann.

Das Ergebnis im erträglichen Rahmen zu halten, so lautet die Devise der DJK Oespel-Kley vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe beim ASV Hamm 2 (Sa, 19.30). "Wir wollen dort nicht untergehen", macht sich DJK-Trainer Rüdiger Edeling keinerlei Hoffnungen auf eine Überraschung. Wie schon im Nachholspiel am Donnerstag gegen Lüner muss die DJK auf die verletzten Sven Mlotek, Daniel Viktor und Alexander Borchers verzichten. - CS


12. Januar 2006 | Quelle:
Dortmund
Maistrenko plant guten Auftakt

Mit zwei Heimspielen eröffnen die Verbandsliga-Handballer der TSG Schüren das neue Jahr. Zum Ausklang der ersten Serie erwartet das Team von Trainer Alexander Maistrenko am Sonntag um 16.30 Uhr in der Gartenstadt den TuS Bommern. Eine Woche später kreuzt der FC Schalke zum Rückrundenstart in Dortmund auf.

Die Zielvorstellungen hierzu sind von Maistrenko klar umrissen: "Wir wollen vor heimischem Publikum mit zwei Siegen einen guten Auftakt erwischen und uns so gleichzeitig für den schwächsten Saisonauftritt zum Ende des letzten Jahres bei der Niederlage in Lüdenscheid rehabilitieren." Vor den Wittenern zeigt der Coach einigen Respekt: "Bommern spielt einen beweglichen und temporeichen Handball, ist sehr ausgeglichen besetzt und verfügt im linken Rückraum sowie am Kreis über die herausragenden Kräfte."

Personell stellt sich die Situation bei der TSG etwas besser, aber nicht zufrieden stellend dar. Zwar steht Torwart Klaus Timm nach auskurierter Knieverletzung wieder zur Verfügung, doch Nils Krefter, Frank Schönhoff und Dirk Schneider werden noch länger fehlen. Der Einsatz von Jörn Krefter ist fraglich. - PL


12. Januar 2006 | Quelle:
Die Torfabrik kommt zum Gipfeltreffen




Stehen gehen die Torfabrik der Landesliga im Blickpunkt: Die TVA-Keeper Marc Menge (li.) und "Pranki" Büngener.
Foto: Fabian Stratenschulte


Arnsberg. Das neue Handballjahr fängt für den TV Arnsberg und seine Fans aufregend an. Am Samstag, 19.30 Uhr, erwartet der Tabellenzweite den noch ungeschlagenen Spitzenreiter HSG Schwerte-Westhofen II in der sicher wieder rappelvollen Rundturnhalle zum Gipfeltreffen.


"Es ist schon der Wahnsinn, in was für Dimensionen sich die Zuschauerzahlen sich in letzter Zeit bewegt haben", meint TVA-Trainer Rolf Grote. Beim vergangenen Heimspiel gegen Westfalia Welper verwandelten über 900 Fans die Rundturnhalle in einen Hexenkessel. Der Andrang beim letzten Spiel der Hinrunde gegen Schwerte/Westhofen II könnte ähnliche Dimensionen annehmen, schließlich reist die Torfabrik der Liga an.

336 Treffer hat der Spitzenreiter bisher erzielt - eine große Herausforderung für die hochgelobte TVA-Deckung. "Das Team von Schwerte ist gespickt mit ehemaligen Regional- und Oberligaspielern im Verbund mit hungrigen Nachwuchsleuten. Sicher ist dort eine große Qualität in der Offensive, aber Schwerte ist keine Übermannschaft. Ich gehe von einer knappen Geschichte aus", erzählt Grote.

Seit dem 2. Januar ist der TVA wieder im Training, nachdem der Trainer seinen Spielern zwischen Weihnachten und Neujahr eine Auszeit gegönnt hat. "Wir haben sechs harte Einheiten hinter uns. Alles, was über die Feiertage angefuttert worde ist, ist mit Sicherheit wieder weg", verspricht Grote. Seit einer Woche ist auch Mario Schmidt nach seinem Bänderriss wieder im Training. Sein Einsatz ist aber noch fraglich.


12.01.2006 Von Volker Schulte

Fünfter Sieg in Folge wird heute schwierig




Beim ungefährdeten 33:28-Erfolg im Hinspiel gegen Korschenbroich gab Alex Katsigiannis sein Regionalliga-Heimdebüt für den VfL und war mit acht Treffern bester Torschütze. Foto: Siekmann

Hagen. Der Heimstart ins Jahr 2006 verlief mit dem 33:25-Erfolg gegen Rheinhausen erfolgreich, heute wollen die Regionalliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen nachlegen. Um 20 Uhr tritt der Rang-Fünfte beim Tabellenzehnten TV Korschenbroich an. Der fünfte Sieg in Folge ist das erklärte Ziel des VfL.


Ein machbares Unterfangen, scheint der Blick auf die Tabelle zu verraten. Und doch ein extrem schwieriges. Denn nicht nur die Jungs von Trainer Jörn Uhrmeister hatten zuletzt einen guten Lauf. Die Gastgeber haben gleichfalls guten Grund, heute mit breiter Brust in der Waldsporthalle aufzulaufen.

Nach einem mit 2:12 Punkten verkorksten Saisonstart steigerten sich die Schützlinge von Trainer Olaf Mast enorm. Mit einem beeindruckenden 30:24-Erfolg beim Liga-Dritten SG Schalksmühle-Halver bauten sie ihre gute Serie am vergangenen Wochenende auf 14:6 Punkte aus.

"Korschenbroich ist heute deutlich stärker als im Hinspiel", das steht für Eintracht-Co-Trainer Stephan Krebietke außer Frage. Allein schon, weil mit Nerijus Kesilis und Ramunas Kalendauskas zwei Litauer nachverpflichtet wurden. "Man spürt, dass etwas zusammenwächst", sagt TV-Torwart Tobias Kokott, beim Sieg in Schalksmühle einer der Erfolgsgaranten. "Wir haben eine Menge neuer Spieler integrieren müssen, das brauchte nun mal seine Zeit."

Akteure wie Matthias Deppisch, Lukas Schumacher (beide SG Solingen) oder Kai Faltin (Unitas Haan), die im Sommer hinzukamen, haben für Regionalliga-Verhältnisse klangvolle Namen, so dass der aktuelle Aufschwung nicht verwundert.

Bange machen indes lässt sich Jörn Uhrmeister davon nicht, zumal er keine Personalsorgen hat. "Wir haben zuletzt gut gespielt, so dass ich keinen Grund habe, an eine Niederlage zu denken", sagt der Eintracht-Trainer. "Es ist ein Duell zweier Mannschaften mit einem guten Lauf", will er alles dafür tun, dass sich sein Team durchsetzt.



Lage der TSG spitzt sich nach 24:38 zu



Lennestadt. Die "zweite Welle" des VfL Eintracht Hagen bleibt daheim für Handball-Verbandsligist TSG Lennestadt eine uneinnehmbare Festung.

Im Nachholspiel am Mittwochabend mussten die Kraß-Schüler nicht nur zum 16. Mal in Serie beide Punkte abgeben sondern kassierten mit 24:38 (12:20) Toren sogar die zweithöchste Schlappe der laufenden Saison.

Da neben dem Vorletzten Eintracht Hagen II auch Schlusslicht HSG Lüdenscheid mit einem 25:25-Paukenschlag gegen Spitzenreiter TuS Volmetal punktete, hat sich die Lage in der Gefahrenzone, zu der auch die TSG Lennestadt mit 10:14-Punkten jetzt wieder zählt, über Nacht zugespitzt.

Auf den ersten Blick bedeutet die 24:38-Packung der Kraß-Schützlinge zwar einen herben Rückschlag, hat aber ganz triftige Gründe: Einmal musste der TSG-Coach, wie im Vorfeld befürchtet, auf Andreas Hein wegen einer im Montagstraining zugezogenen Handverletzung verzichten. Einen Kurzeinsatz in der Anfangsphase musste der einstige Ferndorfer Oberliga-Bomber abbrechen.

Neben Heins Ausfall kam hinzu, dass Torjäger Peter Schneider-Bickmann unter seiner Trainingsverletzung litt und Kristoffer Sobbeck Grippe geschwächt auch nicht die gewohnte Leistung abrufen konnte.Erschwerend zur personellen Schwächung kam hinzu, dass sich die Hagener zu ihrer spielerisch besten Leistung aufrafften.

Doch TSG-Coach Klaus Kraß machte bestenfalls die Höhe der Schlappe am nicht alltäglichen Verletzungspech und den Hagen freundlich gestimmten Referees fest. "Neben unserem Verletzungsmalheur hatten wir Pech, dass Hagen alles gelang. Der Hagener Sieg ging auch in dieser Höhe o.K", so Kraß, der nun zwei Wochen Zeit hat, seine Mannschaft wieder auf zu richten.

TSG: Schmidt, Berghoff; F. Sobbeck (6), Hein, Schneider-Bickmann (7/3), Düsterbeck (4/1), Friedrichs (4), Arens (2), Bieker (1), Kr. Sobbeck und Wacker .


12.01.2006 Von Klaus Dephilipp
Wißuwa: Stehen vor Spielen der Wahrheit



Menden. (ebbi) Das Jahr ist neu, die Sorgen sind die alten! Handball-Oberligist HSG Menden-Lendringsen befindet sich nach wie vor auf der Suche nach dem Weg Richtung ersten Saisonsieg. "Und es wird Zeit, dass wir fündig werden", sagt Björn Wißuwa.


Der Trainer aus Dortmund hat vor dem morgigen Match gegen HSC Eintracht Recklinghausen (19.30 Uhr, Walram-Halle) einige Mutmacher im Angebot, und die beziehen sich in erster Linie auf die personelle Situation. "Die Lage entspannt sich", erzählt Wißuwa und freut sich, dass Bogdan Wittke und auch Jan Hartwich wieder fit sind. Gleiches gilt für Kapitän Markus Dannhäuser, der trotz einer Schulterverletzung den Jahresabschluss bei Topteam Nordhemmern (16:35) bestritten hatte. "Dadurch haben wir Alternativen im Rückraum", macht der Coach deutlich, "dass die gerade gegen Recklinghausen wichtig sind". Sorgen bereitet jedoch eine "gewisse Vakanz auf Linksaußen", denn Peter Chwalek kehrt erst kurzfristig von einem Urlaubstrip zurück.

Björn Wißuwa geht aber davon aus, dass seine Akteure die Aufgabe gegen Recklinghausen mit der nötigen Einstellung angehen werden. "Das ist unheimlich wichtig. Denn alle müssen wissen, worum es geht", sagt der Coach und hofft, "dass wir gut in die Zweikämpfe kommen". Das sei der Schlüssel zum so ersehnten, ersten Saisonerfolg - gegen einen Gast, mit der sich die HSG auf Augenhöhe sieht.

Jetzt Recklinghausen, danach gegen Teutonia Riemke (21. Januar) - die HSG steht vor wichtigen Spielen. "Und vor der Entscheidung, ob wir für die Oberliga tauglich sind", hofft Björn Wißuwa auf "die Wende zum Guten". Gelingt die, dann werden auch die alten Sorgen etwas kleiner.


12.01.2006


SuS "skeptisch vor echtem Knaller"




Zupacken, die aktuelle Nummer "1" kommt zum Römerberg: Im ersten Meisterschaftsspiel des neuen Jahres empfängt der SuS Oberaden (hier in der Abwehr) den TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck. Der gastgebende Tabellenvierte kann im Spitzenspiel jedoch nicht in Bestbesetzung auflaufen. (Bild: Bonke)

Handball-Verbandsliga: (ra) Keine einfach Aufgabe für den SuS Oberaden im letzten Spiel der Hinrunde.

Der Grün-Weißen erwarten am morgigen Samstag um 19.30 Uhr in der heimischen Römerberg-Sporthalle keinen Geringeren als Tabellenführer und Aufstiegsaspirant TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck. "Ein echter Knaller", freut sich SuS-Trainer Ralf Weinberger über die Qualität des ersten Gegners im neuen Jahr.

Auch wenn die Vorzeichen für den gastgebenden Tabellenvierten vor dem Topspiel alles andere als verheißungsvoll sind. Denn mit Uhlenbroch, Meier, Freiss und Aischmann fallen gleich vier Akteure verletzt aus - ein Schlag ins Gesicht für den SuS, dem damit langsam aber sicher die Alternativen ausgehen. Hinzu kommt eine Schar von angeschlagenen Spielern "Da ist man natürlich skeptisch, ob es für einen überhaupt Sieg reichen kann", sagte Weinberger.

"Überragende Mannschaft"



Zudem zieht der ungeschlagene Gast aus Bielefeld an der Tabellenspitze bislang einsam seine Kreise und scheint in dieser Spielzeit das Maß aller Dinge zu sein. "Bielefeld würde sogar in der Oberliga oben mitspielen. Das ist einfach eine überragende Mannschaft", ist Weinberger von der Spielklasse der Ostwestfalen überzeugt. Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Bielefelder ist der ehemalige Nettelstedter Bundesligaspieler Ralf Bruelheide (53 Bundesligaeinsätze), der zuletzt für Augustdorf in der Zweiten Liga im Einsatz war. Zusätzlich verfügt TuS-Coach Frank Brennecke über einige weitere Regionalliga erfahrene Akteure. "Trotz allem werden wir kämpfen und uns teuer verkaufen. Schließlich ist das ein Spitzenspiel. Wenn sich uns dann die Chance zum Sieg bietet, umso besser. Wir haben ja nichts zu verlieren", macht Weinberger seinen noch verbliebenen Spielern Mut.

Im WHV-Pokal gegen Opladen

In der zweiten Runde des WHV-Pokals trifft der SuS Oberaden am Samstag, 4. Februar, um 18.30 Uhr in der Römerberg-Sporthalle auf den TuS 82 Opladen, Tabellenführer der Oberliga Mittelrhein. Das an diesem Tage angesetzte Meisterschaftsspiel gegen SW Havixbeck muss nach den Statuten daher verlegt werden, weil der WHV-Pokal in diesem Fall Vorrang genießt.


Rückraum verursacht Kopfzerbrechen




Zeigt gehörigen Respekt vor Altenhagen/Heepen: Holger Krimphove vom HC TuRa.

Handball-Oberliga: (ra) Die Marschroute des HC TuRa Bergkamen ist klar: Spielertrainer Holger Krimphove wünscht sich zum handballerischen Jahresauftakt nichts weiter als einen Sieg.

Ob die gastgebende TSG Altenhagen/Heepen den TuRanern am kommenden Sonntag um 17.30 Uhr bei diesem Unterfangen in die Karten spielt, dürfte mehr als fraglich sein. "Denn Altenhagen gehört zu den absoluten Topteams der Liga und steht nur aufgrund des schlechten Saisonstarts auf Rang vier Tabelle", weiß Krimphove zu berichten. Besonders das spielstarke TSG-Rückraumtrio Falk von Hollen (36 Saisontore), Johann-David Starck (67 Saisontore) und Martin Gluer (51 Saisontore) bereitet dem Tabellensiebten vom Friedrichsberg schon jetzt Kopfzerbrechen. Hinzu kommt Kreisläufer Carl-Moritz Wagner, der mit 70 Saisontoren derzeit die mannschaftsinterne Torjägerliste anführt.

"Altenhagen ist einfach eine sehr starke, ausgeglichene und kombinationssichere Mannschaft, die mir gehörig Respekt abverlangt. Hinzu kommt das effektive Gegenstoßverhalten. Es wird sicherlich nicht einfach für uns", ist Krimphove überzeugt.

Personell kann der HCT beim Gastspiel in Ostwestfalen aus dem Vollen schöpfen. Linkshänder Timo Poggemann sowie Kreisläufer Mario Pohl sind pünktlich zum ersten Punktspiel in diesem Jahr aus dem Ski-Urlaub zurückgekehrt. Auch Rechtshänder Manuel Mühlbrandt befindet sich nach seiner langwierigen Rückenverletzung endlich auf dem Weg der Besserung und wird am Wochenende den Rückraum des HCT verstärken.


12.01.2006
HCH: Klar bessere Leistung abrufen



Handball-Landesliga: HC Heeren - Lüner SV (So., 18 Uhr, Sporthalle Heeren). Auch der HCH hofft vor heimischer Kulisse auf einen Erfolg über den Nachbarn aus Lünen. "Wir brauchen dringend ein Polster zu den Abstiegsrängen. Dafür muss ein Heimsieg her", fordert Heerens Trainer Kai Harbach, der sich sein Team nach der enttäuschenden 28:29-Niederlage im Kreispokal gegen Kreisligist RSV Altenbögge ordentlich zu Brust genommen hat.


"Es geht jetzt darum, eine klar bessere Leistung abzurufen als im Kreispokal. Ich hoffe, meine Jungs präsentieren sich so, wie ich es von ihnen erwarte", machte Harbach deutlich. Besonders aufpassen müssen die Heerener wohl auf die LSV-Leistungsträger Schmidt und Hentschel.


12.01.2006
VfL: Ausrutscher auf jeden Fall vermeiden




Handball-Landesliga: TV Ennigerloh - VfL Kamen (Sa., 18.30 Uhr). Der VfL könnte einen doppelten Punktgewinn zum Jahresstart gut gebrauchen. Zwar rangiert der VfL aktuell auf dem siebten Tabellenrang, könnte aber aufgrund der geringen Punkteabstände im Tabellenmittelfeld schnell in den Abstiegsstrudel geraten. Gerade deshalb will VfL-Coach Schmücker beim Tabellenletzten unbedingt punkten. "Die Punkte sind immens wichtig für uns. Wir können uns keinen Ausrutscher erlauben", sagte Schmücker. Sorgen macht den Kamenern die Unvorhersehbarkeit des TVE-Kaders. "Die beiden besten Spieler der Mannschaft haben bislang in der Hinrunde kaum gespielt", führt der VfL-Coach, dem alle seine Spieler zur Verfügung stehen, aus.


12.01.2006
HSG steckt im Zwiespalt der Gefühle




Mit Wucht auf die Nahtstellen in der Deckung: Thorsten Hießerich wurde in dieser Szene von den Volmetalern Carsten Kley (links) und Björn Althoff gestoppt. (WR-Bild: Großmann)

(lgr) Nein, wie glorreiche Helden, die dem scheinbar unantastbaren Spitzenreiter einen Punkt abgerungen hatten und über sich hinausgewachsen waren, sahen sie nicht aus. Vielmehr sprach aus den Gesichtern der HSG-Handballer nach dem 25:25 gegen den TuS Volmetal am Mittwoch mehr als eine Spur Enttäuschung.

"Es gibt ein lachendes und ein weinendes Auge", sagte Markus Schürhoff, "letztlich war es für uns aber ein Punktverlust." Nicht nur der Trainer steckte im Zwiespalt: Einerseits ging seine Mannschaft über ihre Grenzen hinaus, andererseits vergaß sie, den Sack frühzeitig zuzuschnüren.

"Wir haben jeweils zwei klare Gegenstoßchancen und Siebenmeter nicht genutzt, bei vier Toren soll der Schütze im Kreis gestanden haben, und die Zeitstrafen gegen uns habe ich auch nicht alle verstanden", zählte der Coach auf. Kollege Axel Vormann, der seine Routiniers bereits nach wenigen Minuten zurechtweisen musste, aber offenbar auf taube Ohren stieß, sprach nachher von einem "unverdienten Punkt" für seine Mannschaft: "Lüdenscheid war in Sachen Kampf und Einsatz klar besser."

Der Außenseiter hatte Volmetal an den Abgrund gedrängt, ihn aber nicht in die Tiefe gestoßen. Mathias Eichs Ausgleich fünf Sekunden vor dem Ende verhinderte die Sensation, die auch Davor Fath bereits verinnerlicht zu haben schien. So aber verschwand der mit Abstand beste Feldspieler in aller Eile und vor Wut schnaubend in der Kabine. Die Lust auf eine "Welle" mit den Fans war dem Kroaten vergangen.

Aber anstatt sich vor lauter Ärger über den verschenkten Sieg zu isolieren, hätte sich Fath lieber der über 59:55 Minuten herausragenden Partie seiner Kameraden erinnern sollen. Er selbst trug den Löwenanteil dazu bei, steckte mit seinem Dampf alle an und brachte die zündenden Ideen ein, die gegen die beste Abwehr der Liga gefragt waren. Kein Zweifel: Ohne Fath wäre Lüdenscheid auch von diesem überheblichen Gegner eingenordet worden.

Außer Fath verdiente sich auch Jörg Klose die Note sehr gut. Der Torwart steigerte sich in einen Rausch, zeigte vor allem in der Schlussphase serienweise Glanzparaden, konnte jedoch Eichs 25:25 auch deshalb nicht verhindern, weil der Schütze bei doppelter HSG-Unterzahl mehr oder weniger frei zum Wurf kam.

Die kollektive Mannschaftsleistung, die nahtlos an den Saison-Premierensieg vor Weihnachten gegen Schüren anschloss, macht für die nächsten Aufgaben wie am Sonntag in Hattingen Mut und gibt weiteres Selbstvertrauen. Durch Hagens Sieg gegen Lennestadt hat sich die Lage zwar sogar eher verschlechtert, doch die HSG ist kein Kanonenfutter mehr.


12.01.2006


Punkte sammeln für eine ruhige zweite Serie




Auf seine Durchschlagskraft im Angriff baut der TuS Bommern auch am Sonntag in Schüren: Daniel Lieber (M.) hat sich bislang als wertvolle Verstärkung erwiesen.

TuS Bommern will schon am Sonntag bei der TSG Schüren seine Bilanz aufpolieren

HANDBALL VERBANDSLIGABommern. "So langsam müssen wir zusehen, dass wir mal wieder punkten", sagt Markus Lusebrink, Interims-Trainer beim Handball-Verbandsligisten TuS Bommern. Ein Sieg am Sonntag bei der TSG Schüren (Anwurf: 16.30 Uhr, Sporthalle Gartenstadt) würde den Vorsprung auf die heikle Zone der Tabelle auf ein beruhigendes Maß anwachsen lassen.

Bislang hat der Tabellensechste (11:11-Punkte) gerade mal vier Zähler mehr auf dem Konto als die SG Schalksmühle/Halver II auf dem ersten Abstiegsplatz. Nach dem Motto "Sicher ist sicher" sollte sich der Vizemeister der Vorsaison möglichst schon im Duell mit dem Rivalen aus Dortmund ein entsprechendes Polster verschaffen - zumal die Konkurrenz im Liga-Keller derzeit jede Gelegenheit wahrnimmt, die Bilanz aufzubessern.

Doch ganz so schwarz wollen die Bommeraner Verantwortlichen die Dinge dann doch nicht sehen - schließlich gab´s am vergangenen Wochenende eine vielversprechende Vorstellung im WHV-Pokal. Trotz der 21:27-Niederlage beim ungeschlagenen Niederrhein-Verbandsligisten TuS Niederwermelskirchen verkauften sich die Grün-Weißen mehr als teuer - und das, obwohl Regisseur Bastian Sonnenschein gar nicht auflief und mit Bastian Kessler ein wichtiger Akteur schon frühzeitig verletzt passen musste. "Ich will hoffen, dass er seine Zerrung bis zum Spiel am Sonntag in den Griff bekommt", möchte Markus Lusebrink in Schüren ungern auf den wurfgewaltigen Rechtshänder verzichten.

Abgemeldet für die Partie gegen den überraschend gut gestarteten Liga-Fünften hat sich bislang lediglich Sven-Erik Ebel (Dienstreise). "Mal sehen, was die Schürener am Sonntag so aufbieten können", hat der TuS-Coach läuten hören, dass mit Dirk Schneider einer der wichtigsten Spieler im Dortmunder Dress auf der Kippe steht.

Da die Schürener "nicht annähernd so stark sind wie Niederwermelskirchen", hält Lusebrink ein Erfolgserlebnis am Sonntag für durchaus machbar. Zumal die Bommeraner damit ihre bislang eher dürftige Auswärtsbilanz (nur ein Sieg und zwei Unentschieden in fremden Hallen) aufpolieren könnten. "Spielerisch hat das im Pokalspiel schon richtig gut ausgesehen", so der Coach. Jetzt müsse man nur noch etwas an der Kondition feilen (so wie in der ersten harten Trainingseinheit am Dienstag), dann seien die Bommeraner auf einem guten Weg. "Ein schweres Spiel aber wird´s auf jeden Fall. Schüren spielt bislang eine wirklich gute Serie, hat sich gegenüber der Vorsaison deutlich verbessert", so Lusebrink über den Gegner, der bislang immer nur schwer zu knacken war.


12.01.2006 Von Oliver Schinkewitz Foto: Tanja Schneider

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