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vor 10 Jahren, 8 Monaten
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vor 10 Jahren, 8 Monaten
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El_Coche, Presse, zuschauer wetter-tvs, betrogener, papaK

Presse 2.te Spieltag Dortmund

Startbeitrag von El_Coche am 10.09.2007 08:50

DortmundASC dreht den Spieß noch um

Landesliga 4 -

VfK Iserlohn - ASC Dortmund 20:21 (15:13) - - "Das war heute ein typisches Sonntagmorgen-Spiel", waren die erleichterten Worte von ASC-Trainer Karsten Liese. In der ersten Hälfte hatten seine Mannen große Mühe mit dem starken Shooter des Gastgebers. Erst mit der Hereinnahme von Marc Gladen stand die Deckung besser. Im zweiten Abschnitt nahm der ASC dann das Heft in die Hand. Die Abwehr stand nun bombensicher und ließ nur noch fünf Treffer zu.

ASC - : Vennhaus, Harder; Bradtke (4/1), Bekel (1), Panhorst (1), Rehr (4/2), Wittland, Gladen (4), Kremerskothen (1), Grotemeyer, Schröter (2), Kral (2), Austermann (1)

Westfalia Hombruch - Soester TV 27:27 (12:13) - - Wer hätte das gedacht? Gegen den Favoriten aus Soest erreichte das Team von Kai Ruben ein verdientes Unentschieden. Danach sah es in den ersten 15 Minuten allerdings nicht aus. Soest konnte zügig mit 7:3 (10.) in Führung gehen. Erst als Hombruch sich in der Rückwärtsbewegung steigerte, kam der Gastgeber langsam ran. In der zweiten Halbzeit konnte die Westfalia dann mit 17:16 (42.) das erste Mal in Führung gehen.

Hombruch: - Hoffmann, Kuse; Stockheim (2), Dagmar, Harder, Dehn (2), Brosig, Aufdemkamp (5), Lauritsch (2/1), Timte (6), Vollmer (1), Guccione (4), Ernst (4).

TSG Schüren - TV Lössel 30:33 (19:15) - - Die Schürener verspielten eine zwischenzeitliche 17:10-Führung und sahen sich am Ende zumindest um einen Punkt betrogen. Beim Stand von 28:28 erhielt die TSG-Bank eine äußerst dubiose Zeitstrafe. Teammanager Udo Fricke reagierte stinksauer. - flo

TSG: - Pach, Baumeister; Brinkhoff, Barra (12/7), Schneider (6), Panhorst (2), Jünnemann (6), Sanders (2), Hoffmann (2), Höllwerth, Cisiolka, Berger.


09. September 2007 | Quelle: www.westline.de / Dortmund

Antworten:

Andreas Hoppe rettete den Sieg



Gevelsberg. (wp) Gewonnen! Hauptsache gewonnen! Und in der Handball-Landesliga bleibt die HSG Gevelsberg-Silschede ungeschlagen. Das Team von Trainer Philipp Kersthold tat sich aber beim HTV Sundwig-Westig schwer, den 27:25 (16:12)-Erfolg unter Dach und Fach zu bekommen.

Dabei fing die Partie gut und vielversprechend für die Gäste aus Gevelsberg an. Wie bereits zum Saisonauftakt stand die Abwehr gut und die Gevelsberger ließen etliche Tempogegenstöße folgen. Andreas Hoppe war einmal mehr der Ausgangspunkt vieler Konter. Jan Lindemann wusste sich gut in Szene zu setzen und ließ das Leder ein ums andere Mal im gegnerischen Netz zappeln. Zwar erarbeiteten sich die Gäste zur Pause ein gutes Polster, doch war bereits jetzt zu merken, dass es nicht ganz so rund lief. Beispiel Fabian "Flitzer" Kling: Der flinke Außenspieler ging in diesem Spiel leer aus.


Das lag nach dem Seitenwechsel auch daran, dass mit Sven Sowein (ehemals RE Schwelm) ein Routinier zwischen den Gastgeber-Pfosten stand, der zur Hochform auflief. Denn jetzt wurde Sundwig-Westig besser, die Partie allerdings hektischer und die Zuschauer lauter. Das hatten die Gevelsberger nicht so ohne weiteres verkraftet. Das Gevelsberger Spiel hatte einen Bruch. Die Akteure hatten plötzlich vergessen, dass sie als Mannschaft auf dem Parkett agierten. So prägten Einzelaktionen die Agitation auf Gevelsberger Seite.

Gastgeber HSTV Sundwig-Westig sagte artig "Danke" und holte Tor um Tor auf. Allerdings spielten die Gastgeber so gut wie lange nicht mehr. So hatten die Gevelsberger den HTV-Spielmacher Eckhard Herzog nie richtig in den Griff bekommen. "Wir haben uns enorm gesteigert. Das war ein Unterschied von Tag und Nacht, was wir heute gezeigt haben", verriet HTV-Interimstrainer Kai Henning (Spieler der TG Voerde) dem HSG-Trainer.

So drehte Sundwig die Partie, wandelte einen 17:22-Rückstand in eine 24:23-Führung. Die Partie war gekippt und fast gelaufen. Fast. Denn Philipp Kersthold nahm eine Auszeit, appellierte an Kampfkraft und Moral. Es wirkte, das HSG-Team kam noch mal ins Spiel. Und allen voran war es Andreas Hoppe, der mit einer Parade und der Vorlage zum erfolgreichen Tempogegenstoß, den Dominic Luciano verwandelte, den Sieg rettete.

Hoppe - Maenz (10/4), Kling, Jan Lindemann (5), Marco Luciano (2), Pottkämper (2), Entrich (3), Dominic Luciano (3), Lingnau, Schlabach (2), Wortmann.


09.09.2007 Von Heinz-G. Lützenberger



von papaK - am 10.09.2007 08:55

Presse 2.te Spieltag Warstein

Lokalsport Warstein weitere Artikel31:26 - "Viele kleine Helden und einen Oberhelden in Mo"
HANDBALL Landesligist VfS Warstein besiegt Angstgegner Letmathe zweites Mal in Folge


09.09.2007 • Von Harald Struff

Angstgegner? Das war einmal. Sechs Monate nach dem 31:26-Sieg im Rückspiel der Saison 2006/07 wiederholt der VfS Warstein beim Heimdebüt des neuen Spieljahres den damaligen Erfolg in exakt gleicher Höhe: Mit 31:26 (17:15) landeten die heimischen Landesligamänner am Samstagabend den zweiten Sieg in Folge über den Letmather TV, den sie zuvor drei Jahre lang nicht besiegen konnten.

Zugleich vermeidet der VfS nach seiner schmerzhaften 32:33-Niederlage beim Soester TV einen Fehlstart in die Saison. Überglücklich lagen sich die VfS-Handballer nach ihrem Kraftakt vor 220 Zuschauern in den Armen. Trainer Heinz Thomanek war begeistert von dem entschlossenen Auftritt seiner Schützlinge: "Von der Einstellung und vom Kampf haben sie alles gegeben, was sie geben können. Mehr konnte keiner geben."

Der Kreis der Aktiven, die am Ende des 2. Landesligaspieltages für den VfS das Parkett noch betreten konnten oder durften, hätte kleiner kaum sein können: Sieben Feldspieler plus Torwart Michael "Mo" Mostardt waren das dann letzte Aufgebot, das den Fünf-Tore-Vorsprung gegen den LTV verteidigte.

Licht waren die VfS-Reihen schon vor Spielbeginn: Zu Sebastian Rohde (Knochenentzündung) und Boban Ristovic (Fußbruch) gesellte sich auf die Ersatzbank als neuer Verletzter Ersatztorwart Christian Schmidt, der beim Fußball eine Finger-Quetschung erlitten hatte und nun einen dicken Verband an der rechten Hand trug. Gar nicht zugegen war der in Kiel weilende Sascha Hasse. Und zwei der Spieler, die auf dem Feld alles für den Heimsieg gaben, durften am Schluss auch nicht mehr mitspielen - Tobias Nagel (57.) und Björn Kanning (58.) flogen mit der roten Karte vom Platz.

Kaum zu glauben, dass es dieser dünne VfS-Kader geschafft hatte, die mit 14 Mann angetretene Gästeformation in die Knie zu zwingen. Selbst VfS-Trainer Heinz Thomanek sprach nachher von "einer aussichtslosen Lage im Vorfeld".

Thomanek wusste, dass von seinen Akteuren fast jeder sechzig Minuten lang würde durchspielen müssen, es kaum Auswechselmöglichkeiten gab. Deshalb ordnete er lange Angriffsspielzüge statt des gewohnten Tempohandballs an: "Die letzten drei Jahre habe ich immer gesagt: Schnell, schnell! Jetzt habe ich vierhundert Mal gerufen: Langsam, langsam! Dabei gehört es gar nicht zu unserem Handball-Repertoire, langsam zu spielen."

Taktik war, kraftschonender zu spielen, in der ersten Halbzeit einen Vorsprung aufzubauen und diesen in der zweiten zu verteidigen. Das Vorhaben funktionierte besser als geplant: Warstein behauptete in der ersten Halbzeit, bis auf das 7:8 (15.) und 14:15 (28.), eine knappe Führung - und baute diese nach der Pause sogar aus.

Spielentscheidend die Phase ab der 42. Minute, als es mit 20:20 zum letzten Mal auf dem Parkett remis stand. Bis zur 51. Minute landete Warstein sieben Tore in Serie, ließ aber keinen einzigen Gegentreffer zu - 27:20.

Nur kurz wackelte der VfS-Vorsprung in der Schlussphase, als LTV-Trainer Martin Denso die Warsteiner Leistungsträger Kaseric und Kanning in Manndeckung nehmen ließ und die Gäste von 28:21 auf 28:24 (56.) verkürzten. Das Tor von Jan-Hendrik Cramer zum 29:24, in Unterzahl erzielt, brachte zweieinhalb Minuten vor Schluss die erhoffte Luft. Nervenflattern bekam der VfS nicht mehr.

Thomanek, eine Woche zuvor in Soest noch tief enttäuscht, jubelte mit seinem Team und lobte es für seinen herausragenden Einsatz, vor allem in der Abwehr: "Wir konnten heute auf eine Sache bauen: Die Deckung und den Torwart. Die Deckung ist eine Frage der Einstellung. Heute wollte jeder in der Deckung kämpfen. Der Sieg heute hat viele kleine Helden, einen Oberhelden hat er in Mo. Er hat über sechzig Minuten sensationell gehalten."

LTV-Coach Denso sagte: "Sicherlich hat Warstein dominant gespielt. Ich will die Leistung der Warsteiner auch gar nicht schmälern. Wir müssen die Fehler aber bei uns suchen. Wir haben 35 Mal verschossen, darunter bestimmt zehn, fünfzehn Chancen, die wir machen mussten. Wir haben 14 Fehlpässe gespielt, davon sechs beim Gegenstoß. Ich denke, dass wir alle schon ein bisschen enttäuscht sind."

Jürgen Risse (Lössel), Ulrich Quittmann (Hohenlimburg).

VfS 2/2, LTV 2/1. VfS 6, LTV 3.

Nagel (dritte Zeitstrafe/56.), Kanning (in Wurfarm gegriffen/57.).

Mostardt; Kanning (12/ 2), Furmaniak (7), Kretschmer (4), J.-H. Cramer (3), Gunwald (3), Kaseric (2), Mues, Nagel.

Waschescio, Häffner; Nagel (2), Schlüter (5), Wunderlich, Claas, Becker (2), Hausl (3/1), Tukwiecicz (2), Budde (1), Bublies (4), Segreff (2), Börner (1), Steiner.

Quelle: www.soester-anzeiger.de / Warstein

von El_Coche - am 10.09.2007 08:56
Wetter. (pp) Rainer Woyck, Trainer des Handball-Landesligisten HSG Wetter/Grundschöttel, war nach der 25:26 (16:10)-Niederlage gegen den TV Schwitten kaum zu beruhigen. Seine Mannschaft führte gegen den Favoriten der Handball-Landesliga mit 16:10 und gab das Spiel danach noch aus der Hand.

"Ärgerlich", meinte Woyck nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel, die er auf fehlende Chancenausnutzung, aber auch auf die in der zweiten Halbzeit "einseitigen Entscheidungen" der Schiedsrichter zurückführte.

Immerhin war bei der HSG gegenüber der letzten Woche eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen. "Darauf lässt sich aufbauen", meinte Woyck, der besonders Anderé Trenkelbach (Manndeckung gegen Schwittens Spielertrainer Knez) und Torhüter Stefan Fulfs lobte.

Wetter/Grundschöttel: Heyde (2), Bonnermann (1), Bauckloh (8/5), Trenkelbach (6), Apitius (2), Reuter (3), Isler (3).


von betrogener - am 10.09.2007 09:15

Presse 2.te Spieltag Schwitten

Lokalsport Menden weitere ArtikelTVS: Noch die Kurve gekriegt
HANDBALL-LANDESLIGA Spät aufgedreht

09.09.2007 • Wenn der TVS vorhat, derartige Aufführungen zur Regel zu machen, sollte er einen Fans vorher Beruhigungspillen verabreichen. Das Drama in vier Akten nahm zwar ein glückliches Ende, ließ aber alle Beteiligten altern. "Ich war einem Herzinfarkt nahe", stöhnte der überragende Spielertrainer Tihomir Knez in Erinnerung an die erste Szene des vierten Aktes 65 Sekunden vor Schluss, als ein Überzahl-angriff durch Trattners Kreis-Betreten abgepfiffen wurde, so Wetter die Chance zur erneuten Führung hatte. Aber Schwitten überstand diese Situation, Thomas Harnischmacher nutzte den letzten Angriff zehn Sekunden vor dem Ende zum 25:26.

So ganz glücklich ging er nicht in die Kabine, denn er sah (wie wegen Nachtretens auch HSG-Kreisläufer Reuter) für seine Spielverzögerung Rot und fürchtet eine Sperre. Die wird es für Knez, der das Solo von Bauckloh unterband und von außen mit ansah, wie der direkte Freiwurf aus größerer Distanz im Block hängenblieb, nicht geben.

Als der Vorhang aufging, waren die Schwittener nur körperlich anwesend. Hellwach waren nur der nach 19 Minuten beim 11:6 zwischen die Pfosten gekommene Klaus Schankowski und Knez, der seine Zweitliga-Erfahrung in die Waagschale warf. Die übrigen hochgelobten Rückraum-Protagonisten hingegen bissen sich an der HSG-Deckung die Zähne aus.

Thomas Harnischmacher und Trattner gingen leer aus, Birk verzeichnete neben einem Treffer reichlich Fehlversuche. Als der schlitzohrige Linksaußen Trenkelbach das 15:8 und Abwehrchef Isler im Nachwurf das 16:8 (25.) markierte, war nicht nur Schankowski restlos bedient, hätte niemand unter den 60 Besucher nur einen Pfifferling auf einen TVS-Sieg gesetzt.

Die letzten fünf Minuten vor dem Wechsel machten nur leise Hoffnung, denn zwei Treffern standen weitere frei vergebene Chancen entgegen. Doch Wetters Trainer Rainer Woyck beschlich die leise Ahnung, dass sein personell knapp besetztes, von der individuellen Klasse her deutlich unterlegenes Team einbrechen würde. "Gibt es keine Möglichkeit, nach drei Minuten abzupfeifen?", fragte er scherzhaft in die Runde und sah in Akt zwei, wie der TVS tatsächlich in Windeseile Versäumtes nachholte und bis zur 35. Minute auf 16:14 verkürzte. Plötzlich war es ein Duell auf Augenhöhe, wobei das Pendel nach weiteren Patzern von Birk und Scheiing erneut für Wetter auszuschlagen schien, als Reuter das 21:16 erzielte.

Schwittens Moral war aber keineswegs gebrochen. Gestützt auf eine energisch wie fair zupackende Deckung, aus der Trattner und Harnischmacher herausragten, glückte eine Sechser-Serie zum 21:22 (50.), wurde der Lauf aber durch Birks dritte Zeitstrafe jäh unterbrochen. Ganz wichtig für den TVS, dass Neuzugang Stoppelkamp am Kreis die Nerven behielt und bei seinem Doppelschlag zum 24:25 sein Ballgefühl aufblitzen ließ. Nur so konnte mit Kreisbildung und "Auswärtssieg"-Jubel gefeiert werden.


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Quelle:www.mendener-zeitung.de /Menden

von El_Coche - am 10.09.2007 09:18

Presse 2.te Spieltag Gevelsberg

Andreas Hoppe rettete den Sieg




HSG Gevelsberg-Silschedes Jan Lindemann war in der Partie bei der HTV Sundwig-Westig anfangs überhaupt nicht zu stoppen und warf ein ums andere Mal den Ball ins Netz.
Foto: Archiv


Gevelsberg. (wp) Gewonnen! Hauptsache gewonnen! Und in der Handball-Landesliga bleibt die HSG Gevelsberg-Silschede ungeschlagen. Das Team von Trainer Philipp Kersthold tat sich aber beim HTV Sundwig-Westig schwer, den 27:25 (16:12)-Erfolg unter Dach und Fach zu bekommen.

Dabei fing die Partie gut und vielversprechend für die Gäste aus Gevelsberg an. Wie bereits zum Saisonauftakt stand die Abwehr gut und die Gevelsberger ließen etliche Tempogegenstöße folgen. Andreas Hoppe war einmal mehr der Ausgangspunkt vieler Konter. Jan Lindemann wusste sich gut in Szene zu setzen und ließ das Leder ein ums andere Mal im gegnerischen Netz zappeln. Zwar erarbeiteten sich die Gäste zur Pause ein gutes Polster, doch war bereits jetzt zu merken, dass es nicht ganz so rund lief. Beispiel Fabian "Flitzer" Kling: Der flinke Außenspieler ging in diesem Spiel leer aus.


Das lag nach dem Seitenwechsel auch daran, dass mit Sven Sowein (ehemals RE Schwelm) ein Routinier zwischen den Gastgeber-Pfosten stand, der zur Hochform auflief. Denn jetzt wurde Sundwig-Westig besser, die Partie allerdings hektischer und die Zuschauer lauter. Das hatten die Gevelsberger nicht so ohne weiteres verkraftet. Das Gevelsberger Spiel hatte einen Bruch. Die Akteure hatten plötzlich vergessen, dass sie als Mannschaft auf dem Parkett agierten. So prägten Einzelaktionen die Agitation auf Gevelsberger Seite.

Gastgeber HSTV Sundwig-Westig sagte artig "Danke" und holte Tor um Tor auf. Allerdings spielten die Gastgeber so gut wie lange nicht mehr. So hatten die Gevelsberger den HTV-Spielmacher Eckhard Herzog nie richtig in den Griff bekommen. "Wir haben uns enorm gesteigert. Das war ein Unterschied von Tag und Nacht, was wir heute gezeigt haben", verriet HTV-Interimstrainer Kai Henning (Spieler der TG Voerde) dem HSG-Trainer.

So drehte Sundwig die Partie, wandelte einen 17:22-Rückstand in eine 24:23-Führung. Die Partie war gekippt und fast gelaufen. Fast. Denn Philipp Kersthold nahm eine Auszeit, appellierte an Kampfkraft und Moral. Es wirkte, das HSG-Team kam noch mal ins Spiel. Und allen voran war es Andreas Hoppe, der mit einer Parade und der Vorlage zum erfolgreichen Tempogegenstoß, den Dominic Luciano verwandelte, den Sieg rettete.

Hoppe - Maenz (10/4), Kling, Jan Lindemann (5), Marco Luciano (2), Pottkämper (2), Entrich (3), Dominic Luciano (3), Lingnau, Schlabach (2), Wortmann.


09.09.2007 Von Heinz-G. Lützenberger


Weitere Meldungen:
www.westfalenpost.de /Gevelsberg

von El_Coche - am 10.09.2007 09:22

Presse 2.te Spieltag Warstein

Nicht zu euphorisch werden




Kein Grund zum Abheben: Tobias Nagel, Thorsten Grunwald, Jan-Hendrik Cramer, Sebastian Mues und Björn Kanning (v.l.) feiern zwar zurecht den Heimsieg gegen Letmathe, doch die VfS-Euphorie vor dem Spiel in Arnsberg darf nicht überschwappen. Fotos: has

Warstein. Nach dem eigenen Kraftakt über den TV Letmathe (31:26) interessierte die VfS-Handballer-Männer noch ein anderes Ergebnis brennend. Wie hatte Erzrivale TV Arnsberg bei der Reserve des TuS Ferndorf gespielt?

Rückraum-Spezialist Benedikt Furmaniak zog Ermittlungen über sein Handy ein. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich anschließend die Nachricht von der 23:31-Klatsche für den TVA im Siegerland.

Die Wertigkeit des klassischen Fehlstarts beim Nachbarn, der schon in der Vorwoche sein noterielles Heimspiel gegen den VfK Iserlohn vergeigt hatte, mochten weder Warsteins Akteure noch Trainer Heinz Thomanek kommentieren. In der Woche vor dem Derby legt die VfS-Mannschaft ihr Augenmerk lieber auf die selbst zu erledigenden Hausaufgaben. Große Töne spuckte niemand.


Doch mit breiter Brust kann das Team jetzt allemal zum in die Sporthalle Große Wiese nach Hüsten ausgelagertem Schlagerspiel fahren. "Wir müssen nur ein bisschen aufpassen, dass die Euphorie nicht überschwappt. Da wird uns Herr Thomanek am Dienstag schon auf den Boden der Tatsachen zurückholen", rechnet Furmaniak heute mit Abend mit einer zielgerichteten Trainingseinheit.

Die Analyse des ersten Erfolgserlebnisses in der noch jungen Saison dürfte dabei im Mittelpunkt stehen, obschon es gegen Letmathe kaum erwähnenswerte Schwachstellen gab. "Mehr konnte keiner geben, aber das darf jetzt auch keine Eintagsfliege bleiben", meinte Heinz Thomanek rückblickend auf einen furiosen Handball-Abend, bei dem seine ersatzgeschwächte Equipe das taktische Konzept zu hundert Prozent umsetzte.

Statt des gewohnten Tempospiels blieben die Hausherren geduldig, um sich Mitte der zweiten Halbzeit entscheidend abzusetzen. Notgedrungen bevorzugte der VfS diese ruhige Gangart. Thomanek: "Sonst habe ich die vergangenen drei Jahre immer gerufen: Schneller spielen. Bei diesem Spiel habe ich sicher 400 Mal gesagt, langsam und ganz lange den Ball halten."

So gelang es auch ohne die Dauerverletzten Sebastian Rhode und Boban Ristovic sowie ohne Rechtsaußen Sascha Hasse den doppelten Punktgewinn einzufahren. Dank Torwart Michael Mostardt, der nicht auch noch hätte ausfallen dürfen, weil sich Ersatzmann Christian Schmidt beim Hobby-Fußballspiel an seinem Studienort Bielefeld eine schwere Prellung am rechten Zeigefinger zugezogen hat.

In allen diesen Personalproblemen beim Gegner sah LTV-Coach Martin Denso, die große Chance, sich auch im siebten Spiel seit dem Amtantritt von Heinz Thomanek, mit seiner Truppe das Attribut des Angstgegners zu verdienen: "Die Voraussetzungen, in Warstein zu gewinnen, waren noch nie so gut wie diesmal, aber wir haben uns 35 Fehlschüsse und 14 Fehlpässe geleistet. Warsteins Seite sagt, ihr Torwart war gut und daran Schuld, ich sage, wir waren im Angriff viel zu schlecht."






10.09.2007 Von Hartwig Sellmann
www.westfalenpost.de / Warstein

von El_Coche - am 11.09.2007 07:16

Presse 2.te Spieltag Gesamtbericht mit Trainerstimmen

Arnsberg weiß nun, wo der Hammer hängt




Auch er wirft eine Auge auf die Konkurrenz: Letmathes Trainer Martin Denso. Foto: Sellmann

Warstein. (OL) Nach dem zweiten Spieltag in der Handball-Landesliga zeichnen sich schon erste Tendenzen ab. Vier Mannschaften liegen mit 4:0 Punkten gleichauf an der Tabellenspitze. Die HSG Gevelsberg-Silschede, den ASC 09 Dortmund, und TV Menden-Schwitten haben alle Experten vorne erwartet, nicht aber den TV Lössel, dessen Sieg in Schüren allerdings keine Überraschung war.


Der 2. Spieltag TuS Ferndorf II - TV Arnsberg 32:23 (15:13). "Letzte Woche habe ich von einer Bauchlandung gesprochen, dann war das jetzt eine Backpfeife", gab Arnsbergs Trainer Rolf Grote zu verstehen. Beim 22:21 für die Gastgeber fing sich sein Team berechtige Zeitstrafen und hatten den zweiten mehrminütigen Blackout. "Da haben wir die Dummheiten der ersten Phase nochmal gesteigert. Wir sind jetzt schmerzhaft in der Liga angekommen, wissen aber, wo der Hammer hängt und wollen es nächste Woche besser machen."


TuS II: Becker, Schröder; Schierbaum (9/3), Genz (8/1), Bajna (4), Blöcher (4), Rohne (2), Hoberg (2), Elvers (1), Doster (1), Krämer (1), Hockamp. - TVA: Ehrensberger, Menge, von Künsberg, Jürgensmeier (1/1), Jung (4), Hirschberg, Capristo (1), Willeke (2), Stratenschulte (5/1), Grüne (2), Bartenstein, Alkan, Niehaus, Klute (3).

HTV Sundwig-Westig - HSG Gevelsberg Silschede 25:27 (12:16). HSG-Keeper Andreas Hoppe war für die Gevelsberger der große Rüchkhalt. Die Entscheidung in dieser Partie fiel beim 25:26: Der HTV war in 4:6-Unterzahl und beim letzten Spielzug kam Goncalves frei zum Wurf und setzte den Ball acht Sekunden vor dem Ende an den Pfosten. Im Gegenzug fiel das 25:27. "Wir haben super gekämpft und toll gespielt, das sollte uns Selbstvertrauen geben. Zum Pech kommen auch eigene Dummheiten hinzu, so auch die zwei Minuten gegen mich, das war mein Fehler", war HTV- Eckart Herzog selbstkritisch.

HTV: Hansen (31. Sowein); R. Hennecke (1), Goncalves (1), Kube (4), Heyerhoff, Vatter, Schuff (1), Frank (3), Sagner (1), Herzog (13/5), Herr (1). - HSG: Hoppe; Maenz (10/4), J. Lindemann (5), Entrich (3), Pottkämper (3), D. Luciano (3), M. Luciano (2), Schlabach (1), F. Kling.

VfK Iserlohn - ASC 09 Dortmund 20:21 (11:9). Ein Tor in sechs Minuten entschied letzlich die Partie für den Gast aus Dortmund. Beim 20:20 traf Rückraumakteur Bradtke in Unterzahl zum 20:21-Endstand (56.). "Ein Remis wäre sicher verdient für uns gewesen, so sind wir deprimiert. Für unseren großen Aufwand sind wir nicht belohnt worden", erklärte Iserlohns Coach Ralf Heinemann. Sein Kollege Karsten Liese meinte zu dem knappen Erfolg: "Das war ein typisches Sonntagmorgen-Spiel."

VfK: Fritzsche (Bedue); Gösser (1/1), Engelbutzeder (2), Schatz, B. Heinemann, Schäfer (5), Knipping (2), Alissa (4), Skrzypczak (6), Bals, Levermann, Sprenger. - ASC: Vennhaus, Harder; Bradtke (4/1), Bekel (1), Panhorst (1), Rehr (4/2), Wittland, Gladen (4), Kremerskothen (1), Grotemeyer, Schröter (2), Kral (2), Austermann (1).

HSG Wetter/Grundschöttel - TV Menden-Schwitten 25:26 (16:10). Thomas Harnischmacher erzielte für den TVS zehn Sekunden vor Ende den Siegtreffer und kassierte wegen Spielverzögerung die Rote Karte. Nun fürchtet der Schwittener Akteur eine Sperre. Den direkten Freiwurf konnte Wetter nicht mehr verwerten. Die Gastgeber lagen in der ersten Halbzeit mit 16:8 (25.) vorn, ehe der TVS den Spieß bis zur 50. Minute umdrehte - 21:22. "Ein unglaublicher Spielverlauf. Beim 16:8 waren wir quasi tot, sind an unserer miserablen Chancenauswertung gescheitert. Aber die Art und Weise, wie wir zurückgekommen sind, verdient höchstes Lob", atmete TVS-Coach Knez durch.

HSG: Fulfs; Bauckloh (8/4), Trenkelbach (6), Isler (3), Reuter (3), Heyde (2), Apitius (2), Bonnermann (1), Bonfigt, Handge.- TVS: Michael Harnischmacher (19. Schankowski); Knez (8/2), Trattner (4), Dodt (3), Scheeing (3), Thomas Harnischmacher (3), Stoppelkamp (3), Birk (2), Koerdt.

TSG Schüren - TV Lössel 30:33 (19:15). Der Aufsteiger aus Lössel lag zunächst mit 11:18 (26.) klar im Hintertreffen. "In der ersten Halbzeit waren wir gedanklich immer einen Schritt zu spät, auch die Umstellungen haben nichts gebracht. 19 Gegentore sprechen für sich. Nach der Pause haben wir uns in der Abwehr stablilisiert und damit den Grundstein gelegt", bilanzierte Coach Peter Kreinberg. Schürens Teammanager Udo Fricke reagierte stinksauer, als beim Stande von 28:28 die TSG-Bank eine Zeitstrafe aufgebrummt bekam.

TSG: Pach, Baumeister; Brinkhoff, Barra (12/7), Schneider (6), Panhorst (2), Jünnemann (6), Sanders (2), Hoffmann (2), Höllwerth, Cisiolka, Berger. - TVL: Winner (S. Quittmann); M. Quittmann (7/1), von Tresckow (5), Pasche (7), Roloff (2), Reese (2), Nottebohm (2/2), Grunwald (3), Wulf (4), Schnepper (1).

TuS Westfalia Hombruch - Soester TV II 27:27 (12:13). Erst lagen die Bördestädter mit 7:3 (10.) vorn, ehe sich die Gastgeber in der Rückwärtsbewegung steigerten und herankamen. Die erste Führung für Hombruch war beim 17:16 (42.) fällig. Am Ende teilten sich beide Teams die Punkte. "In der ersten Halbzeit hat der Angriff gestimmt, dafür haben wir in der Deckung Schwächen gezeigt. Im zweiten Durchgang war es genau anders herum", resümierte STV -Trainer Lars Gottwald.

TuS: Hoffmann, Kuse; Stockheim (2), Dagmar, Harder, Dehn (2), Brosig, Aufdemkamp (5), Lauritsch (2/1), Timte (6), Vollmer (1), Guccione (4), Ernst (4). - STV II: Hermes, Gottwald; Stoppelkamp, M. Stoppelkamp, Raßmann, Zyprian, Thomanek, Schmelter, D. Werkmeister, Jaschke, P. Werkmeister, Hahne.



10.09.2007
www.westfalenpost.de / Warstein

von El_Coche - am 11.09.2007 07:38

Presse 2.te Spieltag Gesamtbericht mit Trainerstimmen II

Lokalsport Warstein weitere Artikel"Ein richtig charaktervolles Spiel"
HANDBALL Nur neunköpfiger Kader des Landesligisten VfS Warstein mit beeindruckender Leistung gegen Letmathe


10.09.2007 • Von Harald Struff

und Bernd Grossmann

Noch vier Mannschaften weisen nach dem 2. Spieltag der Männer-Landesliga eine weiße Weste auf, ebenso viele haben noch keinen Punkt auf ihrem Konto und müssen von einem Saison-Fehlstart sprechen.

Einen solchen konnte der VfS 59 Warstein am Samstag verhindern: Wie schon beim Auswärtsspiel in Soest boten die Schützlinge von Trainer Heinz Thomanek auch bei ihrem Heimdebüt 2007/08 gegen den Letmather TV ein außergewöhnlich gutes Landesliga-Spiel, verließen im Gegensatz zum 32:33 aus der Vorwoche diesmal aber mit einem 31:26 als strahlende Sieger den Ring.

"Drei Komponenten haben zum Erfolg geführt. Wir mussten die Zuschauer so motivieren, dass sie uns anfeuern - das ist uns gelungen. Wir mussten den Ball lange im Angriff halten - das ist uns gelungen. Und wir brauchten eine überragende Torwartleistung - auch das ist uns gelungen. Die Mannschaft hat ein richtig charaktervolles Spiel gezeigt", sagte Thomanek und lobte jeden einzelnen seiner Spieler aus dem nur neunköpfigen Kader, der gegen den LTV zur Verfügung stand.

"Von der Einstellung war das top", freute sich der Coach, ohne im Moment des Erfolges die nächste Aufgabe aus den Augen zu verlieren - "das müssen wir am Samstag fortsetzen". Dann steht das Kreisderby beim TV Arnsberg in der Neheimer Sporthalle "Große Wiese" auf dem Plan (19.30 Uhr). Thomanek will mit dem zweiten Saisonsieg des VfS ins vordere Tabellendrittel vorstoßen - was für den Vorletzten Arnsberg 0:6 Punkte bedeuten würde.

Mit den oberligaerfahrenen André Genz und Jochen Doster fertigte Ferndorf II den TV Arnsberg souverän mit 32:23 ab. "Letzte Woche habe ich von einer Bauchlandung gesprochen, das war jetzt eine Backpfeife", so TVA-Coach Rolf Grote.

Bis zum 11:12 lief es durchaus nach Wunsch, doch zur Pause lagen die Siegerländer um den trotz Manndeckung kaum zu stoppenden Spielertrainer Torsten Schierbaum mit 15:13 vorn und setzten nach dem 22:21 zu einem fulminanten Endspurt an. "Da haben wir uns völlig berechtigte, aber absolut unnötige Zeitstrafen eingehandelt", haderte Grote mit der Disziplin seiner jungen Truppe.

Schierbaum (9/3), Genz (8/1), Bajna (4), Blöcher (4), Hoberg (2), Rohne (2), Doster (1), D. Elfers (1).

Hirschberg (5), Stratenschulte (5/1), Jung (4), Klute (3), Willeke (2), Grüne (2), Capristo (1), Jürgensmeier (1/1).

Obwohl Eckart Herzog, Spielertrainer Sundwig/Westigs, 13 Treffer erzielte, durfte am Ende Gevelsberg einen knappen Auswärtssieg feiern. In der wechselvollen Partie hatten Maenz und Co. Bis zum 17:22 die Szenerie beherrscht, mussten dann aber sechs Tore in Folge hinnehmen. "Wir haben super gekämpft und toll gespielt, aber auch einige Dummheiten gemacht und am Ende Pech gehabt", resümierte Herzog, der wie Teamkollege Herr kurz vor Schluss eine Zeitstrafe aufgebrummt bekam. Maenz und Luciano verhalfen den Kersthold-Schützlingen schließlich zur Tabellenführung.

Herzog (13/5), Kube (4), Frank (3), Goncalves (1), Hennecke (1), Herr (1), Sagner (1), Schuff (1).

(Maenz 10/4), J. Lindemann (5), Entrich (3), Pottkämper (3), D. Luciano (3), M. Luciano (2), Schlabach (1).

Ex-Verbandsligist Schüren legte gegen Aufsteiger Lössel in einem vermeintlichen Kellerduell einen tollen Start hin, doch nach dem 17:10 stabilisierte sich die bis dahin sehr löchrige Abwehr der Kreinberg-Schützlinge. Das 25:28 war allerdings noch keine Vorentscheidung, denn die weiterhin trainerlosen Hausherren kämpften sich in Überzahl heran. Schürens Teammanager Udo Fricke war stinksauer über eine dubiose Zeitstrafe, die letztlich eine Lösseler Vier-Tore-Serie zum 30:33- Endstand ermöglichte.

Barra (12/7), Jünemann (6), Schneider (6), Panhorst (2), Sanders (2), Hoffmann (2).

Pasche (7), M. Quittmann (7/1), von Tresckow (5), Wulf (4), Grunwald (3), Roloff (2), Reese (2), Nottebohm (2/2), Schnepper (1).

Schon vier Minuten vor Schluss fiel mit dem Unterzahltor zum 20:21 durch Bradtke der letzte Treffer. Entsprechend enttäuscht äußerte sich der neue VfK-Trainer Ralf Heinemann; "Wir sind für unseren großen Aufwand nicht belohnt worden. Allerdings war unser Spiel zu linkslastig, der rechte Rückraum hat sich gleich vier Stürmerfouls geleistet."

Trotz elfminütiger Torflaute konnte Iserlohn auf 11:8 davonziehen, war bis zum 19:17 (50.) am Drücken, doch die Aplerbecker schüttelten zur Freude von Coach Karsten Liese ihre Müdigkeit rechtzeitig ab, steigerten ihre Abwehrarbeit und ließen Goalgetter Skrypczak nicht mehr zum Zuge kommen.

Skrzypczak (6), Schäfer (5), Alissa (4), Engelbutzeder (2), Knipping (2), Gösser (1/1).

Bradtke (5/1), Gladen (4), Rehr (4/2), Schröter (2), Kral (2), Bekel (1), Panhorst (1), Kremerskothen (1), Austermann (1).

Ein leistungsgerechtes 27:27 gab es zwischen Aufsteiger Hombruch und der Reserve des Soester TV, die den weitaus besseren Start erwischte, ihren meist über Konterangriffe erzielten Sechs-Tore-Vorsprung aber zur Pause schon fast gänzlich verspielt hatte. Hombruch schaltete fortan schneller auf Defensive um und kaufte den Gästen mit aggressiver Abwehr ein wenig den Schneid ab. Der in der Endphase das Tor hütete STV-Trainer Lars Gottwald (Chefcoach Dirk Lohse half auf der Bank aus) war heilfroh, dass Zyprian den letzten Angriff zum 27:27 nutzen konnte und so sein Team weiterhin ungeschlagen ist.

Timte (6), Aufdemkamp (5), Guccione (4), Ernst (4), Stockheim (2), Dehn (2), Vollmer (2), Lauritsch (2/1).

Obwohl sie sich gegenüber der Pleite gegen Lössel deutlich verbessert zeigte und dem Titelanwärter Menden-Schwitten einen großen Kampf lieferte, bleibt die HSG Wetter weiter ohne Punktgewinn und damit eine der Negativ-Überraschungen.

"Wir waren schon tot", gab TVS-Spielertrainer Tihomir Knez zu, nach dem 16:8 (25.) nicht mehr an die Wende geglaubt zu habe. Rund ein Dutzend freier Würfe wehrte HSG-Keeper Fulfs ab, blieb bis zum 21:16 der große Rückhalt seines Teams, dem aber allmählich die Kraft ausging. Als Knez im Angriff endlich Unterstützung durch Harnischmacher und Trattner bekam, zudem Stoppelkamp per Doppelschlag traf, deutete sich die von HSG-Coach Rainer Woyck schon zur Pause ("Kann man nicht gleich abpfeifen") befürchtete Wende an.

Harnischmacher machte Schwittens schmeichelhaften 26:25-Sieg in der hektischen Schlussphase, in der es drei roten Karten gab, zehn Sekunden vor dem Ende perfekt.

Bauckloh (8/4), Trenkelbach (6), Isler (3), Reuter (3), Heyde (2), Apitius (2), Bonnermann (1).

Michael Harnischmacher (19. Schankowski); Knez (8/2), Trattner (4), Dodt (3), Scheiing (3), Thomas Harnischmacher (3), Stoppelkamp (3), Birk (2).


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www.soester-anzeiger.de / Warstein

von El_Coche - am 11.09.2007 07:55
also einseitige ENtscheidungen ....? Damit stimme ich ganz und gar nicht über ein! Die Schiedsrichter waren auf beiden Seiten nicht immer ganz korrekt aber es war wirklich sehr ausgeglichen. Das haben sogar Fans vom TVS sowie Fans von Wetter gesagt!
Zudem sollte man sich zuerst an die eigene Nase packen, wenn man einen 6 Tore Vorsprung einfach so aus der hand gibt!!!!
Trotzdem hat Wetter auch ein starkes Spiel gezeigt, das muss man sagen, zumindestens in der 1. Halbzeit. Vorallem das Tempospiel hat mir gut gefallen! UInd da hat der Trainer sicherlich Recht, darauf lässt sich aufbauen!

von zuschauer wetter-tvs - am 11.09.2007 17:53
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"Wir haben uns in der Sauerlandgruppe gut eingelebt", freut sich ASC-Trainer Karsten Liese über den gelungenen Vier-Punkte-Auftakt des Landesligisten. Allerdings bedarf es für ihn noch einige Zeit, bis sein Mix aus Jung und Alt gereift ist. Auf ein mögliches drittes Erfolgserlebnis müssen sich die Aplerbecker noch etwas gedulden.

ASC verlegt

Die Heimbegegnung mit dem TuS Ferndorf 2 konnte auf den 24. November verlegt werden, da Andreas Roring, Marc Gladen (beide Urlaub) und Maik Rehr (beruflich verhindert) fehlen.

Wegen ähnlicher Probleme wollte auch Ligarivale Westfalia Hombruch sein Heimspiel gegen die HSG Wetter/Grundschöttel verlegen. Die stimmte nicht zu. Trainer Kai Ruben muss am Samstag neben dem Langzeitverletzten Mark Kähler auf Sebastian Timte, Oliver Brosig, Stefan Harder und Denis Vollmer verzichten. Die Euphorie um den Stadtmeister-Titel ist beim Aufsteiger der Alltags-Normalität gewichen. Ruben: "Wir wussten um den schweren Start in Schwitten und gegen Soest, sind mit den 1:3-Zählern nicht unzufrieden."
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von Presse - am 11.09.2007 21:14
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