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Forum der Schleswig-Holstein-Liga
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vor 11 Jahren, 9 Monaten
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vor 11 Jahren, 9 Monaten
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Oberliga-SH, HSG, Strohpuppe, Ingo Breuel, Oberliga_SH

Spielberichte

Startbeitrag von Oberliga-SH am 16.01.2006 14:03

Sieger nach K. o.
Oberliga: SG Hochdonn beendet Niederlagenserie – Trainer Thomsen: Meilenstein
Burg (we) Helge Thomsen sprach ein großes Wort (nicht ganz) gelassen aus: „Das war einer der Meilensteine in einer Saison.“

Der Trainer sagte es unter dem Eindruck des 35:32 (20:17) seiner SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg über den SV Mönkeberg. Es war der erste Hochdonner Sieg in der Handball-Oberliga seit dem 1. Oktober.

Die Partie begann schon gut. Ein 4:0-Vorsprung brachte Sicherheit in die Aktionen des Gastgebers, der nach der Verpflichtung Michael Stiepers für die halblinke Seite in ungewohnter Formation antrat. Thorge Wegers tat dabei die Versetzung auf die Mittelposition wohl, halbrechts wurde Moritz Brütt entlastet.

Beide fanden Freiräume zu je zwei frühen Treffern. „Michael Stieper ist ein Top-Mann“, sagte Wegers. „Vor allem für die leichten Tore.“ Leichte Tore sind im Handball, wenn einer nach kurzem Anlauf hochsteigt und „einfach“ ins Eck knallt.

Hochdonn verlor die Führung nie. Allerdings stand Mönkeberg wiederholt vor dem Ausgleich. 14:13, 15:14, 16:15 und 21:20 waren knappe Zwischenstände.

Ob er nach dem 28:21 eine Viertelstunde vor Schluss des Sieges sicher gewesen sei? „Keineswegs“, entgegnete Trainer Thomsen. „Ich habe damit gerechnet, dass es eng wird.“

Hochdonn betrieb nämlich hohen Aufwand. Der Verschleiß ließ in der Endphase Torhüter Matthias Vieth zum Matchwinner werden. Sechs Bälle parierte er nacheinander. Wendts Siebenmeter knallte an die Latte. Vor allem hielt Vieth beim Stand von 33:31, als vier Hochdonner gegen sechs Mönkeberger standen, gegen den freien Hennings. Mohr flitzte zum 34:31. Stieper hechtete in einen Ambrosius-Wurf, der ihn voll am Kopf traf. Sieger nach K.o.

Zum Erfolg trug aber auch ein Spieler bei, der oft in der zweiten Reihe steht. Nils Roden erfüllte besonders bei Überzahlsituationen seine Pflicht und überzeugte mit guter Trefferquote. „Außerdem hat er sich taktisch diszipliniert eingefügt“, sagte Helge Thomsen, der selten auswechselte. „Wenn ich eine eingespielte Formation habe, bin ich schlecht beraten, das aufs Spiel zu setzen.“

So forderte der Sieg auch Opfer: Neben Dritt-Torwart Andreas Tietjens verbrachten Jens Möller und Malte Vester 60 Minuten auf der Bank.

SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg: Tietjens, Vieth, Ralf Butzek – Wegers (8/2), Gorski, Vester, Hamann (3), Roden (5), Möller, Stieper (4), Röder (2), Mohr (6/1), Brütt (7).

SV Mönkeberg: Hossner, Stoltefuß, Siedenberg – Ambrosius (4), Carstensen (1), Hennings (5), Babenerd, Bornholm, Dahlinger (4), Böge (1), Wittich (7), Wendt (10/1), Dietsche.

Schiedsrichter: Jacobs/Wesselowski (Hohn/Elsdorf).

Zuschauer: 200.

Zeitstrafen: Hochdonn 4 – Mönkeberg 7.

Stieper: „Ein Vierteljahr schaffe ich das“
Burg (we) Gegen Ende wurde er doch noch zur Fehlerquelle. Vier Ballverluste unterliefen Michael Stieper. Die SG Hochdonn hatte Glück, dass nicht jeder Gegenstoß zum Gegentor führte. Sonst wäre es nichts geworden mit dem Sieg gegen Mönkeberg. Das hätte Stiepers Leistung unverdient geschmälert.

Der Routinier, aus Itzehoe zurückgekehrt, leistete nach nur dreimaligem Training Beachtliches. „Das geht viel schneller als in der Bezirksliga“, sagte Michael Stieper, der das Tempo aber mitging, sogar Mönkeberger Tempogegenstöße ablief. Als „eine echte Herausforderung“ bezeichnete er den Job in Burg.

Bis Dienstag will Michael Stieper seinen Kräfteverschleiß aufholen. Dann ist Training in Burg; er wird es bis Saisonende durchziehen. „Ein Vierteljahr schaffe ich das.“ Danach soll wieder Schluss sein mit Oberliga. „Definitiv?“

„Erst einmal ist das definitiv.“


Quelle:DLZ

Antworten:

Büsum hält Niederlage in Grenzen
Handball-Oberliga: Schlusslicht kämpft sich zum 22:27 in Mildstedt
Mildstedt (we) Auf Schadensbegrenzung waren die Oberliga-Handballer des TSV Büsum aus. In Anbetracht der personellen Umstände – bekanntlich fielen auch Franz und Eufe kurzfristig aus – erschien das Spiel des Schlusslichts beim TSV Mildstedt als hoffnungsloses Unterfangen. Dafür schlugen sich die Büsumer gut. Sie verloren „nur“ 22:27 (13:15).

„Ich bin mit dem Spiel und mit dem Ergebnis zufrieden“, sagte Gäste-Trainer Heinz-Werner Tretow, dessen Mannschaft in der ersten Hälfte sogar lange führte. Mildstedt kam mit der Spiel verlangsamenden Büsumer Taktik nicht zurecht, war auch von den Ansprüchen an eine Spitzenmannschaft weit entfernt.

Büsums Kampfgeist ließ nie nach – wohl allerdings die Kondition, zumal Tretow seine Mannschaft mit vielen Spielern aus der A-Jugend und der zweiten Mannschaft auffüllen musste. Die erlaubten sich dann doch ein paar technische Fehler. Schließlich trugen Lorenz Groß und Jörg Hinrichs (spielte mit erheblichem Trainingsrückstand) Verletzungen davon – als hätte der Tabellenletzte davon nicht gerade genug. Tretow: „Wir müssen sehen, dass wir irgendwie durchkommen.“

TSV Mildstedt: Hunwardsen – Kohn (3), Stefan Schmitz (3), Schella (4), Timo Schmitz (3), Kopittke (7), Miehe (3), Kölbel (4).

TSV Büsum: Rehn, Beckmann – Heiko Sievers (4), Kevin Kock (4), Schmidt, Hinrichs (2), Lüdtke (3), Dennis Kock (4), Nicolay (1), Groß, Schippmann (1), Witt, Kruse, Oldhaver (3).

Schiedsrichter: Krüger/Marschallek (Büdelsdorf).

Zuschauer: 178.

Zeitstrafen: Mildstedt 4 – Büsum 5.

Quelle:DLZ

von Oberliga-SH - am 16.01.2006 14:06
Alt Duvenstedter sind wieder dick im Geschäft
Im Kampf um den Regionalliga-Aufstieg steigen die Alt Duvenstedter Aktien wieder kräftig. Die Schützlinge von Coach Hagen Jessen bezwangen die Zweite des THW Kiel mit 35:28 und profitierten gleichzeitig von der Niederlage der HSG Schülp/Westerrönfeld beim MTV Herzhorn. .

Quelle: shz.de

Alt Duvenstedt/bei
– Der TSV Alt Duvenstedt ist mit einem Erfolgserlebnis in die Rückrunde der Handball-Oberliga gestartet. Mit einem ungefährdeten 35:28 (18:13)-Sieg gegen den THW Kiel II haben die Schützlinge von Spielertrainer Hagen Jessen zwei wichtige Punkte im Kampf um den Regionalliga-Aufstieg eingefahren.

Die Erleichterung über den Erfolg war allen Duvenstedter Beteiligten anzumerken. Die drei Niederlagen zum Abschluss der Hinrunde hatten beim Titelaspiranten doch deutliche Spuren hinterlassen. Grund zur Euphorie gibt es jedoch keinen, wie Hagen Jessen anmerkte: „Das war ein Schritt in die richtige Richtung - nicht mehr und nicht weniger. Aber wir können und müssen uns noch steigern, denn es warten noch viele dicke Brocken auf uns.“

Zu Beginn der Partie konnte man meinen, auch die Gäste aus der Landeshauptstadt hätten einer dieser Brocken sein können. Mit konsequentem Tempospiel düpierten sie das ein oder andere Mal die Duvenstedter Deckung und setzten sich gut in Szene. Einzig und allein dem in dieser Phase starken Frederick Klapdor im Duvenstedter Gehäuse war es zu verdanken, dass der THW sich keinen Vorsprung erarbeiten konnte. Nach rund zehn Minuten fanden die Hausherren dann besser in die Partie, zogen von 6:6 (10.) auf 13:7 (17.) davon und gingen mit einem 18:13-Vorsprung in die Kabine.

Mit Wiederbeginn drängte der TSV Alt Duvenstedt auf die Entscheidung. Angetrieben vom wieder genesenen Regisseur Christian Eichstädt sowie dank der Treffer der herausragenden Frank Pöhlmann und Christoph Bökeler zog man den Kielern schnell den Zahn. Über 29:20 (46.) hieß es am Ende 35:28, was Jessen und Co. dank der Pleite der HSG Schülp/Westerönfeld in Herzhorn wieder enger an die Aufstiegsränge heranrücken lässt.

TSV Alt Duvenstedt: Klapdor, Held – Pollmann (1), Palkus, Staben, Eichstädt (5/2), Pöhlmann (13/6), Hentschel (3), Bökeler (8), Bartelsen, Jessen (4/1), Storm (1).
Haupttorschütze THW Kiel II: Olbert (11).
Zuschauer: 100



von Oberliga_SH - am 16.01.2006 14:09
Oberliga Männer: HSG Hohn/Elsdorf vs. TSV Altenholz II 30:27 (13:13)


Und aller guten Dinge sind wirklich drei!


Auch das dritte Spiel in dieser Saison gegen den TSV Altenholz 2 konnten wir für uns entscheiden. 30:27 hieß es nach turbulenten und abwechslungsreichen 60 Minuten.
Dank unseres guten Starts konnten wir von Beginn an die Führung übernehmen, die das ganze Spiel über nicht mehr aus der Hand gegeben werden sollte. Aus einer sicheren Abwehr heraus konnten wir uns durch zahlreiche Tempogegenstöße auf 12:6 (20. Spielminute) absetzen. Durch das Team-Timeout der Gäste aus dem Kieler Vorort erhielt unser Spiel einen gewaltigen Knick. Die 100%igen wurden vorne nicht mehr gemacht und in der Abwehr holten wir uns fragwürdige, aber vor allem unclevere 2-Minutenstrafen ab. Die Altenholzer nutzten ihre Chance und glichen mit dem Halbzeitpfiff zum 13:13 aus.
Dementsprechend fiel die Halbzeitansprache von Ingo aus. Mit den klaren Worten im Ohr gingen wir zurück aufs Parkett und konnten uns wieder leicht auf 25:20 (45. Spielminute) absetzen.
Aber ein weiteres Mal schlich sich der berüchtigte Schlendrian in unser Spiel ein. Im Angriff warfen wir die Bälle in die Arme der Gäste und in der Abwehr war die nötige Aggressivität nicht mehr vorhanden. So konnte Altenholz auf 28:26 (58. Spielminute) verkürzen. Dank einer starken Torwartleistung von „Figger“ Wartenberg konnten wir den Vorsprung über die Zeit retten und holten somit 2 wichtige Punkte. Am kommenden Wochenende (22.01.06, 16.15 Uhr) geht es dann nach Mönkeberg zu unserem Ex-Trainer Christian, wo die Siegesserie von nunmehr 4 Siegen in Folge fortgesetzt werden soll. Bis dahin. Eure „Erste“

Wartenberg, Bendixen – Petersen (5), Thöming (1), Kuhrt (4/2), Moll (6), Sievers (3), St. Oeltjen (7), Sa. Oeltjen, Westphal, Carstens, Gruber, Puls (3), Gosch (1)

Quelle:HSG Hohn Elsdorf



von Oberliga-SH - am 16.01.2006 14:12
Ingo Breuel - 16.01.2006

SG BraHU II – HSG Tarp-Wanderup II 38:30 (23:14)

Desolate Abwehrleistung: Die Luft im Abstiegskampf wird immer dünner

Dabei hatten wir uns für die Partie beim Spitzenreiter einiges vorgenommen, zumal die Regionalligareserve der Gastgeber in den letzten Spielen durchaus Schwächen gezeigt hatte.
Die Ernüchterung kam aber sehr schnell. Wie im Tiefschlaf präsentierten wir uns in der Anfangsphase. Die Abwehrleistung war eine einzige Katastrophe. Immer wieder wurden wir von der SG mit einfachen aber effektiven Spielzügen ausgespielt. Die Achse Schwarzer-Stegmann stellte unsere Deckung immer wieder vor große Probleme und vor allem der ungemein wendige Jens Thöneböhn war nie zu bremsen. Da wir zunächst auch im Angriff nur selten in der Lage waren, Tore zu erzielen, lagen wir schnell deutlich mit 8:2 (10. Min.) zurück. Vor allem im Angriff konnten wir uns in der Folgezeit etwas steigern. Den Gastgebern unterliefen nun einige einfache Fehler, die in dieser Phase vor allem Frederick Anthonisen erfolgreich ausnutzen konnte. Beim 13:10 für die SG BraHU nach 20 Minuten waren wir so endlich im Spiel. Bis zur Pause aber folgten nun einige ganz schlimme Minuten. In kürzester Zeit verhängten die Schiedsrichter 3 Zeitstrafen gegen die Gastgeber. Aber wie schon in Hohn zeigten wir uns unfähig, eine 6:3-Überzahl zu nutzen; im Gegenteil, es unterliefen uns nun teilweise haarsträubende Fehler sowie einige unnötige Fehlwürfe und statt weiter heran zu kommen, konnte BraHU bis zur Pause schon vorentscheident davon ziehen.
Im zweiten Durchgang konnten wir uns dann leistungsmäßig steigern. In der Deckung wurde nun etwas energischer Zugepackt und auch im Angriff waren wir nun deutlich konzentrierter im Abschluss als im ersten Durchgang. Vor allem Lars Jacobsen traf nun aus allen Lagen. Ernsthaft in Gefahr brachten wir die Gastgeber, bei denen weiterhin Thöneböhn nicht zu halten war, aber in keiner Phase mehr. Über 28:20 (40.) und 33:22 (50.) konnte die SG den Vorsprung weitestgehend Konstant halten. So konnte sich der Favorit am Ende über zwei locker gewonnene Punkte freuen.
Es war eine insgesamt mäßige Oberligapartie mit zahlreichen Fehlern vor allem im ersten Durchgang. Auf Grund unseres fehlenden Engagements in der Deckung war die Niederlage auch in der Höhe völlig verdient. Das es am Ende nicht deutlicher wurde, lag vor allem an einem in der zweiten Hälfte treffsicheren Lars Jacobsen sowie an unseren Torhütern, die aus noch das Beste aus ihrer etwas undankbaren Position machten. Natürlich kann man im Spiel beim Spitzenreiter nicht unbedingt mit einem Erfolg rechnen. Zumindest aber kann man sich wehren. Und gerade das haben wir besonders in der ersten Hälfte nicht getan. Wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange verhielten wir uns in der Deckung. So kann man in der Oberliga nicht bestehen! Wie groß die Verunsicherung momentan bei uns ist, wurde dann besonders in der Überzahlsituation deutlich. Aus Angst, Fehler zu produzieren, verkrampften wir völlig und leisteten uns prompt eben diese Fehler dann doch. Es fehlt uns derzeit einfach mal ein Erfolgserlebnis! Die Situation im Abstiegskampf spitzt sich für uns damit weiter zu. Auch wenn es in den Partien des Spieltages keine überraschenden Ergebnisse gab, der Rückstand zum rettenden Ufer wird aber immer größer. Der Befreiungsschlag muss nun im nächsten Spiel gelingen. Am Samstag, den 21.01.2006 um 19:00 Uhr in der Treene-Halle gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten Ratzeburger SV geht es für uns schon um Alles oder Nichts. Im Falle einer Niederlage wird der Klassenerhalt kaum noch zu schaffen sein. Wir müssen uns einfach wieder auf unsere Stärken besinnen und vor allem an eines denken: unser bisher einziger Saisonerfolg gelang uns in der Hinrunde in Ratzeburg!
BraHU II: Malte Hillermann, Matthias Matuch; Simon Nake 5, Tim Ullrich, Thomas Kirschfink 4 (1), Marcus Schwarzer 3, Philipp Liebe 3, Jan Wrage 4, Dorian Diergens, Thomas Stegmann 4 (1), Jens Thöneböhn 13, Nils-Ole Himborn 2, Jeffrey Heitbrock

HSG: Mike Breuel (27 GT/11 P), Arne Röh (11/8); Jasper Most 2, Christian Jansen 1, Helge Tiller, Lars Petri, Lars Jacobsen 11 (2), Jan Vogeler 3 (1), Frederick Anthonisen 5, Lars Thoroe 2, Niko Schleicher 1, Stephan Thonak 1, Dominik Juckenath 2, Timo Brüne 2


7-Meter: 3 (2) / 4 (3)
Zeitstrafen: 9 / 8
Rote Karte: Niko Schleicher (HSG) und Thomas Stegmann (BraHU) wegen 3. Zeitstrafe
Spielfilm: 4:1 (5.); 8:2 (10.); 11:6 (15.); 13:10 (20.); 17:12 (25.); 23:14 (30.);
25:17 (35.); 28:20 (40.); 30:21 (45.); 33:22 (50.); 36:26 (55.); 38:30 (60.)


von Ingo Breuel - am 17.01.2006 08:03
Noch 5 Sekunden zu spielen, Lars Warncke bekommt den Ball, zieht aus dem rechten Rückraum ab und trifft ins lange obere Eck zum 25:24 für die Herzhorner Handballer. 58, 59, 60 – Schlusspfiff! Danach kannte der Jubel auf Herzhorner Seite keine Grenzen mehr. Schließlich hatte man soeben den Tabellenzweiten und damit augenblicklich ersten Anwärter für den Aufstieg in die Regionalliga, die HSG Schülp/Westerrönfeld mit 25:24 besiegt und damit einen fantastischen Schlusspunkt hinter 60 Minuten hochklassigen und vor allem spannenden Handball-Sport gesetzt.
Ja, die etwa 350 Zuschauer konnten sich wirklich nicht beschweren, hatte dieses Spiel, im Vorfeld von Trainer Kuhnke als richtungweisendes Match bezeichnet, doch alles was ein Handball Spiel haben muss. Schöne Tore, kampfstarke Abwehrreihen und glänzend parierende Torhüter es wurde dem Publikum egal ob Fan der Blau Gelben oder Westerrönfelder Gäste, alles geboten.

Dabei hatte die HSG den weitaus gelungeneren Start in die Partie. Angetrieben von Spielmacher Helge Rahn lagen sie schnell mit 6:2 in Führung und es schien so, als wenn die Herzhorner durch den Druck des „Gewinnen müssens“ etwas gelähmt würden. Allerdings wurde der Eindruck schnell zu Nichte gemacht als Frank Bruhnsen, Marvin Trampenau und Arne Clasen ihre Farben durch 3 Tore in Folge auf 5:6 heran brachten. Nichts desto trotz war es meist der Gast aus dem Rendsburger Randgebiet der in Führung lag. Auch wenn er diese nicht auf mehr als zwei Tore ausbauen konnte, mussten die Herzhorner aufpassen nicht den Anschluss zu verlieren. Erst als Torhüter Henning Jürgensen einen Siebenmeter parierte und Arne Clasen, Lasse Pingel und Stefan Hinrichs 3 mal in Folge den langen Uhl im Gästegehäuse überwinden konnten lagen die Blau Gelben erstmals in Front.

Die Deckung um den reaktivierten Ralf Seefeldt, der zusammen mit Lars Warncke die Herzhorner Defensive dirigierte, stand nun wesentlich besser und konnte so viele Anspiele zum brandgefährlichen Gäste-Kreisläufer Seibel verhindern und den Aktionsradius von Helge Rahn entscheidend einengen. Die Führung wechselte jetzt immer hin und her ehe die beiden Mannschaften nach dem 14:14 Ausgleichstreffer der Westerrönfelder in die Halbzeitpause verschwanden.

Nach der Pause kam die Kuhnke Truppe nun immer besser ins Spiel. Und schaffte es sich ein kleines Polster zu verschaffen. Über 18:16 brachte Kapitän Marvin Trampenau seine Truppe erstmal mit dem Treffer zum 21:18 mit drei Treffern in Führung. Und hätte von Trampenau, Clasen und Hinrichs, die allesamt Scheunenfrei am gegnerischen Keeper scheiterten, zumindest einer die Chance genutzt, wären die letzten Minuten wohl wesentlich ruhiger für die Herzhorner Fans gelaufen. So nutzte die HSG zwei nacheinander folgende Strafzeiten von Frank Bruhnsen und Ralf Seefeldt, um beim 24:23 ihrerseits wieder die Führung zu übernehmen. Im Gegenzug spielte Kai Früchtenicht hervorragend Arne Clasen frei, der nur Siebenmeterreif gefoult werden konnte. Und Arne Clasen, im ersten Durchgang noch am langen Uhl gescheitert, ließ sich weder von seinen körperlichen Problemen (er musste wegen starker Rückenprobleme in der Halbzeit behandelt werden) noch von seinen Nerven beirren und netzte bombensicher zum Ausgleich ein.

Nun lag aber trotzdem der Trumpf in der Hand der Gäste hatten sie doch bei 50 verbleibenden Sekunden nun die Chance auf die sichere Siegeschance zu warten. Die kam auch, allerdings war Keeper Matten Radden, der Mitte zweiter Halbzeit für Henning Jürgensen ins Herzhorner Gehäuse trat auf dem Posten und vereitelte in prächtiger Manier. Als die Herzhorner nun im Ballbesitz waren hatten sie noch 20 Sekunden Zeit um den Siegtreffer zu erzielen. Die letzten 5 Sekunden sind bereits bekannt und brachten Geburtstagskind Warncke an diesem Nachmittag den Titel des Matchwinners auch wenn an diesem Abend vor allem das Herzhorner Kollektiv nSchlüssel zum Erfolg war.


Radden, Jürgensen - Seefeldt 4, Clasen 7, Bruhnsen 2, Hinrichs 5, Trampenau 2, Fahl, Warncke 2, Altug 1, Demant, Früchtenicht 1, Hesse, Pingel 1


Uhl, Ziegler - Rahn 6, Langfeld, Moll, Schrader 1, Jüschke 3, M. Petriesas 1, P. Petriesas 6, Dubbe, Wichmann, Cordes 3, Delfs, Seibel 3


Zeitstrafen: Seefelt 3, Bruhnsen 2, Clasen 1, Warncke 1 --- Moll, Schrader, M. Petriesas je 1, Cordes 2


Zuschauer: 350

(Homepage Herzhorn)

von Strohpuppe - am 17.01.2006 09:14
Michael Seibel kann zwar überall spielen aber am Kreis und vielleicht noch Torwart sind die Positionen die er am Wochenende nicht besetzt hat ..Es war trotzdem ein tolles, spannendes Spiel.

von HSG - am 17.01.2006 10:29
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