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Oberliga-SH, HP Hohn-Elsdorf, HU, Malte84, Oberliga

Spielberichte

Startbeitrag von Oberliga-SH am 28.01.2006 11:20

TSV Büsum sieht rot
Hochdonns Keeper vernageln im Oberliga-Derby das Tor

Burg Die SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg hat ihre Führungsposition im Dithmarscher Handball unterstrichen.Noch viel wichtiger aber waren aber die beiden Oberliga-Punkte, die die Spielgemeinschaft mit dem 26:23 ( 15:11) am gestrigen Abend über den TSV Büsum einstrich.
Es war allerding kein Handball-Fest,das die gut 300 Zuschauer in der Burger Sporthalle erlebten. Neben dem Aspekt, dass es in einem kreisinternen Duell natürlich immer auch ums Prestige geht, lastete der Druck des Gewinnenmüssens in diesem Kellerduell wie ein Mühlenstein auf den Schultern der Protagonisten.
Damit kamen die Gastgeber, deren Position in der Tabelle ungleich besser ist als die des Bezirksmeisters, besser zurecht. "Natürlich merkte man das den jüngeren Spielern an, doch wir haben ja auch genug Ältere", sagte SG-Trainer Helge Thomsen, der den Sieg aufgrund der Spielanlage auch als verdient befand.
Ganz zufrieden aber durfte der erfahrene Coach mit seinen Schützlingen nicht gewesen sein, die sich das Leben schwerer machten als nötig. Nach dem 0:1 von Dennis Kock, das die einzige Gästeführung bedeutete, setzte sich die Spielgemeinschaft über 2:2 schnell auf 6:2 ab(9.), ohne den Aufsteiger abschütteln zu können.
Daran waren die Einheimischen selber schuld,die in der Abwehr zwar zupackten,aber im Spiel nach vorne doch allzuviele leichte Ballverluste verzeichneten. "Es war halt ein typisches Derby",sagte Thomsen.Doch auch der TSV Büsum hatte das Schießpulver nicht erfunden, und dann verzweifelte er auch immer wieder am bärenstarken Ralf Butzek zwischen den Pfosten der SG,der in seinem roten Dress zum Büsumer Alptraum wurde.Matthias Vieth,der später spielte,stand kaum schlechter,hielt zwei 7m-einen mehr als Butzek.
Trotzdem brachte die SG die Partie nie in sichere Bahnen. "Ruhig,ruhig", rief Thomsen immer wieder an der Linie-vergeblich.Selbst als die übermotivierten Gäste binnen 30sek drei Zeitstrafen erhielten, reichte das der SG nur,um von 20:16 auf 22:16 davonzuziehen.So musste sie noch einmal zittern.Doch der Tabellenletzte spielte mit,indem er zwei Tempogegenstöße in Folge vergab und nach dem 22:24(55.) am Pfosten scheiterte.
So kann man ja nicht gewinnen

SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg:
Ralf Butzek,Matthias Vieth-Thorge Wegers(4/1), Moritz Brütt (8), Jens Möller, Nils Roden (2), Michael Stieper (2), Frank Butzek (1), Jan Röder (4), Malte Vester (1), Björn Mohr (2), Richard Rühmann (1), Kai Hamann (1) , Giovanni Tietjens(n.e.)

TSV Büsum:
Rehn,Beckmann- Franz(8/3), H. Sievers (1), Eufe (2), K.Kock (4), Oldhaver (1), Schmidt, S. Sievers,Lüdtke,D.Kock(7)

SR: Oltersdorf/Schmidt (Itzehoe)

Zuschauer : 300

Siebenmeter:
SG: Wegers trifft gegen Rehn
TSV: Franz trifft drei, Franz vergibt drei

Zeitstrafen: Hochdonn fünf, Büsum sieben

Quelle:DLZ/BZ

Antworten:

Das letzte Oberliga-Derby?
Trainer Thomsen sorgt sich um den Dithmarscher Handball
Burg (ti) Im Derby der Handball-Oberliga war die SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg dem Aufsteiger TSV Büsum spielerisch überlegen. Aber was bedeutet das 26:23 vom Freitag eigentlich für den Handball in Dithmarschen?

Bei einer Niederlage werde die Welt für den TSV nicht zusammenbrechen, hatte Büsums Handball-Obmann Björn Harnack gesagt. Das mag sein, der Abstieg ist allerdings kaum noch zu vermeiden. Ein Leistungsträger in Büsum ist Sebastian Franz. Auf seine Tore kann der TSV nicht verzichten. In Burg erzielte Franz, obwohl seit Wochen angeschlagen, gleich acht Treffer. „Wenn man gesehen hat, wie er sich bewegt, dann vermute ich einen größeren Knieschaden“, prognostiziert SG-Trainer Helge Thomsen. Aber Büsums Trainer Heinz-Werner Tretow fehlen Alternativen.

Woher nehmen? Wo sind die Talente, die sich in der Oberliga messen können? „Es müssen auf Kreisebene zwingend Gespräche geführt werden“, fordert Thomsen. „Ich sehe für die kommenden fünf Jahre kein Spieler-Potenzial, um zwei Dithmarscher Oberligisten zu präsentieren.“

Im Jugendbereich gibt es Talente, das beweisen die jüngsten Ergebnisse. „Das bringt aber nichts, wenn sie im Seniorenbereich keine Chance erhalten, um sich in der Bezirksliga zu behaupten“, sagt Thomsen. Das Durchschnittsalter Dithmarscher Bezirksliga-Mannschaften sei zu hoch geworden.

„Büsums Aufstieg in die Oberliga ist auf Jahre der letzte gewesen“, sagt Thomsen. Und in eineinhalb Jahren kommt wohl auch noch die Strukturreform. Dann führt der Weg über drei Kreisoberligen gemeinsam mit Nordfriesland und Schleswig-Flensburg über eine Landesliga in die Oberliga.

30. Januar 2006

DLZ/BZ

von Oberliga-SH - am 30.01.2006 14:40
Duvenstedter beim 37:19 nie gefährdet

Quelle: shz.de

Alt Duvenstedt/bei
– Die Oberliga-Handballer des TSV Alt Duvenstedt haben sich einer Pflichtaufgabe problemlos entledigt: Im Heimspiel gegen die schwache HSG Tarp/Wanderup II gab es für den Aufstiegsaspiranten einen 37:19 (19:11)-Sieg. Das Team von Trainer Hagen Jessen bleibt so in Lauerstellung hinter der HSG Schülp/Westerrönfeld.

Zwei Punkte und einen üppigen „Nachschlag“ für das Torverhältnis - eigentlich hätte Hagen Jessen mit der Vorstellung seiner Truppe rundum zufrieden sein können. Doch selbst nach diesem Kantersieg hatte der ehrgeizige Coach noch ein paar kritische Töne übrig: „Unsere Leistung war keinesfalls überragend. Das Ergebnis täuscht, denn Tarp hat es uns wirklich sehr leicht gemacht.“

Der Coach selbst hatte dennoch einen ruhigen Abend. Einige Minuten wirkte er noch mit, warf zwei Tore und schonte fortan sein lädiertes Knie. Zittern musste Jessen auf der Bank nicht, denn die Gäste von der Treene konnten die Partie lediglich eine Viertelstunde offen halten. Von da an nahm das Spiel einen einseitigen Verlauf, und die in allen Belangen besseren Duvenstedter setzten sich bereits bis zur Pause von 8:7 (15.) auf 19:11 ab.

Die frühzeitige Entscheidung nutzte Jessen, um im zweiten Durchgang seine Nachwuchskräfte Palkus, Bartelsen und Fock auf das Parkett zu schicken. Und diese sollten ihn nicht enttäuschen. Mittels einer starken Deckung sowie eines erneut glänzend aufgelegten Keepers Frederick Klapdor erstickte man die Angriffsversuche der Gäste im Keime und konterte diese anschließend aus. Schnell hieß es 27:17 (45.), am Ende sogar 37:19 für die Gastgeber. Auffälligste Akteure neben Klapdor waren die beiden Linksaußen des TSV: Frank Pöhlmann im ersten sowie Christopher Fock im zweiten Durchgang brachten es zusammen auf 13 Treffer und bekamen von Hagen Jessen nach dem Schlusspfiff ein Extralob ausgesprochen.

TSV Alt Duvenstedt: Held, Klapdor – Pollmann (3), Palkus (1), Staben, Eichstädt (6/1), Pöhlmann (6/1), Hentschel (2), Bökeler (6), Bartelsen (2), Jessen (2/1), Storm (2), Fock (7).



von Oberliga-SH - am 30.01.2006 14:41
TSV Altenholz II kassierte dritte Niederlage in Serie (KN)
Handball in der Männer-Oberliga boomt. Die mit mehr als 600 Zuschauern restlos ausverkaufte Werner-Kuhrt-Halle in Hohn platzte bei der Heimniederlage des Neulings im Nachbarschaftsderby gegen den Top-Favoriten HSG Schülp/Westerrönfeld aus allen Nähten. Fast 100 Fans fanden sogar wegen Überfüllung keinen Einlass. Aber nicht nur die Stimmung, sondern auch die Spannung steigt in dieser Saison kontinuierlich.
Ratzeburger SV – Altenholz II 32:27 (12:11)
Auch die Ratzeburger können sich der lautstarken Unterstützung ihrer Anhänger im Kampf um den Klassenerhalt sicher sein. Dieser Heimvorteil reichte schon, um den restlos enttäuschenden Altenholzern den Schneid und beide Punkte abzuknöpfen. "Wie ein Trainingsspiel. Der letzte Biss fehlte", resümierte TSVA-Coach Eckardt Horn. Ohne erstklassigen Einsatz und eine entsprechende Einstellung konnten die Gelb-Schwarzen spielerische Mängel sowie die schlechte Chancenverwertung natürlich nicht wettmachen. Lediglich Kreisläufer Jan Doose und Rechtsaußen Michael Behnck wussten mit couragierten Comebacks zu gefallen. Nichtsdestotrotz ist der Altenholzer Fehlstart in die Rückrunde nach nunmehr drei Niederlagen in Serie perfekt.
TSVA II: Bindeballe, Horn – Begier (4), Behnck (4), Doose (5), Jüschke (3), Konzan, Plöhn (2), Schels, Sebastian, Sell (7/3), Simon (2/1).
rok



von Oberliga-SH - am 30.01.2006 14:44
TSV Alt Duvenstedt – HSG II 37:19 (19:11)
Desolate Vorstellung: HSG beim Favoriten ohne Gegenwehr

Dabei konnten die Treenehandballer in den Anfangsminuten durchaus noch mithalten. Der Gastgeber leistete sich einige leichte Fehler, die das Kretschmer-Team zunächst zu einigen Kontertoren nutzen konnte. Aber schon in dieser Phase wurde die eine oder andere gute Möglichkeit vergeben. Und auch in der Deckung wurde kaum einmal aggressiv zu Werke gegangen. So kam auch der Gastgeber zu leichten Toren. Nach dem 8:7 in der 12. Minute und einer Auszeit ging der Favorit in der Folge deutlich konzentrierter zu Werke. Vor allem der Duvenstedter Deckungsverband war nun kaum noch zu überwinden. Und wenn es doch einmal eine gute Möglichkeit gab, waren wir im Abschluss einfach zu bieder, so dass TSV-Keeper Klapdor nie vor große Probleme gestellt wurde. Über 11:8 (15. Minute) und 15:9 (20.) war das Spiel dann bei Halbzeit praktisch schon entschieden.

Auch nach dem Wechsel zeigte sich keine Besserung. Im Angriff einfach zu harmlos und in der Abwehr wollten wir nun den Friedensnobelpreis gewinnen; damit ist der zweite Durchgang auf einen einfachen Nenner gebracht. Der TSV traf nun nach belieben und wir blieben immer häufiger in der Deckung der Gastgeber hängen. Nach 40 Minuten war der Vorsprung auf 10 Tore angewachsen und beim 30:17 in der 50. Minute sogar auf 13. Und auch in den letzten Minuten gab es kein Aufbäumen der HSG, brav fügten wir uns in unser Schicksal. Schließlich war die Niederlage auch in der Höhe völlig verdient.

Ein Sieg beim Favoriten war für unsere junge Truppe sicher nicht zu erwarten. Wie wenig wir uns aber vor allem in der Deckung gewehrt haben, stimmt schon bedenklich. An ein Pflichtspiel, in dem wir lediglich 2 gelbe Karten kassiert haben, kann ich mich nicht erinnern. Und auch im Angriff präsentierten wir uns – allerdings gegen eine der besten Abwehrreihen der Klasse – wieder einmal als im Abschluss zu harmlos. So wird es in der Tat nichts mit dem Klassenerhalt. Der ist zwar theoretisch immer noch möglich, aber nur dann, wenn wir am Freitag, den 10.02.2006 um 20:30 Uhr in der Treenehalle im Spiel gegen den THW Kiel II endlich einmal wieder zwei Punkte einfahren.

TSV: Hendrik Held, Frederik Klapdor; Jan Pollmann 3, Marian Palkus 1, Rene Staben, Christian Eichstädt 6 (1), Frank Pöhlmann 5, Patrick Hentschel 2, Christoph Bökeler 6, Nils-Oke Bartelsen 2, Hagen Jessen 3 (2), Jan Storm 2, Christopher Fock 7

HSG: Mike Breuel (20 GT / 8P), Dennis Jessen (17 / 9); Jasper Most 4, Christian Jansen 1, Jörg Fischer 3, Helge Tiller 3, Lars Jacobsen 2 (2), Jan Vogeler 1, Frederik Anthonisen 2, Lars Thoroe, Niko Schleicher 1, Lars Petri 2, Henning Eichhorn

7-Meter: 3 (3) / 2 (2)
Zeitstrafen: 0 / 0
Rote Karte: keine
Spielfilm: 3:0 (5.); 7:4 (10.); 11:8 (15.); 15:9 (20.); 17:11 (25.); 19:11 (30.); 22:13 (35.); 24:14 (40.); 26:16 (45.); 30:17 (50.); 34:17 (55.); 37:19 (60.)

www.hsg-tarp-wanderup.de

von Oberliga-SH - am 30.01.2006 17:18
1. Herren baut Siegesserie aus 30.01.06

Vossi´s Jungs bauen Siegesserie auf 10:0 Punkte aus. Mit 32:27 wurde am Samstag der TSV Altenholz II in der Riemannhalle besiegt womit man an dem Team von Trainer Eckardt Horn vorbeizog.


Wer vor dem Spiel auf die Tabelle schaute wusste, worum es geht. Die Inselstädter wollten mit einem Sieg an dem TSV Altenholz II vorbeiziehen und nicht nur das fünfte Spiel in Folge gewinnen, sondern sich auch ein wenig von die Abstiegsrängen absetzen. So konnte man in der 4. Minute auch gleich mit 2:0 in Führung gehen. Sicherheit brachte das allerdings nicht, da auch die Altenholzer dagegen hielten und das Spiel ausgeglichen gestalten konnten. Die Abwehr stand sicher und auch Torwart Martin Falkus erwischte einen Glanztag, jedoch kam der Angriff in der ersten Halbzeit nicht so richtig in Fahrt. So hieß es Mitte der ersten Hälfte 7:7 und anschließend konnten die Altenholzer sogar mit 7:8 in Führung gehen. Mit einer kurzen Manndeckung gegen Kapitän Jan Möller (5/1) versuchten die Altenholzer das Angriffsspiel zu stören, davon ließ sich jedoch Markus Wöckel (8) überhaupt nicht beirren. Er nahm sich das ein oder andere mal einfach die Kugel und haute sie einfach in die Maschen des Gegners und so konnte der RSV auch mit einer 12:11 Führung in die Halbzeit gehen.

Mit dem ersten Angriff der zweiten Halbzeit konnten die Inselstädter gleich auf 13:11 erhöhen, aber Altenholz drehte mit drei Toren in Folge den Spieß um und führte 13:14 (35. Minute). Diese Führung behielten sie auch inne, bis die ?roten Teufel endlich wieder mit 17:16 in Führung gehen konnten. Der Vorsprung wurde zwar auf 22:20 ausgebaut, aber auch jetzt hatten die Altenholzer noch die Chance zum Ausgleich, jedoch hatte Torwart Martin Falkus etwas dagegen und entschärfte in dieser Phase eine einen Tempogegenstoß und auch einen 7-Meter von Andreas Sell (7/3) und vernagelte so seinen Kasten. Dies schien nun auch seine Vorderleute wachzurütteln und nun tankte sich Christoph Rick (6) mehr und mehr durch die Abwehrreihen des Gegner, Andre Kollmorgen (4) und Tim Lehwald (4) liefen nun Ihren Gegnern an der Aussenlinie davon. So erspielte man sich schnell einen beruhigenden 28:21 Vorsprung (52. Minute). Die Altenholzer konnten zwar noch einmal auf 30:25 verkürzen, aber dabei blieb es dann auch. So kamen die Jungs von Trainer Christian Voss zu einem verdienten 32:27 Sieg.

Die weiteren Tore erzielten Christian Scheel (3), Fabian Jäger und Florian Fedder (je 1).

Am nächsten Wochenende hat die 1. Herren Spielpause. Die nächste Begegnung wird dann am 11.02.2006 (ACHTUNG wurde vom 12.02. auf den 11.02. vorverlegt !!!) in Mönkeberg sein. Auch hier geht es wieder um einen direkt Konkurrenten und mit einem Sieg könnte man sich noch ein Stück mehr von unten absetzen.




Homepage Ratzeburg

von Oberliga-SH - am 30.01.2006 17:20

Shz

Rahn und Jüschke die beiden Matchwinner
450 Zuschauer erlebten ein spannendes Derby in Hohn. Erst mit seinem achten Tor zum 28:25 (13:13) machte Helge Rahn den Sieg der Schülp/Westerrönfelder Handballer beim Oberliga-Rivalen HSG Hohn/Elsdorf perfekt.
Hohn
– In einem packenden Oberliga-Derby setzte sich die HSG Schülp/Westerrönfeld bei der HSG Hohn/Elsdorf dank einer besseren Schlussphase mit 28:25 (13:13) durch.

Als Helge Rahn in der 58. Minute nach seinem achten Tor des Spiels den Rückweg in die Deckung antrat, standen ihm die Freude und Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Geschafft! Jubelnd riss er beide Arme in die Luft, denn er wusste, dass die HSG Hohn/Elsdorf diesen 25:28-Rückstand nicht mehr würde aufholen können. Rahn hatte den entscheidenden Treffer für die HSG Schülp/Westerrönfeld erzielt. 25:28 war der ernüchternde Endstand aus Sicht der Hohn/Elsdorfer. Dafür, dass dies so war, durfte sich Gunnar Kociok nach dem Abpfiff besonders bei Helge Rahn und Dany Jüschke, den beiden Matchwinnern und herausragenden Akteuren an diesem Tag, bedanken.

Lange Zeit war jedoch überhaupt nicht klar, wer die Werner-Kuhrt-Halle, die mit 450 Zuschauern aus allen Nähten platzte, als Gewinner verlassen würde. In dieser tollen Atmosphäre lieferten sich beide Teams ein packendes Duell. Anfangs lief bei den Gästen allerdings gar nichts nach Plan. Ingo Schmidt ließ die Außen offensiv decken und Jörg Gosch in der Spitze antreten. Das zeigte Wirkung. Ehe sich die Westerrönfelder einigermaßen an die Bedingungen gewöhnt hatten, lagen sie schon mit 1:5 hinten (9.), und Coach Gunnar Kociok nahm das erste Timeout.

Aus der stehenden Abwehr heraus neutralisierten sich beide Teams. „Das war eine hervorragende Defensivleistung“, lobte Schmidt sein Team. Westerrönfeld tappte nach Fehlern immer wieder in die Hohner Konterfalle.

Die Wende leitete Dennis Schrader mit dem 8:4 (20.) ein. Unplatzierte Würfe hatten Hohns Keeper Nils Wartenberg bislang die Chance gegeben, sich auszuzeichnen, doch mit Schraders Winkel-Rakete schien die Lösung gefunden. Helge Rahn sah, wie leicht Schrader Wartenberg mit hohem Ball bezwungen hatte und nahm fortan Herz, Ball und Spiel in beide Hände. Erst spielte er blitzsauber Dany Jüschke am Kreis frei (8:5), dann traf er selbst hoch ins Tor (9:6), ebenso Dennis Schrader (9:7), und mit dem Rückraumwurf zum 9:8 (26.) war der Anschluss wieder hergestellt. „Helge hat zur Aufholjagd geblasen, nachdem wir vorher mit Ball nichts zustande gebracht haben“, sagte Gunnar Kociok. Ingo Schmidt brachte Sascha Bendixen für Wartenberg im Tor, doch erneut traf Rahn in doppelter Unterzahl per Schlagwurf. Als Nicolai Uhl dann einen „Einhundertprozenter“ gegen Steffen Oeltjen hielt, stellte René Paasche den verdienten Ausgleich her (10:10, 28.).

Fortan lieferten sich beide Teams einen ansehnlichen und spannenden Schlagabtausch. Vom 10:10 bis zum 22:23 (48.) führte kein Team mit mehr als einem Tor. Auf beiden Seiten agierten nur die Rückraumspieler und Kreisläufer, die Außen hatten die Statistenrolle übernommen. Wenn einmal ein Tor von dort fiel, dann durch die Gastgeber. „Man hätte sich ja auch mal mehr bewegen können“, ärgerte sich Kociok ein wenig über die Außen, doch dafür machten es andere ja besser.

Den Dreh in Richtung Westerrönfelder Sieg bekam die Partie zehn Minuten vor Schluss. Dany Jüschke hatte zum 24:22 (49.) erhöht und die Hohner standen unter Zugzwang. Als sich Florian Puls dann auch noch seinen Tempogegenstoß von Nicolai Uhl abkaufen ließ und Rahn zum 25:22 (52.) zuschlug, war es der Anfang vom Ende für die Hohner. Doch es ging immer weiter. Wartenberg parierte einen Siebenmeter von Philipp Petriesas, und nach dem 24:25 (55.) von Jörg Gosch waren die Punkte wieder greifbar, bis Dany Jüschke per Kegelwurf im Fallen das 27:25 und kurz darauf Rahn seinen besagten Treffer zum 28:25 erzielten.

„Lass doch den Rahn seine Tore machen, aber Jüschke war der entscheidende Mann“, haderte Ingo Schmidt nach der Partie. „Es ist schade, dass wir verloren haben.“

„So wie wir uns zurückgekämpft haben kann ich meinem Team nur ein großes Kompliment aussprechen“, freute sich Gunnar Kociok über seinen gelungenen Abschied, bevor er am Sonnabend für einige Tage in den Urlaub flog. JAN HALLERHSG Hohn/Elsdorf: Wartenberg (1.-26., 2. Hz.), Bendixen (26.-30., 48.); Gosch (7), Kuhrt (5/3), Steffen Oeltjen (3), Petersen (2), Thöming (2), Sascha Oeltjen (2), Puls (2), Sievers (1), Westphal, Carstens (n.e.), Gruber (n.e.), Moll (n.e.).
HSG Schülp/Westerrönfeld: Uhl (außer nach Zeitstrafe das ganze Spiel), Ziegler (28.-30.); Jüschke (10), Rahn (8), Philipp Petriesas (4/3), Schrader (3), Paasche (2), Moll (1/1), Langfeldt, Dubbe, Seibel, Cordes, Patrick Petriesas, Delfs (n.e.).


von Oberliga - am 31.01.2006 09:49
Sehr kampfstarke Partie endete mit einem gerechten 27:27

Wer vor der Partie gesagt hätte, dass es zu einem Unentschieden kommen wird, hätte wohl gerade von Seiten der SG BraHu 2 Gelächter geerntet. Das am Ende ein Unentschieden rauskam war glücklich. Es wäre sogar noch der Sieg dringewesen. Aber mal von vorne...

Die Anfangsphase war von 2 starken Abwehrreihen geprägt, was gerade für den SV Mönkeberg und die SG BraHu 2 eigentlich nicht gerade zu erwarten gewesen ist. Nach kurzem Abtasten konnten die Mannen von der Spielgemeinschaft jedoch erwartet über 9:6 auf 14:8 (20.) davonziehen, was größtenteils der Verdienst von Jens Thöneböhn gewesen ist (6-7 Tore in Halbzeit 1). Die ca. 100 Zuschauer waren sich einig, dass es mal wieder zu einer Niederlage für den SVM und einem deutlichen Sieg für Die BraHu kommen wird.

Doch abermals zeigte die junge Truppe aus Mönkeberg, dass sie auch bei hohen Rückständen niemals abzuschreiben ist und konnten durch einige Tempogegnstöße und sehenswerte Treffer von LA bis Zur Halbzeit auf 15:16 verkürzen.

Die 2. Halbzeit war dann wieder die Phase der SG BraHU, die sich wieder auf 4 Tore absetzen konnte, eher der Schlußspurt vom SV Mönkeberg kam. Die Partie war gedreht und als 150 Sekunden vor Schluß das 27:26 und der Ballbesitz da war, sah alles nach einer faustdicken Überraschung aus.

Das es dann aber nicht so kam, lag teilweise an der fehlenden Cleverniss, als auch an eher strittigen Entscheidungen der Schiedsrichter, die alles in allem aber eher unauffällig waren.

Fazit: Beide Mannschaften werden sich wohl eher über den Punktverlust ärgern, was meist dafür spricht, dass es gerechtfertigt gewesen ist. So, wie sich dieser Bericht liest, ist auch das Spiel gewesen. Hoch, runter, hoch, runter. Nur die vielen Fehlwürfe, die konnte ich leider nicht mit in den Textstil einbringen ;-)

Hoffe, dass der Bericht eines Beobachters auch ohne Torschützen (da hatte ich nun wirklich keine Lust drauf) Interessierten einen kleinen Einblick gegeben hat.

von Malte84 - am 31.01.2006 12:47
31.01.2006: Bürgermeister Dornquast rettet Tabellenführer

Bürgermeister Dornquast rettet Tabellenführer
HENSTEDT-ULZBURG -
Drei Männern haben die Oberliga-Handballer der SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg besonders dafür zu danken, daß im Heimspiel gegen den SV Mönkeberg beim 27:27 (16:15)-Remis zumindest ein Punkt für den Tabellenführer heraussprang. "Unser Keeper Matthias Matuch hat 60 Minuten lang hervorragend gehalten", benannte Spielertrainer Tim Ullrich einen seiner beiden Schlüsselspieler, "und was mich besonders freut ist, daß Jeffrey Heitbrock in seinem ersten Spiel nach fast eineinhalb Jahren Verletzungspause das so wichtige Tor zum 27:27-Ausgleich erzielt hat."
Die dritte Person, die für den Punktgewinn sorgte, war Henstedt-Ulzburgs Bürgermeister Volker Dornquast, der als regelmäßiger Besucher der Spiele von Ullrichs Team bekannt ist. Ohne seine Mithilfe hätte die SG eine kampflose Niederlage kassiert.

"Als wir vor verschlossener Tür standen, weil die Hallen des Schulzentrums wegen des Bürgerballs fürs ganze Wochenende gesperrt worden waren, hat Herr Dornquast bei den Hausmeistern unbürokratisch grünes Licht fürs Spiel gegeben", sagte Tim Ullrich. Die Partie wurde mit 15 Minuten Verspätung angepfiffen.

"Wir haben gut begonnen, dann aber den Faden verloren", schimpfte der Coach, "das ist ärgerlich. So ein Heimspiel muß man gewinnen."

Spielverlauf: 4:2, 8:2 (17. Minute), 12:7, 15:10, 16:15 - 20:18, 22:18 (40.), 24:24 (50.), 25:25, 25:26, 26:27, 27:27.

Die Tore für die SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg II: Jens Thöneböhn (6), Marcus Schwarzer (6/davon 3 Siebenmeter), Jan Wrage (4), Simon Nocke, Tim Ullrich, Thomas Kirschfink, Philipp Liebe und Dorian Jürgens (alle 2), Jeffrey Heitbrock (1).

ust
erschienen am 31. Januar 2006

von HU - am 31.01.2006 18:04
Oberliga Männer: HSG Hohn/Elsdorf vs. HSG Schülp/Westerrönfeld, 27. Januar 2006


Rahn und Jüscke nicht zu stoppen!

Die 450 zahlenden Zuschauer erlebten in der aus allen Nähten platzenden Werner-Kuhrt-Halle ein spannendes Derby, das erst in den Schlussminuten zugunsten der Gäste entschieden wurde.
Anfangs lief bei den Gästen aus Schülp/Westerrönfeld gar nichts nach Plan. So ließ unser Trainer Ingo die Außen offensiv decken und Jörg verteidigte die Spitze. Das zeigte Wirkung. Ehe die Gäste ins Spiel kamen, lagen sie auch schon mit 1:5 hinten (9. Minute) und Coach Gunnar Kociok nahm das erste Timeout.
Von nun an lief es bei den Schülpern besser und sie schlossen immer wieder mit der Achse Rahn/Jüschke Tor um Tor zu uns auf, sodass es zur Pause 13:13 Stand.
Im zweiten Durchgang lieferten sich beide Teams einen ansehnlichen und spannenden Schlagabtausch. Vom 13:13 bis zum 22:23 (48. Minute) konnte sich kein Team mit mehr als einem Tor absetzen. Die Wende zum Schülper Sieg bekam die Partie zehn Minuten vor Schluss. Der überragende Kreisläufer Danny Jüschke hatte zum 24:22 (50. Minute) erhöht. Daraufhin vergaben wir einen Tempogegenstoß und Helge Rahn erzielte das Tor zum 25:22 (53. Minute). Diesen 3-Torevorsprung spielten die Schülper dann nach Hause.
Vielen Dank noch einmal an die vielen Fans, die uns klasse unterstützt haben, ihr ward echt super!!! Eure "Erste"


Wartenberg (1.-26., 2. Hz.), Bendixen (26.-30., 48.); Gosch (7), Kuhrt (5/3), Steffen Oeltjen (3), Petersen, Thöming, Sascha Oeltjen, Puls (je 2), Sievers (1), Westphal, Carstens (n.e.), Gruber (n.e.), Moll.


von HP Hohn-Elsdorf - am 01.02.2006 09:34
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