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Forum der Schleswig-Holstein-Liga
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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Kuno1979, Handball, Oberliga-SH

NOHV-Pokal 2.Runde - Handball-Pur online

Startbeitrag von Kuno1979 am 01.02.2006 12:55

Hallo Leute,
unter folgendem Link findet ihr die Hallenzeitung "Handball-Pur" zum Duell mit der HSG Tarp/Wanderup.
[www.mtv-herzhorn.de]
Viel Spaß beim Lesen.
Mit sportlichen Grüßen
Kuno

Antworten:

HSG S/W - VFL Potsdam

Pokalspiel bringt Vorgeschmack
VfL Potsdam reist nach Norddeutschland
Nur die wenigsten der VfL-Spieler blicken ob landschaftlicher Schönheit oder norddeutscher Gelassenheit mit Vorfreude auf den kommenden Sonnabend. In der 2. Qualifikationsrunde für den DHB-Pokal, die noch auf der Ebene des Nordostdeutschen Handballverbandes ausgespielt wird, müssen die Potsdamer auswärts bei der HSG Schülp/Westerrönfeld antreten. Die Spielgemeinschaft, deren sportliche Fähigkeiten den Brandenburgern völlig unbekannt sind, rangiert derzeit auf dem zweiten Platz der Oberliga Schleswig-Holstein. ,,Wir gehen deshalb davon aus, dass die Mannschaft durchaus das Niveau der unteren Regionalliga-Mannschaften besitzt'' sagt Alexander Haase, der aus Erfahrung weiß, dass die unterklassigen Mannschaften im Pokal zumeist noch ein paar Prozent mehr aus sich herauskitzeln. Unter diesen Voraussetzungen könnte die sonnabendliche Partie auf das flache Land durchaus als Fingerzeig für die kommenden Auswärtspartien der Aufstiegsrunde, deren Spielplan im Übrigen nunmehr feststeht, verstanden werden. ,,Die Begleitumstände werden genauso strapaziös sein. Frühe Abfahrt, ein Tag auf der Autobahn und Anwurf in den späten Nachmittagsstunden'' blickt Haase voraus auf den Ablauf des Wettkampftages. Wenig Gefallen finden seine Spieler an der Auslosung, die ihnen zwar eine sportlich lösbare, dennoch recht mühselige Aufgabe beschert hat. Das Unverständnis nahm zu, als bekannt wurde, dass mit der DHK Flensborg, einer der Konkurrenten aus der Aufstiegsrunde, im Gegenzug im Pokal in Berlin antreten muss. ,,Vielleicht treffen wir uns ja auf der Autobahn'', witzelt Kapitän Göran Böhm.

Aus sportlicher Sicht will Haase das Pokalspiel als weiteren Test im Hinblick auf die anstehenden Aufgaben gegen die norddeutschen Regionalligisten verstanden wissen. ,,Ich erwarte, dass die Mannschaft die Trainingsarbeit umsetzt'', so der Trainer. Zuletzt war das schnelle Umschalten von Angriff auf Abwehr einer der Übungsschwerpunkte der Balleinheiten. Haase erläutert: ,,Im Durchschnitt fahren wir 60 Angriffe im Spiel. Das ist zwar schon ziemlich viel, doch ich möchte, dass es noch zwei bis drei vor allem leichte Torchancen mehr werden.''

Eines steht jedenfalls fest: Die Gemeinde Westerrönfeld bietet für den obligatorischen Spaziergang vor dem Spiel beste Voraussetzungen. Direkt am Ufer des Nord-Ostsee-Kanals gelegen könnten die Handballer vor dem Spiel sicher einen Blick auf einen der zahlreichen imposanten Pötte werfen, die den Kanal jährlich passieren.



von Handball - am 03.02.2006 08:26

HSG S/W - VFL Potsdam (Shz)

Dem Regionalligisten VfL Potsdam soll ein Bein gestellt werden
2. Runde im NOHV-Pokal der Männer: Die HSG Schülp/Westerrönfeld geht als Außenseiter ins Spiel / Rainer Peetz für Gunnar Kociok auf der Trainerbank
Westerrönfeld
/
hal
– Nach dem kräftezehrenden Oberliga-Derby am vergangenen Wochenende in Hohn wartet am Sonnabend (18 Uhr, Heidesandhalle) die nächste ganz schwere Aufgabe in der 2. Runde des NOHV-Pokals auf die Handballer der HSG Schülp/Westerrönfeld.

Nachdem im vergangenen Jahr an gleicher Stelle gegen den HC Neuruppin Schluss war und so der Einzug in die 1. DHB-Pokalrunde verwährt blieb, soll es in diesem Jahr klappen. Mit dem 1. VfL Potsdam von 1900 ist die Hürde, die es dafür zu überspringen gilt, jedoch recht hoch. Der Regionalligist beendete die Vorrunde als Dritter mit nur drei Niederlagen bei 13 Siegen und hat noch alle Chancen auf den Zweitligaaufstieg.

Für den im Urlaub weilenden Gunnar Kociok übernahm Rainer Peetz in dieser Woche das Training. Er sitzt auch am Sonnabend auf der Bank und ließ gleich seine Beziehungen zum VfL Bad Schwartau spielen. Er organisierte ein Video der Potsdamer, das die Mannschaft vormittags vor dem Anpfiff anschauen wird. Doch anhand der Statistik ist schon jetzt klar, auf wen bei den Brandenburgern am meisten zu achten sein wird. Enrico Bolduan (rechter Rückraum) ist nicht nur der derzeit beste Werfer mit 100/21 Toren in 16 Spielen, sondern besitzt auch mit 561 Treffern in 138 Regionalligaspielen für den VfL die Krone in der internen „ewigen Torjägerliste“. Fast ebenso gefährlich ist Victor Pohlack auf der linken Rückraumposition. 85 Mal traf der Zwei-Meter-Mann in der bisherigen Saison.

„Wir wollen versuchen, gegen diese erstklassig besetzte Mannschaft nicht unterzugehen. Und wenn wir ein Stolperstein werden könnten, wäre das doch prima“, sagt Helge Rahn. Wichtiger sei allerdings die Oberliga, so dass die Partie gegen Potsdam ebenfalls ein guter Test im Hinblick auf das anstehende Spitzenspiel gegen die SG BraHU II sei.

Besonderes Interesse an der Partie werden auch die Handballer der HSG Kropp/Tetenhusen haben. Bereits am nächsten Wochenende empfangen sie den VfL, der dann erneut nach Schleswig-Holstein aufbrechen muss, in der Endrunde der Regionalliga und werden deshalb wohl schon am Sonnabend zum „kiebitzen“ nach Westerrönfeld kommen.


von Handball - am 03.02.2006 08:28
Ergebnisse mit Oberliga-Beteiligung:

MTV Herzhorn - HSG Tarp/Wanderup 23:28

HSG Hohn/Elsdorf - SV Brandenburg 93 West 26:25

HSG Schülp/W. - VfL Potsdam 30:40

von Oberliga-SH - am 04.02.2006 21:54
Herzhorn verlangt Tarp alles ab

Herzhorn / skl - Zu Gast in der Glückstädter Sporthalle Nord war Regionalligist HSG Tarp/Wanderup und dieses Team war als klarer Favorit in die Partie gegangen. Doch die Blau-Gelben machten ihren Gegnern das Leben schwer und unterlagen nur mit 23:28 (14:12) Toren. "Das war eine tolle Leistung. Meine Jungs haben 50 Minuten die Leistung auf die Platte gezaubert, die sie zur Zeit drauf haben", freute sich nach dem Spiel Trainer Manfred Kuhnke. Er schwärmte insbesondere von der Abwehr seiner Mannschaft und lobte die Defensiv-Vorstellung als die bisher beste der laufenden Saison. Mit einem oder zwei zusätzlichen starken Rückraumspielern, die auch mal sogenannte leichte Tore machen, wäre sicher ein Sieg drin gewesen, so der erfahrene Coach.
Dabei fing es gar nicht mal so gut an für die Hausherren. Die Tarper legten los wie die Feuerwehr und führten schnell mit 4:0. Dann jedoch bissen sie sich an der herausragenden Deckungsarbeit ihrer Gegner die Zähne aus. Immer wieder fingen die Herzhorner die Bälle ab und per Tempogegenstoß ging es nach vorne. So glichen sie in der 15. Minute nicht nur zum 6:6 aus, sondern drehten den Spieß um. Sie führten nun und hielten ihren Vorsprung bis zum 14:12 in der Pause.
Nach dem Seitenwechsel tauschten die Gäste jedoch die Torhüter (Malte Samuelsen für Björn Petersen) und die Blau-Gelben bekamen Probleme. Sie waren nicht mehr konsequent genug im Abschluss und so vergaben sie viele gute Chancen. "Der Torhüter hat uns den Zahn gezogen", so Kuhnke. Er musste mit ansehen, wie seine Mannschaft erneut ins Hintertreffen geriet. In der 52. Minute lagen seine Männer mit 19:20 hinten und die Tarper brachten nun all ihre Cleverness und Routine ins Spiel. Mit zwei Gegenstößen bauten sie ihren Vorsprung aus und dem hatten die Gastgeber nichts mehr entgegenzusetzen.
Am Ende unterlagen die Herzhorner zwar mit 23:28, zeigten dabei aber eine Leistung, mit der sie in den kommenden Wochen vor keinem ihrer Ligakonkurenten Angst haben müssen.
MTV Herzhorn: Henning Jürgensen, Jan Sierck - Raffael Winter 2, Sven Hesse 1, Ingo Fahl 2, Peykan Altug 1, Arne Clasen 6, Frank Bruhnsen, Stephan Hinrichs 1, Marvin Trampenau 6, Lars Warncke 4, Sören Sommer.


von Kuno1979 - am 07.02.2006 12:46
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