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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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Oberliga-SH

Hochdonn-Neustadt 37:21

Startbeitrag von Oberliga-SH am 05.02.2006 18:55

SG HoSüBurg-Tsv Neustadt 37:21 (19:10)

Die von Beginn an einseitige Partie war eigentlich schon nach 10 Minuten beim Stande von 8:0 für die Gastgeber entschieden.Erst in der 12.Spielminute konnten die Gäste durch einen verwandelten Siebenmeter ihr erstes Tor erzielen.Im Laufe der 1.HZ hielt Hochdonn ständig eine 9-10 Tore-Führung gegen die überforderten Gäste,bei denen sich der Ausfall von Sebastian Kloss stärker bemerkbar machte,als die Ausfälle von Opree,Tschritter,Hamann und Gorski auf Seiten der SG.Mit einem deutlichen 19:10 ging es in die Pause.
In der zweiten HZ zunächst das gleiche Bild.Hochdonn drückte aufs Tempo und kam zu einfachen Toren und Neustadt hatte Mühe nicht ganz abgeschossen zu werden.Mitte der zweiten HZ kam der TSV kurzzeitig etwas näher heran(12 Tore) , weil die Dithmarscher in dieser Phase gerade im Tempospiel ein paar leichte Fehler machten.Mit dem Ausgang des Spiels hatte dies aber nichts mehr zu tun.
Fazit: Die SG konnte sich vor dem großen Derby beim MTV Herzhorn ganz locker einspielen; gerade das Positionsspiel hat heute sehr gut geklappt,ob das gegen die robuste Herzhorner Abwehr auch noch so sein wird bleibt abzuwarten.Ansonsten hatten alle Spieler ihre Spielzeit,am wichtigsten sind allerdings die zwei Punkte auf der Haben-Seite,die der SG wieder etwas mehr Abstand zu den Abstiegsrängen verschaffen.

Spielstatistik etc. folgt Montag

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Klassengesellschaft
Handball-Oberliga: SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg überrennt Neustadt 37:21
Burg (ph) Eigentlich versprach das Handball-Oberliga-Spiel der SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg gegen den TSV Neustadt einiges an Spannung und Dramatik.

Immerhin trafen in der Burger Sporthalle zwei Vereine aufeinander, die direkte Konkurrenten im Abstiegskampf sind. Die gastgebende SG sorgte beim nie gefährdeten 37:21 (19:10) allerdings bereits in den ersten Minuten dafür, dass die rund 160 Zuschauer eine mehr als einseitige Partie sahen.

Die SG zog schnell bis auf 8:0 davon, ehe die Gäste den Ball erstmals im gegnerischen Gehäuse untergebracht hatten. Dass sie hierfür einen Siebenmeter benötigten, sei nur am Rande erwähnt. Hochdonns Trainer Helge Thomsen war mit der Leistung seiner Mannschaft dementsprechend zufrieden: „Mittlerweile gelingt es uns immer besser, Handball zu spielen und nicht zu kämpfen. Das sieht langsam so aus, wie ich mir das vorstelle.“

Ganz und gar nicht nach den Vorgaben ihres Trainers agierten hingegen die Neustädter. Abspielfehler, Unkonzentriertheiten und verzogene Würfe wechselten sich fast im Minutentakt ab. Zudem hatten die Gäste immer wieder große Probleme, das Tempo der SG mitzugehen. Wenn es der TSV dennoch schaffte, die sehr kompakt stehende SG-Abwehr zu knacken, waren meist die Torhüter Butzek und Vieth auf dem Posten, die jeweils eine Halbzeit mit starken Paraden überzeugten. Für Helge Thomsen ebenfalls das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung. „Die Torhüter harmonieren jetzt viel besser mit den Abwehrspielern, bilden zusammen eine Einheit.“

Eine Einheit, die in den Gästen dankbare Gegner fanden. Immer wieder spielte der TSV Neustadt Angriffe nicht aus, rannte sich in der Abwehr fest oder nahm Würfe aus wenig erfolgversprechenden Positionen. Die Bitte des Trainers an seine Mannschaft, doch bitte endlich aufzuwachen, mochte niemand wirklich nachkommen. Selten schaffte es der TSV, den Rückstand auf weniger als zehn Tore zu begrenzen. Mit dem Halbzeitpfiff war das Spiel entschieden.

Im zweiten Durchgang ließ es die SG dann ruhiger angehen. Zum Unmut ihres Trainers: „Wenn man ein Spiel so klar im Griff hat, ist es natürlich nie leicht, die Konzentration über 60 Minuten zu halten. Gegen bessere Mannschaften können solche Phasen allerdings böse Folgen haben. Daran müssen wir noch arbeiten.“ Gegen die Neustädter konnten die Phasen aber noch so ausgedehnt sein. Schafften es die Gäste, drei Treffer in Folge zu erzielen, traf die SG im Anschluss vierfach.

Ein Spiel, das vor dem Duell mit dem MTV Herzhorn gerade recht kommt. „Da treten wir nun natürlich mit breiter Brust an. Dennoch müssen wir aufpassen, dass wir da nicht die Bude vollbekommen. Herzhorn ist in meinen Augen unberechenbar. Entweder sie spielen jeden Gegner an die Wand oder es klappt gar nichts“, berichtet Helge Thomsen. Mit der Leistung aus dem Neustadt-Spiel aber dürfte es auch der MTV Herzhorn gegen die SG schwer haben.

SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg: R. Butzek, Vieth – Wegers (9/3), Möller (4), Brütt (4), Roden (3), Stieper (4), Röder (1), F. Butzek (1) Vester (3), Mohr (7/1), Rühmann (1).

TSV Neustadt: Fahrenkrug, F. Meyer – Schumacher, S. Meyer, Neubauer (5/3), Jahrke (6), Gruneberg (3), Höft (7), Papendorf.

Schiedsrichter: Ivanoff/Wipper (Herzhorn).

Zuschauer: 160.

Zeitstrafen: 1/4.

Quelle: DLZ/BZ

von Oberliga-SH - am 06.02.2006 12:47
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