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Forum der Schleswig-Holstein-Liga
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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Handball, Oberliga-SH, Kuno1979

NOHV HSG S/W - VFL Potsdam

Startbeitrag von Handball am 06.02.2006 10:45

Potsdam eine Nummer zu groß
Die HSG Schülp/Westerrönfeld hat den Sprung in die erste Runde des DHB-Pokals verpasst. Mit 30:40 (15:19) unterlag der Oberligist dem Regionalligisten VfL Potsdam, zeigte dabei jedoch ein zumindest zeitweise ebenbürtiges Duell mit dem Aufstiegsaspiranten zur 2. Liga.
Westerrönfeld
– Es war im Pokalspiel der 2. Runde auf NOHV-Ebene eine Partie wie so oft, wenn zwei Teams mit einem merklichen Klassenunterschied aufeinander treffen. Oberligist HSG Schülp/Westerrönfeld war gegen den VfL Potsdam redlich bemüht, doch letztlich siegte - wie meistens im Handball - die konstantere Leistung des Regionalligisten. 30:40 (15:19) hieß es am Ende aus Sicht der Gastgeber.

Im wahrsten Sinne des Wortes angefeuert durch Wunderkerzen und einige bengalische Lichter in der halbvollen Heidesandhalle gingen die Westerrönfelder hochmotiviert in die Partie und hielten vorerst auch gut mit. Doch schon auf den ersten Blick wurde deutlich, was den Gastgebern in den kommenden 60 Minuten das Leben schwer machen würde. Gleich zwei Zweimetermänner bildeten den Mittelblock der Potsdamer 6:0-Defensive und, so zeigte der weitere Spielverlauf, ein weiterer Lulatsch wartete noch auf der Auswechselbank. Kein leichtes Durchkommen also für den Westerrönfelder Rückraum, in dem von Beginn an Helge Rahn von der Mittelposition aus die Fäden zog. Und das über weite Strecken des Spiels als bester Akteur der HSG durchaus ansehnlich und erfolgreich. So beim 3:2 durch Patrick Petriesas (5.), den er per Querpass bedient hatte. Das 7:6 (13.) (ebenfalls durch Patrick Petriesas) sollte allerdings die letzte Führung für die HSG in der Partie gewesen sein

Auch wenn den Potsdamern mit den besagten Rückraumriesen Victor Pohlack und Göran Böhm eine ausgeprägte Wurfgewalt zur Verfügung stand, suchten die Gäste ihr Glück immer wieder im Konterspiel und versuchten, möglichst den Mitspieler frei zu spielen, anstatt von hinten abzuziehen. Teilweise mutete es schon merkwürdig an, wenn Pohlack zum Sprungwurf ansetzte, einen Meter über der Abwehr in der Luft schwebte, nur um dann doch noch das Leder zum eventuell noch freieren Mann weiterzuleiten. Wenn auch jedes Westerrönfelder Tor erheblich mehr Anstrengung erforderte, waren doch einige sehr ansehnliche Spielzüge und Abwehraktionen dabei, die die Heidesander zeitweise auf Augenhöhe mit dem Regionalligisten brachten. Ein Beispiel war Dany Jüschke, der in der zweiten Hälfte sein Kämpferherz entdeckte. Gab er sich in Halbzeit eins noch mit dem Pfiff der Schiedsrichterinnen und dem Freiwurf zufrieden, rackerte er danach bis zum Siebenmeter oder dem eigenen Torerfolg. So beim 20:26 für die HSG (41.). Glück im Unglück in derselben Minute für Keeper Thomas Ziegler. Frisch auf dem Feld, musste er nach einem gehaltenen Ball sofort wieder an seiner lädierten Schulter behandelt werden, erneut ausfallen wird Ziegler wohl aber nicht.

Beim 20:30 (45.) war die Partie zwar entschieden, doch Westerrönfeld wollte sich nicht abschießen lassen. Potsdam nutzte das Spiel nun für Testzwecke, stellte hinten auf 5:1 um und schonte seine Stammkräfte. Die HSG nutzte dies, um wieder ein wenig zu verkürzen. Nachdem Philipp Petriesas den vierten Siebenmeter frech durch des Torwarts Beine verwandelte (25:33, 52.) und Jüschke zum siebten Mal traf, waren es nur noch sieben Treffer Abstand. „Da hat das Team viel Kampfgeist gezeigt“, lobte Gunnar Kocioks Urlaubsvertretung Rainer Peetz. Dass es letztendlich doch noch ein Zehn-Tore-Vorsprung wurde, das störte Peetz dann doch etwas. „Der letzte war zu viel, ich hatte mir gewünscht höchstens mit neun zu verlieren. Das sieht nicht so viel aus“, sagte der Aushilfscoach, war dennoch stolz auf die Mannschaft. „Man hat gesehen, dass es zu den Topteams der Regionalliga noch ein ganzes Stück ist, doch der Abstand zu den unteren Mannschaften ist nicht so groß.“ HSG Schülp/Westerrönfeld: Uhl, Ziegler (41.) – Jüschke (8), Rahn (6), Philipp Petriesas (6/4), Dubbe (4), Patrick Petriesas (4), Schrader (1), Cordes (1), Moll, Langfeldt, Seibel, Paasche, Delfs (n.e.).

JAN HALLER

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TaWa-Sieg nach Minimalprinzip
Flensborg Avis 06.02.2006
Die Männer der HSG Tarp-Wanderup setzten sich im Pokal beim MTV Herzhorn mit 28:23 durch.
»Das wird eine gemütliche Rückfahrt«, freute sich TaWa-Coach Waldemar Paciorek offenbar auf ein Nickerchen, als der Mannschaftsbus der HSG Tarp-Wanderup noch vor der Glückstadter Sporthalle stand. Seine Worte klangen nach einem erholsamen Abend. In Wirklichkeit musste sein Team im Pokalspiel in der 2. Runde auf NOHV-Ebene der Männer in den zweiten 30 Minuten beim MTV Herzhorn noch einmal kräftig Gas geben, um einen 12:14-Halbzeit-Rückstand in einen 28:23-Sieg zu verwandeln.

Der Auftakt war verheißungsvoll. 4:0 führten die favorisierten Gäste. Dann jedoch kamen die 200 Zuschauer immer mehr in Wallung, schon beim 9:7 (15.) hatte der Oberligist das Kommando übernommen. Vor allem die Herzhorner Haupttorschützen Marvin Trampenau und Arne Clasen (je 6) sorgten für Euphorie beim heimischen Anhang. Für HSG-Trainer Waldemar Paciorek war dies aber keine Überraschung: »Wir hatten uns vorgenommen viel zu testen. So spielte auch Mario Petersen auf der Spielmacher-Position.«

Nach dem Seitenwechsel griff der Favorit aber durch. Beim 16:16 (36.) glich man aus, beim 24:19 (50.) lag man vorentscheidend in Führung.

Danach dachte Waldemar Paciorek an den Aufstiegsrunden-Auftakt gegen Stockelsdorf und an die Gesundheit seiner Spieler: »Die Herzhorner gingen ziemlich hart zur Sache und fassten auch mal in den Arm, wenn wir frei vor dem Tor auftauchten.« Die gute Nachricht: Die Männer von der Treene verzeichneten nach dem Abpfiff keine ernsthaften Verletzungen.





von Oberliga-SH - am 06.02.2006 13:31
2. Runde NOHV-Pokal: HSG Hohn/Elsdorf vs. SV 63 Brandenburg-West 26:25 (15:10)


Wir sind Pokal!

Kurz vor Schluss wurde es unnötigerweise noch einmal richtig spannend. Fünf Minuten vorher hatte man schon mit 25:20 geführt, dann galt es das 26:25 über die Zeit zu bringen. Damit zieht die HSG Hohn/Elsdorf zum wiederholten Male in die 1. Runde des DHB-Pokals ein. Der gegnerische Coach Gerhard Wartenberg erwies sich dabei als schlechter Verlierer.
Doch was passierte eigentlich vorher: Man startete gut gegen den Oberligazweiten aus der Preußenliga. Mit schnellen Gegenstößen durch Steffen Oeltjen und Jörg Gosch und einem sehr gut aufgelegten Torhüter „Figger“ Wartenberg startete die HSG ins Spiel. 15:10 lautete der ebenso erfreuliche wie überraschende Spielstand zur Halbzeitpause, hatte man die Havelländer doch stärker eingeschätzt. Während sich die Spieler zum Pausentee begaben, war Gunnar Petersen schon auf dem Weg zur Uniklinik Kiel. Bei einer Abwehraktion gegen den Brandenburger Dayan Schulze, erlitt er durch dessen Ellenbogen unglücklich eine Prellung des Jochbeins.
In der zweiten Halbzeit konnte die HSG-Truppe zunächst nicht an die bisher gezeigte gute Leistung anknüpfen. Vorne wirkte man plötzlich ideenlos und ermöglichte den Gästen durch einige Unkonzentriertheiten leichte Tore. Nach dem 18:17 in der 45. Minute legte sich jedoch ein Schalter in den Köpfen der Spieler um und man zog wieder durch konsequenten Tempohandball auf 25:20 (55. Minute) davon. Der Rest ist bekannt.
Wir sehen nun mit Spannung der Auslosung der 1. Runde des DHB-Pokals entgegen, die nach der Sommerpause ausgetragen wird.

Wartenberg, Baschkowski – Gosch (6/2), Kuhrt (6), Thöming (4), Sievers, St. Oeltjen (je 3), Sa.Oeltjen (2), Carstens, Gruber (je 1), Westphal, Petersen, Puls


Homepage Hohn

von Oberliga-SH - am 06.02.2006 18:18
Generalprobe bravourös bestanden
VfL siegt im Pokal bei der HSG Schülp/Westerrönfeld 40:30 (19:15)
Es war punkt halb zwei in der Nacht zu Sonntag, als der Bus mit den Regionalliga-Handballern des VfL Potsdam auf den Parkplatz an der Sporthalle in der Heinrich-Mann-Allee rollte. Zu diesem Zeitpunkt lag ein 15-stündiger ,,Arbeitstag'' hinter den Spielern und ihren Betreuern, von dem sie einen Großteil auf der Autobahn zwischen Brandenburg und Schleswig-Holstein zubrachten. Trotz des langen Anfahrtsweges zum Zweitrundenpokalspiel nach Westerrönfeld bei Rendsburg zeigten sich die Havelstädter, nachdem sie die Spielfläche betraten, frisch und voller Tatendrang.

Zwei Stunden vor dem Anpfiff wurden sie von der gastgebenden HSG Schülp/Westerrönfeld, Oberliga-Zweiter und eine ,,ziemlich gute Truppe'' wie Alexander Haase später nach dem Spiel konstatierte, mit reichlich Kaffee empfangen. Ein längerer Spaziergang entlang des Nord-Ostsee-Kanals vertrieb im Anschluss auch dem letzten VfLer die Müdigkeit der Busfahrt aus den Knochen. Aufgrund der pünktlichen Anreise konnte sich VfL-Physiotherapeut Stefan Ruhle viel Zeit nehmen, um sich noch einmal ausgiebig den kleinen Blessuren einiger Spieler zu widmen, die sich nach den intensiven Trainingswochen angesammelt hatten. In Fragen der unmittelbaren Spielvorbereitung war Potsdams Trainergespann mit dem Ablauf des sonnabendlichen Pokalspiels durchaus zufrieden, wurde es doch als Testlauf für die in der kommenden Woche beginnende Aufstiegsrunde bewertet, in der es zuerst auswärts gegen die HSG Kropp/Tetenhusen geht, nur 20 km vom Pokalspielort Westerrönfeld entfernt gelegen.

Was die sportlichen Belange des Abends anbetraf, sah man das Potsdamer Trainergespann Mitte der zweiten Halbzeit ziemlich entspannt das Treiben auf dem Spielfeld verfolgen. Während Alexander Haase locker an einer der Wände lehnte, wippte Co-Trainer Matthias Lessig im Takt zu der während einer Wischpause eingespielten Musik mit dem Fuß. Ihre Mannschaft hatte mit einem kurzen Zwischenspurt nach dem Wiederanpfiff die Versäumnisse der ersten 30 Minuten nachgeholt, als sie einige klare Chancen aus- und die Gastgeber im Spiel ließ und die Führung auf zehn Tore ausgebaut. Besonders erfreut war Haase über die Tatsache, ,,dass die Mannschaft genau das umgesetzt hat, was wir die letzten Wochen verstärkt trainiert haben, nämlich das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff.'' Auf diese Weise wurden die Gastgeber, die oft nicht mal die Zeit hatten, sich über ihre Torerfolge zu freuen, ständig unter Druck gesetzt und körperlich mürbe gemacht. Besonders zufrieden zeigten sich die Trainer über die statistischen Werte des Abends. Die Angriffsquote lag bei knapp 6o Prozent, ein Wert, der deutlich höher war, als in den vergangenen Punktspielen. ,,Wenn wir nun noch in der einen oder anderen Situation wacher und konzentrierter sind, werden wir in den kommenden Wochen eine gute Rolle spielen'', ist Alexander Haase in Sachen Aufstiegsrunde überzeugt.

VfL: Pahl, Herholc - Pohlack (6), Thiele (1), Böhm, Hoffmann (3), Kärsten (1), Bolduan (8), Pawlazyk (9), Kaniowski (4/1), Rupprecht (1), Schugardt (2), Baumgart (5)



von Handball - am 07.02.2006 07:51
Herzhorn verlangt Tarp alles ab

Herzhorn / skl - Zu Gast in der Glückstädter Sporthalle Nord war Regionalligist HSG Tarp/Wanderup und dieses Team war als klarer Favorit in die Partie gegangen. Doch die Blau-Gelben machten ihren Gegnern das Leben schwer und unterlagen nur mit 23:28 (14:12) Toren. "Das war eine tolle Leistung. Meine Jungs haben 50 Minuten die Leistung auf die Platte gezaubert, die sie zur Zeit drauf haben", freute sich nach dem Spiel Trainer Manfred Kuhnke. Er schwärmte insbesondere von der Abwehr seiner Mannschaft und lobte die Defensiv-Vorstellung als die bisher beste der laufenden Saison. Mit einem oder zwei zusätzlichen starken Rückraumspielern, die auch mal sogenannte leichte Tore machen, wäre sicher ein Sieg drin gewesen, so der erfahrene Coach.
Dabei fing es gar nicht mal so gut an für die Hausherren. Die Tarper legten los wie die Feuerwehr und führten schnell mit 4:0. Dann jedoch bissen sie sich an der herausragenden Deckungsarbeit ihrer Gegner die Zähne aus. Immer wieder fingen die Herzhorner die Bälle ab und per Tempogegenstoß ging es nach vorne. So glichen sie in der 15. Minute nicht nur zum 6:6 aus, sondern drehten den Spieß um. Sie führten nun und hielten ihren Vorsprung bis zum 14:12 in der Pause.
Nach dem Seitenwechsel tauschten die Gäste jedoch die Torhüter (Malte Samuelsen für Björn Petersen) und die Blau-Gelben bekamen Probleme. Sie waren nicht mehr konsequent genug im Abschluss und so vergaben sie viele gute Chancen. "Der Torhüter hat uns den Zahn gezogen", so Kuhnke. Er musste mit ansehen, wie seine Mannschaft erneut ins Hintertreffen geriet. In der 52. Minute lagen seine Männer mit 19:20 hinten und die Tarper brachten nun all ihre Cleverness und Routine ins Spiel. Mit zwei Gegenstößen bauten sie ihren Vorsprung aus und dem hatten die Gastgeber nichts mehr entgegenzusetzen.
Am Ende unterlagen die Herzhorner zwar mit 23:28, zeigten dabei aber eine Leistung, mit der sie in den kommenden Wochen vor keinem ihrer Ligakonkurenten Angst haben müssen.
MTV Herzhorn: Henning Jürgensen, Jan Sierck - Raffael Winter 2, Sven Hesse 1, Ingo Fahl 2, Peykan Altug 1, Arne Clasen 6, Frank Bruhnsen, Stephan Hinrichs 1, Marvin Trampenau 6, Lars Warncke 4, Sören Sommer.


von Kuno1979 - am 07.02.2006 12:47
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