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Kuno1979, Handball

Spielberichte

Startbeitrag von Kuno1979 am 13.02.2006 10:13

Herzhorner Deckung entscheidet West-Derby

Herzhorn / skl - "Wir sind die Nummer 1 an der Westküste", hieß es in der Glückstädter Halle Nord - die Stimmung beim MTV Herzhorn war hervorragend. Im Derby der Handball-Oberliga war die SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg bei den Steinburgern zu Gast und wie schon im Hinspiel ließen die Blau-Gelben nichts anbrennen. Mit 27:22 (15:12) behielten sie die Oberhand und gewannen damit nicht nur zwei wichtige Punkte im Kampf um den Wiederaufstieg, sondern liegen jetzt auch auf dem angestrebten zweiten Tabellenplatz, denn die HSG Schülp/Westerrönfeld hatte gegen Bramstedt das Nachsehen.

"Wir haben eine tolle Mannschaftsleistung gebracht. Meine Männer waren wieder einmal enorm stark in der Abwehr und wir hatten mehr Möglichkeiten als unsere Gegner", freute sich Coach Manfred Kuhnke. Etwas anders fiel verständlicherweise das Fazit von SG-Trainer Helge Thomsen aus: "Ich finde es schade, dass wir nicht besser zum Zuge gekommen sind. Wir haben uns zu viele Fehler erlaubt."




Die umkämpfte Begegnung war von Beginn an mit viel Brisanz und übergroßer Härte gespickt. Beide Teams begannen rasant und das hohe Tempo zog sich über die gesamte Spielzeit hin. Dadurch entwickelte sich ein interessantes Spiel, wobei die 300 Zuschauer jedoch auch miterleben mussten, wie besonders in der Anfangsphase gute Aktionen durch unnötige und unfaire Härte unterbrochen wurden. Der Derbycharakter und persönliche Missstimmungen zeichneten sich schnell ab und dennoch durfte das Publikum am Ende rundum zufrieden sein, denn letztlich gewann der Sport die Oberhand und es kam zu einer spannungsgeladenen und torreichen Begegnung.

Der Ex-Hochdonner Lars Warncke machte den Auftakt für die Gastgeber und brachte sein Team gleich mit 1:0 in Führung. Frank Bruhnsen setzte anschließend zwei Treffer obenauf und damit hatten die Herzhorner bereits in der 5. Minute ein 3:0 in Petto. Und sie hielten ihre Gegner auf Distanz. Bis auf 4:1 setzten sie sich, ab ehe Michael Stieper und Moritz Brütt die SG auf 3:4 heran brachten. Arne Clasen und Ingo Fahl stellten jedoch schnell den alten Abstand wieder her (11., 6:3) und die Kuhnke-Schützlinge spielten clever und druckvoll genug, um diesen Vorsprung zu halten. Garant für ihre Führung war die sehr starke Deckung, die konsequent und mit viel Körpereinsatz zur Sache ging. Immer wieder wurden die gegnerischen Bälle abgefangen und gute Aktionen von Keeper Henning Jürgensen ließen Gegenstöße zu. Und immer dann, wenn die Blau-Gelben mit viel Tempo nach vorne gingen, trafen sie auch. Bis zur 24. Minute zogen sie auf 13:8 davon und ihren Gegner gelang es nur selten, die Herzhorner Abwehr effektiv zu überwinden. Dennoch verkürzten sie bis zur Pause auf 12:15 und wahrten damit durchaus Chancen für den zweiten Durchgang.

Doch die Hausherren behielten auch nach dem Wiederanpfiff ihre konsequente Linie bei. In keiner Phase ließen sie ihren Druck nach und unmittelbar nach dem Seitenwechsel erhöhten sie auf 17:12. Bereits in diesen Spielminuten durften die Herzhorner Fans ein gutes Gefühl haben. Zwar musste man noch die obligatorische "Zehnminuten-Auszeit" befürchten, doch die kam an diesem Tag nicht. Dennoch blieb es immer spannend, denn die Hochdonner bewiesen eine gute kämpferische Einstellung und versuchten weiterhin gegen zu halten. Aus einem 15:21-Rückstand in der 39. Minute machten sie bis zur 42. ein 18:21, doch dichter als auf drei Treffer ließen die Kuhnke-Schützlinge ihre Gegner nicht herankommen. Umgehend zogen sie dann wieder das Tempo an und stellten ihren alten Vorsprung her. Sowohl körperlich als auch konditionell waren sie ihren Gästen deutlich überlegen und bereits beim 26:21 in der 53. Minute machte sich verhaltener Jubel auf der Herzhorner Bank breit. Clever spulten die Steinburger ihr Spiel auch in den letzten Minuten nach dem Motto "Wir wollen nicht nur gewinnen, sondern wir wollen auch gut gewinnen!" ab. Den Schlusspunkt unter eine ganz starke Leistung der Blau-Gelben setzte Keeper Henning Jürgensen, der in der 58. Minute noch einen Strafwurf von Björn Mohr hielt. Nach dieser Aktion blieb es beim 27:22 für die Hausherren.

MTV Herzhorn: Henning Jürgensen, Kai Früchtenicht, Marvin Trampenau 1, Lasse Pingel 1, Ingo Fahl 3, Sören Sommer, Ralf Seefeld, Lars Warncke 7, Malte Hinrichs, Sven Hesse 2, Raffael Winter, Arne Clasen 7 (2), Frank Bruhnsen 4, Stephan Hinrichs 2

Hochdonn: Ralf Butzek, Matthias Vieth, Frank Butzek, Björn Tschritter 2, Kai Hamann, Nils Roden 1, Malte Vester 1, Moritz Brütt 4, Jan Röder 1, Thorge Wegers 7 (2), Björn Mohr 3, Richard Rühmann 2, Michael Stieper 1. Zeitstrafen: 5/4. SR: Hemmerich/Glass (Lübeck)

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Die akzeptierte Niederlage
22:27 – SG Hochdonn lässt den Bezirksrivalen Herzhorn gewähren
Glückstadt (we) Vier oder fünf Tore Rückstand sind im modernen Handball keine Sorge wert. Irgendwann lässt auch der Gegner eine Schwäche erkennen, dann muss man präsent sein. Der MTV Herzhorn hatte solche Schwächephasen, aber die SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg ließ sie ungenutzt. Früh lag der Dithmarscher Oberligist 4:8 hinten, zur Halbzeit war es ein 12:15, am Ende ein 22:27.

Hochdonn ließ es geschehen. Symptomatisch war der letzte Siebenmeter, den Björn Mohr seiner Bedeutung entsprechend warf. Nein, von einem Wurf kann keine Rede sein. Mohr kullerte den Ball dem Ex-Heider Henning Jürgensen entgegen. Hätte Hochdonn geführt, wäre die ungepflegte Lässigkeit des Strafwurfs eine Provokation des Gegners gewesen. Bei fünf Toren Rückstand macht man sich nur selber lächerlich.

Dabei hatte gerade Mohr mit beherzten Tempoläufen für die Hochdonner Lichtblicke der zweiten Hälfte gesorgt. Auch drei gehaltene Siebenmeter durch Matthias Vieth waren singuläre Erscheinungen. Kein Aufbäumen entstand daraus.

Hochdonn nahm die Niederlage hin. Unvorbereitete Würfe erlaubte sich Moritz Brütt – vermutlich in bestem Willen: er gehörte zu Saisonbeginn noch dem MTV Herzhorn an und hatte sich bestimmt viel vorgenommen, wie es überhaupt viele Treffen alter Kollegen gab.

Ein Duell zweier Jugendbekanntschaften fand seine Fortsetzung, wenn Thorge Wegers auf das Tor des ehemaligen Kameraden Henning Jürgensen warf. Der Hochdonner hat schon schlechter ausgesehen als an diesem Tag. Wegers fintierte angemessen mit einigen Würfen durch die Beine.

Auf der Gegenseite agierte Lars Warncke, der Ex-Hochdonner, am effektivsten. Richard Rühmann und Moritz Brütt lösten sich gegen den Halblinken selten vom Kreis, was Trainer Helge Thomsen für eine durchaus angemessene Taktik hielt. „Unsere Torhüter kennen Warnckes Wurfbilder genau. Dann muss ich mich auch mal rechtzeitig in die richtige Ecke orientieren und nicht so lange in der Mitte bleiben.“

Woran auch immer es lag: Es waren solche einfachen Treffer, die Hochdonn das Bezirks-Derby kosteten.

Helge Thomsen nahm es hin. Er freute sich über erste Gehversuche Björn Tschritters, der den Fuß nur noch wenig nachzieht. Kai Hamann und Frank Butzek wurden geschont, auch Michael Stieper erhielt dosierte Einsatzzeiten.

Regionalliga-Absteiger Herzhorn gewann, ohne zu glänzen. Solides Handwerk. Normalerweise erlebt eine Mannschaft in jedem Spiel Höhen und Tiefen. Mit einer einzigen starken Phase hätte sich die SG Hochdonn bis zuletzt ins Gespräch bringen können. Aber der Geist war nicht willig und das Fleisch zu schwach.

MTV Herzhorn: Jürgensen, Radden – Hesse (2), Seefeldt, Winter, Clasen (7/2), Bruhnsen (3), Hinrichs (2), Trampenau (1), Pingel (1), Falk (3), Warncke (8).

SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg: Ralf Butzek, Vieth – Frank Butzek, Tschritter (2), Hamann, Roden (1), Vester, Brütt (4), Röder (1), Thorge Wegers (8/2), Mohr (3), Rühmann (2), Stieper (1).

Schiedsrichter: Hemmerich/Gloss (Lübeck).

Zuschauer: 250.

Zeitstrafen: Herzhorn 6 – Hochdonn 5.


von Kuno1979 - am 13.02.2006 10:14
Ein Spiegelbild der Saison
Der TSV Büsum unterliegt Hohn/Elsdorf, hat aber immer noch gut lachen
Büsum (sko) Die gute Nachricht vorweg: Der TSV Büsum hat sich in der Handball-Oberliga beim Rückspiel gegen die HSG Hohn/Elsdorf besser aus der Affäre gezogen als beim Debakel im Hinspiel (14:38). Trotzdem, und das ist die schlechte Nachricht, stand am Ende eine klare Niederlage. 16:29 (6:12) hieß es aus Sicht des Tabellenletzten.

Die Partie war ein Spiegelbild der Saison, in der der Bezirksmeister so oft unnötig als Verlierer von der Platte ging. Mit einer resoluten Abwehrarbeit stellte Büsum den Tabellensechsten durchaus vor Probleme. „Die Abwehr war gut“, lobte denn auch Trainer Heinz-Werner Tretow seine Schützlinge, und dass die sich am Ende dann doch den ein oder anderen Konzentrationsfehler erlaubten, nahm er gelassen.

Verloren wurde die Partie viel mehr im Angriff, wo einer gelungenen Aktion zwei leichtfertige Ballverluste folgten. „Wir hatten uns vorgenommen, defensiv zu stehen und auf Büsums Fehler zu warten“, erklärte HSG-Trainer Ingo Schmidt, der alles andere als zufrieden war mit seiner Mannschaft. „Man darf aber auch nicht vergessen, dass wir verletzungsbedingt umdisponieren mussten. Vielleicht aber haben wir auch nur den Gegner unterschätzt.“

So lief es gut an für die Dithmarscher, die auch auf die Paraden Klaus Rehns bauend bis zur 12. Minute ein 5:4 herausgespielt hatten, aber dann das Toreschießen praktisch einstellten. Erst 50 Sekunden vor dem Seitenwechsel markierte Dennis Kock das nächste Tor der Gastgeber, die natürlich hoffnungslos ins Hintertreffen geraten waren. „Sechs Tore in einer Halbzeit sprechen auch eine Sprache“, sagte Schmidt.

Das sah auch Tretow so, der die meisten Probleme im Rückraum ausgemacht hatte, wo Torjäger Sebastian Franz wegen einer Leistenzerrung nur beim einzigen Siebenmeter aufs Spielfeld kam. Die Gäste (acht) wurden da besser bedient von den Spielleitern, denen man fast von Beginn an zweierlei Maß attestieren musste. „Das war die schlechteste Leistung, die ich bisher in der Oberliga erlebt habe“, sagte auch Tretow. „Meine Spieler wussten ja schon gar nicht mehr, was sie tun sollten.“

Trotzdem feuerten die Fans ihre Mannschaft auch noch an, als die Niederlage längst besiegelt war und die Siegesserie misslungen, die Obmann Björn Harnack in der Hallenzeitung spaßeshalber gefordert hatte, beginnend gegen Hohn und Tabellenführer Bramstedt. Ihren Humor also haben die Dithmarscher noch lange nicht verloren. Und das ist doch eine ausgesprochen gute Nachricht.

TSV Büsum: Rehn, Beckmann – Franz (1/1), Heiko Sievers (1), Eufe (4), Kevin Kock (4), Oldhaver, Schmidt (1), Sören Sievers, Lüdtke, Dennis Kock (4), Heesch, Schippmann (1).

HSG Hohn/Elsdorf: Wartenberg, Bendixen – Thöming (2), Kurth (3), Westphal (1), Sievers (5/3), Steffen Oeltjen (4), Dethlefs (4), Carstens (1), Gruber, Puls (6/3), Gosch (3).

SR: Lucht/Witting (Bad Schwartau/Geesthacht).

Zuschauer: 120.

Zeitstrafen: sieben – vier.

Rote Karte: Kurth (59., nach der dritten Zeitstrafe).


von Kuno1979 - am 13.02.2006 10:17
Duvenstedter laufen ihrer Form hinterher
Peinliche 25:26-Niederlage beim TSV Altenholz II
Altenholz
/
bei
– Die Oberliga-Handballer des TSV Alt Duvenstedt scheinen sich im Kampf um den Regionalliga-Aufstieg immer wieder selbst im Wege zu stehen: Beim abstiegsbedrohten TSV Altenholz II unterlagen die Männer um Spielertrainer Hagen Jessen mit 25:26 (10:12) und ließen abermals wichtige Punkte im Titelrennen liegen.

„Das ist eine herbe Enttäuschung. So wie wir uns präsentiert haben, müssen wir uns von unseren Ansprüchen verabschieden. Für eine Mannschaft, die gerne aufsteigen will, war das schlichtweg zu wenig“, ging Jessen mit seiner Truppe hart ins Gericht. Die Tatsache, dass die Chancen aufgrund der Niederlage der HSG Schülp/Westerrönfeld weiter vorhanden sind, berührte den Coach dabei nur wenig: „Vielleicht will ja keine Mannschaft aufsteigen. Bevor wir jedoch anfangen auf die Gegner zu schauen, sollten wir erst mal wieder zu unserer Leistung finden.“

Eben diese stimmte vor allem im ersten Durchgang nicht. Im Angriffsspiel der Duvenstedter lief kaum etwas zusammen, so dass man dem engagierten TSV Altenholz II von Beginn an hinterher lief. Über 1:4 und 5:9 hieß zur Pause 10:12 - ein Ergebnis, das dem indisponierten Jessen-Team sogar noch schmeichelte.

Erst nach dem Wechsel lief der Ball etwas flüssiger, doch die sich bietenden Chancen ließ der TSV Alt Duvenstedt großzügig aus. Allen voran Kreisläufer Jan Storm sammelte an diesem Tag reichlich „Fahrkarten“ und avancierte zum Pechvogel der Partie. Da auch weitere Leistungsträger weit unter ihren Möglichkeiten blieben, konnte der Titelaspirant die Partie nicht mehr umbiegen. Zwar waren Jessen und Co. mehrfach bis auf einen Treffer dran, zu mehr reichte es an diesem Tag jedoch nicht. Am Ende hieß es 25:26 - eine weitere Ernüchterung in der für die Duvenstedter bis dato unbefriedigenden Saison.

Tore für Alt Duvenstedt: Held, Klapdor; Pollmann (2), Palkus, Staben, Eichstädt (4), Pöhlmann, Hentschel (4), Seemann (1), Bökeler (1), Bartelsen, Jessen (11/2), Storm, Fock (1).


von Kuno1979 - am 13.02.2006 10:19
1. Herren entführt auch zwei Punkte aus Mönkeberg 13.02.06

Am Samstag musste die 1. Herren zum Auswärtsspiel nach Mönkeberg reisen. Ohne die verletzten Maik Siemers, Fabian Jäger, Jan Niemann , Hennig Schuldt und dem erkrankten Siem Speck sowie ohne Hans Brandt, der sich immer noch auf Weltreise befindet, trat man die Reise nach Kiel an. Dafür stießen wieder Christoph Malm und Jens Wittenburg aus der 2. Herren bzw. A-Jungend in den Kader.


Der Mannschaft war vor dem Spiel klar, um was es ging. Mit einem Sieg konnte man den Abstand des direkten Verfolger aus Mönkeberg auf drei Zähler erhöhen. Viel wichtiger war aber, dass man die schmerzliche Hinspielniederlage (22:32) vergessen machen und sich die zwei Punkte wieder holen wollte, die Mönkeberg am 24.09.2005 aus der Riemannhalle entführte.
Die erste Halbzeit verlief sehr ausgeglichen. Die Inselstädter liefen stetig einem 1-Tore Rückstand hinterher. Über 3:2 und 5:4 hieß es in der 18. Minute 6:6 Unentschieden, ehe die Ratzeburger erstmalig mit 6:7 in Führung gehen konnte. Dies lag vor allem auch daran, dass man im Angriff oftmals gute Einwurfmöglichkeiten ausgelassen hat und am guten Keeper Hauke Siedenburg scheiterte. Dies war auch der Grund, warum sich das Team von Trainer Voss nicht abzusetzen vermochte. Erst kurz vor Halbzeitpfiff hieß es 9:12 für Ratzeburg, aber zwei individuelle Fehler ließen sich die Mönkeberger nicht nehmen um noch kurz vor Halbzeit auf 11:12 zu verkürzen. So ging es dann auch in die Pause.
Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit ging dann an das Team von Trainer Voss. Zwar wurden im Angriff weiterhin viel zu viele 100%ige vergeben, aber dafür wurde in der Abwehr ?Beton? angerührt. Christian Scheel und Baptist Peltner schalteten Ihre Halben komplett aus und dann stand da auch noch Dennes Goldenbow zwischen den Pfosten. Er schien nun kaum noch zu überwinden zu sein. Gerade einmal 2 Tore (!) ließ er in den ersten 18. Minuten der zweiten Halbzeit zu. So stärkte er seinen Vorderleuten den Rücken, die aus der ?Beton-Abwehr? heraus nach vorne spielten und mit Markus Wöckel (10) vorne Ihren sicheren Schützen hatten. So konnte man sich auch über ein 13:16 in der 51. Minute einen beruhigenden 18:23 Vorsprung erspielen. Sie Mönkeberger versuchten zwar noch einmal mit aller Kraft dagegen zu halten, nur kam man an diesem abend an Chritian Scheel und Baptist Peltner nicht vorbei. So hieß es am Ende dann auch 20:25 für die Ratzeburger, was letztendlich auch verdient und gerechtfertigt ist.

Die weiteren Tore für den RSV erzielten Andre Kollmorgen 6/1, Jan Möller 4/1, Chritian Scheel 3, Tim Lehwald und Baptist Peltner je 1.

Die Tore des SVM erzielten Martin Ambrosius 8, Lasse Wittich und Martin Wendt je 3, Christoph Babernd 2/1, Alexander Hennings, Christian Bornhalm und Björn Böge je 1.

Zeitstrafen: SVM 3 / RSV 2

Mit nun 12:0 Punkten in Folge belegt unsere 1. Herren nun den 8. Tabellenplatz und hat sich etwas Luft zu den Abstiegsrängen verschafft, so dass am kommenden Samstag um 18.00 Uhr in der Riemannhalle gegen den Aufstiegsaspiranten HSG Schülp / Westerönfeld befreit aufgespielt werden kann.


von Kuno1979 - am 13.02.2006 10:22
SG BraHU II gewinnt Spitzenspiel
HENSTEDT-ULZBURG -
Der Spaß-Handball geht weiter", sagte Tim Ullrich, der Spielertrainer der Oberliga-Handballer der SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg, nach dem knappen 24:23 (12:12)-Auswärtssieg über Verfolger SG Schülp/Westerrönfeld strahlend. Die großen Erwartungen, mit denen der Tabellenführer angereist war, hatten sich erfüllt.
"Wir haben uns alle auf die Partie gegen dieses Team gefreut. Das sind immer gute Spiele in einer ganz besonderen Atmosphäre", erklärte Tim Ullrich - und behielt recht. Vor rund 250 Fans in der Heidesandhalle von Westerrönfeld entwickelte sich ein spannendes Match, dessen erfolgreiches Ende die Gäste vor allem ihrer vorbildlichen Einstellung verdankten.

"Ich kann mein Team nur in den höchsten Tönen loben. Alle hatten sichtlich Lust auf Handball und wußten auch durch Emotion und Kampf zu überzeugen", schwärmte Ullrich, der als "psychologische Kriegsführung" den im ersten Team festgespielten Frank Moreau vor der Partie zum Aufwärmen beorderte. Zwar gab der Spitzenreiter eine späte Führung noch einmal aus der Hand, "aber eigentlich waren wir über 60 Minuten die bessere Mannschaft", so der Coach.

Der Spielverlauf: 0:1, 3:3 (10.), 7:5, 7:7, 9:9 (22.), 10:10, 12:12 - 16:15, 18:19 (43.), 19:22 (50.), 23:23, 23:24 (59.).

Die Tore für die SG BraHU II: Nils Becker (6), Philipp Liebe (6/davon 1 Siebenmeter), Jan Wrage (5), Jens Thöneböhn (4), Marcus Schwarzer (2) und Tim Ullrich (1).

von Kuno1979 - am 13.02.2006 13:27
Nerven spielen am Ende nicht mit
Die HSG Schülp/Westerrönfeld hat in der Handball-Oberliga den Anschluss zum Spitzenreiter SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg II verpasst. In einer Partie zweier gleichwertiger Mannschaften verloren die Kociok-Schützlinge das Topspiel am Ende unglücklich mit 23:24 (12:12).
Westerrönfeld
/
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– Es bleibt dabei: Gegen die SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg II sowie deren „Vorgänger“ HSG Henstedt-Ulzburg kann die HSG Schülp/Westerrönfeld nicht gewinnen. Im Spitzenspiel der Handball-Oberliga unterlagen die Schützlinge von Coach Gunnar am Sonnabend dem Tabellenführer denkbar knapp mit 23:24 (12:12).

„Es war ein Spiel zweier völlig gleichwertiger Mannschaften. Und wenn es so eng zugeht, geben die Schiedsrichter den Ausschlag“, brachte Gunnar Kociok die spannenden 60 Minuten auf den Punkt. Auf die beiden Unparteiischen war der HSG-Coach und mit ihm die 300 Zuschauer in der Heidesandhalle gar nicht gut zu sprechen. Das Gespann Heiko Hoffmann und Lothar Kruse (Bezirk Ost) pfiff inkonsequent und benachteiligte die Gastgeber mit ihren Entscheidungen wiederholt.

Während die Gäste nach Spielschluss auf dem Parkett Freudentänze aufführten, schlichen die Schülp/Westerrönfelder mit gesenktem Haupt auf dem Parkett herum. Dazu bestand jedoch kein Anlass. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat sich toll geschlagen. Einige Feinheiten fehlen zwar noch, doch das bekommen wir auch noch hin.“

Mit „einigen fehlenden Feinheiten“ meinte der Coach vor allem die überhasteten Aktionen beim Aufbauspiel, mangelnde Konzentration beim Abschluss sowie unnötige Zeitstrafen, die einen durchaus möglichen Sieg verhinderten.

Während der gesamten 60 Minuten vermochte sich keine Mannschaft entscheidend abzusetzen, eine einmalige Drei-Tore-Führung der Gäste hielt nicht einmal eine Minute. Im Blickpunkt des Geschehens standen immer wieder die beiden Torhüter Nico Uhl und bei der SG BraHU Matthias Matuch, die ihre Aufgabe glänzend lösten. Nico Uhl hatten es die Schülp/Westerrönfelder in erster Linie zu verdanken, dass sie nach 0:2-Rückstand schnell in Tritt kamen und bis zur 15. Minute mit 5:3 in Führung gingen. Großen Anteil daran hatten auch der blendend aufgelegte Dany Jüschke, der sich am Kreis immer wieder erfolgreich in Szene setzte, und Linksaußen Matthias Delfs. In der Folgezeit wechselte die Führung mehrfach, wobei auf Seiten der Gäste Kreisläufer Jan Wrage (5) sowie im Rückraum Nils Peter Becker (6) und Philip Liebe (6/2) der HSG-Abwehr Probleme bereiteten.

Als Stefan Heitmann nach einer herrlichen Ballstafette aus halbrechter Position das 17:15 (40.) erzielte, wähnte sich die HSG schon auf der Siegerstraße. Die nachlassende Konzentration nutzten die Gäste, die zudem von einigen fragwürdigen Schiri-Entscheidungen profitierten, eiskalt aus. Binnen neun Minuten wendeten sie das Blatt zum 19:22. Philipp und Patrick Petriesas sorgten mit je zwei Treffern zwar noch einmal für das 23:23 (57.) - doch das war's dann. Jens Töneböhms Treffer zum 23:24 brachte die Entscheidung zugunsten der Gäste. Dennis Schrader und Patrick Petriesas hätten zumindest noch einen Punkt retten können, doch beiden vergaben in der Schlussminute „Hundertprozentige“.

„Die Dinger hätten reingemusst“, ärgerte sich Gunnar Kociok nach Spielschluss. „Aber so sind wir jedenfalls die Favoritenrolle los, das ist doch schön.“

HSG: Uhl, Ziegler; Rahn (3), Moll (3/1), Schrader, Jüschke (5), Heitmann (2), Ph. Petriesas (3/1), P. Petriesas (3), Dubbe, Delfs (3), Seibel (1).
Spielfilm: 0:2, 2:2, 5:3, 7:5, 8:8, 10:10, 12:12; 14:12, 15:15, 18:16, 18:18, 19:19, 19:22, 23:23, 23:24.


von Handball - am 14.02.2006 10:42
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