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Oberliga-SH, Handball

Spielberichte

Startbeitrag von Handball am 27.02.2006 07:00

Manndeckung für Jessen entscheidet das Spiel
Im Kampf um den Aufstieg in die Handball-Regionalliga besitzt die HSG Schülp/Westerrönfeld weiter gute Karten. Die Kociok-Schützlinge bezwangen im Nachbarschaftsduell den TSV Alt Duvenstedt mit 33:28 (14:12).
Westerrönfeld
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hal

– Auf der Bühne Heidesandhalle war nach dem Abpfiff nur für eine Mannschaft Platz. Lautstark ließen sich die Spieler der HSG Schülp/Westerrönfeld von ihren Fans nach dem 33:28 (14:12)-Erfolg im Oberliga-Derby gegen den TSV Alt Duvenstedt feiern. Mitten drin Gunnar Kociok, der Trainer, der seinem Team den entscheidenden Tipp souffliert hatte. Alt Duvenstedt blieb nur der leise Abgang, obwohl man anfangs so dominiert hatte.

Wort für Wort hatte sich TSV-Spielmacher Christian Eichstädt an seinen von Hagen Jessen vorgegebenen Text gehalten und spulte ungestört von der HSG-Deckung einen Spielzug nach dem anderen herunter. „So hatte ich mir das eigentlich über 60 Minuten vorstellt“, sagte Hagen Jessen. Mit 7:4 führte sein Team souverän, da nahm Gunnar Kociok eine Auszeit und ordnete an, was der Partie letztlich die entscheidende Wendung geben sollte: Kurze Manndeckung für Hagen Jessen durch Michael Seibel. „Ich war froh darüber, wir hätten nur so weiterspielen müssen wie bisher, denn es war ja nun mehr Platz vorhanden“, machte sich Jessen zuerst keine Gedanken. Denn eigentlich war es ja Eichstädt, der vorher die Fäden im TSV-Angriff gezogen hatte und nicht Jessen, der, wie er selbst sagte, „eigentlich nur rumgestanden“ hatte.

Doch seine Herausnahme bedeutete den Bruch im TSV-Spiel. Es geschah, wovor Jessen so eindringlich gewarnt hatte. „Wir dürfen Westerrönfeld nicht die Chance geben, wieder aufzuholen“, mahnte er vor der Partie, doch durch unnötige Ballverluste und Fehlwürfe bekamen die Gastgeber genau diese Chance - und nutzten sie. Auch Jessens Timeout in der 23. Minute half nichts. Westerrönfeld drehte mächtig auf und erhöhte von 9:12 (26.) innerhalb von vier Minuten auf 14:12 zur Pause. Schon Michael Seibels 12:12-Ausgleichstreffer ließ Kociok und die Ersatzspieler auf der Bank jubeln.

„Wir dürfen die Achse Rahn-Jüschke nicht zum Zuge kommen lassen“, war eine weitere Forderung Hagen Jessens, die sträflich missachtet wurde. 16 von 33 Tore warfen die beiden zusammen und man fragte sich, wieso die Manndeckung Rahns erst kurz vor Schluss erfolgte. „Wir hätten es früher probieren sollen“, gab Jessen nach der Partie zu. Letztlich hielt die HSG den Vorsprung gegen Alt Duvenstedter Handballer, von denen in der zweiten Hälfte nur Youngster Christopher Fock glänzte. „Alle haben an diesem Sieg mitgewirkt und ich bin froh, dass wir endlich wieder einmal die 30-Tore-Marke geknackt haben“, sagte ein zufriedener Kociok nach der Vorstellung seines Teams.

HSG Schülp/Westerrönfeld: Uhl, Ziegler - Rahn (11), Patrick Petriesas (5), Jüschke (5), Cordes (3/1), Philipp Petriesas (3/1), Seibel (2), Schrader (2), Moll (2), Dubbe, Paasche, Haß (n.e.), Delfs (n.e.).
TSV Alt Duvenstedt: Klapdor, Held, Rohwer (n.e.) – Eichstädt (6), Jessen (6/4), Storm (4), Fock (3), Hentschel (3), Bökeler (2), Pollmann (2), Pöhlmann (1), Seemann (1), Staben, Palkus (n.e.)
Spielfilm: 0:1, 4:4, 4:7, 5:10, 9:12, 14:12 - 16:12, 17:14, 20:14, 21:17, 24:19, 26:20, 27:23, 30:26, 31:28, 33:28.

Antworten:

Unlösbare Rätsel
Thorge Wegers macht mit Hohns Torhütern, was er will
Burg (we) Der Matchwinner für die SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg saß auf der Bank. Er hat auch schon auf der Hochdonner Bank gesessen, aber vorgestern bezog Nils Wartenberg Stellung bei der HSG Hohn/Elsdorf, dem Aufsteiger in die Handball-Oberliga.

Mitten im Spiel zog es Wartenberg einmal die Schuhe aus, anscheinend schmerzte der gedehnte Knöchel. Wartenberg will erst in zwei Wochen wieder für seinen jetzigen Klub eingreifen. Das traf sich gut für die SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg, die Hohn/Elsdorf, eine Mannschaft mit Torwart-Statisten, 35:32 (15:18) schlug.

Die SG Hochdonn nahm in einem schwachen Handballspiel auch andere Angebote des Gegners an. Die zweite Hälfte begann die Spielgemeinschaft mit drei Toren und zwei Mann Unterzahl. Der 15:19-Rückstand schien unausweichlich, doch warfen die Hohner durch Gosch als erstes den Ball vom Anwurf im Mittelkreis unmotiviert auf das Hochdonner Tor und wenig später ins Seitenaus. Selten hat sich eine überlegene Mannschaft so dusselig angestellt.

Die SG Hochdonn bedankte sich, erzielte nach 40 Minuten den 22:22-Gleichstand, bald darauf die erste Führung (25:24), von der sie sich nicht mehr abbringen ließ. Viel lief im Angriff über die rechte Seite ab, wo Moritz Brütt und Björn Mohr allerdings längst nicht alles gelang.

Dagegen setzte die „linke“ Notbesetzung zu fehlerfreien Taten an. Weil sich unter der Woche Malte Vester nach Unstimmigkeiten die Papiere holen durfte (Trainer Helge Thomsen: „Er kann sich einen neuen Verein suchen“) und sich Nils Roden zeitig verletzte, mussten zunächst Kai Hamann und am Ende Jens Möller ihre Vielseitigkeit auf Linksaußen demonstrieren. Die erfahrenen Handballer erledigten es mit großer Effektivität und gelungenen Aktionen.

Unlösbare Rätsel gab dann noch Thorge Wegers den Gästen auf. 13 Treffer erzielte der Mittelmann, der in prächtiger Form war. Nur hätten die Dithmarscher nie gewonnen, wäre die HSG Hohn mit Ex-Hochdonn-Torwart Wartenberg gekommen.

SG Hochdonn: Ralf Butzek, Vieth, Tietjens – Wegers (13/6), Brütt (5), Gorski (2), Roden, Stieper, Röder (2), Mohr (4/2), Tschritter (1), Rühmann (2), Hamann (4), Möller (2).

HSG Hohn/Elsdorf: Bendixen, Buschkowski – Thöming (10), Kuhrt (4/1), Sievers (4/1), Steffen Öltjen (5), Sascha Öltjen (1), Gruber, Carstens (1), Puls (4), Gosch (3/1).

Schiedsrichter: Wiede/Panizzi (Strande/Flintbek).

Zuschauer: 200.

Zeitstrafen: Hochdonn 4 – Hohn/Elsdorf 5.
Quelle:DLZ/BZ

von Oberliga-SH - am 27.02.2006 13:09


„Einfach nur schlecht“

Büsums Trainer Tretow will nach der 17:34-Klatsche Tacheles reden
Ratzeburg (we) Heinz-Werner Tretow war bedient von seiner Mannschaft. Nach dem Coup beim Tabellenführer in Bad Bramstedt hatte er anderes erwartet. Doch der TSV Büsum, Schlusslicht der Handball-Oberliga, spielte wie ein Absteiger. Er verlor mit 17:34 (9:16) beim Ratzeburger SV. „So schlecht haben wir noch nie ausgesehen“, sagte Tretow, sich dann erinnernd: „Doch, damals in Hohn war es auch eine Katastrophe.“ Tretow ließ auch nicht die Entschuldigung gelten, die es in Gestalt Stefan Lüdtkes gab, dessen Trainingsverletzung den Verdacht auf Bänderriss nahelegt. Dann wäre für ihn die Saison gelaufen.

Gelaufen, wie sie es für Büsum ist. Eine Viertelstunde hielten die Dithmarscher in Ratzeburg mit und ließen dann „"diese Klatsche“ (Tretow) über sich ergehen. Gegen die offensive Ratzeburger 3:2:1-Deckung wirkte der TSV hilflos – oder, nach den Worten des Trainers: „Das war eine Selbstaufgabe.“

Auf der langen Heimfahrt blieb die Erinnerung an eine Halle mit der „besten Stimmung in der Oberliga“, wie es Heinz-Werner Tretow ausdrückte. Er will aber ernste Worte folgen lassen: „Zu viele waren einfach nur schlecht.“

TSV Büsum: Rehn, Beckmann – Franz (6), Heiko Sievers (2), Kevin Kock (5), Oldhaver, Schulz, Schippmann, Heesch (1), Dennis Kock (1), Sören Sievers (1), Schmidt (1).

Ratzeburger SV: Falkus, Goldenbow – Peltner (1), Kollmorgen (3), Schell (7), Rick (7), Moder (9), Belgard (1), Speck, Mohr (2), Wöckel (2), Peller (2).

Schiedsrichter: Dahn/Lemm (Neumünster).

Zuschauer: 320.

Zeitstrafen: Ratzeburg 1 - Büsum 4.

Quelle:DLZ/BZ

von Oberliga-SH - am 27.02.2006 13:11
MTV Herzhorn- HSG BraHU II 24:24

Herzhorn / skl - Das Topspiel der Handball-Oberliga der Männer fand an diesem Wochenende in der Sporthalle Glückstadt statt. Der MTV Herzhorn hatte dabei den Tabellenführer SG BraHu II zu Gast und rund 300 Zuschauer erlebten Handball vom Feinsten. Beide Mannschaften boten sich über 60 Minuten einen tollen Kampf, der jederzeit eng und spannend verlief und in einem 24:24 (14:14) das gerechte Ende fand.

Damit geben die Blau-Gelben zwar erneut einen Punkt ab, halten jedoch den zweiten Tabellenplatz. Für die Bramstedter hingegen wird es jetzt im Hinblick auf die Meisterschaft doch noch einmal eng: Nach der Niederlage zuletzt gegen den TSV Büsum und den Punktverlust gegen Herzhorn haben sie nun nur noch drei Punkte Vorsprung vor ihren Verfolgern, die jetzt vielleicht sogar noch um die Meisterschaft ein Wörtchen mitreden können.

Nach der Partie zeigte sich Trainer Manfred Kuhnke mit der Vorstellung seiner Männer hochzufrieden: "Wir hätten vielleicht gewinnen können, doch im Hinblick auf das gesamte Spiel geht das Unentschieden in Ordnung. Es war ein Spiel auf hohem Niveau und klar eines der Spitzenspiele der Liga."


Die Gäste aus Bramstedt überraschten die Herzhorner gleich zu Beginn. Konsequent nahmen sie zwei Rückraumspieler in kurze Deckung und auf diese ungewohnte Spielweise mussten sich die Blau-Gelben erst einmal einstellen, ehe es bei ihnen lief.


Deutliche Vorteile hatten die Bramstedter dadurch jedoch nicht: Keine Mannschaft setzte sich ab. 8:8 stand es in der 15. Minute und schon dies Ergebnis zeigte frühzeitig, dass zwei gleichstarke Kontrahenten auf dem Parkett standen.


Die Führungen wechselten auch in der Folge ständig und mit einer sicheren Abwehr in der wie gewohnt Marvin Trampenau in der Spitze die Gegenspieler verunsicherte, hielten die Hausherren die Partie jederzeit offen. Ein 14:14 zur Pause spiegelte nachdrücklich den Verlauf der ersten 30 Minuten wider.


Ein unverändertes Bild bot sich auch im zweiten Durchgang: Klare Vorteile gab es für keines der beiden Teams und so blieb es dramatisch spannend. In der 40. Minute gerieten die Kuhnke-Schützlinge zwar mit 15:17 in Rückstand, doch dieser blieb bedeutungslos. Schnell drehten sie den Spieß um und führten ihrerseits in der 55. Minute mit 24:22, obwohl sie zu der Zeit in Unterzahl zurecht kommen mussten. Doch auch diese Führung blieb ohne Wirkung, denn der Ausgleich folgte umgehend. Die Schlussphase der Begegnung wurde zunehmend hektisch und gerade in dieser Phase kam die Herzhorner Schwäche im Abschluss schmerzlich zum Tragen. Ein ums andere Mal wurde viel zu schnell und nicht konsequent genug abgeschlossen und so wurden gute Chancen, den Sieg zu erringen, vergeben.


Auch zehn Sekunden vor dem Abpfiff waren die Blau-Gelben in Ballbesitz und hätten alles klar machen können. Doch wieder einmal agierten sie nicht clever genug und hatten anschließend noch das Riesenglück, dass ihre Gegner ihnen das Unentschieden nicht noch nahmen. Die noch verbleibende Zeit war jedoch zu knapp und so kam es zu einem der Leistung beider Mannschaften entsprechenden Unentschieden, wobei die Kuhnke-Schützlinge nachdrücklich unterstrichen, dass sie zu den Topmannschaften der Liga gehören.


MTV Herzhorn: Henning Jürgensen, Matthias Radden, Sven Hesse, Raffael Winter 1, Arne Clasen 12/7, Sören Sommer, Frank Bruhnsen, Stephan Hinrichs 4, Marvin Trampenau 4, Lasse Pingel 2, Ingo Fahl, Lars Warncke 1

Quelle: Homepage MTV Herzhorn

von Oberliga-SH - am 27.02.2006 13:14
1. Herren gewinnt gegen Schlusslicht TSV Büsum 34:17 27.02.06

Am Samstag gastierte der Tabellenletzte, der TSV Büsum, in der Riemannhalle. Nach sieben Siegen in Folge gingen die RSV-Mannen zum ersten mal in dieser Saison als Favorit in diese Begegnung, jedoch war man gewarnt, konnte doch der TSV Büsum in der Vorwoche beim Spitzenreiter SG Brahu 2 beide Punkte entführen.


Der RSV konnte gleich mit 2:0 in Führung gehen. Die Büsumer um den guten Torwart Klaus Rehm ließen sich davon jedoch nicht entmutigen und glichen schnell zum 2:2 aus, um dann mit 2:3 in Führung zu gehen. Dies sollte jedoch die einzige Führung des Tabellenletzten sein. Seit nun an bestimmte der RSV das Geschehen auf dem Spielfeld. Das Team von Trainer Christian Voss glich nicht nur aus sondern stellte schnell die zwei Tore-Führung (6:4) in der 15. Minute wieder her. Nun begann die Phase, wo sich der RSV Tor um Tor absetzte und in der 20. Minute auf 12:7 erhöhte. Dabei hätte die Führung bereits zu diesem Zeitpunkt noch höher sein können, jedoch ließ man auch in dieser Phase einige gute Einwurfmöglichkeiten aus. Bis zur Halbzeit konnte die Führung jedoch auf 16:9 ausgebaut werden.

Für die zweite Halbzeit nahmen sich die Jungs um Kapitän Jan Möller (8/1) vor, die Zügel nicht schleifen zu lassen, um den TSV Büsum nicht wieder ins Spiel zu bringen. Dies gelang auch sehr gut denn schnell erhöhte man den Vorsprung auf 21:10 (38. Minute). Dies lag vor allem an der sehr gut arbeitenden Deckung, die von Abwehrchef Christoph Rick (7) klasse organisiert wurde, und den daraus resultierenden Gegenstößen, die nun auch konsequent genutzt wurden. Der TSV stemmte sich nun auch nicht mehr mit aller Kraft gegen eine drohende Niederlage, so dass bei diesem Spiel die Spannung aus blieb. Ohne weitere Probleme spielte der RSV nun seine Möglichkeiten aus, wobei in der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit wieder einige Chancen nicht mehr so konsequent genutzt wurden. Unter Anderem verwarf man in diesem Spiel vier von sechs 7-Metern ! Über 27:14 und 30:16 hieß es am Ende verdient 34:17 für den RSV, der damit seine Serie auf 8 Siege in Folge ausbaute.

Die weiteren Tore für den RSV warfen Christian Scheel (6), Andre Kollmorgen (3), Tim Lehwald, Christoph Malm und Markus Wöckel (je 2), Florian Fedder (2/1, Baptist Peltner und Matthias Belgard (je 1)

Tor des TSV: Sebastian Franz (6/2), Kevin Kock (5/1), Dennis Kock, Heiko Sievers (je 2), Thomas Schmidt und Sören Sievers (je 1).

Zeitstrafen: 1 / 4

Am kommenden Samstag um 18.00 Uhr gastiert nun Aufstiegsaspirant MTV Herzhorn in der Riemannhalle. Vielleicht ist es ja auch möglich, den Herzhornern im Kampf um den Aufstieg ein Stein in den Weg zu legen, zumal man in der Hinrunde eine schmerzhafte 29:17 Niederlage einstecken musste.


Quelle: Homepage Ratzeburg



von Oberliga-SH - am 27.02.2006 13:20
Oberliga Männer: SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg vs. HSG Hohn/Elsdorf 35:32 (15:18), 25. Februar 2006


Rabenscharze zweite Hälfte

Da ist heutzutage immer die Rede von schneller Mitte und im Angriff werden die Spiele gewonnen. Dass dies nur Halbwahrheiten sind, bekamen wir in Burg zu spüren. Im Angriff lief der Motor zwar nicht auf Hochtouren, aber harmonisch rund. Allen voran zeigte Ulf, was in ihm steckt und feuerte elf blitzsaubere Raketen ins Tor der zum Teil ratlos wirkenden gegnerischen Torhüter. Aber Knackpunkt des Spiels war unsere Abwehr: der Motor geriet in der ersten Hälfte zwar immer mal wieder ins stottern, jedoch konnten die „Ditschis“ beherrscht werden. Im zweiten Durchgang blieb die Abwehrleistung weit hinter ihren Möglichkeiten und bot den Gastgebern immer wieder kratergroße Löcher, die insbesondere von Thorge Wegers genutzt wurden. Am Ende standen zwanzig Gegentreffer vierzehn Geworfenen gegenüber, eine rabenschwarze zweite Spielhälfte! Man könnte nun nach Entschuldigen in den Verletzungen von Gunnar Petersen und „Figger“ Wartenberg oder dem erkrankt ausgefallenen „Nille“ Westphal suchen, aber zählen solche Sachen nur zweitrangig. Die Abwehr muss aggressiver und flexibler zu Werke gehen, damit gar nicht erst Lücken entstehen.

Bendixen, Baschkowski - Thöming (11), St. Oeltjen (5), Puls, Kuhrt (je 4), Sievers, Gosch (je 3), Sa. Oeltjen, Carstens (je 1), Gruber

Quelle: Homepage Hohn


von Oberliga-SH - am 28.02.2006 12:14
SV Mönkeberg - THW Kiel II 28:29 (13:13)

Philipp von Würzen hielt den THW-Sieg fest (kn)

Mönkeberg - Im Gerangel um die drei Regelabstiegsplätze dürfte eine Vorentscheidung zulasten der Handballer aus Mönkeberg, Tarp, Neustadt und Büsum gefallen sein. Dagegen spitzt sich die Situation weiter oben in der Tabelle der Männer-Oberliga kontinuierlich zu.


Freud und Leid lagen in diesem Derby dicht zusammen. "Ein Remis wäre gerechter gewesen. Unsere deutliche Leistungssteigerung gegenüber den Vorwochen wurde nicht belohnt. Stattdessen schieben wir weiter Frust", kommentierte SVM-Trainer Christian Gosch die Fortsetzung der Negativserie von nunmehr neun sieglosen Spielen mit 2:16-Punkte. Fast 150 Handball-Fans sahen ein kämpferisch gutklassiges Nachbarschaftsduell mit wechselnden Führungen. In der Schlussphase kippte das Spiel zwar zu Gunsten der Kieler, doch trotz der 29:27-Führung mussten die Zebras bis zur letzten Sekunde zittern, um den hauchdünnen Vorsprung über die Zeit zu retten. SVM-Keeper Florian Hossner parierte unmittelbar vor dem Abpfiff einen Siebenmeter von Tobias Dahm, aber im finalen Gegenstoß scheiterte Mönkebergs Linksaußen Martin Wendt mit seinem Verzweiflungswurf am aufmerksamen THWTorhüter Philipp von Würzen. Zudem wusste der konsequente Flügelflitzer Eric Festerling bei den Gästen zu gefallen. "Glücklich, aber nicht unverdient. Unser Zwischenziel haben wir schon erreicht", sagte THW-Teammanager Holger Karsten. Während die Kieler ob der Erfolgsserie von fünf Siegen zur Spitzengruppe schielen dürfen, wird der Druck für Christian Gosch und seine Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt vor dem Schicksalsspiel nächste Woche in Neustadt nun noch größer.

SV Mönkeberg: Hossner, Siedenburg - Ambrosius (4/1), Babenerd (7/4), Böge, Bornhalm, Carstensen (3), Dietsche, Hennings (5), Wendt (2), Wittich (4), Dahlinger (2), Koslowski (1).


THW Kiel II: Grüning, Fendt - Dahm (4/4), Festerling (7), Jansen (1), Kröger (2), Olbert (5), Rutthoff, Sann, Schütte (3), Stock (5), Thomsen (2), Zakel, Jureczek

Quelle: Homepage THW 2



von Oberliga-SH - am 28.02.2006 12:16
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